Wie Lange Darf Ich Nach Einer Hüft-Op Sitzen? - Tehnopolis

Wie Lange Darf Ich Nach Einer Hüft-Op Sitzen?

Wie Lange Darf Ich Nach Einer Hüft-Op Sitzen

Wie soll man sitzen nach Hüft OP?

_ In den ersten 6 Wochen nach der Operation sollte die Hüfte im Liegen, im Sitzen und im Stand nicht über 90 Grad gebeugt werden. Das heißt, dass das Kniegelenk nie höher als das Hüftgelenk sein sollte. _ Das Übereinanderschlagen der Beine ist ebenfalls im Liegen, Sitzen und im Stand verboten.

Wie lange nach Hüft OP Toilettensitzerhöhung?

Verwenden Sie möglichst sechs Monate lang eine Toilettensitzerhöhung. Das Abwischen sollte über die gesunde Seite oder zwischen den Beinen hindurch erfolgen.

Wie lange spazieren gehen nach Hüft OP?

In der Regel erholen sich Muskulatur und Gelenkkapsel innerhalb von sechs Wochen soweit, dass sie dem Gelenk genügend Halt bieten und man ohne Gehhilfe zurechtkommt. Spaziergänge, Walking oder Radfahren sind nach ärztlicher Rücksprache oft schon nach 6 bis 8 Wochen möglich.

Was darf man nach einer Hüft OP nicht mehr machen?

Vermeiden Sie schnelle, ruckartige Bewegungen und verdrehen Sie den Oberkörper nicht gegen die Beine. In den folgenden Abbildungen, ist das operierte Bein mit einer schwarzen Linie gekennzeichnet. Operiertes Bein nicht nach außen drehen, Fußspitzen sollten nicht nach außen zeigen.

Wie Füße waschen nach Hüft OP?

Die Rückkehr nach Hause – Es folgen einige Empfehlungen für Patienten, die sich für eine ambulante Rehabilitation entscheiden: Im Allgemeinen:

Vermeiden Sie das Tragen schwerer Lasten und teilen Sie diese vorzugsweise in kleinere Mengen auf, indem sie die Wege mehrmals zurücklegen. Wenn Sie eine Last tragen müssen, tragen Sie diese mittig vor sich oder auf der operierten Seite, und auf jeden Fall nahe am Körper. Nutzen Sie für den Transport von Gegenständen vorzugsweise einen Rucksack, Räumen Sie die meist verwendeten Gegenstände auf leicht zugänglichen Flächen auf, um sich das Alltagsleben zu erleichtern. In den ersten (8) Wochen sollten Sie anstrengende Hausarbeiten vermeiden, wie z.B.: Großputz, Böden wischen, Fenster putzen, Rasen mähen, Schnee schippen usw. Ihr Lebenspartner oder eine Person Ihres Vertrauens kann Ihnen bestimmte Aufgaben abnehmen, wie z.B. einkaufen, Wäsche waschen usw.

Fortbewegung:

Meiden Sie möglichst Terrassentüren mit Schwellen, Um sich unnötiges Gehen zu ersparen, bewahren Sie alle Haushaltsgeräte am selben Ort auf und verwenden Sie einen Servierwagen (mit einer Höhe von ungefähr 80 cm), um den Tisch zu decken und abzuräumen.

Ernährung:

Bereiten Sie Mahlzeiten im Voraus zu und frieren Sie diese ein, sodass Sie sie bei Bedarf aufwärmen können, um sich während der ersten Tage das Kochen weitgehend zu ersparen.

Einkaufen:

Nutzen Sie zum Einkaufen einen Einkaufstrolley, Dabei handelt es sich um einen angenehmen Begleiter, der in keiner Weise lächerlich ist.

Körperpflege:

Holen Sie sich Hilfe beim Duschen, Waschen Sie sich die Füße entweder mit einem Langstielschwamm oder mit einer Rückenbürste mit übergestülptem Waschhandschuh. Verwenden Sie ein großes Badetuch zum Abtrocknen. Wahlweise können Sie auch ein Knie auf einen Stuhl legen und sich die Füße von hinten waschen, Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Fuß nicht nach außen ziehen.

Ankleiden / Schuhe anziehen: Es gibt einige Hilfsmittel und Tricks, die Ihnen das Ankleiden und das Anziehen der Schuhe nach der Operation erleichtern:

Um in die Hose zu schlüpfen, können Sie Hosenträger verwenden, Halten Sie die Hose an den Hosenträgern fest und legen Sie sie auf den Boden. Schlüpfen Sie mit den Füßen von oben in Ihr Kleidungsstück und ziehen Sie, zuerst an den Hosenträgern, und anschließend an der Hose, um sie überzustülpen. Danach entfernen Sie die Hosenträger, wenn Sie lieber einen Gürtel tragen. Strumpfanzieher und Strumpfhosenanzieher stellen nach der Operation sehr nützliche Hilfsmittel dar. Ziehen Sie Ihre Schuhe gleich morgens nach dem Aufstehen an und laufen Sie keinesfalls barfuß oder in Strümpfen umher, Tragen Sie stabile Schuhe, vorzugsweise ohne Schnürsenkel, oder statten Sie sie mit elastischen Schnürsenkeln aus. Verzichten Sie in den ersten Wochen nach der Operation auf Absatzschuhe, Ein langer Schuhlöffel ist sehr hilfreich beim Anziehen der Schuhe. Bewahren Sie den Schuhlöffel immer in Ihrem Schuh auf. Bei Schwierigkeiten kann ein Stiefelknecht beim Ausziehen Ihrer Schuhe sehr nützlich sein.

Wie lange 2 Gehhilfen nach Hüft OP?

Wie lange muss ich nach der Operation Krücken verwenden? – Auch wenn eine Vollbelastung mit der neuen Prothese bereits am Operationstag in den meisten Fällen erlaubt wird, werden Stützkrücken für etwa 6 Wochen empfohlen. Durch die Kolleginnen und Kollegen unserer Physiotherapie werden Sie ein schönes und flüssiges Gangbild erlernen.

Wie lange Luxationsgefahr nach Hüft TEP?

INTERNATIONAL STUDIEREN

Artikel Autoren Grafiken/Tabellen Literatur Kommentare/Briefe Statistik Zitiert

Hintergrund: Der knstliche Hftgelenksersatz zhlt zu den erfolgreichsten Operationen am Bewegungsapparat, jedoch sind die hiermit verbundenden Komplikationen folgenschwer. Eine der hufigsten Komplikationen ist die Luxation der Hfttotalendoprothese, die im ersten postoperativen Jahr bei etwa 2% der Patienten auftritt.

In Anbetracht des Luxationstraumas ist die Kenntnis von Vermeidungs- und Behandlungsstrategien von besonderer Bedeutung. Methoden: Selektive Literaturrecherche in Medline sowie Analyse der Jahresberichte der internationalen Endoprothesenregister. Ergebnisse: Die jhrliche Luxationsrate primrer Hftprothesen liegt zwischen 0,2 und 10%.

Nach Revisionsoperationen des knstlichen Hftgelenkes werden in Abhngigkeit vom Patientenkollektiv, Erfassungszeitraum und Prothesentyp Luxationsraten von bis zu 28% dokumentiert. Relevante patientenspezifische Risikofaktoren fr eine Hftprothesenluxation sind ein hohes Alter, neurologische Begleiterkrankungen und eine eingeschrnkte Compliance.

So sollte der Patient Hftgelenksbewegungen, wie tiefes Beugen oder Innenrotation des gebeugten Hftgelenks konsequent vermeiden. Eine fehlerhafte Implantatposition, die unzureichende Weichteilspannung und eine geringe operative Erfahrung sind relevante operationsspezifische Risikofaktoren. Beim erstmaligen Luxationsereignis ohne erkennbare Ursache ist die konservative Therapie gerechtfertigt.

Lsst sich eine mechanische Ursache der Instabilitt erkennen, sollte aufgrund der hohen Rate an Rezidivluxationen die Behandlung einem standardisierten Algorithmus mit operativer Revision folgen. Schlussfolgerungen: Die Luxation einer Hfttotalendoprothese ist ein traumatisierendes Ereignis. Der totalendoprothetische Ersatz des Hftgelenkes (Hft-TEP) zhlt heute zu den erfolgreichsten operativen Prozeduren des orthopdisch-traumatologischen Fachgebiets ( 1 ). Sowohl mittel- als auch langfristig kann der an einer Coxarthrose erkrankte Patient durch den endoprothetischen Gelenkersatz eine deutliche Schmerzreduktion, eine verbesserte Lebensqualitt und eine Zunahme an Mobilitt erreichen ( 1 ).

aseptische Lockerung (36,5 %) Infektion (15,3 %) Luxation der Totalendoprothese (17,7 %).

Mit der international prognostizierten Zunahme an Hftprothesenimplantationen um 170 % bis zum Jahre 2030, die auch fr Deutschland zutreffen drfte, wird die absolute Anzahl an Revisionsoperationen und den hiermit verbundenen Komplikationen ebenfalls steigen ( 3, 4 ).

Ziel der vorliegenden Arbeit ist auf Grundlage einer Medline-Literaturrecherche unter dem Suchbegriff total hip arthroplasty dislocation und einer Analyse der internationalen Endoprothesenregister die Epidemiologie, die Luxationsursachen und den Behandlungsalgorithmus der Hftprothesenluxation zusammenzufassen.

Epidemiologie der instabilen Hfttotalendoprothese Auf Grundlage der Registerdaten zeigt sich, dass die Luxation einer Hft-TEP einer der Hauptgrnde fr eine Revisionsoperation darstellt ( 5 ). Derzeit sind jhrlich etwa 812 % der operativen Eingriffe am Hftgelenk Revisionsoperationen, hiervon erfolgen 1124 % aufgrund einer Hft-TEP-Luxation ( 5 7 ).

Gem internationaler Literatur- und Registerangaben variieren die Angaben zur jhrlichen Hft-TEP-Luxationsrate zwischen 0,2 % und 10 % nach primrer Hft-TEP-Implantation ( 8, 9 ). Neuere Arbeiten, hierunter eine Auswertung des Schottischen Endoprothesenregisters mit 14 314 Hftprothesen zwischen 1996 und 2004, dokumentieren eine Luxationsrate von 1,9 %, die vor dem Hintergrund moderner Implantattechnologien und Bercksichtigung biomechanischer Erkenntnisse realistisch erscheint ( 10 ).

Nach Revisions- und Wechseloperationen des knstlichen Hftgelenkes werden Luxationsraten von bis zu 28 % angegeben ( 2, 11 ). In einer Serie von 10 500 primren Hftendoprothesen berichteten Woo und Morrey ( 12 ), dass sich 59 % (196 Hften) der Luxationen innerhalb der ersten drei postoperativen Monate und insgesamt 77 % (257 Hften) innerhalb des ersten Jahres ereigneten.

