Wasser In Der Lunge Wie Lange Bis Zum Tod? - Tehnopolis

Wasser In Der Lunge Wie Lange Bis Zum Tod?

Wasser In Der Lunge Wie Lange Bis Zum Tod

Wie lange dauert es bis man mit Wasser in der Lunge stirbt?

Drei bis fünf Minuten lang kommt unser Körper mit dieser Unterversorgung aus, dann sterben die ersten Gehirnzellen. Auch andere Organe wie die Lunge selbst nehmen Schaden. Bei etwa zehn bis 15 Prozent der Ertrinkenden löst sich der Stimmritzenkrampf von allein, so dass sie instinktiv Wasser einatmen.

Was ist wenn ältere Menschen Wasser in der Lunge haben?

Symptome von Wasser in der Lunge bei älteren Menschen Kurzatmigkeit, insbesondere bei körperlicher Aktivität. Rasselnde oder keuchende Atemgeräusche. Husten mit oder ohne Auswurf von weißem oder rosa Schaum. Müdigkeit und allgemeine Schwäche.

Wie lange kann man mit einem Lungenödem leben?

Entscheidend für den weiteren Verlauf der Erkrankung bei Rauchern ist, in welchem Alter sie mit dem Nikotinkonsum begonnen haben, wie viele Zigaretten sie bereits geraucht (Anzahl der sogenannten Päckchenjahre Päckchenjahre Päckchenjahre bezeichnet die Anzahl Jahre, in denen durchschnittlich eine Packung Zigaretten pro Tag geraucht wurde.) und welche individuellen Rauchgewohnheiten sie haben.

Bei Patienten, die weiter rauchen, fällt die Einsekundenkapazität Einsekundenkapazität Beim Lungenfunktionstest pustet der Patient über ein Mundstück in ein Gerät namens Spirometer, das die Menge der ausgeatmeten Luft (Volumen) misst. Hier interessiert vor allem der Wert der so genannten Einsekundenkapazität (FEV1 = forciertes expiratorisches Volumen in einer Sekunde).

Je stärker die Bronchien verengt sind, umso weniger Luft kann der Betroffene in einer Sekunde ausatmen. jährlich um 70-100 ml ab, bei Nikotinabstinenz hingegen um 30-40 ml. Die Lebenserwartung hängt unter anderem von den Ergebnissen der Lungenfunktionsprüfung ab.

Bei einer Reduktion der Lungenoberfläche unter 30% des Wertes eines Gesunden (Sollwert, gemessen an der CO-Diffusionskapazität) ist die Lebenserwartung deutlich verringert. Besteht zusätzlich eine schwere Obstruktion, so sind die Aussichten noch ungünstiger. Von den Patienten deren Einsekundenkapazität unter 750 Milliliter liegt, sterben innerhalb eines Jahres 30 Prozent und innerhalb von zehn Jahren 95 Prozent.

Weitere ungünstige Faktoren sind ein hohes Lebensalter und ein stark erniedrigter Sauerstoffgehalt bzw. ein stark erhöhter Kohlendioxidgehalt des Blutes sowie Gewichtsverlust. Günstiger fällt die Prognose hingegen aus, wenn die Atemwegsverengung mit Medikamenten deutlich rückgängig zu machen ist.

  1. Das Lungenemphysem ist eine chronische Erkrankung, die sich über Jahrzehnte schleichend und unbemerkt entwickelt.
  2. Patienten mit schwerem Lungenemphysem können aufgrund der zunehmenden Atemnot nach und nach ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen.
  3. Manche werden pflegebedürftig.
  4. Die zunehmende Belastungsatemnot kann zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des Familien-, Sexual- und Soziallebens führen.

Psychische Krankheitsfolgen und Einschränkungen der Lebensqualität sind mit Fortschreiten der Krankheit häufig. Nicht selten tritt selbst bei jüngeren Patienten ein so genannter Spontanpneumothorax auf. Hier sind kleine, an der Lungenspitze liegende Emphysemblasen, die spontan zerplatzen, die häufigste Ursache.

Wie wird das Wasser aus der Lunge entfernt?

Bei der Pleurapunktion wird die angesammelte Flüssigkeit über eine Kanüle mit einer Spritze abgezogen. Dies ist ein ambulanter Eingriff, der häufig in der Klinik-Ambulanz durchgeführt wird. Sobald sich die Flüssigkeit wieder bildet, muss erneut eine Punktion in der Klinik-Ambulanz durchgeführt werden.

Wie fühlt es sich an Wasser in der Lunge zu haben?

Ein Lungenödem, umgangssprachlich Wasserlunge genannt, bedeutet vermehrte Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge. Zu den häufigsten Ursachen für ein Lungenödem gehören Herzerkrankungen wie eine Herzschwäche oder der Aufenthalt in grosser Höhe (Höhenlungenödem).

Ein Lungenödem tritt auf, wenn sich Flüssigkeit in der Lunge ansammelt. Am häufigsten ist eine Herzschwäche der linken Herzkammer (Linksherzinsuffizienz) dafür verantwortlich. Aufgrund der Herzschwäche gibt es einen Rückstau von Blut in der Lunge. Dieser führt zum Austritt von Flüssigkeit aus den Blutgefässen in die Lungenbläschen und es kommt zu einem Lungenödem.

Neben der Herzschwäche können Lungenentzündungen, Gase wie Rauchgas oder Chlorgas oder allergische Reaktionen ein Lungenödem verursachen. Bekannt ist auch das Höhenlungenödem, bei dem es aufgrund des geringeren Sauerstoffdruckes in der Höhe zu einem Austritt von Flüssigkeit aus den Blutgefässen in der Lunge kommt.

Das Höhenlungenödem tritt vor allem bei körperlicher Anstrengung in grösser Höhe auf. Typische Beschwerden bei einem Lungenödem sind Atemnot und starker Hustenreiz. Je nach Schweregrad können Blaufärbung der Lippen (Zyanose), beschleunigter Herzschlag und schaumiger Auswurf hinzukommen. Nächtlicher Hustenreiz, der sich nach Anhebung des Oberkörpers bessert, kann ein erstes Anzeichen für eine Herzschwäche mit beginnendem Lungenödem sein.

Zur Diagnose des Lungenödems werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Beim Abhören der Lunge sind die typischen brodelnden Geräusche zu hören. Im Röntgenbild sieht man den Rückstau der Flüssigkeit in der Lunge. Die Behandlung eines akuten Lungenödems erfordert eine intensive medizinische Therapie.

  1. Der Oberkörper muss hoch und die Beine tief gelagert werden.
  2. Oft ist zusätzlich die Verabreichung von Sauerstoff über eine Nasensonde oder eine Gesichtsmaske notwendig.
  3. In schweren Fällen muss manchmal eine künstliche Beatmung eingesetzt werden.
  4. Medikamente werden zur Ausschwemmung der Flüssigkeit und zur Stärkung der Herzfunktion eingesetzt.

Beim Höhenlungenödem besteht die wichtigste therapeutische Massnahme im raschen Abstieg aus der grossen Höhe.

Wie wird man im Krankenhaus entwässert?

Damit das Herz es wieder leichter hat – Foto: B.S. / HGZ Bei Patienten mit schwerer Herzschwäche setzen Spezialisten jetzt die Bauchfelldialyse ein, die bisher vor allem bei Nierenkranken angewandt wurde Hamburg. Die Herzschwäche ist die häufigste Diagnose in deutschen Krankenhäusern und fordert mehr Menschenleben als viele Krebsarten.

Die einzige Therapiemöglichkeit, die bleibt, ist häufig nur noch eine Herztransplantation. “Wir haben in Deutschland eine lange Warteliste, aber nur wenige verfügbare Spenderherzen”, sagt Prof. Björn Andrew Remppis, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Herz- und Gefäßzentrum (HGZ) Bad Bevensen. Um diesen schwer kranken Patienten zu helfen, setzt der Herzspezialist schon seit einiger Zeit eine Methode ein, die zwar schon lange bekannt ist, aber bisher hauptsächlich bei der Nierenschwäche angewandt wurde: die Bauchfelldialyse.

Im Körper der Patienten sammelt sich Flüssigkeit an “Mit dieser Methode konnten wir bei Patienten an der Universität Heidelberg eine dramatische Absenkung der Krankenhausaufenthaltstage um bis zu 75 Prozent erreichen”, sagt Remppis, der in der dortigen Uniklinik gearbeitet hat, bevor er vor eineinhalb Jahren an die Klinik in Bad Bevensen wechselte.

  1. Im Durchschnitt dauert ein Aufenthalt 12 bis 14 Tage, und die Patienten werden drei- bis viermal pro Jahr stationär aufgenommen.
  2. Besonders leiden diese Patienten darunter, dass sich in ihrem Körper Flüssigkeit ansammelt.
  3. Die Pumpleistung des Herzens reicht nicht mehr aus und auch die Nieren funktionieren nicht mehr richtig, sodass sich überall im Gewebe und in den Lungen Flüssigkeit staut, in der Bauchhöhle und im Brustkorb kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen, der Patient bekommt Atemnot.

Mit der Bauchfelldialyse können Remppis und seine Kollegen diesen Patienten Erleichterung verschaffen. Dabei wird ein kleiner Katheter in die Bauchhöhle eingepflanzt, dessen Ende an der Bauchdecke außen endet. An diesen Katheter wird eine Spülflüssigkeit angeschlossen.

