Wie Lange Toilettensitzerhöhung Nach Hüft-Op? - Tehnopolis

Wie Lange Toilettensitzerhöhung Nach Hüft-Op?

Wie Lange Toilettensitzerhöhung Nach Hüft-Op

Wann kann man nach einer Hüft OP wieder auf Toilette gehen?

FAQ/Patientenfragen zur Hüft-Operation Woher weiß man denn, welche Prothese bei der Hüft-OP Verwendet wird? Wir haben 4 verschiedene Modelle für unsere Hüftpatienten zur Verfügung. Hierdurch können wir eine Auswahl treffen, welche Prothese am besten zu Ihrem Knochen passt.

  • Wann wird denn die Prothese geplant?
  • Wird da ein Computer verwendet?
  • Wird minimalinvasiv operiert?
  • Wie lange hält denn die Prothese?
  • Kann ich mir die Reha Klinik aussuchen?

Allerspätestens erfolgt die Planung am Tag vor der OP. In der Regel wird die Prothese am Tag der Indikationsstellung oder am Prämedikationstag geplant. Ja, zur Prothesenplanung verwenden wir einen Computer mit einer sehr genauen Planungssoftware. Um planen zu können, benötigen wir Röntgenaufnahmen mit einer Referenzkugel.

Diese Aufnahmen werden bei uns angefertigt.Wir beherrschen mehrere Zugangswege zum Hüftgelenk. Wir setzen sowohl Standard- wie auch minimalinvasive Zugangswege ein. Einerseits je nach Patientenwunsch, andererseits, je nach Sicherheit.Es gibt viele statistische Werte und viele Gerüchte. Leider bleibt die Haltbarkeit eine Individuelle.

Auch die statistischen, vermeintlich richtigen Daten, haben viele Probleme in der Auswertung. Sicher kann man sagen, dass Hüften etwas länger halten als Kniegelenke. Flapsig daher gesagt hält eine Hüfte heute ca.20 Jahre.Vordergründig ist dies der Fall.

Es gibt ein Patientenwahlrecht. Sollte aber ihre Wunschklinik keinen Vertrag mit ihrer Krankenkasse haben, wird es mühsam ihre Wünsche durch zu setzen. Klären Sie dies bitte im Vorfeld mit ihrer Kasse. Zunächst einmal bestimmt ihre Kasse, ob Sie überhaupt, und wenn ja, wo und wann Sie eine Reha antreten dürfen.

Es kann also sein, dass weder eine nahtlose Verlegung, noch eine Verlegung in die Wunschklinik möglich ist. Unser Sozialdienst kann Sie unterstützen, wenn Sie sich so früh wie möglich melden, also bereits zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung zur OP. Wie lange muss man warten, wenn man 2 „kaputte” z.B.

Hüften hat, um nach Versorgen der 1. Hüfte die 2. Hüfte zu operieren ? Entscheidend hierfür ist, dass Sie sich mit dem ersten ersetzten Gelenk sicher fühlen. Ab diesem Zeitpunkt kann die Gegenseite geplant werden. Muss ich etwas zuzahlen? PSI, individuelle Prothese. Die individuellen Prothesen werden von den Kassen nur noch bei sehr wenigen Patienten übernommen.

Alle anderen Patienten müssen die Differenzkosten zwischen der Kassenleistung und dem Mehrpreis der individuellen Prothese selbst übernehmen (1600- 2300 Euro). Individuelle Schnittblöcke stellen wir Ihnen ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Allerdings müssen Sie vorher eine Vermessung im MRT machen lassen.

  1. Dies kann nur in geeigneten MRT´s erfolgen.
  2. Diese Kosten müssen Sie dem Radiologen erstatten und liegen bei ca.400 Euro.
  3. Was für eine Narkose ist denn besser? (Vor-und Nachteile) Dies bleibt eine persönliche Entscheidung.I.d.R.
  4. Gibt es nur wenige Patienten, die eine Narkoseform nicht erhalten können.
  5. Wenn Sie schnell wieder aufstehen wollen, hat die Vollnarkose Vorteile, wenn Sie mitbekommen wollen, was bei der OP gemacht wird, dann die Teilnarkose.

