Wie Gefährlich Ist Voltaren Gel? - Tehnopolis

Wie Gefährlich Ist Voltaren Gel?

Wie Gefährlich Ist Voltaren Gel

Wann sollte man Voltaren Schmerzgel nicht nehmen?

– wenn Sie in der Vergangenheit mit Atemproblemen (Asthma, Bronchospasmus), Hautreaktionen (Nesselsucht), laufender Nase oder Schwellungen von Gesicht oder Zunge nach der Einnahme/ Anwendung von Acetylsalicylsäure oder einem anderen nicht -steroidalen entzündungshemmenden Arzneimittel (z.B. Ibuprofen) reagiert haben.

Hat Voltaren Gel Nebenwirkungen?

– Ausschlag, Juckreiz, Rötung, Schwellung, Bläschenbildung, Brennen oder Abschuppen der Haut an der behandelten Stelle. Wenn Voltaren Emulgel auf größere Flächen über längere Zeit aufgetragen wird, ist das Auftreten von systemischen Nebenwirkungen (vorwiegend im Magen-Darm-Trakt) nicht völlig auszuschließen.

Wie oft darf man sich mit Voltaren einreiben?

Wischen Sie die Hände an einem Papiertuch ab und waschen Sie dann die Hände, es sei denn diese sind die zu behandelnde Stelle. Das Papiertuch ist im Restmüll zu entsorgen. Tragen Sie Voltaren Schmerzgel 3 bis 4 mal täglich auf. Nicht mehr als 4 mal innerhalb von 24 Stunden.

Wo darf Voltaren nicht angewendet werden?

Voltaren Schmerzgel Patienteninformation für Voltaren Schmerzgel 1.Was ist “Diclofenac-1%Gel_OTC” und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

  • “Diclofenac-1%Gel_OTC” enthält den Wirkstoff Diclofenac, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Antiphlogistika/Analgetika (Entzündungshemmer/Schmerzmittel).
  • Diclofenac wird üblicherweise in Salzform als Diclofenac-Diethylamin oder Diclofenac-Natrium angewendet.
  • “Diclofenac-1%Gel_OTC”apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

1.2.Wirkstärke und Darreichungsform von “Diclofenac-1%Gel_OTC” – Gel enthaltend 10 mg Diclofenac-Natrium in 1 g. Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, ob diese Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.1.3. “Diclofenac-1%Gel_OTC” wird angewendet bei Erwachsenen

  1. zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei
  2. – Sport- und Unfallverletzungen (Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen),
  3. – rheumatischen Erkrankungen der Weichteile (Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Entzündungen im Muskel und Kapselbereich),
  4. – degenerativen Erkrankungen der peripheren Extremitätengelenke.
  5. Anwendungsgebiet bei Jugendlichen über 14 Jahren zur Kurzzeitbehandlung:
  6. – zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas.
  7. Wenn Sie sich nach 3-5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2.Was müssen Sie vor der Anwendung von “Diclofenac-1%Gel_OTC” beachten? 2.1.”Diclofenac-1%Gel_OTC” darf nicht angewendet werden, – wenn Sie allergisch gegen Diclofenac, oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, – wenn Sie in der Vergangenheit mit Atemproblemen (Asthma, Bronchospasmus), Hautreaktionen (Nesselsucht), laufender Nase oder Schwellungen von Gesicht oder Zunge nach der Einnahme/Anwendung von Acetylsalicylsäure oder einem anderen nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimittel (z.B.

Ibuprofen) reagiert haben – auf Hautwunden bzw. offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut sowie auf Ekzemen. Augen und Schleimhäute sollen nicht mit dem Präparat in Berührung kommen. Es sollte daher insbesondere bei Kindern darauf geachtet werden, dass die Hände nicht mit den mit “Diclofenac-1%Gel_OTC” eingeriebenen Hautpartien in Kontakt kommen.

– im letzten Drittel der Schwangerschaft, – bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren.2.2.Besondere Vorsicht bei der Anwendung von “Diclofenac-1%Gel_OTC” ist erforderlich Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie “Diclofenac-1%Gel_OTC” anwenden.

Wenn “Diclofenac-1%Gel_OTC” großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, nicht auszuschließen. Diese Nebenwirkungen sind vergleichbar mit solchen, die unter Umständen bei Einnahme anderer Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können.

“Diclofenac-1%Gel_OTC” nicht ohne ärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen als den angegebenen anwenden. “Diclofenac-1%Gel_OTC” darf nur auf intakte, nicht erkrankte Haut und nicht auf offene Wunden aufgetragen werden. Augen und Schleimhäute dürfen nicht mit dem Arzneimittel in Berührung kommen und es darf nicht eingenommen werden.

Sollte “Diclofenac-1%Gel_OTC” in Ihre Augen gelangen, spülen Sie diese sorgfältig mit Wasser. Konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, falls die Beschwerden anhalten. Sie können einen Verband, jedoch keinen Okklusivverband (dicht abschließender Verband) benutzen. Vor Anlegen eines Verbandes sollte “Diclofenac-1%Gel_OTC” einige Minuten auf der Haut eintrocknen.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich bei akuten Zuständen, die mit starker Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen. Bei andauernden Gelenkbeschwerden oder bei heftigen Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit neurologischen Ausfallerscheinungen (z.B.

  • Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Bei Beschwerden, die sich nach 3-5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
  • Wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (sogenannten Nasenpolypen), chronischen, bronchienverengenden (obstruktiven) Atemwegserkrankungen, chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) oder an Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- und Rheumamittel aller Art leiden, sind Sie bei der Anwendung von “Diclofenac-1%Gel_OTC” durch Asthmaanfälle (sogenannte Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtliche Haut- oder Schleimhautschwellung (sogenanntes Quincke-Ödem) oder Nesselsucht (Urtikaria) eher gefährdet als andere Patienten.

In diesem Fall darf “Diclofenac-1%Gel_OTC” nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen (Notfallbereitschaft) und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Das Gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z.B.

  • Sollte während der Behandlung mit “Diclofenac-1%Gel_OTC” ein Hautausschlag auftreten, beenden Sie die Behandlung.
  • Während der Behandlung kann es zu Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung kommen.
  • Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit eingeriebenen Hautpartien in Kontakt kommen.
  • Hinweis zu möglichen sonstigen Bestandteilen: Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.

2.2.a) Kinder und Jugendliche Bei Kindern unter 14 Jahren darf “Diclofenac-1%Gel_OTC” nicht angewendet werden. Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren vor.2.2.b) Ältere Patienten Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

  1. Jedoch sollten ältere Patienten bei der Anwendung auf Nebenwirkungen besonders achten und gegebenenfalls mit ihrem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten.2.2.c) Schwangerschaft Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Im 1. und 2.
  2. Schwangerschaftsdrittel sollte “Diclofenac-1%Gel_OTC” nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Im letzten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie “Diclofenac-1%Gel_OTC” nicht anwenden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind nicht auszuschließen ist.2.2.d) Stillzeit Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

  1. Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, “Diclofenac-1%Gel_OTC” sollte während der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
  2. Hierbei sollte das Arzneimittel nicht im Brustbereich oder über einen längeren Zeitraum auf große andere Hautbereiche aufgetragen werden.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Normalerweise treten bei der empfohlenen Dosierung und Anwendungsdauer keine Auswirkungen auf die Verkehrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen auf.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung von “Diclofenac-1%Gel_OTC” sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt geworden.2.4.Woran ist bei Anwendung von “Diclofenac-1%Gel_OTC” zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Es sind keine speziellen Vorkehrungen notwendig.3.Wie ist “Diclofenac-1%Gel_OTC” anzuwenden? Wenden Sie “Diclofenac-1%Gel_OTC” immer genau nach der Anweisung des Arztes an.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung “Diclofenac-1%Gel_OTC” ist nur zur Anwendung auf der Haut bestimmt. Nicht einnehmen! In der Regel ist eine Anwendung über 1 bis 2 Wochen ausreichend. Der therapeutische Nutzen einer Anwendung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht belegt.

Wenden Sie nicht mehr “Diclofenac-1%Gel_OTC” an als notwendig und nur für die minimal erforderliche Anwendungsdauer. “Diclofenac-1%Gel_OTC” auf die betroffenen Körperpartien dünn auftragen und leicht einreiben. Es sollte nicht mit Druck eingerieben werden.

  1. Anschließend sollten die Hände gewaschen werden, außer diese sind die zu behandelnde Stelle.
  2. Vor Anlegen eines Verbandes sollte “Diclofenac-1%Gel_OTC” einige Minuten auf der Haut eintrocknen.
  3. Die Anwendung eines dicht abschließenden Verbandes (Okklusivverband) wird nicht empfohlen.

Bei Beschwerden, die sich nach 3-5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlechtern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von “Diclofenac-1%Gel_OTC” zu stark oder zu schwach ist.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien 3.2.a) Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

  • Je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle ist eine kirsch- bis walnussgroße Menge Schmerzgel, entsprechend 2 bis 4 g Gel (20 bis 40 mg Diclofenac-Natrium), erforderlich.
  • Die maximale Tagesgesamt-Dosis beträgt 16 g Gel, entsprechend 160 mg Diclofenac-Natrium.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird das Schmerzgel 3- bis 4-mal täglich angewendet.

3.2.b) Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion Es ist keine Dosisreduktion erforderlich.3.2.c) Kinder und Jugendliche Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren vor. Bei Jugendlichen im Alter von 14 Jahren und älter wird dem Patienten/den Eltern geraten, einen Arzt aufzusuchen, falls das Arzneimittel länger als 7 Tage zur Schmerzbehandlung benötigt wird oder die Symptome sich verschlechtern.3.3.Wenn Sie eine größere Menge “Diclofenac-1%Gel_OTC” angewendet haben, als Sie sollten Da bei der äußerlichen Anwendung von “Diclofenac-1%Gel_OTC” der Gesamtorganismus weitgehend geschont wird, ist auch bei großflächiger und länger dauernder Anwendung eine Überdosierung äußerst unwahrscheinlich.

  1. Wie alle Arzneimittel kann “Diclofenac-1%Gel_OTC” Nebenwirkungen haben.
  2. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  3. – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  4. – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  5. – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  6. – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  7. – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  8. – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? Folgende Nebenwirkungen können schwerwiegende Folgen haben, wenden Sie “Diclofenac-1%Gel_OTC” nicht weiter an und suchen Sie möglichst umgehend Ihren Arzt auf: Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Hautentzündung mit Blasenbildung (bullöse Dermatitis) Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): pfeifender Atem, Kurzatmigkeit oder Engegefühl in der Brust (Asthma); Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen (Angioödem).