  1. Man lässt zwei bis drei Liter in die Bauchhöhle einlaufen, dort das Bauchfell als Dialysemembran wirken und die Flüssigkeit nach einigen Stunden wieder ablaufen Auf diese Weise wird der Körper gleichmäßig entgiftet und entwässert.
  2. Die Bauchfelldialyse können Patienten zu Hause selbst durchführen.
  3. Wenn sie gut trainiert sind, brauchen sie nur alle sechs Wochen zur Kontrolle zu ihrem Nephrologen gehen”, sagt Remppis.

Die Bauchfelldialyse ist schonender als die klassische Dialyse

Wie macht sich Wasser im Herzen bemerkbar?

Herzinsuffizienz: Folgen und Begleiterkrankungen AdobeStock-295271468-Jenny Sturm Rechtzeitig erkannt und mit einer entsprechenden Therapie lässt sich eine Herzinsuffizienz zwar nicht heilen, jedoch gut behandeln. Dennoch kann diese Erkrankung einige Folgen mit sich bringen. AdobeStock_198965864_Daisy Daisy Ödeme am Fuß sind typische Folgen einer Herzinsuffizienz. Schon bevor die ersten spürbar sind, können sich Folgen bemerkbar machen – manchmal sogar bereits Jahre früher. Sie sind anfangs so unscheinbar, dass Betroffene sie kaum wahrnehmen und häufig auf das Alter schieben.

  • Es sei jedoch gesagt, dass die Herzinsuffizienz keine herkömmliche Alterserscheinung ist und unbedingt ernst genommen werden muss! Die Folgen und Komplikationen der Erkrankung sind unterschiedlich und hängen unter anderem von ihrer Form ab.
  • Patienten mit einer Herzinsuffizienz, vor allem bettlägerige Menschen, gelten als besonders gefährdet, ein Blutgerinnsel, auch als bekannt, zu entwickeln.

Ein Thrombus ist eine feste Masse an Blutbestandteilen, die sich in den Blutgefäßen formiert und den Blutfluss behindern kann – hier sprechen Mediziner von einer Thrombose. Häufig entsteht ein Thrombus in den Beinen. Aber auch direkt im Herzen ist ein solches Blutgerinnsel möglich: Verschließen sich die Herzkranzgefäße, kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und dadurch unter Umständen zu einem,

  • Wenn sich ein Thrombus löst und vom Herzen ins Gehirn oder die Lunge wandert, kann er infolge einer Herzinsuffizienz auch einen Schlaganfall oder eine Lungenembolie verursachen.
  • Lungenembolie erkennen Wie macht sich eine Lungenembolie bemerkbar? Leidet ein Patient an akuter Atemnot und Schmerzen in der Brust, tritt eine einseitige Beinschwellung auf oder hustet der Betroffene Blut aus, kann eine Lungenembolie vorliegen.1 Bei diesen Anzeichen sollten Sie sofort den Notruf verständigen oder einen Arzt aufsuchen.

Bei der gelingt es der linken Herzhälfte nicht, das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge in den Körperkreislauf zu pumpen: Es kommt zu einem Rückstau des Blutes bis in die Lunge. Der Druck in den Blutgefäßen der Lunge steigt in der Folge an, was wiederum Flüssigkeit in das Lungengewebe presst.

Es entsteht ein kardiales Lungenödem. Die Wassereinlagerungen behindern den Gasaustausch in der Lunge, sodass weniger Sauerstoff ins Blut gelangt. Betroffene bemerken das unter anderem durch Atemnot und Husten. Ein Lungenödem kann sich schleichend ankündigen, aber auch plötzlich auftreten. Entsteht eine akute Atemnot, ist das ein medizinischer Notfall.

Um das Leben des Patienten zu retten, muss schnellstmöglich eine ärztliche Behandlung erfolgen.

Kann Wasser in den Beinen von der Lunge kommen?

Bei einem Lungenödem ist in den meisten Fällen nicht die Lunge selbst krank, sondern das Herz: Pumpt es zu schwach, staut sich das Blut, Wasser wird in die Lunge gedrückt. Meist kündigt sich ein drohendes Ödem vorher an, die Luft wird knapper, auch die Beine können anschwellen. Und dann droht ein Kollaps.

Warum hustet man bei Herzschwäche?

Bei einer Herz-Schwäche (Fachbegriff: Herzinsuffizienz) pumpt das Herz nicht mehr richtig. Der Körper bekommt zu wenig Sauerstoff. Es kommt zu Beschwerden, zum Beispiel Erschöpfung, Atemnot, Husten und Wasser-Einlagerungen.

Ist ein Lungenödem schmerzhaft?

Was ist ein Lungenödem? | Die Techniker Bei einem Lungenödem wird Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in das umgebende Gewebe und die Lungenbläschen gepresst. Dort blockiert es schmerzhaft Teile der Atemwege und verursacht starke Luftnot, die bis zur Erstickungsangst führen kann.

  1. Der Körper reagiert mit Husten und flacher, schneller Atmung.
  2. Dabei entstehen rasselnde Geräusche in der Lunge, die oft schon mit bloßem Ohr zu hören sind.
  3. In schweren Fällen wird der Husten häufig von schaumigem Auswurf begleitet.
  4. Auffällig sind außerdem eine ausgeprägte Gesichtsblässe und bläulich verfärbte Lippen.

Unbehandelt kann ein Lungenödem im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Bei Linksherzinsuffizienz: Vor der schwachen linken Herzkammer staut sich Blut bis in die Lungengefäße. Bei sehr stark erhöhtem : Das Herz schafft es nicht mehr, das Blut, das durch die Lunge zum Herzen strömt, rasch genug weiterzupumpen.Bei : Arbeiten die Nieren nicht mehr ausreichend, kann der Körper Wasser kaum noch ausscheiden und es sammelt sich unter anderem in der Lunge.Bei allergischem Schock, schweren Unfällen und Vergiftungen: Die Wände der Blutgefäße und Alveolen werden geschädigt und sind deshalb durchlässiger für Flüssigkeit.

Leistungssportler kämpfen. Sie fordern alles von ihrem Körper. Unter Umständen kann das kritisch enden: Sowohl Bergsteiger als auch Taucher und Triathleten sind besonders gefährdet, während des Sports ein Lungenödem zu entwickeln. Schuld daran sind extreme Druckbedingungen in großen Höhen und unter Wasser – in Kombination mit enormer körperlicher Belastung können sie schwerwiegende Folgen haben.

Wichtig: Risiken abschätzen, Anzeichen erkennen, rechtzeitig reagieren. Ihr Arzt erkennt ein Lungenödem beim Abhören in erster Linie an den rasselnden Atemgeräuschen, aber auch an Anzeichen wie extremer Atemnot und blauen Lippen. Er erkundigt sich zusätzlich nach Grund- oder Begleiterkrankungen, um die Situation richtig einordnen zu können und zielgerichtet zu behandeln.

Ein Röntgenbild sichert gegebenenfalls die Diagnose. Daneben kann eine Blutgasanalyse veranlasst werden: Sie misst den Sauerstoffgehalt im Blut. Um herauszufinden, ob die Ursache des Lungenödems beim Herzen liegt, können im weiteren Verlauf ein Elektrokardiogramm (EKG), eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie) und eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden.

Diese Maßnahmen finden meist in Kliniken oder bei speziellen Fachärzten statt. Zunächst ist es wichtig, das Herz zu entlasten und den Druck in den Blutgefäßen zu mindern. Eine aufrecht sitzende Position hilft dabei: So staut sich weniger Blut vor dem Herzen in der Lunge, weil es langsamer aus den Beinen zurückfließt.

Auch Schmerz- und Beruhigungsmittel sind wichtige Bestandteile der ersten Behandlungsphase. Eine Nasensonde oder Gesichtsmaske führt währenddessen Sauerstoff zu – in sehr schweren Fällen ist eine künstliche Beatmung erforderlich. Daneben können gefäßerweiternde Medikamente wie beispielsweise Nitroglycerin oder ACE-Hemmer den Druck im gesamten Herz-Kreislauf-System senken: Das entlastet Herz und Lunge.

Das akute Ödem behandelt Ihr Arzt mit entwässernden Medikamenten. Sie führen zu vermehrter Flüssigkeitsausscheidung über die Niere. So vermindert sich das Flüssigkeitsvolumen im Körper. Die Folge: Der Blutdruck sinkt und das Herz wird entlastet. In schweren Fällen saugt der Arzt zusätzlich über die Nase Schleim aus den Bronchien ab.

Ein Lungenödem kann auch durch Vergiftungen oder Reizstoffe hervorgerufen werden – in diesen Fällen hilft meist Kortison. Grunderkrankungen wie Herz- oder Nierenschwäche und Herzrhythmusstörungen stehen bei einer nachhaltigen Therapie im Vordergrund. Je erfolgreicher sie behandelt werden, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Lungenödem.

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  • URL: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/oedeme/was-sind-oedeme.html (abgerufen am: 04.04.2019).
  • Hahn, J.M.: Checkliste Innere Medizin.7. Aufl.
  • Stuttgart: Thieme, 2013.
  • Hollstein, G.: Lungenödem.
  • Pschyrembel Klinisches Wörterbuch online.
  • Stand: Juni 2018.
  • URL: https://www.pschyrembel.de/Lungen%C3%B6dem/K0DCK (abgerufen am: 04.04.2019).

: Was ist ein Lungenödem? | Die Techniker

Ist eine Punktion der Lunge schmerzhaft?