  1. Eine weitere Arbeitsgruppe ergnzte, dass aus ihrem Kollektiv (19 680 primre Hftprothesen) 513 Prothesen luxierten und sich hiervon 32 % als spte Luxationen mehr als fnf Jahre postoperativ manifestierten, wovon 55 % eine Reluxation erlitten ( 13 ).
  2. Das kumulative Risiko fr eine Luxation innerhalb des ersten postoperativen Monats liegt bei 1 % und betrgt innerhalb des ersten Jahres etwa 2 % ( 5, 14 ).

Hiernach erhht sich das kumulative Risiko konstant um etwa 1 % pro 5-Jahreszeitraum und betrgt nach 25 Jahren etwa 7 % ( 14 ). Ursachen und Klassifikation Die Luxation einer Hft-TEP ist als vollstndiger Verlust des Artikulationskontaktes zwischen zwei Kunstgelenkteilen definiert.

  • Sie stellt ein Versagen jener individuellen Hftgelenksmechanik dar, die es im Rahmen der Prothesenimplantation herzustellen gilt.
  • Hierbei soll eine optimale Kraftbertragung zwischen Becken und Femur bei physiologischer multiaxialer Beweglichkeit des Gelenkes und optimaler Muskelfunktion erreicht werden.

Diese biomechanischen Anforderungen lassen sich technisch durch einen festen Prothesensitz, eine Rekonstruktion von Pfanneninklination und -anteversion, Antetorsion des Schaftes, Wiederherstellung von Hftgelenkdrehzentrum, Offset und Beinlnge (Abbildung 1) sowie durch eine muskelschonende Operationsmethode realisieren. Abbildung 1 Rntgenaufnahme des Beckens nach Implantation einer Hüft-Totalendoprothese. Zur Wiederherstellung der Hftgelenkskinematik zeichnet sich die Prothesenpositionierung durch einen festen knchernen Halt, eine Rekonstruktion von Pfanneninklination (1) und -anteversion (2), Antetorsion des Schaftes und eine Wiederherstellung von Hftgelenkdrehzentrum, Offset (3) und Beinlnge (4) aus.

  1. Bei der Hftprothesenluxation gilt es zu unterscheiden, ob es sich beim auslsenden Ereignis um ein adquates Trauma oder um eine eher alltgliche und kontrollierte Bewegung gehandelt hat.
  2. Letzteres lsst eine insuffiziente Gewebespannung oder eine Komponentenfehlpositionierung vermuten.
  3. Informationen ber den Zeitpunkt der Implantation lassen zwischen frhen Luxationen, also innerhalb der ersten sechs Monate, und spten Luxationen unterscheiden, bei welchen oftmals ein Materialversagen Ursache der Luxation ist.

Grundstzlich kann eine Hft-TEP durch drei Mechanismen oder eine Kombination zweier Mechanismen luxieren, die in Tabelle dargestellt sind und durch die Abbildungen 2 und 3 ergnzt werden. Abbildung 2 Rntgenaufnahme einer Hftprothesenluxation auf der linken Seite, die durch eine Pfannenlockerung entstanden ist. Im vorliegenden Fall hatte eine Protheseninfektion zur Pfannenlockerung und zur sekundren Luxation gefhrt. Tabelle Mechanismen der Hftprothesenluxation In Abhngigkeit der mechanischen Ursache knnen grundstzlich drei Luxationsrichtungen beobachtet werden, wenngleich Luxationsrichtung und Komponentenpositionierung nicht zwangslufig in Zusammenhang stehen mssen ( 18 ) (eAbbildung) : eAbbildung Darstellung der Luxationsrichtungen nach Hfttotalendoprothese.

kraniale Luxation

zu groe Inklination der Pfanne, Abduktoreninsuffizienz, Polyethylenabrieb Luxation bei Adduktion des gestreckten Hftgelenkes

dorsale Luxation

zu geringe Anteversion oder Retroversion der Pfanne, Gelenkhyperlaxizitt, primres oder sekundres Impingement) Luxation bei Innenrotation und Adduktion des gebeugten Hftgelenkes oder bei tiefer Beugung

anteriore Luxation

zu groe kombinierte Antetorsion von Schaft und Pfanne, Gelenkhyperlaxizitt, primres oder sekundres Impingement Auenrotation und Adduktion des gestreckten Hftgelenkes. Risikofaktoren fr eine Hftprothesenluxation Risikofaktoren fr eine Hftprothesenluxation knnen entweder einer Zeitachse (properativ, perioperativ, postoperativ) oder einem kausalen Zusammenhang zugeordnet werden.

Letzteres erlaubt eine urschliche Risikobewertung, die dem Patienten, dem Operateur oder dem Implantat zugeschrieben werden kann. Die Kenntnis und die Beachtung der spezifischen Risikofaktoren sind gleichzeitig Grundlage prventiver und therapeutischer Anstze. Patientenabhngige Faktoren Die muskulre und kapsulre Fhrung des endoprothetisch ersetzten Hftgelenkes trgt wesentlich zur Stabilitt des Gelenkes bei.

Entsprechend konnte bei Patienten mit neuromuskulren Erkrankungen wie Zerebralparese, Muskeldystrophie und Demenz, aber auch bei an Morbus Parkinson erkrankten Patienten mit 58 % pro Jahr eine erhhte Inzidenz von Luxationen beobachtet werden ( 10, 19, 20 ).

Fr das Patientenkollektiv ber 80 Jahre wird aufgrund der Sarkopenie, des Propriozeptionsverlustes und der vermehrten Sturzgefahr ein erhhtes Luxationsrisiko beschrieben. Ebenfalls lsst sich bei den genannten Patientengruppen eine vermehrte Non-Compliance beobachten, die darin bestehen kann, dass luxationsbegnstigende Hftgelenksbewegungen wie das tiefe Beugen oder die Innenrotation des gebeugten Hftgelenkes nicht konsequent vermieden werden und eine Luxation auch ohne operationsspezifischen Fehler resultieren kann.

Das weibliche Geschlecht wird in der Literatur kontrovers als Risikofaktor fr eine Hftprothesenluxation diskutiert. Arbeiten von Wetters et al. und eine Auswertung des schottischen Endoprothesenregisters zwischen 1998 und 2003 konnten letztlich keine signifikant erhhte Luxationsrate bei Frauen feststellen, wenngleich Frauen insgesamt hufiger mit einer Hft-TEP versorgt wurden ( 2, 20 ).

Von besonderer Bedeutung hinsichtlich des Luxationsrisikos sind jedoch anatomische Formvarianten des Hftgelenkes wie sie hufig im Rahmen einer kongenitalen Hftdysplasie oder bei metabolischen Knochenerkrankungen auftreten, rasch progrediente und entzndliche Arthropathien sowie eine Hftkopfnekrose ( 21 ).

Vorausgegangene Frakturen oder operative Eingriffe am Hftgelenk erhhen signifikant das Luxationsrisiko. In der Literatur werden Luxationsraten von bis zu 50 % nach vorangegangener Schenkelhalsfraktur angegeben ( 10 ). Revisionsendoprothesen am Hftgelenk nach vorausgegangener Luxation, periprothetischer Fraktur und septischer oder aseptischer Lockerung weisen ein aufgrund des teils erheblichen Weichteiltraumas, ausgedehnter Vernarbungen, heterotoper Ossifikationen und eines acetabulren oder femoralen Knochenverlustes eine Luxationsrate von bis zu 28 % auf.

den operativen Zugangsweg die Positionierung der acetabulren und femoralen Komponente die Weichteilspannung und die Erfahrung des Operateurs.

Eine Vielzahl von Studien konnten in der Vergangenheit belegen, dass der posteriore Zugang zum Hftgelenk, bei dem eine Ablsung der Auenrotatoren und der dorsalen Gelenkkapsel erfolgt, verglichen mit einem lateralen, anterolateralen oder anterioren Zugang, ein hheres Luxationsrisiko aufweist.

In einer Metaanalyse konnte unter Einschluss von ber 13 000 endoprothetischen Versorgungen des Hftgelenkes mit einem Follow-up-Zeitraum von mindestens 12 Monaten fr den posterioren Zugang eine Luxationsrate von 3,23 % berechnet werden, whrend diese fr den lateralen transglutealen Zugang 0,55 % und fr den anterolateralen 2,18 % betrug ( 22 ).

Eine deutliche Reduktion der Luxationsrate auf bis zu 0,7 % nach posteriorem Zugang kann jedoch durch eine anatomische Rekonstruktion der hinteren Kapsel und der Auenrotatoren sowie eine vermehrte Anteversion der Pfannenkomponente erreicht werden ( 22, 23 ).

Der laterale transgluteale Zugang zum Hftgelenk birgt hingegen durch teilweises Ablsen des M. gluteus medius oder einer Fraktur des Trochanter major ein erhhtes Risiko einer Schwchung der Abduktorenfunktion, die in etwa 36 % der Hftprothesenluxationen als urschlich gilt ( 17 ). Die Ausrichtung der Implantate bei der endoprothetischen Versorgung des Hftgelenkes hat fr die Stabilitt des Kunstgelenkes besondere Bedeutung.

Sowohl acetabulr als auch femoral richtet sich die Pfannenpositionierung zwar nach individuellen anatomischen Magaben, jedoch gilt international die von Lewinnek publizierte anzustrebende luxationsstabile Pfannenposition mit einer Inklination von 40+/−10 und einer Anteversion von 1020 ( 24 ).

  • Wines et al.
  • 25 ) lieen in einer Studie Hftchirurgen intraoperativ die Ausrichtung der acetabulren und der femoralen Komponente schtzen und verglichen diese Schtzung mit postoperativen Messungen mit Hilfe der Computertomographie.
  • Es zeigte sich hierbei, dass bei einer durch die Chirurgen intraoperativ angenommenen Pfannenanteversion zwischen 10 und 30 letztlich nur 45 % der Komponenten innerhalb dieses Zielbereichs lagen.

Im Bereich des Femurschaftes schtzten die Chirurgen die Antetorsion intraoperativ in 93 % der Flle zwischen 15 und 20, whrend mit Hilfe der Computertomographie eine Streubreite von 15 Retrotorsion bis 45 Antetorsion gemessen wurde und 71 % der Prothesenschfte im Zielbereich lagen.

Eine Komponentenposition, die eine Prothesenluxation begnstigt, ist ein potenziell vermeidbarer operationsabhngiger Faktor, jedoch wird dieser durch die intraoperative Lagerung, patientenspezifische anatomische Gegebenheiten, periartikulre Kontrakturen, Fehlstellungen des lumbosakralen bergangs und Adipositas und auch wesentlich durch die Erfahrung des Operateurs beeinflusst.