Weitere Nebenwirkungen sind möglich: 4.1.a) Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) Hautausschlag, Ekzem, Hautrötung (Erythem), Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis), Juckreiz (Pruritus) 4.1.b) Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) Schuppenbildung, Austrocknen der Haut, Schwellung (Ödem) 4.1.c) Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) Pustelartiger Hautausschlag, Magen-Darm-Beschwerden, Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Nesselsucht), Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung (fotosensibilisierung) Wenn “Diclofenac-1%Gel_OTC” großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von systemischen Nebenwirkungen (z.B.

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renale, hepatische oder gastrointestinale Nebenwirkungen, systemische Überempfindlichkeitsreaktionen), wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können, nicht auszuschließen. Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen feststellen oder vermuten, wenden Sie “Diclofenac-1%Gel_OTC” nicht weiter an und informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen feststellen oder vermuten, wenden Sie “Diclofenac-1%Gel_OTC” nicht weiter an und informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B.
  • Übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.
  • Verwenden Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn (Website: www.bfarm.de), anzeigen.

  • Lagern Sie “Diclofenac-1%Gel_OTC” nicht über 25 °C, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
  • Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch: Bitte beachten Sie die Herstellerinformation!
  • Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  • Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Hinweise zum verantwortungsbewussten Umgang (AMK- Nachrichten 02/22 Information der Institutionen und Behörden): Ökotoxizität von Diclofenac – Zur Reduktion der Belastung des Abwassers sind folgende wichtige Hinweise geboten: Grundsätzlich soll nur die zur einzelnen Anwendung nötige Menge entnommen und aufgetragen werden.

  • Nach Auftragen sollten die Hände zuerst mit einem Tuch abgewischt werden, das im Restmüll entsorgt werden sollte.
  • Erst im Anschluss sollten die Hände dann mit Wasser abgespült werden.
  • Ein Waschen der Hautpartie, auf der das Gel angewendet wurde, sollte erst nach ausreichender Einwirkzeit erfolgen.
  • Restmengen des Arzneimittels sowie das Primärpackmittel sind ausschließlich über den Restmüll und nicht über das Abwasser zu entsorgen.

Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

  1. 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  2. Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  3. Copyright by ePrax GmbH, München; Januar 2022 (4)

: Voltaren Schmerzgel

Wo darf man Voltaren nicht anwenden?

Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen. Wenden Sie Voltaren Schmerzgel nicht auf offenen Wunden oder großflächigen Hautverletzungen oder -schäden (wie Verbrennungen) an. Dieses Arzneimittel enthält einen Duftstoff mit Benzylbenzoat.

Wie lange darf man Voltaren Salbe nehmen?

Voltaren Schmerzgel forte – lindert Schmerzen bis zu 12 Stunden. Voltaren Schmerzgel forte wirkt, anders als Tabletten, direkt wo Schmerz entsteht und lindert Schmerzen bis zu 12 Stunden.

Ist Voltaren auf Dauer schädlich?

Welche Nebenwirkungen sind von Diclofenac bekannt? – Ohne ärztlichen Rat sollte das Schmerzmittel Diclofenac nicht länger bzw. nicht in höherer Dosierung eingenommen werden. Zu den häufigsten, kurzfristig auftretenden Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

  • Der Wirkstoff kann zu Magengeschwüren und Magen-Darm-Blutungen führen, die in Ausnahmefällen eine Anämie (Blutarmut) verursachen.
  • Diclofenac verursacht ebenfalls häufig eine Steigerung des Blutdrucks.
  • Diclofenac beeinflusst die Blutgerinnung schwächer als beispielsweise Acetylsalicylsäure.
  • Dennoch kann nach größeren Operationen das Risiko von Nachblutungen steigen.

Alle Informationen zu Nebenwirkungen finden Sie in der Packungsbeilage.

Wie lange darf man Voltaren Schmerzgel Forte Anwendung?

Die maximale Tagesgesamtdosis beträgt 8 g Gel entsprechend 185,6 mg Diclofenac – N-Ethylethanamin. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den Symptomen und der zugrundeliegen- den Erkrankung. Voltaren Schmerzgel forte sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 1 – 3 Wochen angewendet werden.

Ist Voltaren schädlich fürs Herz?

Medikament – Patienteninformation für “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” W) Was ist das Wichtigste, was Sie über dieses Arzneimittel wissen sollten? W.1.Herz-/Kreislaufrisiko Diclofenac kann bei längerer Anwendung ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall mit sich bringen, eventuell mit tödlichem Ausgang.

Diese Nebenwirkungen können ohne Vorwarnung eintreten. Mit zunehmender Therapiedauer und hoher Dosis steigt dieses Risiko an. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn in Ihrer Familie Herzerkrankungen vorgekommen sind, wenn Ihr Cholesterin oder Ihr Blutdruck erhöht ist oder andere Herz-/Kreislauferkrankungen vorliegen, oder wenn Sie unter Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden.

Um das Herz-/Kreislaufrisiko zu minimieren, sollte eine Akutbehandlung von Beschwerden auf 2 Wochen begrenzt werden.W.2.Magen-/Darm-Risiko Diclofenac bringt ein erhöhtes Risiko für Magen-, Speiseröhren- oder Darmgeschwüre, Blutungen und Magen- oder Darmdurchbruch mit sich.