Bei der Pleurapunktion wird zur Entnahme von Flüssigkeit eine Nadel durch die Haut in die Brusthöhle eingeführt. Bei einer Pleurapunktion wird Flüssigkeit abgezogen, die sich im Pleuraraum angesammelt hat (sogenannter Pleuraerguss Pleuraerguss ). Die zwei Hauptgründe für eine Pleurapunktion sind:

Entnahme einer Flüssigkeitsprobe für diagnostische Tests Linderung der Kurzatmigkeit, die durch das Zusammenpressen von Lungengewebe verursacht wird

Während des Eingriffs sitzt der Patient mit abgestützten Armen bequem nach vorne gelehnt. Ein kleiner Hautbereich am Rücken wird desinfiziert und örtlich betäubt. Anschließend wird eine Nadel zwischen zwei Rippen und in die Brusthöhle, aber nicht bis in die Lunge, eingeführt und etwas Flüssigkeit in eine Spritze abgezogen.

Häufig wird der Eingriff mit Ultraschall Bildgebende Untersuchungen des Brustkorbs als Sichtkontrolle durchgeführt (um zu sehen, wo die Nadel eingeführt werden muss). Die Zusammensetzung der Flüssigkeit wird analysiert; dabei wird auch geprüft, ob Bakterien oder Krebszellen vorhanden sind. Das Risiko für Komplikationen während und nach einer Pleurapunktion ist gering.

Patienten können Hustenreiz oder Schmerzen verspüren, wenn sich die Lunge mit Luft füllt und gegen die Brustwand drückt. Außerdem kann ihnen kurzfristig leicht schwindlig werden, und sie können in Atemnot geraten. Weitere mögliche Komplikationen (grob nach Häufigkeit aufgeführt) sind:

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Blutungen in den Pleuraspalt oder die Brustwand Ohnmacht Infektion Punktur der Milz oder Leber Flüssigkeit kann sich in der Lunge selbst ansammeln (Lungenödem), wenn eine große Flüssigkeitsmenge, die wochen- oder monatelang vorhanden war, schnell entfernt wird

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Wie viel Liter Wasser in der Lunge?

Bei Pleuraerguss und Aszites entsteht zu viel Flüssigkeit im Körper, die nicht mehr abtransportiert wird. Bei einem Pleuraerguss sammelt sich die Flüssigkeit zwischen Lunge und Rippen, bei einem Aszites im Bauchraum. Beide sind Folgeerscheinungen unterschiedlicher Erkrankungen.

  1. Mehr Informationen dazu, wie Pleruaerguss und Aszites entstehen, welche Ursachen sie haben können und welche Behandlungsalternativen es gibt, finden Sie auf dieser Seite.
  2. Bitte beachten Sie, dass diese Informationen nicht der Selbstdiagnose dienen und keine Arztdiagnose ersetzen.
  3. Die Pleura (Brustfell) kleidet die Brusthöhle von innen aus.

Sie deckt zum einen die Rippen von innen ab (Rippenfell), zum anderen bildet sie die äußere Schutzschicht um die Lunge (Lungenfell). Zwischen Rippenfell und Lungenfell befindet sich der Pleuraspalt, der beim gesunden Menschen mit ca.5-20 ml seröser Flüssigkeit gefüllt ist.

Diese fungiert ähnlich einem Gleitmittel zwischen den beiden Schichten und sichert so die Beweglichkeit der Lunge im Brustkorb – denn beim Atmen verschieben sich die beiden Hautschichten gegeneinander. Diese Mechanik wird erst durch die Gleitfunktion der Pleura ermöglicht. Im Pleuraspalt herrscht ein physiologischer Unterdruck, durch den die Lunge beweglich aufgehangen ist.

Sie kann so den Bewegungen der Brust und des Zwerchfells folgen. Nimmt die Flüssigkeitsmenge im Pleuraspalt zu, erhöht sich der Druck auf die Lunge und ihre Beweglichkeit wird eingeschränkt. Dadurch kann es zu akuter Atemnot, Thoraxschmerzen und Reizhusten kommen.

  • Man spricht dann von einem Pleuraerguss,
  • Je nach Krankheitsbild kann die Flüssigkeitsmenge auf bis zu 1,5 Litern ansteigen.
  • Man unterscheidet zwei Formen der Pleuraergüsse: maligne (bösartige) und benigne (gutartige) Ergüsse.
  • Ein benigner Pleuraerguss entsteht beispielsweise in Folge von linksseitiger Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Rippenfraktur oder Entzündungen.

Ursachen für maligne Ergüsse sind Tumore im Körper, bspw. Krebserkrankungen, Lungenembolien, bakterielle Infektion durch Pneumokokken im Rahmen einer Lungenentzündung oder rheumatoide Arthritis. Schematische Darstellung Pleuraerguss Welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll bzw. möglich ist, hängt immer vom individuellen Krankheitsbild und vom Gesundheitszustand des betroffenen Patienten ab. Folgende Behandlungsalternativen gibt es: Pleurapunktion Die Pleurapunktion ist ein ambulanter Eingriff, wird aber häufig in der Klinik durchgeführt. Dabei wird der Erguss unter lokaler Betäubung mit einer Kanüle angestochen und die angesammelte Flüssigkeit abgezogen. Chemische Pleurodese Bei einer chemischen Pleurodese wird der Pleuraspalt in einer stationären Behandlung unter Vollnarkose verödet. Hierzu wird eine Substanz (bspw. Puder) in den Pleuraspalt eingebracht, die das Lungenfell und das Rippenfell miteinander verklebt, so dass sich keine Flüssigkeit mehr ansammeln kann. Dauerdrainage Für die Dauerdrainage-Therapie wird in der Klinik ein Katheter in einem minimalinvasiven operativen Eingriff in den Pleuraspalt implantiert. Dies erfolgt unter örtlicher Betäubung. An den Katheter kann dann je nach Bedarf eine Drainageflasche angeschlossen werden. Dies bietet sich bei rezidivierenden (wiederkehrenden) Ergüssen an, da der Patient nach der Implantation und der ersten Drainage in der Regel wieder in seine gewohnte, häusliche Umgebung zurückkehren kann. Die Drainage erfolgt dort nach ärztlicher Vorgabe. > Mehr über die Behandlung mit dem Dauerdrainagekatheter Das Bauchfell (Peritoneum) kleidet sowohl die Wand der Bauchhöhle aus, umschließt aber auch die meisten Organe im unteren Bauchraum – Leber, Milz, Magen, den größten Teil des Dünn- und Dickdarms sowie bei Frauen die Eierstöcke und den Eileiter. Der dünne Zwischenraum zwischen den beiden Schichten nennt sich Peritonealhöhle. Diese ist mit einer kleinen Menge seröser Flüssigkeit gefüllt, die die Beweglichkeit der Organe im Bauchraum sicherstellt. Wenn die Menge der Flüssigkeit in der Peritonealhöhle über das normale Maß hinaus zunimmt, spricht man von einem Aszites ( Bauchwassersucht ). Dies geschieht, wenn vermehrt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in die Bauchhöhle austritt (beispielsweise bei einem erhöhten Druck in den Blutgefäßen aufgrund von organischen Störungen, zu niedrigem Druck durch Eiweißmangel oder einer erhöhten Durchlässigkeit der Zellwände) und / oder die Flüssigkeit durch die Lymphe nicht mehr ausreichend abtransportiert werden kann. Kleinere Mengen an Flüssigkeit sind meist nicht wahrnehmbar, bei einer größeren Zunahme jedoch schwillt der Bauch an, es kann ein schmerzhaftes Druckgefühl entstehen und Übelkeit aufkommen. Bei einer größeren Flüssigkeitsmenge kann auch die Atmung erschwert werden. Man unterscheidet zwei Arten des Aszites – den benignen ( gutartig ) und den malignen (bösartig) Aszites, Der benigne Aszites wird in der Regel durch Lebererkrankungen (beispielsweise Leberzirrhosen) oder Herzerkrankungen verursacht. Aber auch Entzündungen oder Verletzungen der Organe im Bauchraum oder akuter Eiweißmangel (Hypoalbuminämie: eine verminderte Konzentration von Eiweiß im Körper führt dazu, dass das Wasser nicht mehr ausreichend im Gefäßsystem gehalten werden kann und aus den Gefäßen austritt) können eine Ursache sein. Auslöser eines malignen Aszites sind Tumorerkrankungen. Hier sind häufig Organe in ihrer Funktion geschädigt, so dass mehr Flüssigkeit abgesondert wird. Alternativ können die Lymphbahnen betroffen sein, so dass die Flüssigkeit nicht mehr ausreichend abtransportiert wird. Welche Therapie im Einzelfall sinnvoll bzw. möglich ist, hängt immer vom individuellen Krankheitsbild und vom Gesundheitszustand des betroffenen Patienten ab. Aszitespunktion (Parazentese) Die Aszitespunktion ist ein ambulanter Eingriff, der aber häufig in der Klinik durchgeführt wird. Dabei wird der Aszites unter lokaler Betäubung mit einer Kanüle angestochen und die angesammelte Flüssigkeit mit einer Spritze abgezogen. Elektronische Pumpe In einem operativen Eingriff unter Vollnarkose wird eine kleine elektronische Pumpe implantiert, die die Flüssigkeitsmenge im Bauchraum überwacht und bei Bedarf über einen Katheter in die Blase pumpt, wo diese mit dem Urin ausgeschieden wird. Dauerdrainagekatheter Der Dauerdrainage-Katheter wird in einem minimalinvasiven ambulanten oder stationären Eingriff in den Bauchraum (Peritonealhöhle) implantiert. Dies erfolgt unter örtlicher Betäubung. An den Katheter kann dann je nach Bedarf eine Drainageflasche angeschlossen werden. Nach der Implantation und der ersten Drainage kann der Patient wieder in seine gewohnte, häusliche Umgebung. Die Drainage erfolgt dort nach ärztlicher Vorgabe. > Mehr über die Behandlung mit dem Dauerdrainagekatheter

Wie lange lebt man mit einem Pleuraerguss?