Studien zeigen, dass mit steigendem Operationsvolumen des Chirurgen das Risiko einer Prothesenluxation deutlich sinkt ( 26 ). Implantatabhngige Faktoren Eine Vielzahl von acetabulren und femoralen Komponenten sowie Gleitpaarungen stehen zur Primr- und Revisionsendoprothetik zur Verfgung. Abbildung 3 Verlngerte Prothesenkpfe. Von besonderer Bedeutung fr die Prothesenstabilitt und den impingementfreien Bewegungsumfang ist das Verhltnis zwischen Kopf- und Halsdurchmesser. Grere Hftkpfe (zum Beispiel 36 mm) erlauben im Vergleich zu kleineren Kopfdurchmessern (zum Beispiel 28 mm) ein greres mechanisches Bewegungsausma, bevor es zu einem Kontakt zwischen Prothesenhals und Pfannenrand kommt ( 27 ).

  1. Zudem muss sich der grere Hftkopf um eine grere Distanz vom Pfannenzentrum weg bewegen (jumping distance), bevor er ber den Pfannenrand luxieren kann.
  2. Der grere Kopfdurchmesser bietet somit eine hhere Luxationssicherheit ( 28, 29 ).
  3. Diesen Vorteilen steht gegenber, dass mit steigendem Kopfdurchmesser die Dicke des Inlays abnehmen muss, dass ein vermehrter Abrieb im Bereich der Kopf-Hals-Steckverbindung auftritt, der stabilisierende Effekt bei unzureichender Abduktorenfunktion entschwindet ( 30 ) und dass ein vermehrtes Bewegungsausma ein sekundres Impingement mit resultierendem Kontakt zwischen proximalem Femur und Beckenskelett begnstigt.

Daher werden im Regelfall keine Hftkpfe mit einem Durchmesser von ber 36 mm verwendet. Management der instabilen Hftendoprothese Der Behandlungsalgorithmus der instabilen Hftprothese ist bisher nicht flchendeckend standardisiert und kontrollierte Studien, die das Ergebnis von konservativer zu operativer Versorgung randomisiert verglichen haben, existieren in der Literatur nicht.

Die Luxation einer Hft-TEP erfordert grundstzlich rztliches Eingreifen, da eine Eigen- oder Laienreposition ohne Narkose nicht mglich ist. Die Einlieferung in ein Krankenhaus, vorzugsweise mit endoprothetischem Spektrum, ist daher immer umgehend erforderlich. Bei der krperlichen Untersuchung zeigt sich das betroffene Bein verkrzt und fehlrotiert.

Anamnestisch ist ein adquates Trauma oder der Bewegungsablauf, der zur Luxation fhrte, zu erfragen und zu dokumentierten. Ferner sollte erfragt werden, ob ein Erst- oder ein Rezidivereignis vorliegt und wie lange die primre Implantation zurckliegt. Ein im besten Falle vorhandener Prothesenpass kann zur Identifikation der Prothesenkomponenten dienen und sollte als Kopie der Krankenakte beigefgt werden. Grafik Diagnostischer und therapeutischer Algorithmus bei der Hftprothesenluxation Sind in der konventionellen radiologischen Diagnostik eine Implantatfehllage oder eine Lockerung nicht sicher beurteilbar, bedarf es einer Computertomographie, um eine dreidimensionale Beurteilung der Komponentenposition vornehmen zu knnen.

Ergibt sich hierbei kein Hinweis auf eine Fehllage oder Lockerung oder ist eine Computertomographie nur mit zeitlicher Verzgerung durchfhrbar, sollte die Reposition in Kurznarkose im nchternen Intervall im Operationssaal erfolgen. Bei begleitender Gef-Nerven-Kompression sollte unmittelbar reponiert werden.

Anschlieend wird unter dynamischer Bildwandlerkontrolle die Suffizienz der pelvitrochantren Weichteile sowie der Luxationsmechanismus beurteilt. Ein ber 1 cm distrahierbarer Hftkopf weist auf eine pelvitrochantre Insuffizienz hin ( 17 ). Handelt es sich nach Reposition um eine bewegungsstabile Situation, kann eine konservative Therapie mit Ergotherapie und Physiotherapie unter zunchst stationren Bedingungen eingeleitet werden.

  • Ommerziell erhltlichen Orthesen, die insbesondere die Flexion und Adduktion limitieren, konnte auf wissenschaftlicher Basis bisher keine Wirksamkeit nachgewiesen werden ( 31 ).
  • Dennoch vermitteln sie nicht nur dem Patienten, sondern auch dem behandelnden Arzt eine gewisse Sicherheit, so dass deren Verwendung mit dem Patienten offen diskutiert werden kann.

Zeigt sich in der dynamischen Bildwandleruntersuchung eine instabile Situation, sollte eine Revisionsoperation durchgefhrt werden. Es bleibt der Struktur der Klinik vorbehalten, ob in der Akutsituation der Luxation eine definitive Revisionsoperation vorgenommen wird oder ein zweizeitiges Vorgehen favorisiert wird.

  • Bei einer Weichteilinsuffizienz kann mit Hilfe der Vergrerung des Offsets, dem Abstand von Femurschaft zum Hftgelenksdrehzentrum, eine Erhhung der Weichteilspannung ohne Verlngerung des Beines erreicht werden.
  • Ferner stehen Techniken wie Kapselnaht, Faszienraffung, die Verwendung von Anbindungsschluchen sowie eine Kombination dieser Techniken zur Verfgung.

Das Kopf-Hals-Verhltnis sollte stets optimiert werden. Bei Rezidivluxationen ist grundstzlich eine operative Revision in Erwgung zu ziehen. Besteht eine Fehlpositionierung der Komponenten ist ein Komponentenwechsel vorzunehmen. Bei muskulren und koordinativen Defiziten knnen tripolare Kopfsysteme verwendet werden, bei denen sich eine mobile Polyethylenschale einerseits in der knchern fixierten Pfanne und andererseits um den Prothesenkopf bewegen kann.

Es kommt hierdurch bei einem Anschlagen des Prothesenhalses an das Polyethyleninlay zu einer Rezentrierung des Gelenkes mit Ausweichen des Inlays in der Acetabulumkomponente ( 32, 33 ). Gem der franzsischen Literatur werden auch in der Primrversorgung bei Patienten mit erhhtem Luxationsrisiko tripolare Pfannensysteme erfolgreich angewendet, wenngleich sich aufgrund des noch nicht ausreichend untersuchten Abriebverhaltens und der Mglichkeit der intraprothetischen Dislokation (Diskonnektierung von Kopf und Inlay) das Verfahren nicht flchendeckend durchgesetzt hat ( 34 ).

In der Revisionschirurgie des Hftgelenkes bestehen Nachteile des Implantates in seiner eingeschrnkten Modularitt und der fehlenden Mglichkeit die Pfanne schraubenaugmentiert zu verankern ( 35 ). Aufgrund hoher Versagerraten kommen Constrained-Inlays oder Schnapppfannen, bei welchen der Kopf zirkulr berhemisphrisch umschlossen wird, nur selten zur Anwendung ( 36 ).

Fazit Die Luxation einer Hfttotalendoprothese ist fr den betroffenen Patienten ein extrem traumatisierendes Ereignis. Der Patient verliert das Vertrauen in sein Kunstgelenk, entfernt sich diametral von dem Ziel eines vergessenen Gelenkes und kann dem Operateur vorwurfsvoll gegenbertreten. Der Luxationsprophylaxe kommt daher entscheidende Bedeutung zu.

Diese beinhaltet neben der properativen Risikoeinschtzung eine korrekte Operationstechnik mit Optimierung von Komponentenausrichtung, Weichteilbalancierung und Kopf-Hals-Verhltnis sowie ausreichende operative Erfahrung. Fr die Behandlung der instabilen Hftendoprothese sollte ein standardisierter Algorithmus eingehalten werden.

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Interessenkonflikt Die Autoren erklren, dass kein Interessenkonflikt besteht. Manuskriptdaten eingereicht: 9.5.2014, revidierte Fassung angenommen: 1.9.2014 Anschrift fr die Verfasser PD Dr. med. Jens Dargel Klinik und Poliklinik fr Orthopdie und Unfallchirurgie Universittsklinikum Kln Kerpener Strae 62 50937 Kln [email protected] Zitierweise Dargel J, Oppermann J, Brggemann GP, Eysel P: Dislocation following total hip replacement.

Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 88490. DOI: 10.3238/arztebl.2014.0884 @eAbbildung: www.aerzteblatt.de/14m0884 oder ber QR-Code The English version of this article is available online: www.aerzteblatt-international.de 1. Learmonth ID, Young C, Rorabeck C: The operation of the century: total hip replacement.

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Luxationen nach Hftendoprothese

Wie lange muss man bei einer Hüftoperation mit einem Kissen zwischen den Beinen schlafen?

Was tun nach Hüft- und Knie-TEP Operationen?

  • Empfehlungen für Patienten nach künstlichem Gelenkersatz
  • Liebe Patientin, lieber Patient,
  • Sie haben ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommen – Was bedeutet dies für Sie ?
  • Sie haben mit dem neuen Gelenk die Chance ein hohes Maß an Lebensqualität und Mobilität, damit Bewahrung der Selbstständigkeit zurückzugewinnen.
  • Jahrzehntelange Erfahrung der Medizin mit der Implantation von Kunstgelenken hat dazu geführt, dass Risiken und mögliche Komplikationen erheblich reduziert und auch die Haltbarkeit dieser Gelenke durch Materialentwicklung und Operationstechniken verbessert werden konnte.

Aber es gibt einige Verhaltensregeln die Sie beachten sollten – die Pflege eines solchen Gelenkes !!!!!

  1. Wie gut Sie mit Ihrem künstlichen Gelenk leben und wie lange Ihr Gelenk funktioniert hängt entscheidend von Ihrem Umgang mit diesem Gelenk ab.
  2. Übermäßige Vorsicht und Ängstlichkeit ist genauso wenig angebracht wie das Ignorieren und Ablehnen von ein paar Einschränkungen.
  3. Die nachstehenden möglichen Risiken und ihre Vermeidungen werden im
  4. – Knicken sie das Bein im Hüftgelenk in den ersten 3 Monaten maximal bis 90 Grad – Beugen Sie erst ihre Kniegelenke bevor sie sich nach vorne beugen -Schlagen Sie das operierte Bein im Sitzen und auch im Liegen nicht über das andere
  5. Waschen, An-und Ausziehen
  6. Immer darauf achten :
  7. -Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel nicht kleiner als 90 Grad – der Fuß muss möglichst gerade nach vorne zeigen
  8. -Bei Bedarf sollte die ersten 3 Monate eine Strumpfanziehhilfe, eine Greifzange sowie lange stabile Schuhlöffel benutzt werden. Am geeignesten sind Schuhe ohne Schnürsenkel
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-An und Ausziehen : Je nach Beweglichkeit Kleidungsstück mit Stock oder Greifzange ergreifen- Die Hosen immer vom operierten Bein her hochziehen- beim Ausziehen Hose immer vom gesunden Bein beginnend herunterziehen. Beim Anziehen der Schuhe langen Schuhlöffel benutzen.