  • Diese Nebenwirkungen können ohne Vorwarnung und zu jeder Zeit auftreten und tödlich sein.
  • Das Risiko ist erhöht bei Langzeittherapie, hohem Alkoholkonsum, höherem Alter sowie gleichzeitiger Anwendung von zusätzlichen Medikamenten wie zum Beispiel Blutverdünnern oder Kortison-Präparaten.
  • Um das Magen-/Darmrisiko zu minimieren, sollte eine Akutbehandlung von Beschwerden auf 2 Wochen begrenzt werden.W.3.Was kann ich selbst zur Vermeidung schwerwiegender Nebenwirkungen tun? Überschreiten Sie nicht die von Ihrem Arzt empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer! W.4.Beenden Sie die Anwendung des Arzneimittels und informieren Sie umgehend Ihren Arzt: – wenn Sie Herzbeschwerden haben, wie z.B.

Schmerzen in der Brust, – wenn es bei Ihnen zu starken Magenschmerzen oder Sodbrennen kommt, es Anzeichen von Blutungen im Magen oder Darm gibt, wie schwarzer oder blutiger Stuhl oder Erbrechen von Blut. Zur vollständigen Information zu diesem Arzneimittel lesen Sie bitte die folgenden Kapitel 1 bis 6.1.Was ist “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel? “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” ist ein schmerzstillendes und entzündungshemmendes Arzneimittel mit dem Wirkstoff Diclofenac aus der Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Antiphlogistika/Analgetika (Entzündungshemmer/Schmerzmittel).

  • Diclofenac zur Akut- und Kurzzeitbehandlung gibt es
  • als Tablette, Trinktablette, Brausetablette und Granulat mit 25 und 50 mg Wirkstoff.
  • Diese Arzneiformen sind geeignet, dass das Arzneimittel schnell freigesetzt wird und im Körper zur Wirkung kommt.
  • Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform die geeignete für Ihre Behandlung ist.

1.3.Diclofenac ist angezeigt für die

  1. Symptomatische Kurzzeitbehandlung (maximal 2 Wochen) von Schmerz und Entzündung bei
  2. – akuten Gelenkentzündungen (akuten Arthritiden), einschließlich Gichtanfall,
  3. – chronischen Gelenkentzündungen (chronischen Arthritiden), insbesondere bei rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis),
  4. – Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen,
  5. – Reizzuständen bei degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (Arthrosen und Spondylarthrosen),
  6. – entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen,
  7. – schmerzhaften Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen.

2.Was müssen Sie vor der Einnahme von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” beachten? 2.1.”Diclofenac-zur-Akutbehandlung” darf nicht eingenommen/angewendet werden

  • – bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Diclofenac oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels,
  • – wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben,
  • – bei ungeklärten Blutbildungsstörungen,
  • – bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen),
  • – bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR),
  • – bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen,
  • – bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen,
  • – bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
  • – im letzten Drittel der Schwangerschaft.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme/Anwendung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” ist erforderlich Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” nur unter bestimmten Bedingungen (d.h. in größeren Abständen oder in verminderter Dosis und unter ärztlicher Kontrolle) mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen.

  1. Sicherheit im Magen-Darm-Trakt:
  2. Eine gleichzeitige Anwendung von Diclofenac mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
  3. Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
  4. Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):

Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.

Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2: “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” darf nicht eingenommen/angewendet werden”), und bei älteren Patienten.

Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenscheimhaut-schützenden Arzneimitteln (z.B.

  1. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
  2. Wenn Sie, insbesondere in höherem Alter, eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.

Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS (siehe Abschnitt 2: “Bei Einnahme/Anwendung von Diclofenac mit anderen Arzneimitteln”).

  • Wenn es bei Ihnen unter Diclofenac zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
  • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4).
  • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System:

Arzneimittel wie Diclofenac sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (“Herzinfarkt”) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer! Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B.

Wenn sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen. Hautreaktionen: Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom; siehe Abschnitt 4).

Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Diclofenac abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.

  1. – bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose).
  2. Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich
  3. – direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen,

– bei Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen, – bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion. Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (zum Beispiel anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet.

Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme/Verabreichung von Diclofenac muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden. Diclofenac kann vorübergehend die Blutplättchenaggregation hemmen.

Patienten mit einer Gerinnungsstörung sollten daher sorgfältig überwacht werden. Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.

  1. Bei länger dauernder Gabe von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
  2. Bei Einnahme/Anwendung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw.
  3. Zu informieren.

Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Diclofenac häufig unter Kopfschmerzen leiden! Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, kann “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen schwanger zu werden oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.2.2.a) Kinder Die Anwendung von Diclofenac bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren wird nicht empfohlen, da zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen von Kindern mit Dicofenac keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.2.2.b) Ältere Patienten Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entzündungshemmern auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können.

Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.2.2.c) Schwangerschaft Wird während der Anwendung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen.

Sie dürfen Diclofenac im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.2.2.d) Stillzeit Der Wirkstoff Diclofenac und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Da bei der Anwendung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

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Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt! 2.3.Bei Einnahme/Anwendung von Diclofenac mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die gleichzeitige Anwendung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” und Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen.

Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel ist nötig. Eine Kontrolle der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel wird empfohlen. “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” kann die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen. “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen.

Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.