INTERNATIONAL STUDIEREN

Artikel Autoren Grafiken/Tabellen Literatur Kommentare/Briefe Statistik

Hintergrund: In Deutschland entwickeln jhrlich etwa 4000060000 Menschen einen malignen Pleuraerguss (MPE). Am hufigsten ist dies auf ein Lungen- oder Mammakarzinom zurckzufhren. Patienten mit einer Pleurakarzinose haben eine mittlere berlebenszeit von vier Monaten. Methode: Wir untersuchten die Versorgungssituation des getunnelten Pleurakatheters (indwelling pleural catheter, IPC) versus Talkum-Pleurodese (TP) in Deutschland auf der Basis von Registerdaten (Statistisches Bundesamt, Pleuratumor-Register der Deutschen Gesellschaft fr Thoraxchirurgie, IPC-Register der Firma ewimed). Darber hinaus fhrten wir eine selektive Literaturbersicht zu IPC und TP durch. Ergebnisse: Die Symptome der Dyspnoe und des thorakalen Druckgefhls bestimmen die Therapienotwendigkeit bei malignem Pleuraerguss. Sowohl Talkum-Pleurodese als auch indwelling pleural catheter sind effektive Behandlungsoptionen bei MPE. Beide therapeutischen Verfahren sind in Bezug auf Dyspnoe, postinterventionelle Lebensqualitt und Komplikationsraten als gleichwertig in der Behandlung eines MPE anzusehen. Die Rate einer erfolgreichen Pleurodese ist nach TP hher als bei IPC (relatives Risiko: 1,56; 95-%-Konfidenzintervall: ; p <0,0001); die stationre Liegezeit ist fr Patientinnen und Patienten bei IPC um etwas mehr als zwei Tage krzer als bei TP. Das berleben der Patienten mit MPE wird nicht durch das therapeutische Verfahren bestimmt. Schlussfolgerung: Die Indikation zu IPC und TP mssen individuell fr den Patienten anhand des Allgemeinzustands, der Symptomatik, des klinischen Bilds (trapped lung) und der Prognose gestellt werden. Der Pleuraerguss (PE) die pathologische Flssigkeitsansammlung im Pleuraraum ist ein ubiquitres Krankheitsbild. Fr Deutschland rechnet man mit einer jhrlichen Inzidenz von 400 000500 000 ( 1 ). Bei nichtmalignen Pleuraergssen im Rahmen von Herz-, Nieren- und/oder Leberinsuffizienz stehen eine initiale diagnostische Punktion fr laborchemische, zytologische und mikrobiologische Untersuchungen sowie die nachfolgende konservative, internistische Therapie (Diurese) im Vordergrund.

Die mehrfache Pleurapunktion oder der Einsatz eines implantierbaren dauerhaften, getunnelten Pleurakatheters (indwelling pleural catheter, IPC) sind bei einem Transsudat aufgrund des meist guten Ansprechens auf die Diurese Ausnahmen. Ein maligner Pleuraerguss (MPE) ist in 4277 % der Flle Ursache eines exsudativen PE ( 2 ).

Das Vorhandensein eines MPE gilt als Zeichen eines fortgeschrittenen beziehungsweise generalisierten Tumorstadiums ( 3 ). Die Inzidenz des MPE wird mit circa 500700 Fllen pro 1 Million Einwohnerinnen und Einwohner angeben, sodass in Deutschland mit 40 00060 000 Neuerkrankungen pro Jahr zu rechnen ist ( 4, 5 ).

Die hufigsten Primrerkrankungen sind dabei das Lungen- und das Mammakarzinom. Die Prognose von Patientinnen und Patienten mit einer Pleurakarzinose ist mit einem mittleren berleben von circa vier Monaten und einer 1-Jahres-berlebensrate von circa 18 % deutlich eingeschrnkt ( 6 ). Bei Patienten mit MPE und Dyspnoe steht die schnelle, symptombezogene Therapie im Vordergrund ( 7 ).

Einmalige oder auch wiederholte Pleurapunktionen sind beim MPE nur selten erfolgreich, da der Erguss durch die bestehende Pleurakarzinose immer wieder produziert beziehungsweise die Resorption durch tumorbedingte Obstruktion der pleuralen Lymphkanle gestrt ist ( 8 ).

  • Eine rasche Symptomkontrolle wird daher nur durch ein Ablassen des MPE kombiniert mit einer Pleurodese (Verklebung von viszeraler und parietaler Pleura) oder durch das kontinuierliche Ablassen des MPE erreicht ( 9 ).
  • Die European Respiratory Society (ERS) und die European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS) haben sowohl die Talkum-Pleurodese (TP) als auch den IPC als effektive Therapieoptionen bei MPE definiert ( 10 ).

Der vorliegende Artikel stellt auf Basis von Registerdaten (Statistisches Bundesamt, Pleuratumor-Register der Deutschen Gesellschaft fr Thoraxchirurgie, IPC-Register der Firma ewimed) die Versorgungssituation der Patienten mit IPC in Deutschland dar und erarbeitet Therapieempfehlungen im Vergleich zu TP.

Datenlage des Statistischen Bundesamts Fr das Jahr 2020 verzeichnet das Statistische Bundesamt fr den stationren Bereich 29 167 Patienten mit einer Intervention bei Haupt- beziehungsweise Nebendiagnose J90 (Pleuraerguss, anderenorts nicht klassifiziert) oder J91 (Pleuraerguss, bei anderenorts klassifizierten Krankheiten) ( eMethodenteil ),

In Deutschland erhalten somit circa 7 % der stationr behandelten Patienten eine Intervention in Form einer Katheterimplantation (n = 24 577), einer thorakoskopischen TP (n = 3 949) beziehungsweise einer Kombination aus thorakoskopischer TP und IPC (n = 641) (Tabelle 1) ; die Erfassung und Behandlung der meisten PE erfolgt ambulant. Tabelle 1 Daten des Statistischen Bundesamtes (Jahr 2020) fr Patienten mit der Diagnose Pleuraerguss (ICD-10: J90/J91) und Therapie mittels IPC (OPS: 8-144.1) und/oder VATS-Talkumpleurodese (OPS: 5-345.5) Eine maligne Grunderkrankung (MPE) bei Patienten mit einem IPC wurde nur in 20,8 % registriert.

Der geringe Anteil an einer malignen Grunderkrankung und auch der hohe Anteil an einer notfallmigen Implantation (56,1 %) in der IPC-Gruppe lassen vermuten, dass in vielen Fllen trotz Kodierung eines IPC (Operationen- und Prozedurenschlssel : 8-144.1) ein nichtgetunnelter, temporrer Pleurakatheter zum Beispiel im Rahmen einer internistischen oder intensivmedizinischen Behandlung eingelegt wurde.

Untermauert wird diese Vermutung durch die Tatsache, dass die Patienten zu ber 60 % in nichtchirurgischen Abteilungen versorgt wurden. Der Anteil an MPE ist bei den Patienten mit alleiniger thorakoskopischer TP (OPS: 5-345.5) und auch in Kombination mit IPC (OPS: 8-144.1) laut Statistischem Bundesamt deutlich hher (63,3 % beziehungsweise 62,6 %) als in der Gruppe mit alleiniger IPC-Einlage (20,8 %) (Tabelle 1),

Indikationen zur Thorakoskopie versus IPC Zur Indikation einer Thorakoskopie oder Anlage eines IPC kommt es im Verlauf der Diagnostik und Therapie eines MPE (Grafik), Bei maligner Grunderkrankung sollte eine Thorakoskopie nur indiziert sein, wenn bisher kein histopathologischer Nachweis einer Pleurakarzinose vorhanden ist und der Patient einen guten Allgemeinzustand mit guter Prognose aufweist.

Es sollte nach der initialen Pleurapunktion im Thoraxrntgenbild kein Nachweis fr eine gefesselte Lunge (trapped lung) bestehen. Bei einer gefesselten Lunge hat sich durch die ergussbedingte Lungenkompression eine dicke Narbenplatte/Schwarte auf der viszeralen Pleura ausgebildet, die eine Expansion der Lunge nach Ergussabnahme nicht mehr ermglicht. Grafik Behandlungsalgorhythmus bei malignem Pleuraerguss * intraoperativ oder in der Bildgebung (nach Punktion). ECOG, Eastern Cooperative Oncology Group; IPC, indwelling pleural catheter; MPE, maligner Pleuraerguss; PK, Pleurakarzinose; TP, Talkum-Pleurodese; VATS, videoassistierte Thorakoskopie Bei maligner Grunderkrankung und/oder Nachweis maligner Zellen im Pleurapunktat (= MPE) liegt nur wenig Evidenz vor, ab welcher Ergussmenge die Empfehlung zur erneuten Punktion vorhanden ist beziehungsweise wie hufig man die Ergusspunktion wiederholen sollte.