  • -Das operierte Bein nie gleichzeitig abspreizen und den Fuß nach außen drehen
  • Baden
  • Die ersten 3 Monaten auf das Baden verzichten, danach mit Hilfe und Badewannenaufsatz und rutschfesten Matten
  • Duschen

Rutschfeste Duschunterlage, Handgriff oder Stuhl als Erleichterung. Zum Ein-bzw. Aussteigen aus der Dusche- Schwamm oder Bürste mit langem Griff wäre gut

  1. Toilettengang
  2. Am besten : Erhöhung
  3. Sollte keine Erhöhung vorhanden sein: das operierte Bein weit nach vorne stellen, Vorteilhaft : Möglichkeit zum Auf- und Abstützen
  4. Sitzen und Liegen

Sitz: Nie das operierte Bein über das andere schlagen. Die Hüften sollten immer höher als die Kniegelenke sein- der Stuhl hat Armlehnen? Beim Aufstehen kräftig auf den Armlehnen abdrücken und das Gewicht auf die Arme und das Gesunde Bein verlagern-Stehhilfen sind günstig Liegen: Die ersten vier Wochen nach der Operation: Liegen Sie konsequent auf dem Rücken und legen Sie sich ein dickes Kissen zwischen die Beine.

Nach 4 Wochen: Wenn keine Narbenschmerzen vorliegen kann versucht werden auf der operierten Seite zu liegen. Nach 4-6 Wochen: Auch ein Schlafen auf der gesunden Seite ist möglich. Nach der 6.Woche kann in der Regel auf der operierten Seite geschlafen werden. Zum Schutz des Überschlagens der Beine und damit einer Luxationsgefahr nach Hüft-TEP legen Sie ein dickes Kissen zwischen die Beine.

Ein- und Aussteigen (Bett und Auto) Die ersten 3 Monate : Einsteigen in das Bett immer über die operierte Seite. Einsteigen in das Auto : Zeitpunkt : Weitgehende Abschulung von den Unterarmgehstützen ( Individuell : 5.- 9.Woche). Technik :Beide Beine schließen und dann mit beiden Beinen gleichzeitig,mit sich berührenden Kniegelenken und Füßen.

  • Drehen ( Drehhilfe: Auf den Autositz gelegte Plastiktüte )- dabei : Autositz beim Einsteigen ganz nach hinten schieben und sich seitlich auf den Sitz setzen
  • Von Bedeutung für Patienten mit Hüft- und\oder Kniegelenksprothese
  • Stolper – und Sturzursachen

Sturzfolgen können die häufigsten Komplikationen bei Prothesenträgern Hervorrufen. Die höchste Alltagsbelastung eines Kunstgelenkes wird durch Stolpern – auch ohne Sturz – verursacht. Es können dabei Belastungen bis zu 870 % des Körpergewichtes auftreten.

  1. Häufiges Stolpern : Lockerungsgefahr für das Kunstgelenk
  2. Beseitigung möglicher Gefahrenquellen
  3. Lose Teppiche wegräumen Schaffung breiter Durchgänge in allen Räumen insbesondere auch auf dem Weg vom Bett zur Toilette Licht : Steckdosennachtlichter evtl. mit integriertem Bewegungsmelder

Rutschfeste Matten in und vor der Dusche bzw. vor dem Waschbecken.

  • SCHUHWERK
  • Geeignet : Um Gangsicherheit zu gewährleisten grundsätzlich geschlossenes Schuhwerk Absatzhöhe nicht über 4 cm- Durchgängige Sohle verringert die Gefahr des Stolperns und Hängenbleibens im Vergleich zu Absatzschuhen. Sohle : Generell weich – möglicherweise zusätzlich durch ein Luft- oder Gelkissen gepolstert ( Sportschuh) Schuhe mit Kreppsohlen, Pufferabsätzen sowie Silikonfersenpolster können die Stoßbelastung mindern
  • Gut geeignet sind Schuhe mit Reißverschluss oder Slipper
  • AUTOFAHREN – Wann?

Eine Aussage die für alle Endoprothesenträger gilt gibt es nicht !! Voraussetzungen: Sicheres Gehen ohne Gehhilfen Keine wesentlichen Kraftdefizite des operierten Beines In der Regel zwischen 8 und 12 Wochen p.o.

  1. Bei Unsicherheiten Arzt fragen
  2. FAHRRADFAHREN
  3. Standfahrrad : Kann schon ab der 3. Woche nach der Operation begonnen werden : dient der Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, des Gelenkstoffwechsels und der allgemeinen Ausdauer

Fahrradfahren im Freien : Voraussetzungen sind eine gute Kontrolle über das operierte Bein, stellt erhöhte Anforderungen an Koordination und Bewegungssicherheit, Daher Beginn : 10.-12.Woche p.o.

  • Geeignet : Damen Fahrräder mit niedrigem Einstieg- Zum Anfang sind Herrenfahrräder mit Stange gefährlich, da beim Auf- und Absteigen Kombinationsbewegungen erforderlich sind – zudem bei Hüftpatienten beim Aufsteigen mit der operierten Seite ein erhöhtes Luxationsrisiko darstellen.
  • Keine Klickpedalen – hindern beim schnellen Absteigen in Gefahrensituationen die unerwartet auftreten
  • Verhalten : – Langsames Aufsteigen Komplettes Abbremsen, dann langsam und kontrolliert Absteigen Nicht abspringen
  • Hohe Tretwiderstände vermeiden durch Gangschaltung
  • Bei Kniebeugefähigkeit weniger 100 Grad: Pedalstellung einstellen lassen und Sattelhöhe verändern
  • Heben und Tragen
  • Verhalten :

Gewichte beim Einkaufen gleichmäßig verteilen. Tragen auf beiden Seiten oder im Rucksack. Lieber häufiger mit geringeren Gewichten gehen. Lieber leichtere Kunststofflaschen als Glasflaschen. Fahrbare Taschen und Koffer mit Schiebegestänge. Jedes zusätzliches Gewicht belastet die Gelenke,

  1. Daher Heben und Tragen schwerer Lasten vermeiden.
  2. Die Lasten sollten nicht mehr als 20 % des Körpergewichtes betragen Treppensteigen: Jede Stufe sollte einzeln erstiegen werden, indem das gesunde Bein zuerst auf die nächste Stufe gesetzt wird – die Gehhilfen werden dabei auf der niedrigen Stufe belassen.

Das operierte Bein wird zusammen mit den Gehhilfen auf die höhere Stufe gesetzt.

  1. Treppe hinuntergehen
  2. Die Gehilfen werden auf die untere Stufe aufgesetzt. Mit dem operierten Bein auf die untere Stufe aufsetzen und dann das gesunde Bein auf die gleiche Stufe aufsetzen
  3. HAUS UND GARTENARBEIT

Schwere Tätigkeiten wie Umgraben, sowie schweres Heben und Tragen sollten vermieden werden Besonders in den ersten 3 Monaten ist längeres Hocken und Bücken für operierte Gelenke belastend und sollten während dieser Zeit gänzlich unterlassen werden. Beim Aufheben von Gegenständen darauf achten: Nicht in die Hocke gehen sondern operierte Hüfte gestreckt lassen und sich mit den Händen abstützen.

Unkraut zupfen im Kniestand : frühestens 3 Monate p.o. : kurze Zeiträume jeweils 20 Minuten, danach Pause mit Umhergehen und Sitzen – unbedingtes Muss : Knieschoner oder feste Schaumstoffunterlage. Viele Hilfsmittel benutzen : Gartenkralle, Staubsauger, Wischer etc. Tätigkeiten wie Bügeln, Kartoffelschälen und ähnliches mehr können auch im Sitzen ausgeführt werden.

Wenn Sie länger Stehen müssen ( 30-60 Minuten ) können Sie Gelenke und Rücken mit einer Stehhilfe entlasten. Haushaltsgeräte wie z.B. Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Backofen können durch das Aufstellen auf Podeste erhöht platziert werden und Rücken und Gelenke entlasten

  • KÖRPERGEWICHT
  • Zuviel Körpergewicht belastet das künstliche Gelenk zusätzlich und kann zu vorzeitiger Lockerung führen

Geeignete Ernährung und regelmäßiges Training helfen das Gewicht zu reduzieren. Anhaltspunkte ist der sogenannte „Body-Mass- Index” der je nach Alter unterschiedlich ausfällt. Berechnet wird dieser Index aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern, z:B Größe 1,60 m, Gewicht 7o KG = BMI 70 ( 1,6×1,6 ) =27,3

  1. GESCHLECHTSVERKEHR
  2. KNIEPROTHESEN:
  3. Nach wenigen Wochen wieder möglich unter der Voraussetzung, dass Praktiken im Knieen vermieden werden
  4. HÜFTPROTHESEN :
  5. Es gelten dieselben Einschränkungen hinsichtlich der Bewegungen wie im Alltag In den ersten 3 Monaten nach der Operation soll die Außendrehung des Beines vermieden werden
  6. SAUNA

Saunaverzicht bei noch vorhandener deutlicher Schwellneigung –sonst ergeben sich nach abgeschlossener Wundheilung keine speziellen Einwände vermieden werden. Besprechen Sie mit Ihrem mögliche Stellungen. SPORT Regelmäßige sportliche Betätigung mindestens 2-3 x pro Woche jeweils über 1 Stunde : Sinnvoll : Sportarten, bei denen kontrollierte, nicht zu schnelle Bewegungen ausgeführt werden, die vor allem die Ausdauer schulen, Koordination verbessern, keine hohe Druck-, Scher-,und Stoßbelastungen beinhalten z.B.