  • Die gleichzeitige Gabe von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
  • Die gleichzeitige Verabreichung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” mit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
  • Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
  • Die Gabe von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat im Blut und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
  • Nicht-steroidale Antirheumatika (wie Diclofenac) können die nierenschädigende Wirkung von Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) verstärken.

Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Diclofenac verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” im Körper und Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen kommen.

  • Nicht-steroidale Antirheumatika können möglicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verstärken.
  • Vereinzelt wurde über eine Beeinflussung des Blutzuckerspiegels nach Gabe von Diclofenac berichtet, die eine Dosisanpassung der blutzuckersenkenden (antidiabetischen) Medikation erforderte.

Daher werden bei gleichzeitiger Therapie vorsichtshalber Kontrollen der Blutzuckerwerte empfohlen.2.4.Bei Einnahme von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Während der Anwendung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.3.Wie ist “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” einzunehmen/anzuwenden? 3.1.Art der Anwendung Wenden Sie “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” immer genau nach Anweisung des Arztes an.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind! Soweit vom Hersteller empfohlen, sind Tabletten, Brausetabletten, Trinktabletten und Granulat vor der Anwendung in einem Glas Wasser aufzulösen bzw. zu einer Suspension aufzubereiten. Nehmen Sie “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” mit reichlich Flüssigkeit ein; für einen besonders schnellen Wirkungseintritt kann die Einnahme vor der Mahlzeit zweckmäßig sein.

Wenn Sie jedoch einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, es während der Mahlzeiten einzunehmen und eine Einnahme auf nüchternen Magen auf jeden Fall zu vermeiden. Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Bei rheumatischen Erkrankungen kann die Einnahme/Anwendung von Diclofenac über einen längeren Zeitraum erforderlich sein.

Nach zwei Wochen sollte die Behandlung mit magensaftresistenten Arzneiformen fortgesetzt werden, die für die Langzeitbehandlung unter dem Gesichtspunkt der Verträglichkeit besser geeignet sind.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien Zur Therapie rheumatischer Erkrankungen: Diclofenac wird in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung dosiert.

Der empfohlene Dosisbereich für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren liegt zwischen 50 und 150 mg Diclofenac-Natrium pro Tag, verteilt auf 2 bis 3 Einzelgaben. Zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen bei Kindern liegt zur Dosierung kein ausreichendes Erkenntnismaterial vor.3.3.Wenn Sie eine größere Menge von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” eingenommen/angewendet haben als Sie sollten Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch myoklonische Krämpfe) sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten.

  1. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich.
  2. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten Färbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose) kommen.
  3. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
  4. Nehmen/wenden Sie “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” nach den Anweisungen des Arztes bzw.

der in der Packungsbeilage angegebenen Dosierungsanleitung ein/an. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.

  1. Wie alle Arzneimittel kann “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” Nebenwirkungen haben.
  2. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  3. – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  4. – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  5. – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  6. – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  7. – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend -Dosisabhängig und interindividuell unterschiedlich sind. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt.

Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2 “Besondere Vorsicht bei der Einnahme/Anwendung von Diclofenac ist erforderlich”) Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulcerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2 “Besondere Vorsicht bei der Einnahme/Anwendung von Diclofenac ist erforderlich”) sind nach Anwendung berichtet worden.

Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer. Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Arzneimittel wie Diclofenac sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (“Herzinfarkt”) oder Schlaganfälle verbunden.4.1.a) Herzerkrankungen Sehr selten: Herzklopfen (Palpitationen), Ödeme, Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.4.1.b) Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Sehr selten: Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose).

Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.

  • Bei der Langzeittherapie sollte das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden.
  • Sehr selten kann es zu einer hämolytischen Anämie (Blutarmut durch beschleunigten Abbau von roten Blutkörperchen) kommen.4.1.c) Erkrankungen des Nervensystems Häufig: Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.

Sehr selten: Sensibilitätsstörungen, Störungen der Geschmacksempfindung, Gedächtnisstörungen, Desorientierung, Krämpfe.4.1.d) Augenerkrankungen Sehr selten: Sehstörungen (Verschwommen- und Doppeltsehen).4.1.e) Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Sehr selten: Tinnitus, vorübergehende Hörstörungen.4.1.f) Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

  • Sehr häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, ebenso wie geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.
  • Häufig: Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Blähungen (Flatulenz), Bauchkrämpfe, Inappetenz sowie Magen-Darm-Geschwüre (unter Umständen mit Blutung und Durchbruch).
  • Gelegentlich: Blutiges Erbrechen (Hämatemesis), Blut im Stuhl oder blutiger Durchfall.
  • Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, eine Schwarzfärbung des Stuhls oder Blut im Stuhl auftreten, so müssen Sie “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” absetzen und den Arzt sofort informieren.

Sehr selten: Mundschleimhautentzündung, Zungenentzündung, Ösophagusläsionen (Schädigung der Speiseröhre), Verstopfung sowie Beschwerden im Unterbauch, wie z.B. blutende Dickdarmentzündungen, Verstärkung eines Morbus Crohn/einer Colitis ulcerosa (bestimmte, mit Geschwüren einhergehende Dickdarmentzündungen), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis).

Für die orale Darreichungsform gilt zusätzlich: Sehr selten wurde über Darmverengung berichtet.4.1.g) Erkrankungen der Nieren und Harnwege Gelegentlich: Ausbildung von Ödemen (Wasseransammlung im Körper), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion; Sehr selten: Nierengewebsschädigungen (interstitielle Nephritis, Papillennekrose), die mit akuter Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz), Eiweiß im Harn (Proteinurie) und/oder Blut im Harn (Hämaturie) einhergehen können; nephrotisches Syndrom möglich (Wasseransammlung im Körper und starke Eiweißausscheidung im Harn).

Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) sowie allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so müssen Sie “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.4.1.h) Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Gelegentlich: Haarausfall.

Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom); Lichtüberempfindlichkeit, kleinfleckige Hautblutungen.4.1.i) Infektionen und parasitäre Erkrankungen Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung spezieller entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika, zu diesen gehört auch “Diclofenac-zur-Akutbehandlung”) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B.

Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden. Wenn während der Anwendung von “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” Zeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.

Sehr selten wurde unter der Anwendung von Diclofenac die Symptomatik einer Hirnhautentzündung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.4.1.j) Gefäßerkrankungen Sehr selten: Bluthochdruck (Hypertonie).4.1.k) Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort 4.1.l) Erkrankungen des Immunsystems Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag und Hautjucken.

Gelegentlich: Nesselsucht (Urtikaria). Sehr selten: Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als: Schwellungen von Gesicht, Zunge und innerem Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Luftnot bis zum Asthmaanfall, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum bedrohlichen Schock.

  • Beim Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
  • In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen.
  • Sehr selten wurden allergisch bedingte Entzündungen der Blutgefäße (Vaskulitis) und der Lunge (Pneumonitis) beobachtet.4.1.m) Leber- und Gallenerkrankungen Häufig: Erhöhung der Leberenzymwerte im Blut.
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Gelegentlich: Leberschäden (Leberentzündung mit oder ohne Gelbsucht, in Einzelfällen sehr schwer verlaufend, auch ohne Voranzeichen). Die Leberwerte sollen daher regelmäßig kontrolliert werden.4.1.n) Psychiatrische Erkrankungen Sehr selten: Psychotische Reaktionen, Depression, Angstgefühle, Albträume.4.2.Gegenmaßnahmen Befolgen Sie die oben bei bestimmten Nebenwirkungen aufgeführten Verhaltensmaßregeln! Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.5.Wie ist “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” aufzubewahren?

  1. Lagern Sie “Diclofenac-zur-Akutbehandlung” bei Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
  2. Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  3. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

  • 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  • Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  • Copyright by ePrax AG, München; Juli 2007 – Februar 2022

: VOLTAREN RESINAT

Welches ist die beste entzündungshemmende Salbe?

Wirkstoffe in Schmerzsalben & Schmerzgelen – Empfehlenswerte Wirkstoffe

Daumen hoch: Ibuprofen, Etofenamat, Flufenaminsäure, Felbinac oder Piroxicam in Salben helfen, wenn Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen quälen. Dass diese Wirkstoff gruppe Schmerzen lindert und Entzündungen hemmt, ist gut durch klinische Studien belegt. Auf die Haut aufgetragen, besitzen die Stoffe zudem ein deutlich geringeres Nebenwirkungsrisiko als in Tabletten. Wir empfehlen sie wegen möglicher Wechselwirkungen aber nur in Arzneien ohne weitere Wirksubstanzen.

Eingeschränkt empfehlenswerte Wirkstoffe

Diclofenac-Salben helfen ebenfalls gut, Schmerzen stumpfer Freizeit- und Sportverletzungen und Rheuma zu lindern. Wir können den Wirkstoff allerdings nur eingeschränkt empfehlen, da er sich mittlerweile als Umweltproblem entpuppt. Auf Cayennepfeffer basierende Wirkstofie steigern die Durchblutung. Mit Capsaicin und Cayennepfeffer-Dickextrakt eingesalbtes Gewebe fühlt sich deshalb für einige Stunden erwärmt an und wird schmerzunempfindlicher. Studien bestätigen nur eine Linderung von rheumatischen Beschwerden durch diesen Effekt, nicht aber von Schmerzen bei Sportverletzungen. Die Salben im Test sind allerdings nicht zu empfehlen, da sie mit Schadstoffen belastet sind.

Nicht empfehlenswerte Wirkstoffe

Von Nonivamid und Nicoboxil in Kombination müssen wir abraten. Der Wirkzusatz Nicoboxil bringt keinen Vorteil gegenüber Salben, in denen nur der chemische Capsaicin-Nachbau Nonivamid steckt. Im Gegenteil: Das Nebenwirkungsrisiko erhöht sich. Auch Arnikablütentinktur und Beinwellwurzel-Fluidextrakt sind nicht zu empfehlen. Es fehlen bis heute ausreichend wissenschaftliche Beweise, dass die pflanzlichen Wirkstoffe tatsächlich gegen Schmerzen und Entzündungen helfen. Von Salben mit Campher können Sie bestenfalls einen oberflächlichen Kühlungseffekt erwarten. Dieser wird meist durch zusätzlich enthaltenen Alkohol oder ätherische Öle erzielt, die auf der Haut verdunsten. Für einen Effekt dieser Stoffe gegen Muskelschmerzen oder etwa rheumatische Beschwerden fehlen aber überzeugende wissenschaftliche Beweise.

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Was wirkt besser als Voltaren?

Beliebte pflanzliche Alternativen zu Voltaren sind folgende Mittel: Kytta Schmerzsalbe. Traumaplant Schmerzcreme. Doloplant.

Wie lange dauert es bis Voltaren Gel wirkt?