Die Indikation zur Pleurapunktion bei MPE besteht vor allem bei Symptomen (Dyspnoe, thorakales Druckgefhl); die Indikation zur wiederholten Pleurapunktion, wenn sich die Symptome durch die Punktion verbessern. Eine wiederholte therapeutische Pleurapunktion kann auch bei Patienten mit langsamer Flssigkeitsansammlung und Patienten mit sehr kurzer Lebenserwartung oder schlechtem Leistungsstatus vorgenommen werden ( 11 ).

Sonst sollte bei rezidivierendem, symptomatischem PE auf mehrmaliges Punktieren des Ergusses verzichtet werden, da durch die zeitliche Verzgerung die Gefahr der Ausbildung einer gefesselten Lunge besteht und das Infektionsrisiko steigt. Aus eigenen Erfahrungen empfehlen wir die Durchfhrung von maximal 23 Pleurapunktionen.

Dies deckt sich auch mit den Daten aus dem IPC-Register, wo die durchschnittliche Punktionsrate vor IPC-Anlage im Jahr 2021 bei 1,5 lag (2011 noch bei 3,8). Bei der therapeutischen Entscheidung fr oder gegen die Implantation eines IPC mssen immer auch die Prognose des Patienten, seine Lebensqualitt und der Patientenwunsch bercksichtigt werden ( 8 ).

Eine krzere Hospitalisierung kann ein weiteres Argument fr den IPC sein ( 12 ). Die Indikationsstellung zur Implantation eines IPC erfolgt vor allem durch Onkologen, Thoraxchirurgen und Pneumologen. Die am hufigsten registrierten Grunderkrankungen sind das Lungen- und das Mammakarzinom (Tabelle 2), Tabelle 2 Daten des IPC-Registers* (Jahr 2021) zur Erfassung der Patientinnen und Patienten mit einem malignen Pleuraerguss in Deutschland Implantation des getunnelten Pleurakatheters Nach sonografischer Lokalisation der Punktionsstelle (6. oder 7. Interkostalraum in der vorderen/mittleren Axillarlinie) und Lokalansthesie erfolgt die Pleurapunktion in Seldinger-Technik mit Einlage einer Schleuse.

Nach Setzen einer zweiten Stichinzision (circa 10 cm ventral der ersten Punktionsstelle) erfolgt das subkutane Tunneln zwischen den beiden Inzisionen und das Einfhren des Katheterendes ber die Schleuse in die Pleurahhle. Die Fixation des Katheters erfolgt mit einer Naht. Die Durchfhrung der Implantation dauert etwa 1020 Minuten.

Die Implantation eines IPC bei Pleuraerguss im Rahmen einer stationren Behandlung wurde in Deutschland im Jahr 2020 am hufigsten durch die Fachabteilungen fr Innere Medizin (62,5 %) durchgefhrt. Die Implantation des IPC bei malignem Pleuraerguss (IPC-Register) erfolgte hauptschlich durch Thoraxchirurgen (68 %) (Tabelle 2),

Thorakoskopische Talkum-Pleurodese versus Implantation des getunnelten Pleurakatheters Im Pleuratumorregister der DGT wurden von Januar 2015 bis Dezember 2021 insgesamt 387 thorakoskopische TP und 191 IPC-Implantationen bei primrem Pleuratumor (malignes Pleuramesotheliom circa 25 %) und sekundrer Pleurakarzinose (circa 75 %) dokumentiert (Tabelle 3),

Im Gegensatz zu den Daten des Statistischen Bundesamtes liegt im Pleuratumorregister der DGT der Anteil der Patienten, die mit einem IPC bei MPE versorgt wurden (33 %, 191/578), deutlich unter dem Anteil der Patienten mit thorakoskopischer TP (67 %, 387/578).

Grnde dafr sind hufig der noch ausstehende Nachweis einer Pleurakarzinose beziehungsweise die Aussicht auf eine erfolgreiche TP und damit gegebenenfalls der Verzicht auf einen IPC (Grafik), Die bei weitem meisten Patienten (98 %) wurden elektiv in die Thoraxchirurgie eingewiesen (Tabelle 3), Die Geschlechts- und Altersverteilung entspricht im Wesentlichen den entsprechenden Angaben beim Statistischen Bundesamt und im IPC-Register.

Auffllig ist der deutliche Unterschied beim Karnofsky-Index zwischen den Gruppen der Patienten mit IPC und mit TP, mit einer deutlich schlechteren, symptombezogenen Einschrnkung der Aktivitt in der IPC-Patientengruppe (Tabelle 3), Der ECOG-Status (ECOG, Eastern Cooperative Oncology Group) sowie die Prognose des Patienten spielen in der Festlegung Behandlung mit IPC oder TP eine wichtige Rolle.

Der lngere postoperative Aufenthalt in der Gruppe mit thorakoskopischer TP (Mittel: 8,8 Tage) ist durch die Notwendigkeit der Einlage einer Thoraxdrainage begrndet, die postoperativ bei Nachlassen der Ergussmenge und ausgedehnter Lunge wieder entfernt wird. Anders beim IPC: Hier kann der Patient nach der Implantation deutlich schneller nach Hause entlassen werden (postoperativer Aufenthalt im Mittel 4,5 Tage) und die regelmige Ergussentleerung erfolgt ambulant (Tabelle 3),

Auch in zwei Metaanalysen konnte gezeigt werden, dass der stationre Aufenthalt fr Patienten mit IPC-Versorgung deutlich krzer war verglichen mit Patienten nach TP ( 13, 14 ). So wiesen Yeung et al. fr die IPC-Gruppe einen etwas mehr als zwei Tage krzeren Krankenhausaufenthalt (weighted mean difference : 2,19 Tage; 95-%-Konfidenzintervall: ) im Vergleich zur TP-Gruppe nach ( 14 ). Tabelle 3 Daten des Pleuratumor-Registers der Deutschen Gesellschaft fr Thoraxchirurgie (DGT) fr den Zeitraum 01/201512/2021 Die postoperativen Komplikationsraten sind bei den von uns chirurgisch versorgten Patienten (Tabelle 3) wie auch in Metaanalysen zwischen den beiden Behandlungskonzepten (IPC versus TP) nicht unterschiedlich ( 13, 14 ),

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Die 30-Tage-Letalitt der Patienten mit IPC ist mit 12,3 % deutlich erhht im Vergleich zu den Patienten mit thorakoskopischer TP (5,4 %). Da die 30-Tage-Letalitt im Wesentlichen durch die maligne Grunderkrankung bestimmt war, besteht die Frage, ob man die Indikation zum IPC zu spt gestellt hat und andere palliative Verfahren, wie die Pleurapunktion oder best supportive care (BSC), besser indiziert gewesen wren.

Langzeitverlauf Im Langzeitverlauf stellt sich bei einem Teil der Patienten mit IPC eine spontane Pleurodese mit Ausbleiben eines erneuten PE ein. In einer randomisierten klinischen Studie (ASAP-Studie) von Wahidi et al. wurde gezeigt, dass die komplette oder partielle Pleurodeserate (primrer Endpunkt) mit tglicher Drainage bei 47 % und mit zweitgiger Drainage bei 24 % (p = 0,003) lag ( 15 ).

Auch die Zeit bis zur Pleurodese (sekundrer Endpunkt) war bei tglicher (Median: 54 Tage) im Vergleich zu zweitgiger Abnahme (Median: 90 Tage) deutlich (p = 0,005) krzer ( 15 ). Wiederholte Drainageabnahmen knnen eine Pleuraentzndung verursachen und die lokale Freisetzung von proinflammatorischen Zytokinen induzieren, was anschlieend zu einer Fibrinbildung im MPE fhren kann ( 16 ).

Die Ergebnisse der ASAP-Studie konnten durch die ebenfalls randomisierte AMPLE-2 Studie besttigt werden. Hier fhrte die tgliche Drainage verglichen mit der symptomatischen Drainage zu einer Steigerung der Pleurodeserate (sekundrer Endpunkt) von 11 % auf 37 % nach 60 Tagen Therapie ( 17 ).

In einer Metaanalyse konnte nachgewiesen werden, dass die Pleurodeseraten durch TP (87,95 %) deutlich (relatives Risiko : 1,56 ; p 18 ). Die Applikation von Talkum als Suspension ber einen IPC erhht die Pleurodeserate. So konnte in einer randomisierten Studie aufgezeigt werden, dass die Pleurodeserate nach 35 Tagen im Talkumarm mit 43 % deutlich ber der im Placeboarm mit 23 % lag (Hazard Ratio: 2,20 ; p = 0,008) ( 19 ).

Wichtiger als die Pleurodese ist die Lebensqualitt der Patienten mit MPE bei meist palliativer Situation. Wang et al. haben in ihrer metaanalytischen Untersuchung zur Lebensqualitt keinen offensichtlichen Unterschied zwischen IPC und TP erfasst (WMD: 1,50, p = 0,20) ( 18 ).

  1. Iyer et al.
  2. Und Yeung et al.
  3. Konnten in ihren Metaanalysen nachweisen, dass hinsichtlich der Hauptsymptomatik Dyspnoe auch kein Unterschied zwischen thorakoskopischer TP und IPC feststellbar ist ( 13, 14 ).
  4. Die Bedeutung von Komplikationen inklusive Infektionen nach IPC variiert in den Studien auf Grund kleiner Fallzahlen erheblich.