  • Reiten und alpiner Skilauf möglich aber Sturzgefahr – Kegeln und Bowling hat die Gefahr des großen Ausfallschrittes und der Oberkörperdrehbewegungen.
  • Zeitpunkt der Sportaufnahme : 6Monate – 1 Jahr postoperativ wenn die Voraussetzungen wie Muskelkraft, Koordination und Sicherheit im täglichen Leben gegeben sind.
  • SONSTIGES

Erkrankungen : Weisen Sie Ihren behandelnden Arzt darauf hin, dass sie ein Kunstgelenk haben wenn folgende Erkrankungen bestehen : Infektionen : Eitrige Angina, Harnwegsinfektionen, Entzündungen im Kieferbereich, vor größeren Zahnbehandlungen. Das Kunstgelenk hat einen schlechteren Schutz vor einem Übergreifen von Bakterien als ein gesundes Gelenk, sodass bei obigen Erkrankungen eine frühzeitige antibiotische Abdeckung Sinn macht.

  1. Prothesenpass : Tragen sie diesen bei Flugreisen mit sich damit unnötige Verzögerungen bei der Abfertigung vermieden werden.
  2. Mit freundlichen Grüßen ihr

Prof. Dr. Wolfgang Schultz : Was tun nach Hüft- und Knie-TEP Operationen?

Wann kann ich nach Hüft OP allein zu Toiletten?

FAQ/Patientenfragen zur Hüft-Operation Woher weiß man denn, welche Prothese bei der Hüft-OP Verwendet wird? Wir haben 4 verschiedene Modelle für unsere Hüftpatienten zur Verfügung. Hierdurch können wir eine Auswahl treffen, welche Prothese am besten zu Ihrem Knochen passt.

  • Wann wird denn die Prothese geplant?
  • Wird da ein Computer verwendet?
  • Wird minimalinvasiv operiert?
  • Wie lange hält denn die Prothese?
  • Kann ich mir die Reha Klinik aussuchen?

Allerspätestens erfolgt die Planung am Tag vor der OP. In der Regel wird die Prothese am Tag der Indikationsstellung oder am Prämedikationstag geplant. Ja, zur Prothesenplanung verwenden wir einen Computer mit einer sehr genauen Planungssoftware. Um planen zu können, benötigen wir Röntgenaufnahmen mit einer Referenzkugel.

  • Diese Aufnahmen werden bei uns angefertigt.Wir beherrschen mehrere Zugangswege zum Hüftgelenk.
  • Wir setzen sowohl Standard- wie auch minimalinvasive Zugangswege ein.
  • Einerseits je nach Patientenwunsch, andererseits, je nach Sicherheit.Es gibt viele statistische Werte und viele Gerüchte.
  • Leider bleibt die Haltbarkeit eine Individuelle.

Auch die statistischen, vermeintlich richtigen Daten, haben viele Probleme in der Auswertung. Sicher kann man sagen, dass Hüften etwas länger halten als Kniegelenke. Flapsig daher gesagt hält eine Hüfte heute ca.20 Jahre.Vordergründig ist dies der Fall.

Es gibt ein Patientenwahlrecht. Sollte aber ihre Wunschklinik keinen Vertrag mit ihrer Krankenkasse haben, wird es mühsam ihre Wünsche durch zu setzen. Klären Sie dies bitte im Vorfeld mit ihrer Kasse. Zunächst einmal bestimmt ihre Kasse, ob Sie überhaupt, und wenn ja, wo und wann Sie eine Reha antreten dürfen.

Es kann also sein, dass weder eine nahtlose Verlegung, noch eine Verlegung in die Wunschklinik möglich ist. Unser Sozialdienst kann Sie unterstützen, wenn Sie sich so früh wie möglich melden, also bereits zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung zur OP. Wie lange muss man warten, wenn man 2 „kaputte” z.B.

  • Hüften hat, um nach Versorgen der 1.
  • Hüfte die 2.
  • Hüfte zu operieren ? Entscheidend hierfür ist, dass Sie sich mit dem ersten ersetzten Gelenk sicher fühlen.
  • Ab diesem Zeitpunkt kann die Gegenseite geplant werden.
  • Muss ich etwas zuzahlen? PSI, individuelle Prothese.
  • Die individuellen Prothesen werden von den Kassen nur noch bei sehr wenigen Patienten übernommen.

Alle anderen Patienten müssen die Differenzkosten zwischen der Kassenleistung und dem Mehrpreis der individuellen Prothese selbst übernehmen (1600- 2300 Euro). Individuelle Schnittblöcke stellen wir Ihnen ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Allerdings müssen Sie vorher eine Vermessung im MRT machen lassen.

  • Dies kann nur in geeigneten MRT´s erfolgen.
  • Diese Kosten müssen Sie dem Radiologen erstatten und liegen bei ca.400 Euro.
  • Was für eine Narkose ist denn besser? (Vor-und Nachteile) Dies bleibt eine persönliche Entscheidung.I.d.R.
  • Gibt es nur wenige Patienten, die eine Narkoseform nicht erhalten können.
  • Wenn Sie schnell wieder aufstehen wollen, hat die Vollnarkose Vorteile, wenn Sie mitbekommen wollen, was bei der OP gemacht wird, dann die Teilnarkose.

„Warum ist mir schlecht ich hatte doch eine Spinale”? Die Übelkeit kann durch hochwirksame Schmerzmittel kommen, und hat so erst einmal nichts mit der Form der Narkose zu tun. Wir geben Ihnen schon während der OP Medikamente, die die Übelkeit mindert, oder verschwinden lässt.

Höre ich das Hämmern? Spüre ich das? Bei einer Teilnarkose können Sie hören, was der Operateur macht. Der Operateur verwendet durchaus Hammer und Akkusäge mit entsprechenden Geräuschen. Schmerzen verspüren Sie hierbei nicht. Ich bekomme wirklich schon im Aufwachraum schon was zu trinken und ein Eis? Wird mir da nicht schlecht? Ja, wir bieten Ihnen beides nach der OP sofort an.

Die Aufnahme von Flüssigkeit und der Zucker des Wassereises reduziert das Übelkeitsgefühl, dass vorliegen kann. Sie müssen aber nichts zu sich nehmen. Ich bin doch viel zu alt / zu dick, um gleich im Aufwachraum auf zu stehen, kann ich das ? Es ist bewiesen, dass gerade ältere und adipöse Patienten von einer Frühmobilisierung am meisten profitieren.

Fast alle Patienten schaffen dies auch mit unserer Unterstützung. Wie lange dauert so eine OP? Eine Hüft OP dauert ca.50-80 Min Wer operiert? Wer Sie operiert wird spätestens in der Indikationsbesprechung 1 Woche vor Ihrer OP festgelegt. Leider kann sich diese Festlegung, in seltenen Fällen, im Tagesgeschäft am OP-Tag selbst noch ändern.

Wir sind ein Team von versierten Operateuren. Jeder von uns operiert mindestens 100 Prothesen pro Jahr selbst. Sie bekommen einen erfahrenen Operateur an Ihre Seite. Wünsche können geäußert werden, und werden, wenn möglich, auch berücksichtigt. Werden denn die Beine nicht dick und blau ohne Drainagen? Ja, es treten mehr flächige Blutergüsse auf, als mit Drainagen.

  1. Wann kann ich denn selber wieder auf die Toilette?
  2. Schwellen meine Beine nach der OP an?
  3. Was sind bequeme Schuhe?
  4. Ist es denn nicht besser, wenn man alles etwas langsamer angehen lässt?
  5. Bekomme ich auch manuelle Lymphdrainage?
  6. Darf ich mich im Bett auf die Seite legen?
  7. Ist die Schwellung normal, und wie lange bleibt die Schwellung?
  8. Wann kann ich nach der Operation wieder duschen?

Wenn alles optimal verläuft schon am OP-Tag. In der Regel aber spätestens am 1.Tag nach der OP.Ja, es ist normal, dass Ihr operiertes Bein, teilweise auch beide Beine, nach der OP anschwellen. Meist am 2.-4. Tag.Bequeme Schuhe sollten Sie auch mit einer Schwellung noch tragen können.

Gerne z.B. Treckingsandalen. Sie sollten festen Halt im Schuh haben.Es ist bewiesen, dass die frühe Mobilisierung erhebliche Vorteile hat. Der Kreislauf bleibt stabiler, Ihr Gelenk funktioniert schneller, der Schmerz ist geringer. Immobilisierte Patienten haben einen wesentlich schlechteren postoperativen Behandlungsverlauf.Ja, unsere Patienten erhalten manuelle Lymphdrainage.

Die Häufigkeit hängt vom Maß ihrer Schwellung ab.Sie dürfen sich bei Hüft-OP auf beide Körperseiten legen. Sie dürfen auch Ihre Beine im Bett bis 90° aufstellen. Hüftpatienten legen sich schmerzbedingt meist nicht auf die operierte Seite, und liegen auf der OP-Gegenseite kann zu einem ziehenden Schmerz im OP-Gebiet führen.

  1. Dieser Schmerz kann durch ein Kissen zwischen den Beinen reduziert werden.Leider gibt es bisher noch kein Mittel die Schwellungen nach einer Hüft-oder Knie-Operation zu vermeiden.
  2. Mit der OP wird in die Lymphabflusssteuerung des Körpers eingegriffen.
  3. Meist treten die Schwellungen zischen dem 2. und 4.
  4. Tag auf und bilden sich dann langsam zurück.

Am besten gegen die Schwellungen helfen aktive Muskelübungen, wie zur Thromboseprophylaxe und andere Übungen, die wir Ihnen zeigen. Sobald Ihr Kreislauf es zulässt, dürfen Sie duschen. Meist schon am 2.Tag nach der OP. Wie lange nach der Hüft-OP muss ich denn aufpassen? Eine kräftige Narbenbildung kann bis zu drei Monaten andauern.

  • Wann darf ich denn wieder Auto fahren?
  • Was heißt denn Vollbelastung?
  • Wie steige ich ins Auto ein?
  • Wie lange muss ich die Stützen nehmen?
  • Wann kann ich wieder Fahrrad fahren?
  • Wie lange bin ich krankgeschrieben?

Es gibt keine Zeitvorgabe! Sie müssen ins Auto ein- und aussteigen können, und die Pedale auch in einer Notsituation mit kräftigem Druck bedienen können. Dann sind Sie keine Gefahr für sich und andere mehr.Der Begriff kann missverständlich sein. Vollbelastung bedeutet, dass Sie auch im Einbeinstand auf dem operierten Bein stehen dürfen.

Es bedeutet nicht, dass Sie jetzt vollschichtig arbeiten können.Unser Physiotherapieteam wird Ihnen zeigen, wie Sie gut in das und aus einem Auto kommen.Wir geben keine Stützentragepflicht oder -zeit vor. Sobald Sie sich sicher fühlen ohne Gehstützen, dürfen Sie diese weglassen. Die Gehstützen sind nur für ihre Sicherheit, nicht für eine Entlastung des Gelenkes.Bei Hüftpatienten ist das Radfahren alleine durch das Auf-und Absteigen vom Rad limitiert.