Voltaren Schmerzgel bei Muskel- und Rückenschmerzen – Voltaren Schmerzgel mit der 3-fach-Wirkung lindert durch Bewegung ausgelöste Nackenschmerzen doppelt so schnell*, reduziert Entzündungen und beschleunigt die Genesung. Voltaren dringt in den Muskel ein, um Rückenschmerzen zu bekämpfen. Voltaren Schmerzgel forte mit der doppelten Konzentration des entzündungshemmenden Wirkstoffs Diclofenac*. Voltaren Schmerzgel forte enthält die Schnell-Einzieh-Formel, die mehr Wirkstoff durch die Haut transportiert**. Voltaren Schmerzgel forte bietet lang anhaltende Linderung für bis zu 12 Stunden.

Wie tief dringt Voltaren ein?

Nützt Salben? Schnapswasser, Pferdesalbe, DUL-X, Perskindol, Voltaren Gel, etc. Keine Studie belegt, dass es die Wirkstoffe in Salben sind, die für deren Wirksamkeit verantwortlich ist. Die Patienten fragen mich in der Praxis immer wieder, ob Crèmes nützen.

  • Denn viele finden, es hilft ihnen, etwas “einzuschmieren”.
  • Ist das nur ein Gefühl, oder nützt Salben tatsächlich? Die verschiedenen Hautschichten, durch die eine Salbe oder deren Wirkstoff (zum Beispiel Diclofenac im Voltaren Gel) beim Auftragen dringen sollte, stellen das erste Hindernis dar.
  • In einigen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Haut nur etwa 6% aufnehmen kann.

Dazu kommen die vielen kleinen Hautgefässe. Sie nehmen den geringen Anteil, der tatsächlich durch die Hautschichten durchgedrungen ist, auf und transportieren ihn ab. Bis der Wirkstoff oder die Crème an die Muskelschicht gelangen könnte ist bestimmt nichts mehr übrig.

  • Salben bei Gelenk-, Arthrose- oder Meniskusschmerzen hilft noch weniger.
  • Diese Strukturen liegen noch viel tiefer.
  • Sie sind umgeben von Bändern, Kapselstrukturen und Knochen.
  • Es gibt keine Studie, die belegt dass der “Wirkstoff” in Salben wirkt.
  • Der positive Effekt des Eincrèmens hat ganz andere Gründe.

Zum einen ist dies der sogenannte sensual touch, Die schmerzende Stelle wird berührt. Noch effizienter, wenn dies jemand anders tut. Über die Hautrezeptoren werden im Gehirn verschiedenste Prozesse gestartet, die unter anderem Schmerzlinderung verursachen.

Nachzuvollziehen ist dies wenn man an Massage denkt: Berührung trägt einen grossen Teil zu deren Nutzen bei. Fehlender sensual touch – zum Beispiel bei alleinstehenden Menschen – kann ein grosser Stressfaktor für unseren Körper sein. Zum anderen haben viele Salben oder Gels eine kühlende oder wärmende Wirkung,

Wird die eingeriebene Stelle kalt, warm oder fängt sie an zu brennen, lenkt dies, vereinfacht gesagt, vom Schmerz ab. Kurzzeitig sendet das Hirn nicht nur den Schmerzimpuls – die empfundenen Kälte oder Wärme „überlagern” ihn. Wenn jemand mit Erfolg Salben oder Gels anwendet, sollte er deshalb unbedingt weitermachen.

Kann man Schmerzsalbe überdosieren?

Ibuprofen-Überdosierung: Risiken – Ärzte und Apotheker geben die maximale Tagesdosis meistens mit 1.200 mg für Erwachsene an, wenn keine Überwachung durch einen Arzt eingebunden ist. Die Nebenwirkungen verdeutlichen, dass es bei einer langfristigen Einnahme bzw.

Überdosierung zu erheblichen gesundheitlichen Folgen kommen kann. Magenschmerzen, Erbrechen und Durchfall können unangenehme Folgen für den Körper sein. Zudem kann eine Ibuprofen-Überdosierung mit Magengeschwüren und inneren Blutungen auch zu gravierenden Nebenwirkungen bzw. Risiken führen. Schwarz gefärbter Stuhl kann in dieser Hinsicht ein sehr ernst zu nehmendes Warnsignal des Körpers sein.

Das zeigt eindringlich, warum eine ärztliche Begleitung im Falle einer längeren Einnahme unverzichtbar ist. Durch die Überdosierung dieses Wirkstoffes kann es langfristig gesehen auch zu Schäden an Leber und Nieren kommen. Auch mit Blick auf das Suchtpotenzial ist dringend davon abzuraten, über einen langen Zeitraum die Höchstdosis einzunehmen.

Wie oft darf man Voltaren Emulgel auftragen?

Erwachsene: Je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle werden 2-4 g Voltaren Emulgel (kirsch- bis walnussgroße Menge) 3-4mal täglich auf die betroffenen Körperpartien aufgetragen und leicht eingerieben.

Ist Voltaren auch entzündungshemmend?

Wie wirkt Voltaren Dolo? Diclofenac, der Wirkstoff in Voltaren Dolo, wirkt nicht nur schnell schmerzlindernd, sondern auch entzündungshemmend. Er hemmt ein bestimmtes Enzym, das bei Entzündungen vermehrt Botenstoffe bildet, die für die Schmerz- und Entzündungsreaktion im Körper verantwortlich sind.