In einer Metaanalyse von Patil et al. betrug die geschtzte durchschnittliche Rate aller IPC-Komplikationen 17,2 %, wobei zu den groen Komplikationen Empyeme 2,3 %, lokale Infekte 2,0 %, Dislokationen 1,3 %, Leckagen 1,3 % und Pneumothoraces 1,2 % zhlten ( 20 ).

  • In einer groen multizentrischen, retrospektiven Studie wurde eine pleurale Infektionsrate von 4,9 % fr den IPC erhoben, wobei in 94 % der Flle die Infektion durch alleinige Antibiotikatherapie erfolgreich behandelt werden konnte ( 21 ).
  • Bei den meisten Patienten war bei lokaler Infektion des IPC eine Entfernung nicht notwendig ( 22 ).

In einer multizentrischen Studie konnte auch kein erhhtes Infektionsrisiko fr Patienten mit antineoplastischer Therapie bei IPC wegen eines MPE festgestellt werden, sodass eine Chemotherapie keine Kontraindikation fr einen IPC darstellt ( 23 ). Gepoolte Ergebnisse zeigten ein hhere lokale Infektion mit IPC als mit chemischer Pleurodese (6,9 % versus 0,5 %; RR: 5,83 ) ( 13 ).

Frost et al. konnten in einer retrospektiven Studie mit 395 Patienten mit IPC bei MPE eine mediane Verweildauer des Katheters von 1,2 Monaten feststellen ( 24 ). Die Verweildauer des IPC wird bestimmt durch den Tod beziehungsweise die Entfernung des IPC bei Pleurodese oder Infektion. Im klinischen Alltag besteht ein Drainagematerialverbrauch fr IPC-Patienten mit einem MPE im Median von 91 Tagen und fr Patienten mit nichtmalignem PE von 104 Tagen (im Jahr 2020 laut IPC-Register).

Die IPC-Entfernungsraten liegen in der Literatur bei bis zu 36 % ( 25 ). Zum Langzeitberleben von Patienten mit einem IPC liegen nur wenige Daten vor. In einer randomisierten Studie (TIME2) betrug die mediane berlebenszeit 200 Tage (Interquartilsabstand : 39392 Tage) in der TP-Gruppe und 153 Tage (IQR: 73288 Tage) in der IPC-Gruppe ohne statistisch signifikanten Unterschied in der berlebenszeit bis zu einem Jahr bei einem Unterschied von −0,8 Monaten ; p = 0,32) ( 26 ).

Im klinischen Alltag werden bei befundabhngiger Indikation (Grafik) Patienten mit einem IPC in den meisten Fllen schlechtere berlebenszeiten besitzen, da ein eingeschrnkter ECOG-Wert, eine eingeschrnkte Prognose sowie eine gefesselte Lunge als Zeichen einer fortgeschrittenen Pleurakarzinose/MPE Indikationen fr den IPC sind.

Eine Risikoabschtzung des berlebens kann mittels LENT-Score vorgenommen werden ( 27 ). In zwei groen Metaanalysen sind keine Unterschiede im berleben von Patienten mit TP versus IPC nachweisbar gewesen ( 13, 18 ). Fazit Bei Patienten mit MPE steht die effektive Symptombehandlung mit mglichst kurzer Krankenhausaufenthaltszeit im Fokus.

Der IPC und die thorakoskopische TP sind hinsichtlich der symptomatischen Behandlung eines MPE und der Lebensqualitt vergleichbar. Die Behandlungsentscheidung muss individuell in Abhngigkeit von der berlebensprognose, vom Allgemeinzustand, von den anatomischen Gegebenheiten (trapped lung) und vom Patientenwunsch getroffen werden. Fr Patienten mit MPE und hohem ECOG-Indexwert bei begrenztem berleben ist der IPC die bevorzugte Behandlungsoption; auf vorherige mehrfache Pleurapunktionen und gegebenenfalls TP-Versuche sollte verzichtet werden. Bei symptomatischen MPE-Patienten mit einer gefesselten Lunge ist der IPC die Therapie der Wahl. Eine Chemotherapie stellt im Allgemeinen keine Kontraindikation fr einen IPC dar. Eine Pleurodese unter IPC ist mglich und kann durch tgliches Abnehmen des Ergusses und gegebenenfalls Talkum gefrdert werden, steht jedoch nicht im Vordergrund der Therapie. Als Komplikation des IPC steht die lokale Infektion im Vordergrund, die eine antibiotische und gegebenenfalls lokale Therapie (Splung) notwendig macht. Die Entfernung des IPC ist selten indiziert. Das berleben der Patienten mit MPE wird nicht durch das verwendete Therapieverfahren, sondern durch die Grunderkrankung bestimmt.

Interessenkonflikt Prof. Hofmann war von 2019-2021 Prsident und ist seit 2021 Pastprsident der Deutschen Gesellschaft fr Thoraxchirurgie. Prof. Scheule bezieht Beratungshonorare von der Firma ewimed. Die brigen Autoren erklren, dass kein Interessenkonflikt besteht.

  • Manuskriptdaten eingereicht: 07.03.2022, revidierte Fassung angenommen: 10.05.2022 Anschrift fr die Verfasser Prof. Dr. med.
  • Hans-Stefan Hofmann Abteilung fr Thoraxchirurgie Universittsklinikum Regensburg Franz-Josef-Strau-Allee 11 93053 Regensburg [email protected] Zitierweise Hofmann HS, Scheule AM, Markowiak T, Ried M: The treatment of malignant pleural effusion with permanent indwelling pleural catheters.

Dtsch Arztebl Int 2022; 119: 595600. DOI: 10.3238/arztebl.m2022.0229 ►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter: www.aerzteblatt-international.de Zusatzmaterial eMethodenteil: www.aerzteblatt.de/m2022.0229 oder ber QR-Code cme plus Dieser Beitrag wurde von der Nordrheinischen Akademie fr rztliche Fort- und Weiterbildung zertifiziert.

  • Die Fragen zu diesem Beitrag finden Sie unter http://daebl.de/RY95.
  • Einsendeschluss ist der 04.09.2023.
  • Die Teilnahme ist mglich unter cme.aerztebatt.de 1.
  • Jany B, Welte T: Pleural effusion in adults-etiology, diagnosis, and treatment.
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Behandlung des malignen Pleuraergusses durch dauerhafte, getunnelte Pleurakatheter

Wie merkt man dass man eine Lungenembolie hat?

Eine Lungenembolie entsteht, wenn ein Blutgerinnsel ein Blutgefäß in der Lunge verstopft. Typische Anzeichen sind plötzliche Atemnot, Brustschmerzen, blutiger Husten, Schwindel, Benommenheit und Herzrasen. Eine schwere Lungenembolie kann lebensbedrohlich sein und muss möglichst schnell im Krankenhaus behandelt werden.

Hat man bei einer Lungenentzündung Wasser in der Lunge?

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine akute oder chronisch verlaufende Entzündung der Lungenbläschen (alveoläre Pneumonie) und/oder des Lungengewebes (interstitielle Pneumonie). Dabei kommt es zu einer Anschwellung und vermehrten Durchblutung des betroffenen Lungenareals.

  • Typischerweise geht die Erkrankung mit einer Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe einher.
  • Die alveoläre Pneumonie wird – je nach Ausdehnung – wiederum in die Lobär- oder Herdpneumonie unterteilt.
  • Bei der Lobärpneumonie Lobärpneumonie Die klassische und häufigste unter den Pneumonien ist die Lobärpneumonie.

Sie verläuft in mehreren Stadien und kann sich in jedem Lungenlappen ausbreiten. Die erste Phase dauert nur einen Tag und heißt Anschoppung. Es handelt sich um einen Flüssigkeitsübertritt aus den Gefäßen in die Lungenbläschen (Alveolen). Die nächste Phase, die so genannte rote Hepatisation dauert zwei Tage.

  1. Dabei treten rote Blutkörperchen und Gerinnungsfaktoren in die Lungenbläschen (Alveolen) über.
  2. Die Gerinnungsfaktoren bilden ein dünnes Netz aus Fibrin, das sich in die Alveolen legt.
  3. In der nächsten Phase wandern – über vier Tage hinweg – weiße Blutkörperchen in die Lungenbläschen ein.
  4. Dieses Stadium wird auch als graue Hepatisation bezeichnet.

Wenn sich nach etwa acht Tagen die Ablagerungen auflösen und verflüssigen, beginnt das Stadium der gelben Hepatisation. Danach löst sich die Lungenentzündung und die Heilung beginnt. Die vollständige Abheilung dauert etwa vier Wochen. Dieser Verlauf kann nicht abgekürzt werden.

Dies ist wichtig zu wissen, da sich viele Patienten nach der Einnahme von Antibiotika deutlich besser fühlen und glauben, die Infektion sei überstanden. Häufig wird viel zu früh der normale Arbeitsalltag wieder aufgenommen, statt sich weiterhin zu schonen. Dann besteht die Gefahr eines Rückfalls. ist meist ein ganzer Lungenlappen bzw.

ein ganzes Lungensegment betroffen. Herdpneumonien werden deshalb so genannt, weil ein oder mehrere Entzündungsherde innerhalb eines Lungenläppchens entstanden sind. Eine Lungenentzündung kann aber auch von den Bronchien ausgehen und das umliegende Gewebe angreifen (Broncho-Pneumonie).