Dies sollten Sie sicher beherrschen.Hierfür gibt es keine pauschale Antwort. Wenn Sie in einem körperlich belasteten Beruf tätig sind kann eine Ausfallzeit von 3-4 Monaten sicher eingeplant werden. Was passiert mit mir wenn meine Hüfte luxiert/ bzw. kommen Luxationen häufig vor? Hüftluxationen sind mittlerweile eher ein seltenes Ereignis.

Wie hoch sollte die Toilette nach einer Hüft OP sein?

1.1. Toilettensitzerhöhung nach Hüft-OP – Nach einer Hüft-OP ist man in der Bewegung mindestens für einige Zeit stark eingeschränkt. Ein normales WC hat in der Regel eine Höhe zwischen 46 und 48 cm – nach einer OP an der Hüfte ist es oft kaum möglich, sich so tief zu setzen. Mobilität und Autonomie sind im Alltag wichtig – gerade auch bei intimen Dingen wie dem Toilettengang. Es gibt etwa Erhöhungen um 10 oder 15 cm, aber auch Modelle mit variabler Höhe – diese können dann direkt an die Körpergröße angepasst werden. Die Frage „höhenverstellbar ja/nein” ist also bei der Nutzung nach einer solchen OP durchaus ein wichtiges Kaufkriterium.

Wann nach Hüft OP Treppensteigen?

Wie ist es in den Tagen nach der Operation? – Nach meiner subjektiven Erfahrung ist es so, dass die Patienten nicht mehr postoperative Schmerzen haben als einseitig operierte, also wenig. Schmerz addiert sich nicht. Am ersten postoperativen Tag sind die beidseitigen Patienten jedoch etwas „schlapper” im Vergleich.

Sie holen jedoch rasch in den folgenden Tagen auf und haben keinen längeren stationären Aufenthalt als einseitige. Auch bei den beidseitigen Hüftprothesen ist die sofortige Vollbelastung erlaubt oder sogar notwendig. Nach 5 bis 7 Tagen können in der Regel alle Patienten treppensteigen und sich selbstständig an Gehhilfen fortbewegen.

Gehhilfen empfehle ich aus Sicherheitsgründen – zumindest bei längeren Strecken – für 6 Wochen. Aufgrund der angewendeten AMIS-Technik müssen Sie sich bezüglich des Beugens der Hüfte über 90° oder der Lage im Bett keine Sorgen machen. Sie müssen also NICHT 6 Wochen auf dem Rücken liegen.

Wie lange darf ich mich nach einer Hüftoperation nicht bücken?

Verhaltensregeln befolgen – Besonders in den ersten sechs bis acht Wochen nach der OP ist die Gefahr eines “Auskugelns” (Luxation) noch sehr groß. Anschließend folgt eine Phase von drei bis sechs Monaten, in der sich Patienten weiter an bestimmte Bewegungsregeln im Alltag halten müssen.

Hüfte nicht über 90 Grad beugen (Hüfte soll sich im Sitzen immer höher als das Knie befinden, zwischen Oberkörper und Oberschenkel darf nicht weniger als ein rechter Winkel sein)Das operierte Bein nicht über die Körpermitte inwärts führen (Beine nicht übereinanderschlagen) Starke Drehungen des operierten Beins vermeiden.

Wie lange Krankengymnastik nach Hüft OP?

Nach der Hüft-OP: Reha & Therapie bei Hüft-TEP | Körperwerk Wie Lange Darf Ich Nach Einer Hüft-Op Sitzen Nach einer Hüft-TEP-OP (Totalendoprothese) schließt sich grundsätzlich eine Rehabilitation an – mit dem Ziel, das bestmögliche Therapieergebnis zu realisieren. Dabei ist eine Mindestdauer von drei bis sechs Monaten notwendig, um die Muskulatur wieder aufzubauen.

  1. Ein gutes Gangbild und ein optimaler, schmerzfreier Einsatz des operierten Hüftgelenks sind die entscheidenden Faktoren des Erfolgs.
  2. Aber was ist bei einer optimalen Reha nach Hüft-OP zu berücksichtigen? Welche Maßnahmen sind unbedingt anzuwenden? Und welcher Sport kann mit einer künstlichen Hüfte bzw.

Hüftprothese durchgeführt werden? Die Beantwortung dieser und anderer Fragen erfolgt in diesem Artikel unseres Diagnoselexikons. Durch die stetige Weiterentwicklung der Hüftprothetik und Operationsmethoden ergeben sich mittlerweile Haltbarkeitsdauern der Hüftprothesen von mehr als fünfzehn, mitunter auch zwanzig Jahren.

Neben den genannten Faktoren ist auch die postoperative Rehabilitation von entscheidender Bedeutung für den Therapieerfolg. Die meisten Patienten entscheiden sich momentan für einen stationären Aufenthalt nach einer Hüftprothesen-Operation, meist mit einer Dauer von drei bis vier Wochen, Hier stehen die Gangschule, angepasster Kraftaufbau und krankengymnastische Übungen im Vordergrund der Behandlung.

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Mittlerweile gibt es aber auch zunehmend Konzepte, die Reha nach Hüft-OP ambulant durchzuführen. Vorteile, die sich daraus ergeben:

  1. Therapiemaßnahmen können individuell und bedarfsgerecht abgestimmt werden.
  2. Patienten können in Ihrem häuslichen Umfeld bleiben.

Welche Option die beste für den Patienten ist, hängt von individuellen Faktoren ab und sollte mit dem Operateur abgestimmt werden. Bestenfalls schon vor der Operation. Über die Dauer der rehabilitativen Maßnahmen entscheiden: die postoperative Verfassung des Patienten, die Operationsmethode und die jeweiligen Ziele.

Die Ergebnisse der genannten Punkte führen zu einem Zeitraum der Hüft-TEP-Therapie von drei bis zwölf Monaten. Eine große Anzahl der Patienten haben nach sechs Monaten ein gutes bis sehr gutes Ergebnis erreicht. Gesetzlich versicherte Patienten bekommen mit der Diagnose „Vorhandensein einer Hüftprothese” im Rahmen des besonderen Verordnungsbedarf bis zu sechs Monate nach der Operation Rezepte mit physiotherapeutischen Maßnahmen verordnet.

Damit wird das Budget des Arztes nicht belastet. Sprechen Sie Ihren Arzt gerne darauf an. Das hilft Ihnen, bestmögliche Therapieergebnisse zu erreichen. In der Reha nach Hüft-OP sollten folgende zur Anwendung kommen:

  • Manuelle Lymphdrainage in den ersten Wochen nach der TEP-Operation: Durch gezielte Griffe wird die Schwellung im Operationsgebiet reduziert.
  • Krankengymnastik sorgt durch spezifische Übungen für eine bessere Beweglichkeit, Stabilität und Kraft der Beine und der Lenden- / Beckenregion.
  • Manuelle Therapie bewirkt durch bewährte Methoden eine Verbesserung der Beweglichkeit des Hüftgelenks und der angrenzenden Gelenke wie zum Beispiel der Lendenwirbelsäule. Weiterhin werden durch gezielte Dehnungsübungen die Flexibilität der Muskulatur verbessert und die Spannung reduziert.
  • Krankengymnastik am Gerät ist eine Trainingsmaßnahme (Dauer 60 Minuten), die 2-mal pro Woche durchgeführt werden sollte.

Die Ziele des Trainings sind:

  • Verbesserung der Beinkraft
  • Stärkung der hüftumgebenden Muskulatur
  • Optimierung der Haltung
  • Steigerung der Flexibilität der relevanten Beinmuskeln
  • Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Erweiterung der lokalen Muskelausdauer
  • Zunahme der Hüft-/ und Beinstabilität

Wer nach der Hüft-OP schnellstmöglich wieder auf die Beine kommen will, sollte schon in den Wochen davor aktiv sein. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Personen, die vor der Operation gezielt Muskelaufbau betreiben, die Rehabilitationszeit deutlich verkürzen können. Die damit verbundenen Trainingsmaßnahmen, zwei Mal pro Woche durchgeführt, sollten folgende Ziele verfolgen:

  • Kräftigung der Beinmuskulatur
  • Stärkung der hüftumgebenden Muskulatur
  • Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Bei Menschen mit Übergewicht wirkt sich eine präoperative Gewichtsreduktion ebenfalls sehr positiv auf die Rehabilitation aus.

Daneben sollte in dieser Phase schon das Gehen mit Unterarm-Gehstützen geübt werden. Die Durchführung nahezu aller Sportarten ist mit einer Hüftprothese möglich. Die Sportarten sind, nach Intensität der körperlichen Beanspruchung und Gefahren, in drei Gruppen zu unterscheiden. Gruppe 1 – Sportarten mit wiederkehrend gleichen Bewegungen

  • Nordic Walking
  • Laufen
  • Wandern
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Golf
  • Langlauf

Gruppe 2 – Sportarten mit Stop-and-Go-Bewegungen Gruppe 3 – Sportarten mit hoher Geschwindigkeit und/oder gegnerischem Einfluss

  • Ski Alpin
  • Fußball
  • Handball
  • Basketball

Welche Sportarten man mit einer Hüftprothese durchführen möchte, entscheidet über die Inhalte und Dauer der Trainingsmaßnahmen. Sprechen Sie die Wünsche und Ziele mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin sowie mit Ihrem/Ihrer Physiotherapeuten/-in ab. Training in einem Fitnessstudio mit einer Hüftprothese ist unbedingt zu empfehlen.

Kraft-, Stabilitäts- und Beweglichkeitstraining sind wichtige Trainingsformen, die für einen langfristigen und beschwerdefreien Einsatz der Hüftprothese sorgen. Am anderen Hüftgelenk kann eine frühzeitige Aufnahme der Trainingsmaßnahmen eine Hüftoperation, bedingt durch Arthrose, vermeiden. Erfahren Sie dazu mehr in unserem,

Wichtige Inhalte im Training sind:

  • Kräftigung der Gesäßmuskulatur
  • Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur
  • Verbesserung der Dehnfähigkeit der Beinmuskulatur
  • Verbesserung der Hüft- / und Beinstabilität
  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Steigerung der Rumpfkraft und Rumpfstabilität

Machen Sie gerne einen Beratungstermin mit uns aus. Wir besprechen vor Ort in Ruhe und ausführlich die individuelle Lösung für Ihr Training mit einer Hüftprothese. Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder sich weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.

Wie lange hat man nach einer Hüftoperation Schmerzen?

Schmerzen und Schwellung – Schmerzen sind nach einer Operation nichts Ungewöhnliches und meistens Ausdruck einer muskulären Überlastung oder einer Reizung des Gewebes. Sie können aber auch nach Überdehnung oder Druck durch die Operationslagerung zustande kommen.