„Warum ist mir schlecht ich hatte doch eine Spinale”? Die Übelkeit kann durch hochwirksame Schmerzmittel kommen, und hat so erst einmal nichts mit der Form der Narkose zu tun. Wir geben Ihnen schon während der OP Medikamente, die die Übelkeit mindert, oder verschwinden lässt.

  • Höre ich das Hämmern? Spüre ich das? Bei einer Teilnarkose können Sie hören, was der Operateur macht.
  • Der Operateur verwendet durchaus Hammer und Akkusäge mit entsprechenden Geräuschen.
  • Schmerzen verspüren Sie hierbei nicht.
  • Ich bekomme wirklich schon im Aufwachraum schon was zu trinken und ein Eis? Wird mir da nicht schlecht? Ja, wir bieten Ihnen beides nach der OP sofort an.

Die Aufnahme von Flüssigkeit und der Zucker des Wassereises reduziert das Übelkeitsgefühl, dass vorliegen kann. Sie müssen aber nichts zu sich nehmen. Ich bin doch viel zu alt / zu dick, um gleich im Aufwachraum auf zu stehen, kann ich das ? Es ist bewiesen, dass gerade ältere und adipöse Patienten von einer Frühmobilisierung am meisten profitieren.

  • Fast alle Patienten schaffen dies auch mit unserer Unterstützung.
  • Wie lange dauert so eine OP? Eine Hüft OP dauert ca.50-80 Min Wer operiert? Wer Sie operiert wird spätestens in der Indikationsbesprechung 1 Woche vor Ihrer OP festgelegt.
  • Leider kann sich diese Festlegung, in seltenen Fällen, im Tagesgeschäft am OP-Tag selbst noch ändern.

Wir sind ein Team von versierten Operateuren. Jeder von uns operiert mindestens 100 Prothesen pro Jahr selbst. Sie bekommen einen erfahrenen Operateur an Ihre Seite. Wünsche können geäußert werden, und werden, wenn möglich, auch berücksichtigt. Werden denn die Beine nicht dick und blau ohne Drainagen? Ja, es treten mehr flächige Blutergüsse auf, als mit Drainagen.

  1. Wann kann ich denn selber wieder auf die Toilette?
  2. Schwellen meine Beine nach der OP an?
  3. Was sind bequeme Schuhe?
  4. Ist es denn nicht besser, wenn man alles etwas langsamer angehen lässt?
  5. Bekomme ich auch manuelle Lymphdrainage?
  6. Darf ich mich im Bett auf die Seite legen?
  7. Ist die Schwellung normal, und wie lange bleibt die Schwellung?
  8. Wann kann ich nach der Operation wieder duschen?

Wenn alles optimal verläuft schon am OP-Tag. In der Regel aber spätestens am 1.Tag nach der OP.Ja, es ist normal, dass Ihr operiertes Bein, teilweise auch beide Beine, nach der OP anschwellen. Meist am 2.-4. Tag.Bequeme Schuhe sollten Sie auch mit einer Schwellung noch tragen können.

  • Gerne z.B.
  • Treckingsandalen.
  • Sie sollten festen Halt im Schuh haben.Es ist bewiesen, dass die frühe Mobilisierung erhebliche Vorteile hat.
  • Der Kreislauf bleibt stabiler, Ihr Gelenk funktioniert schneller, der Schmerz ist geringer.
  • Immobilisierte Patienten haben einen wesentlich schlechteren postoperativen Behandlungsverlauf.Ja, unsere Patienten erhalten manuelle Lymphdrainage.

Die Häufigkeit hängt vom Maß ihrer Schwellung ab.Sie dürfen sich bei Hüft-OP auf beide Körperseiten legen. Sie dürfen auch Ihre Beine im Bett bis 90° aufstellen. Hüftpatienten legen sich schmerzbedingt meist nicht auf die operierte Seite, und liegen auf der OP-Gegenseite kann zu einem ziehenden Schmerz im OP-Gebiet führen.