  • An einer Pneumonie erkranken in Deutschland pro Jahr etwa 400.000 Menschen.
  • In Zeiten starker Grippewellen, d.h.
  • Speziell im Winter, liegt die Zahl noch deutlich darüber.
  • Zur Risikogruppe gehören v.a.
  • Säuglinge und Kleinkinder sowie ältere Patienten über 60 Jahren und Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen.

Sie sind durch ihr noch nicht ganz ausgereiftes bzw. geschwächtes Immunsystem Immunsystem Das körpereigene Abwehrsystem besteht aus drei Funktionskreisen : (1) Knochenmark als Bildungsort für Immunzellen. (2) Verschiedene zentrale Immunorgane wie Thymus (Prägung von T-Lymphozyten) und darmnahe Lymphorgane (für die Prägung von B-Lymphozyten).

3) Sekundäre Lymphorgane wie Milz, Lymphknoten und Mandeln (Tonsillen). Man unterscheidet die so genannte humorale Abwehr (über die Körperflüssigkeiten mit darin enthaltenen Antikörpern und Faktoren aus dem so genannten Komplementsystem) und die zellvermittelte Abwehr (mit B- und T-Zellen, Makrophagen, Antigen-präsentierenden Zellen, Granulozyten u.a.).

besonders anfällig für die Entwicklung einer Pneumonie. Die Auslöser einer Pneumonie sind meist Bakterien, seltener Viren oder Pilze. Die Erkrankung kann sich in Abhängigkeit vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und von der Art des Erregers sehr unterschiedlich entwickeln.

  • Ungefähr jede 7.
  • Lungenentzündung verläuft so schwer, dass sie stationär behandelt werden muss.
  • Die Pneumonie ist die häufigste zum Tode führende Infektion in Westeuropa.
  • Sie steht in der bundesweiten Todesursachen-Statistik auf Platz 5, ungefähr 3 bis 5% der Patienten sterben jährlich daran.
  • Besonders gefährlich sind die Erkrankungen, die im Krankenhaus erworben werden, die so genannten nosokomialen Pneumonien.

Sie sind meist schwer behandelbar, denn ihre Erreger erweisen sich gegen viele Antibiotika als widerstandsfähig ( resistent resistent Bakterien können eine Resistenz gegen bestimmte Arzneistoffe entwickeln – das heißt, sie werden unempfindlich gegenüber diesen Medikamente.

  1. Die Medikamente, vor allem Antibiotika, sind nicht mehr gegen diese Bakterien wirksam.
  2. Resistente Erreger entwickeln sich – insbesondere bei großen Erregermengen – entweder durch spontane Genveränderungen (Mutationen) oder durch selektive Vermehrung (Selektion) von natürlich vorkommenden resistenten Bakterien-Subpopulationen, z.B.

aufgrund einer unzureichenden oder zu früh abgebrochenen Therapie.).

Wie lange mit Lungenödem im Krankenhaus?

Prognose – Ein schweres, akutes Lungenödem ist ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand und kann insbesondere unbehandelt zum Tod führen. Bei entsprechender Behandlung ist die Prognose jedoch gut. Meist ist ein längerer Krankenhausaufenthalt notwendig.

Der weitere Verlauf hängt dann in erster Linie von der Grunderkrankung ab. Nach einem akuten Lungenödem durch Herzversagen liegt die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Krankenhausaufenthalt in den nächsten 12 Wochen bei über 20 %. Häufig sind daher nach einem Lungenödem eine längerfristige Behandlung und ggf.

eine Lebensstiländerung zur Vorbeugung weiterer Herzerkrankungen notwendig.

Kann ein pleuraerguss von alleine weg gehen?

Was ist ein Pleuraerguss? – Bei einem Pleuraerguss sammeln sich vermehrt Flüssigkeit, Eiter oder Blut im sogenannten Pleuraraum oder Pleuraspalt. Dieser schmale, flüssigkeitsgefüllte Spalt befindet sich zwischen den beiden Häuten, welche die Lunge („Lungenfell”) und die Innenwand des Brustkorbs („Rippenfell”) überziehen. Bei einem Pleuraerguss sammelt sich vermehrt Flüssigkeit zwischen Rippen- und Lungenfell – dem Pleuraspalt. Das Lungenfell kleidet die Lunge aus; das Rippenfell umgibt die Innenwand des Brustkorbs. Anzeichen eines Pleuraergusses können Atemnot, Husten oder Brustschmerzen sein.

Herzschwäche (Herzinsuffizienz) Lungenentzündung (Pneumonie) Lungenembolie bösartigen Tumoren, zum Beispiel Lungen- oder Brustkrebs Rippenbrüchen

Wenn möglich, wird vor allem die jeweilige Grunderkrankung behandelt. Leichte Pleuraergüsse bilden sich dann oft wieder zurück. Bei einem schweren Pleuraerguss kann die Ärztin oder der Arzt zusätzlich die überschüssige Flüssigkeit aus dem Pleuraspalt absaugen.

Kann Wasser in den Beinen vom Herzen kommen?

Auf einen Blick: Das Wichtigste zu Wasseransammlungen in den Beinen – Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

Im Sommer leiden viele Menschen unter schweren Beinen bzw. Wasseransammlungen. Die Ursachen sind nicht immer harmlos, bei anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Eine Venen- oder Herzschwäche ist die häufigste Ursache für Flüssigkeitsansammlungen in Beinen und Füssen: Der Druck in den Venen steigt, wodurch Flüssigkeit in das umliegende Gewebe gedrückt wird. Hoher Druck auf das Gewebe durch die Schwellung kann zu dauerhaften Schädigungen führen. Es kann sich auch um ein Lymphödem handeln: Durch einen gestörten Abfluss von Lymphflüssigkeit kann es zu einer Schwellung im Bein kommen. Mit Ultraschall und bildgebenden Verfahren gelingt eine gesicherte Diagnose. Entwässernde Medikamente und Kompressionsstrümpfe sind wichtige Behandlungsformen bei Wasseransammlungen in den Beinen.

Welche Getränke entziehen dem Körper Wasser?

Basische Lebensmittel helfen bei der Entwässerung Auch wenn es widersprüchlich klingt: Trinken Sie viel! Das regt den Körper dazu an, die überschüssige Flüssigkeit auszuscheiden. Neben Wasser eignen sich bestimmte Kräutertees als entwässernde Tees, So können Aufgüsse mit Brennnessel, Birkenblättern, Wacholder, Löwenzahn oder Pfefferminze als Tee den Körper entwässern.

Dass Kaffee diese Wirkung entfaltet, gehört dagegen zu den Ernährungsmythen. Eine pflanzliche Entwässerung ist auch mit bestimmten Lebensmitteln möglich. So wirken sich Fenchel, Artischocken, Kürbis, Spargel, Tomaten, Gurken und Zucchini günstig aus, beim Obst Beerenfrüchte, Wassermelone, Zitrone und Ananas.

Basische Rezepte enthalten oft diese Zutaten und können Ihnen Anregungen beim Kochen liefern. Bei den Beilagen dürfen Sie gerne zu Naturreis greifen, der ebenfalls harntreibend wirkt. Verzichten sollten Sie hingegen auf Alkohol und einen übermäßigen Salzkonsum.

Was entwässert am meisten?

Entwässernde Lebensmittel – So eignen sich besonders Gurken, Melonen, Ananas, Erdbeeren und Spargel zum Entwässern. Aber auch Artischocken, Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Avocados, Kartoffeln und sogar Reis haben eine entwässernde Wirkung. Dazu kommen dann noch Nüsse wie Haselnüsse, Cashewkerne, Erdnüsse und Mandeln, und auch Trockenobst in Form von Aprikosen oder Bananen enthält jede Menge Kalium.

  1. Du bist viel unterwegs? Dann sind Snacks perfekt für dich,
  2. Achtung: Kalium sollte nur in geringen Mengen und in Form von natürlichen Lebensmitteln konsumiert werden.
  3. Umgekehrt gibt es auch ein paar Lebensmittel, auf die du auf jeden Fall verzichten solltest, wenn du deinen Körper schnell und wirkungsvoll entwässern willst.

Hierzu zählt neben Alkohol und Koffein auch Salz. Denn unser herkömmliches Speisesalz besteht zum größten Teil aus Natrium. Das wiederum hat eine stark wasserbindende Wirkung.

Was passiert wenn man Wasser in der Lunge nicht behandelt?

Bei einem Lungenödem kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung in der Lunge. Als Ursache kommen verschiedene Auslöser in Frage. Ein Lungenödem führt meist zu massiven Atemproblemen und muss rasch medizinisch behandelt werden. Herzerkrankungen stellen die häufigste Ursache dar, weitere mögliche Auslöser sind unter anderem Vergiftungen und Infektionen.

Bei einem Lungenödem kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe. Das Lungenödem tritt meist in Zusammenhang mit einer Herzerkrankung auf. Man spricht in diesem Fall von einem kardialen Lungenödem. Mögliche Auslöser für nicht-kardiale Lungenödeme sind unter anderem Vergiftungen, akutes Nierenversagen oder Infektionen. Erstes Anzeichen für das “Wasser in der Lunge” ist eine flache und schnelle Atmung. In weiterer Folge kann es zu Atemnot, Erstickungsangst und schaumigem Auswurf kommen. Ein akutes Lungenödem ist ein medizinischer Notfall und muss umgehend behandelt werden. Bei rechtzeitiger medizinischer Hilfe ist ein Lungenödem in der Regel gut behandelbar.