  • Die Schmerzen verschwinden in der Regel nach wenigen Wochen, wobei kurz an dauernde Schmerzen auch später auftreten können.
  • Gewisse Anlaufbeschwerden können gelegentlich mehrere Wochen bestehen, verschwinden in der Regel aber vollständig.
  • Auch eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwellung im Operationsbereich mit Spannungsgefühl in der betroffenen Region ist nichts Ungewöhnliches und auf einen operationsbedingten Bluterguss und eventuellen Lymphstau zurückzuführen.

Auch diese Schwellung heilt in der Regel in den ersten Wochen ab.

Soll man nach einer Hüft OP viel laufen?

Pressemitteilung Auch Patienten mit Kunstgelenk sollten sich ausreichend bewegen. Für das Erlernen des Joggens nach einer Hüft-TEP Operation hat das ENDO Rehazentrum in Zusammenarbeit mit Dr. Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor der ENDO-Klinik, deshalb ein spezielles Konzept entwickelt.

Dietrich Fornaschon joggt auf dem Alter-G. Mindestens zwei bis dreimal die Woche rund fünf Kilometer draußen Laufen ist sein Ziel. Eigentlich nicht erwähnenswert, hätte der 75-Jährige nicht ein künstliches Hüftgelenk. Dietrich Fornaschon hatte sich durch einen Fahrradsturz eine Fraktur des Schenkelhalses zugezogen.

Ihm musste ein künstliches Hüftgelenk eingebaut werden. Generell raten Mediziner, sich mit einer Gelenkprothese zu bewegen. Auch aus der derzeitigen Studienlage geht hervor, dass bei einer Testzeit von zehn Jahren bisher keine erhöhte Lockerungsrate oder Defekte am neuen Hüftgelenk gefunden worden sind.

  • Das bedeutet, dass dem Wiedererlernen des Joggens für erfahrene und technisch versierte Jogger nichts im Wege steht.
  • Das Training kräftigt Muskeln und Bänder, die wiederum dazu beitragen, dass das Kunstgelenk gut geführt wird und stabil bleibt”, so Dr.
  • Gehrke, Ärztlicher Direktor der ENDO-Klinik Hamburg.

“Wichtig ist aber, dass die Wiederaufnahme des Joggens nach klaren Vorgaben abläuft.” Aus diesem Grund haben die Physiotherapeuten gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor ein eigenes Konzept entwickelt. Nach der Hüft-Operation absolviert Dietrich Fornasch seine Reha im ENDO Rehazentrum.

Drei Monate nach der Operation erlernt er das Joggen im ALTER-G (Schwereloslaufband) wieder. “Wir haben auf dem ALTER-G mit Intervallläufen mit zu Anfang 80 Prozent Abnahme der Eigenschwere gestartet”, so Johannes Reich, Leiter der Physiotherapie. “Das wird nach und nach weiter gesteigert und so lange durchgeführt, bis Herr Fornasch das Vorfußlaufen sicher beherrscht und er die Belastungssteigerungen gut tolerieren kann.” Für Dietrich Fornasch, der sein ganzes Leben Sport getrieben hat, ist es wie ein Geschenk: Nach seinen ersten Laufversuchen, ist er richtig euphorisch: “Es fühlt sich einfach fantastisch an, trotz einer so großen Operation wieder joggen zu können”, so Dietrich Fornasch.

Und auch Johannes Reich und Dr. Thorsten Gehrke sind zufrieden: Die Umsetzung des Vorfußlaufens klappt sehr gut und Herr Fornaschon ist auf dem besten Wege, auch draußen wieder joggen zu können. Darauf sollten Betroffene achten: • Vorerfahrung am Joggen muss vorhanden sein • der Läufer muss mindestens drei Monate nach der Operation sein • der Verlauf der Rehabilitation muss komplikationslos gewesen sein • Erlernen des Joggens immer über das ALTER-G (Schwerelos Laufband) • optimaler Weise erlernen des Vorfußlaufens zur Reduzierung des Impacts im Gelenk • Kein Übergewicht • Gutes Schuhwerk und draußen auf weichem Untergrund laufen

Wie zieht man eine Hose nach Hüft OP an?

Ziehen Sie die Hose erst am operierten Bein an, dann auf der gesunden Seite, zum Ausziehen zuerst die gesunde Seite, dann die operierte Seite. Zum Anziehen der Strümpfe gibt es spezielle Strumpfanziehhilfen, für das Anziehen der Schuhe benutzen Sie einen langen Schuhlöffel.

Wie schlafe ich nach einer Hüftoperation?

Schlafen Sie in gewohnter Position. Wir empfehlen Ihnen, in den ersten sechs Wochen nicht in der Bauchlage zu schlafen. Tipp Beim Schlafen auf der nicht betroffenen Seite sollten Sie ein längliches Kissen zwischen beide Beine legen.

Welche Schmerzen sind normal nach Hüft OP?

Welche Beschwerden können nach einer Operation auftreten? – Die Beschwerden, die direkt nach einer Hüft-Operation auftreten sind in der Regel zum einen der Wundschmerz sowie ein muskulärer Schmerz, der in den ersten 1-2 Tagen einem starken Muskelkater sehr ähnlich ist.

  • Dieser resultiert dadurch, dass die Muskulatur durch eine minimalinvasive Operation nicht abgelöst, sondern “auseinandergedrängt” wird.
  • Hierdurch ist die Muskulatur ähnlich einer körperlichen Überanstrengung in ihrer Mikrostruktur geschädigt, kann sich jedoch wie nach einer Muskelverletzung über einen relativ kurzen Zeitraum wieder gut regenerieren und erholen.

Der Wundschmerz vergeht hingegen relativ rasch und es kommt noch ein gewisses Spannungsgefühl hinzu. Dies ist jedoch kein richtiger Schmerz, sondern resultiert durch die mehr oder weniger ausgeprägte Schwellung nach einer Operation, was eine normale Reaktion des Körpers auf eine Verletzung bzw.

Wann Röntgen nach Hüft OP?

Unsere persönliche Empfehlung, eine routinemäßige radiologische Verlaufsun- tersuchung alle zwei bis drei Jahre nach Hüft-TEP-Implantation durchzuführen.

Warum hinkt man nach Hüft OP?

Differenzialdiagnostik bei Schmerzen nach Hüftendoprothese Das Trendelenburg-Hinken nach Einbau einer Hüftendoprothese ist ein klinisch wichtiges Zeichen hinsichtlich der glutealen Insuffizienz, bei der das Becken auf der Gegenseite des Standbeins nach unten fällt.

  • Manche Patienten kompensieren dieses mit dem Duchenne-Hinken.
  • Hierbei bewegt der Patient den Oberkörper in der Standphase zur betroffenen Seite mit einer zusätzlichen Anhebung des Beckens im Bereich des Schwungbeins.
  • Das Schmerzhinken ist durch eine deutlich verkürzte Standphase der schmerzhaften Hüfte charakterisiert.

Hierbei kommt es auch zu einer Neigung des Rumpfs auf die schmerzhafte Seite, um das Körperzentrum auf die schmerzhafte Hüfte zu verlagern und hier mit den Hebelarm zwischen Körperschwerpunkt und betroffenem Hüftgelenk zu reduzieren, was zu einer Reduktion der Gesamtkraft in der betroffenen Hüfte führt.

Wie bücke ich mich richtig nach einer Hüftoperation?

Halten Sie sich an einem stabilen Gegenstand fest (z.B. Tisch, Stuhl), strecken Sie das operierte Bein gerade nach hinten weg und bücken Sie sich über eine leichte Kniebeuge des gesunden Beines nach unten. Verhindern Sie hierbei eine Drehung des operierten Beines! mit Ihrem behandelnden Arzt darüber gehalten haben!

Wie steht man nach einer Hüft OP aus dem Bett auf?

Aus dem Bett aufstehen sollten Sie über die operierte Seite. Um Gegenstände vom Boden aufzuheben, be- nutzen Sie die Greifhilfe. Sie benötigen einen lan- gen Schuhlöffel, um Ihre Schuhe anzuziehen. Elastische Schuhbänder erleichtern das Schuhe anziehen.

Wie lange muss man bei einer Hüftoperation mit einem Kissen zwischen den Beinen Schlafen?

Was tun nach Hüft- und Knie-TEP Operationen?

  • Empfehlungen für Patienten nach künstlichem Gelenkersatz
  • Liebe Patientin, lieber Patient,
  • Sie haben ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommen – Was bedeutet dies für Sie ?
  • Sie haben mit dem neuen Gelenk die Chance ein hohes Maß an Lebensqualität und Mobilität, damit Bewahrung der Selbstständigkeit zurückzugewinnen.
  • Jahrzehntelange Erfahrung der Medizin mit der Implantation von Kunstgelenken hat dazu geführt, dass Risiken und mögliche Komplikationen erheblich reduziert und auch die Haltbarkeit dieser Gelenke durch Materialentwicklung und Operationstechniken verbessert werden konnte.

Aber es gibt einige Verhaltensregeln die Sie beachten sollten – die Pflege eines solchen Gelenkes !!!!!

  1. Wie gut Sie mit Ihrem künstlichen Gelenk leben und wie lange Ihr Gelenk funktioniert hängt entscheidend von Ihrem Umgang mit diesem Gelenk ab.
  2. Übermäßige Vorsicht und Ängstlichkeit ist genauso wenig angebracht wie das Ignorieren und Ablehnen von ein paar Einschränkungen.
  3. Die nachstehenden möglichen Risiken und ihre Vermeidungen werden im
  4. – Knicken sie das Bein im Hüftgelenk in den ersten 3 Monaten maximal bis 90 Grad – Beugen Sie erst ihre Kniegelenke bevor sie sich nach vorne beugen -Schlagen Sie das operierte Bein im Sitzen und auch im Liegen nicht über das andere
  5. Waschen, An-und Ausziehen
  6. Immer darauf achten :
  7. -Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel nicht kleiner als 90 Grad – der Fuß muss möglichst gerade nach vorne zeigen
  8. -Bei Bedarf sollte die ersten 3 Monate eine Strumpfanziehhilfe, eine Greifzange sowie lange stabile Schuhlöffel benutzt werden. Am geeignesten sind Schuhe ohne Schnürsenkel

-An und Ausziehen : Je nach Beweglichkeit Kleidungsstück mit Stock oder Greifzange ergreifen- Die Hosen immer vom operierten Bein her hochziehen- beim Ausziehen Hose immer vom gesunden Bein beginnend herunterziehen. Beim Anziehen der Schuhe langen Schuhlöffel benutzen.