Wie lange darf man Diclofenac Gel anwenden?

Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den Symptomen und der zugrundeliegenden Erkrankung. Diclofenac HEUMANN Gel sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 1 – 3 Wochen angewendet werden.

Warum ist Voltaren Emulgel verschreibungspflichtig?

Für das Voltaren-Emulgel ist lediglich die Zusatzindikation „ entzündliche oberflächliche Venen’, die im traumatologischen Bereich kaum eine Indikation für die Anwendung dieses Medikaments sein dürfte, zusätzlich aufgeführt. Wegen dieser Zusatzindikation ist das Voltaren-Emulgel rezeptpflichtig.

Was verträgt sich nicht mit Voltaren?

– Die verschiedenen Medikamente der nicht-steroidalen Anti- rheumatika dürfen nicht miteinander kombiniert werden (keine Kombination von Ibuprofen, Diclofenac oder Mefena- min-Säure ).

Kann man Voltaren jeden Tag nehmen?

Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B.1 Glas Wasser) ein. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Welches ist die beste entzündungshemmende Salbe?

Wirkstoffe in Schmerzsalben & Schmerzgelen – Empfehlenswerte Wirkstoffe

Daumen hoch: Ibuprofen, Etofenamat, Flufenaminsäure, Felbinac oder Piroxicam in Salben helfen, wenn Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen quälen. Dass diese Wirkstoff gruppe Schmerzen lindert und Entzündungen hemmt, ist gut durch klinische Studien belegt. Auf die Haut aufgetragen, besitzen die Stoffe zudem ein deutlich geringeres Nebenwirkungsrisiko als in Tabletten. Wir empfehlen sie wegen möglicher Wechselwirkungen aber nur in Arzneien ohne weitere Wirksubstanzen.

Eingeschränkt empfehlenswerte Wirkstoffe

Diclofenac-Salben helfen ebenfalls gut, Schmerzen stumpfer Freizeit- und Sportverletzungen und Rheuma zu lindern. Wir können den Wirkstoff allerdings nur eingeschränkt empfehlen, da er sich mittlerweile als Umweltproblem entpuppt. Auf Cayennepfeffer basierende Wirkstofie steigern die Durchblutung. Mit Capsaicin und Cayennepfeffer-Dickextrakt eingesalbtes Gewebe fühlt sich deshalb für einige Stunden erwärmt an und wird schmerzunempfindlicher. Studien bestätigen nur eine Linderung von rheumatischen Beschwerden durch diesen Effekt, nicht aber von Schmerzen bei Sportverletzungen. Die Salben im Test sind allerdings nicht zu empfehlen, da sie mit Schadstoffen belastet sind.

Nicht empfehlenswerte Wirkstoffe

Von Nonivamid und Nicoboxil in Kombination müssen wir abraten. Der Wirkzusatz Nicoboxil bringt keinen Vorteil gegenüber Salben, in denen nur der chemische Capsaicin-Nachbau Nonivamid steckt. Im Gegenteil: Das Nebenwirkungsrisiko erhöht sich. Auch Arnikablütentinktur und Beinwellwurzel-Fluidextrakt sind nicht zu empfehlen. Es fehlen bis heute ausreichend wissenschaftliche Beweise, dass die pflanzlichen Wirkstoffe tatsächlich gegen Schmerzen und Entzündungen helfen. Von Salben mit Campher können Sie bestenfalls einen oberflächlichen Kühlungseffekt erwarten. Dieser wird meist durch zusätzlich enthaltenen Alkohol oder ätherische Öle erzielt, die auf der Haut verdunsten. Für einen Effekt dieser Stoffe gegen Muskelschmerzen oder etwa rheumatische Beschwerden fehlen aber überzeugende wissenschaftliche Beweise.

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Wie lange dauert es bis Voltaren Gel wirkt?

Voltaren Schmerzgel bei Muskel- und Rückenschmerzen – Voltaren Schmerzgel mit der 3-fach-Wirkung lindert durch Bewegung ausgelöste Nackenschmerzen doppelt so schnell*, reduziert Entzündungen und beschleunigt die Genesung. Voltaren dringt in den Muskel ein, um Rückenschmerzen zu bekämpfen. Voltaren Schmerzgel forte mit der doppelten Konzentration des entzündungshemmenden Wirkstoffs Diclofenac*. Voltaren Schmerzgel forte enthält die Schnell-Einzieh-Formel, die mehr Wirkstoff durch die Haut transportiert**. Voltaren Schmerzgel forte bietet lang anhaltende Linderung für bis zu 12 Stunden.

Ist Voltaren Gel entzündungshemmend?

Voltaren Schmerzgele wirken entzündungshemmend. Der Wirkstoff reichert sich im entzündeten Gewebe an und bekämpft Schmerzen direkt da, wo sie entstehen. Um Ihre Beschwerden optimal behandeln zu können, gibt es zwei verschiedene Varianten: Voltaren Schmerzgel und Voltaren Schmerzgel forte.

Hat Voltaren Forte Nebenwirkungen?

Mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber. Sollte während der Behandlung mit Voltaren Schmerzgel forte ein Hautausschlag auftreten, brechen Sie die Behandlung ab. Bei bestimmungsgemäßer, äußerlicher Anwendung von Voltaren Schmerzgel forte sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt geworden.