Art Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe
Ursachen Herzerkrankungen, Vergiftungen, Nierenversagen, Infektionen, allergischer Schock
Symptome Atemprobleme, Husten, beschleunigter Puls, Atemgeräusche, Unruhe, Angst
Diagnose körperliche Untersuchung, Röntgen der Lunge, Blutuntersuchung
Therapie medikamentöse Behandlung mit Entwässerungsmittel, Nitraten und Blutdrucksenkern; bei Bedarf intensivmedizinische Behandlung

In der Lunge wird Sauerstoff aufgenommen und Kohlenmonoxid abgegeben. Bei einem Lungenödem kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung (Ödem) im Lungengewebe und/oder in den Lungenbläschen. Das führt zu einer Beeinträchtigung des Sauerstoffaustausches. Kann nicht mehr genug Sauerstoff aufgenommen und Kohlenmonoxid abgegeben werden, werden die Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

  • Das kann zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen, der rasch behandelt werden muss.
  • Umgangssprachlich wird das Lungenödem auch als “Wasser in der Lunge” bezeichnet.
  • Diese Bezeichnung ist medizinisch nicht korrekt, da es sich bei der Flüssigkeitsansammlung genaugenommen um die flüssigen Bestandteile des Blutes (Plasma) handelt.

Bei einem Lungenödem tritt das Plasma aus den Blutgefäßen aus und wird ins Lungengewebe gedrückt. Durch die freie Flüssigkeit wird die Lunge in ihrer Funktion eingeschränkt. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. Ein Lungenödem tritt am häufigsten als Folge einer Herzerkrankung auf.

Kardiales Lungenödem : Das kardiale Lungenödem wird durch ein Herzleiden – meist Herzschwäche – ausgelöst. Nicht-kardiales Lungenödem : Dieses ist nicht durch eine Herzkrankheit bedingt. Mögliche Auslöser dafür sind Vergiftungen durch das Einatmen von Gasen, akutes Nierenversagen, allergischer Schock oder Infektionen (vor allem Blutvergiftung ) sowie die Höhenkrankheit.

Je nach Ursache tritt ein Lungenödem plötzlich auf (akutes Lungenödem) oder entwickelt sich über einen längeren Zeitraum. Erstes Anzeichen für “Wasser in der Lunge” ist eine flache und schnelle Atmung. Bei Fortschreiten der Erkrankung kommt es zu Atemnot, Erstickungsangst und einer rasselnden Atmung.

Stadium Beschreibung mögliche Symptome
I: Interstitielles Lungenödem Die Flüssigkeitsansammlung befindet sich im bindegewebigen Stützgerüst bzw. im Zellzwischenraumgewebe (Interstitium) und ist noch nicht in den Luftraum der Lunge übergetreten. Atembeschwerden, schnelle und flache Atmung, Husten, Unruhe
II: Alveoläres Lungenödem Die Flüssigkeit dringt zunächst in die Lungenbläschen (Alveolen) und später auch in die kleinen Bronchien ein. Medizinische Hilfe ist dringend notwendig. zunehmende Atemnot, verstärkter Husten, schaumiger Auswurf, Atemgeräusche, schneller Puls, Erstickungsangst
III: Schaumbildung Es sammelt sich immer mehr Flüssigkeit in den Bronchien. Ein Sauerstoffmangel droht. verstärkte Schaumbildung, rasselnde Atemgeräusche, Lippen und Finger färben sich bläulich
IV: Atemstillstand (Asphyxie) Ein lebensbedrohlicher Zustand tritt ein. Betroffene müssen umgehend mit Sauerstoff versorgt werden. Kreislaufstillstand droht.

Der Verdacht auf ein Lungenödem ergibt sich meist bereits durch die vorhandenen Atembeschwerden. Um die Diagnose zu sichern, sind folgende Untersuchungen notwendig:

körperliche Untersuchung Röntgen der Lunge Blutuntersuchung (Blutgaswerte)

Um die Ursache des Lungenödems festzustellen, können weitere Untersuchungen wie z.B. EKG, Herz- Ultraschall sowie spezielle Blutwerte notwendig sein. In der Regel lässt sich ein Lungenödem gut behandeln. Neben den Akutmaßnahmen ist jedoch auch die Behandlung der Grunderkrankung wichtig. Die Therapie richtet sich nach Schweregrad und Ursache des Lungenödems. Zu den Akutmaßnahmen zählen:

medikamentöse Behandlung mit Diuretika (Entwässerungsmittel), Nitrate, Blutdrucksenker (z.B. Betablocker) etc. Sauerstoffgabe mittels Maske Bettruhe mit hochgelagertem Oberkörper intensivmedizinische Behandlung (z.B. künstliche Beatmung)

Erfolgt rechtzeitig medizinische Hilfe, lässt sich ein Lungenödem in der Regel gut behandeln. Die langfristigen Heilungschancen hängen vor allem davon ab, ob die auslösende Ursache beseitigt werden kann. Unbehandelt ist ein Lungenödem lebensbedrohlich. Kann die Flüssigkeitsansammlung nicht entfernt werden, droht ein Atemstillstand mit anschließendem Multiorganversagen.

Wie viel Liter Wasser kann man in der Lunge haben?

Leistungssportler können ein Volumen von acht Litern erreichen und Apnoe-Taucher sogar einen Spitzenwert von zehn Litern.

Wie lange kann man mit Pleuraerguss leben?

Maligne Pleuraergüsse: Aktuelles Statement zur Therapie – Autor: Dr. Alexandra Bischoff Lungenkrebspatienten haben die schlechteste Prognose. © Fotolia/yodiyim Etwa jeder sechste Krebspatient entwickelt einen Pleuraerguss. Therapeutisch geht es primär darum, die quälenden Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Diesbezüglich hat sich in letzter Zeit viel getan.

  1. Progrediente Dyspnoe und Husten : Darüber klagen die meisten Patienten mit malignem Pleuraerguss,
  2. Die Prognose ist ungünstig und die mittlere Lebenserwartung beträgt je nach Tumorerkrankung und Stadium zwischen drei Monaten und einem Jahr.
  3. Um die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern, gibt es sowohl konservative als auch operative Therapieoptionen.

Doch von welcher Behandlung profitieren diese Patienten am meisten? Über den aktuellen Stand informiert ein kürzlich veröffentlichtes Statement der European Respiratory Society zusammen mit der European Association for Cardio-Thoracic Surgery.

Wie macht sich Wasser im Herzen bemerkbar?

Folgen und Begleiterkrankungen AdobeStock-295271468-Jenny Sturm Rechtzeitig erkannt und mit einer entsprechenden Therapie lässt sich eine Herzinsuffizienz zwar nicht heilen, jedoch gut behandeln. Dennoch kann diese Erkrankung einige Folgen mit sich bringen. AdobeStock_198965864_Daisy Daisy Ödeme am Fuß sind typische Folgen einer Herzinsuffizienz. Schon bevor die ersten spürbar sind, können sich Folgen bemerkbar machen – manchmal sogar bereits Jahre früher. Sie sind anfangs so unscheinbar, dass Betroffene sie kaum wahrnehmen und häufig auf das Alter schieben.

  • Es sei jedoch gesagt, dass die Herzinsuffizienz keine herkömmliche Alterserscheinung ist und unbedingt ernst genommen werden muss! Die Folgen und Komplikationen der Erkrankung sind unterschiedlich und hängen unter anderem von ihrer Form ab.
  • Patienten mit einer Herzinsuffizienz, vor allem bettlägerige Menschen, gelten als besonders gefährdet, ein Blutgerinnsel, auch als bekannt, zu entwickeln.

Ein Thrombus ist eine feste Masse an Blutbestandteilen, die sich in den Blutgefäßen formiert und den Blutfluss behindern kann – hier sprechen Mediziner von einer Thrombose. Häufig entsteht ein Thrombus in den Beinen. Aber auch direkt im Herzen ist ein solches Blutgerinnsel möglich: Verschließen sich die Herzkranzgefäße, kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und dadurch unter Umständen zu einem,

Wenn sich ein Thrombus löst und vom Herzen ins Gehirn oder die Lunge wandert, kann er infolge einer Herzinsuffizienz auch einen Schlaganfall oder eine Lungenembolie verursachen. Lungenembolie erkennen Wie macht sich eine Lungenembolie bemerkbar? Leidet ein Patient an akuter Atemnot und Schmerzen in der Brust, tritt eine einseitige Beinschwellung auf oder hustet der Betroffene Blut aus, kann eine Lungenembolie vorliegen.1 Bei diesen Anzeichen sollten Sie sofort den Notruf verständigen oder einen Arzt aufsuchen.

Bei der gelingt es der linken Herzhälfte nicht, das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge in den Körperkreislauf zu pumpen: Es kommt zu einem Rückstau des Blutes bis in die Lunge. Der Druck in den Blutgefäßen der Lunge steigt in der Folge an, was wiederum Flüssigkeit in das Lungengewebe presst.

Es entsteht ein kardiales Lungenödem. Die Wassereinlagerungen behindern den Gasaustausch in der Lunge, sodass weniger Sauerstoff ins Blut gelangt. Betroffene bemerken das unter anderem durch Atemnot und Husten. Ein Lungenödem kann sich schleichend ankündigen, aber auch plötzlich auftreten. Entsteht eine akute Atemnot, ist das ein medizinischer Notfall.

Um das Leben des Patienten zu retten, muss schnellstmöglich eine ärztliche Behandlung erfolgen.