  • -Das operierte Bein nie gleichzeitig abspreizen und den Fuß nach außen drehen
  • Baden
  • Die ersten 3 Monaten auf das Baden verzichten, danach mit Hilfe und Badewannenaufsatz und rutschfesten Matten
  • Duschen

Rutschfeste Duschunterlage, Handgriff oder Stuhl als Erleichterung. Zum Ein-bzw. Aussteigen aus der Dusche- Schwamm oder Bürste mit langem Griff wäre gut

  1. Toilettengang
  2. Am besten : Erhöhung
  3. Sollte keine Erhöhung vorhanden sein: das operierte Bein weit nach vorne stellen, Vorteilhaft : Möglichkeit zum Auf- und Abstützen
  4. Sitzen und Liegen

Sitz: Nie das operierte Bein über das andere schlagen. Die Hüften sollten immer höher als die Kniegelenke sein- der Stuhl hat Armlehnen? Beim Aufstehen kräftig auf den Armlehnen abdrücken und das Gewicht auf die Arme und das Gesunde Bein verlagern-Stehhilfen sind günstig Liegen: Die ersten vier Wochen nach der Operation: Liegen Sie konsequent auf dem Rücken und legen Sie sich ein dickes Kissen zwischen die Beine.

Nach 4 Wochen: Wenn keine Narbenschmerzen vorliegen kann versucht werden auf der operierten Seite zu liegen. Nach 4-6 Wochen: Auch ein Schlafen auf der gesunden Seite ist möglich. Nach der 6.Woche kann in der Regel auf der operierten Seite geschlafen werden. Zum Schutz des Überschlagens der Beine und damit einer Luxationsgefahr nach Hüft-TEP legen Sie ein dickes Kissen zwischen die Beine.

Ein- und Aussteigen (Bett und Auto) Die ersten 3 Monate : Einsteigen in das Bett immer über die operierte Seite. Einsteigen in das Auto : Zeitpunkt : Weitgehende Abschulung von den Unterarmgehstützen ( Individuell : 5.- 9.Woche). Technik :Beide Beine schließen und dann mit beiden Beinen gleichzeitig,mit sich berührenden Kniegelenken und Füßen.

  • Drehen ( Drehhilfe: Auf den Autositz gelegte Plastiktüte )- dabei : Autositz beim Einsteigen ganz nach hinten schieben und sich seitlich auf den Sitz setzen
  • Von Bedeutung für Patienten mit Hüft- und\oder Kniegelenksprothese
  • Stolper – und Sturzursachen

Sturzfolgen können die häufigsten Komplikationen bei Prothesenträgern Hervorrufen. Die höchste Alltagsbelastung eines Kunstgelenkes wird durch Stolpern – auch ohne Sturz – verursacht. Es können dabei Belastungen bis zu 870 % des Körpergewichtes auftreten.

  1. Häufiges Stolpern : Lockerungsgefahr für das Kunstgelenk
  2. Beseitigung möglicher Gefahrenquellen
  3. Lose Teppiche wegräumen Schaffung breiter Durchgänge in allen Räumen insbesondere auch auf dem Weg vom Bett zur Toilette Licht : Steckdosennachtlichter evtl. mit integriertem Bewegungsmelder

Rutschfeste Matten in und vor der Dusche bzw. vor dem Waschbecken.

  • SCHUHWERK
  • Geeignet : Um Gangsicherheit zu gewährleisten grundsätzlich geschlossenes Schuhwerk Absatzhöhe nicht über 4 cm- Durchgängige Sohle verringert die Gefahr des Stolperns und Hängenbleibens im Vergleich zu Absatzschuhen. Sohle : Generell weich – möglicherweise zusätzlich durch ein Luft- oder Gelkissen gepolstert ( Sportschuh) Schuhe mit Kreppsohlen, Pufferabsätzen sowie Silikonfersenpolster können die Stoßbelastung mindern
  • Gut geeignet sind Schuhe mit Reißverschluss oder Slipper
  • AUTOFAHREN – Wann?

Eine Aussage die für alle Endoprothesenträger gilt gibt es nicht !! Voraussetzungen: Sicheres Gehen ohne Gehhilfen Keine wesentlichen Kraftdefizite des operierten Beines In der Regel zwischen 8 und 12 Wochen p.o.

  1. Bei Unsicherheiten Arzt fragen
  2. FAHRRADFAHREN
  3. Standfahrrad : Kann schon ab der 3. Woche nach der Operation begonnen werden : dient der Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, des Gelenkstoffwechsels und der allgemeinen Ausdauer

Fahrradfahren im Freien : Voraussetzungen sind eine gute Kontrolle über das operierte Bein, stellt erhöhte Anforderungen an Koordination und Bewegungssicherheit, Daher Beginn : 10.-12.Woche p.o.

  • Geeignet : Damen Fahrräder mit niedrigem Einstieg- Zum Anfang sind Herrenfahrräder mit Stange gefährlich, da beim Auf- und Absteigen Kombinationsbewegungen erforderlich sind – zudem bei Hüftpatienten beim Aufsteigen mit der operierten Seite ein erhöhtes Luxationsrisiko darstellen.
  • Keine Klickpedalen – hindern beim schnellen Absteigen in Gefahrensituationen die unerwartet auftreten
  • Verhalten : – Langsames Aufsteigen Komplettes Abbremsen, dann langsam und kontrolliert Absteigen Nicht abspringen
  • Hohe Tretwiderstände vermeiden durch Gangschaltung
  • Bei Kniebeugefähigkeit weniger 100 Grad: Pedalstellung einstellen lassen und Sattelhöhe verändern
  • Heben und Tragen
  • Verhalten :

Gewichte beim Einkaufen gleichmäßig verteilen. Tragen auf beiden Seiten oder im Rucksack. Lieber häufiger mit geringeren Gewichten gehen. Lieber leichtere Kunststofflaschen als Glasflaschen. Fahrbare Taschen und Koffer mit Schiebegestänge. Jedes zusätzliches Gewicht belastet die Gelenke,

  • Daher Heben und Tragen schwerer Lasten vermeiden.
  • Die Lasten sollten nicht mehr als 20 % des Körpergewichtes betragen Treppensteigen: Jede Stufe sollte einzeln erstiegen werden, indem das gesunde Bein zuerst auf die nächste Stufe gesetzt wird – die Gehhilfen werden dabei auf der niedrigen Stufe belassen.

Das operierte Bein wird zusammen mit den Gehhilfen auf die höhere Stufe gesetzt.

  1. Treppe hinuntergehen
  2. Die Gehilfen werden auf die untere Stufe aufgesetzt. Mit dem operierten Bein auf die untere Stufe aufsetzen und dann das gesunde Bein auf die gleiche Stufe aufsetzen
  3. HAUS UND GARTENARBEIT

Schwere Tätigkeiten wie Umgraben, sowie schweres Heben und Tragen sollten vermieden werden Besonders in den ersten 3 Monaten ist längeres Hocken und Bücken für operierte Gelenke belastend und sollten während dieser Zeit gänzlich unterlassen werden. Beim Aufheben von Gegenständen darauf achten: Nicht in die Hocke gehen sondern operierte Hüfte gestreckt lassen und sich mit den Händen abstützen.

Unkraut zupfen im Kniestand : frühestens 3 Monate p.o. : kurze Zeiträume jeweils 20 Minuten, danach Pause mit Umhergehen und Sitzen – unbedingtes Muss : Knieschoner oder feste Schaumstoffunterlage. Viele Hilfsmittel benutzen : Gartenkralle, Staubsauger, Wischer etc. Tätigkeiten wie Bügeln, Kartoffelschälen und ähnliches mehr können auch im Sitzen ausgeführt werden.

Wenn Sie länger Stehen müssen ( 30-60 Minuten ) können Sie Gelenke und Rücken mit einer Stehhilfe entlasten. Haushaltsgeräte wie z.B. Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Backofen können durch das Aufstellen auf Podeste erhöht platziert werden und Rücken und Gelenke entlasten

  • KÖRPERGEWICHT
  • Zuviel Körpergewicht belastet das künstliche Gelenk zusätzlich und kann zu vorzeitiger Lockerung führen

Geeignete Ernährung und regelmäßiges Training helfen das Gewicht zu reduzieren. Anhaltspunkte ist der sogenannte „Body-Mass- Index” der je nach Alter unterschiedlich ausfällt. Berechnet wird dieser Index aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern, z:B Größe 1,60 m, Gewicht 7o KG = BMI 70 ( 1,6×1,6 ) =27,3

  1. GESCHLECHTSVERKEHR
  2. KNIEPROTHESEN:
  3. Nach wenigen Wochen wieder möglich unter der Voraussetzung, dass Praktiken im Knieen vermieden werden
  4. HÜFTPROTHESEN :
  5. Es gelten dieselben Einschränkungen hinsichtlich der Bewegungen wie im Alltag In den ersten 3 Monaten nach der Operation soll die Außendrehung des Beines vermieden werden
  6. SAUNA

Saunaverzicht bei noch vorhandener deutlicher Schwellneigung –sonst ergeben sich nach abgeschlossener Wundheilung keine speziellen Einwände vermieden werden. Besprechen Sie mit Ihrem mögliche Stellungen. SPORT Regelmäßige sportliche Betätigung mindestens 2-3 x pro Woche jeweils über 1 Stunde : Sinnvoll : Sportarten, bei denen kontrollierte, nicht zu schnelle Bewegungen ausgeführt werden, die vor allem die Ausdauer schulen, Koordination verbessern, keine hohe Druck-, Scher-,und Stoßbelastungen beinhalten z.B.

  • Reiten und alpiner Skilauf möglich aber Sturzgefahr – Kegeln und Bowling hat die Gefahr des großen Ausfallschrittes und der Oberkörperdrehbewegungen.
  • Zeitpunkt der Sportaufnahme : 6Monate – 1 Jahr postoperativ wenn die Voraussetzungen wie Muskelkraft, Koordination und Sicherheit im täglichen Leben gegeben sind.
  • SONSTIGES

Erkrankungen : Weisen Sie Ihren behandelnden Arzt darauf hin, dass sie ein Kunstgelenk haben wenn folgende Erkrankungen bestehen : Infektionen : Eitrige Angina, Harnwegsinfektionen, Entzündungen im Kieferbereich, vor größeren Zahnbehandlungen. Das Kunstgelenk hat einen schlechteren Schutz vor einem Übergreifen von Bakterien als ein gesundes Gelenk, sodass bei obigen Erkrankungen eine frühzeitige antibiotische Abdeckung Sinn macht.

  1. Prothesenpass : Tragen sie diesen bei Flugreisen mit sich damit unnötige Verzögerungen bei der Abfertigung vermieden werden.
  2. Mit freundlichen Grüßen ihr

Prof. Dr. Wolfgang Schultz : Was tun nach Hüft- und Knie-TEP Operationen?