  1. Dieser Schmerz kann durch ein Kissen zwischen den Beinen reduziert werden.Leider gibt es bisher noch kein Mittel die Schwellungen nach einer Hüft-oder Knie-Operation zu vermeiden.
  2. Mit der OP wird in die Lymphabflusssteuerung des Körpers eingegriffen.
  3. Meist treten die Schwellungen zischen dem 2. und 4.
  4. Tag auf und bilden sich dann langsam zurück.

Am besten gegen die Schwellungen helfen aktive Muskelübungen, wie zur Thromboseprophylaxe und andere Übungen, die wir Ihnen zeigen. Sobald Ihr Kreislauf es zulässt, dürfen Sie duschen. Meist schon am 2.Tag nach der OP. Wie lange nach der Hüft-OP muss ich denn aufpassen? Eine kräftige Narbenbildung kann bis zu drei Monaten andauern.

  • Wann darf ich denn wieder Auto fahren?
  • Was heißt denn Vollbelastung?
  • Wie steige ich ins Auto ein?
  • Wie lange muss ich die Stützen nehmen?
  • Wann kann ich wieder Fahrrad fahren?
  • Wie lange bin ich krankgeschrieben?

Es gibt keine Zeitvorgabe! Sie müssen ins Auto ein- und aussteigen können, und die Pedale auch in einer Notsituation mit kräftigem Druck bedienen können. Dann sind Sie keine Gefahr für sich und andere mehr.Der Begriff kann missverständlich sein. Vollbelastung bedeutet, dass Sie auch im Einbeinstand auf dem operierten Bein stehen dürfen.

Es bedeutet nicht, dass Sie jetzt vollschichtig arbeiten können.Unser Physiotherapieteam wird Ihnen zeigen, wie Sie gut in das und aus einem Auto kommen.Wir geben keine Stützentragepflicht oder -zeit vor. Sobald Sie sich sicher fühlen ohne Gehstützen, dürfen Sie diese weglassen. Die Gehstützen sind nur für ihre Sicherheit, nicht für eine Entlastung des Gelenkes.Bei Hüftpatienten ist das Radfahren alleine durch das Auf-und Absteigen vom Rad limitiert.

Dies sollten Sie sicher beherrschen.Hierfür gibt es keine pauschale Antwort. Wenn Sie in einem körperlich belasteten Beruf tätig sind kann eine Ausfallzeit von 3-4 Monaten sicher eingeplant werden. Was passiert mit mir wenn meine Hüfte luxiert/ bzw. kommen Luxationen häufig vor? Hüftluxationen sind mittlerweile eher ein seltenes Ereignis.

Warum Toilettensitzerhöhung nach Hüft OP?

Wann sind WC-Sitzerhöhungen aus dem Sanitätshaus sinnvoll? – Zahlreiche körperliche Einschränkungen können zu Schwierigkeiten in Hinblick auf eine gewöhnliche Toilettenhöhe führen. Dazu zählen:

fehlende Kraft oder GangunsicherheitKreislaufschwäche oder SchwindelgefühlArthrose in Knie oder HüfteMultiple Skleroseamyotrophe Lateralsklerose (ALS)QuerschnittslähmungAmputationenFolgen von SchlaganfällenDemenzzum Vorbeugen von Schmerzen durch das Vermeiden von Fehlhaltungenüberdurchschnittliche Körperlänge

Allgemein ist die Erhöhung des WCs bei Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen in der Wirbelsäule, der Hüfte, den Beinen oder den Knien ratsam. Toilettensitzerhöhungen nach einer Hüft-OP oder Eingriffen am Knie sind ebenfalls sinnvoll, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

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Wie lange darf man sich nach einer Hüft OP nicht bücken?

Verhaltensregeln befolgen – Besonders in den ersten sechs bis acht Wochen nach der OP ist die Gefahr eines “Auskugelns” (Luxation) noch sehr groß. Anschließend folgt eine Phase von drei bis sechs Monaten, in der sich Patienten weiter an bestimmte Bewegungsregeln im Alltag halten müssen.

Hüfte nicht über 90 Grad beugen (Hüfte soll sich im Sitzen immer höher als das Knie befinden, zwischen Oberkörper und Oberschenkel darf nicht weniger als ein rechter Winkel sein)Das operierte Bein nicht über die Körpermitte inwärts führen (Beine nicht übereinanderschlagen) Starke Drehungen des operierten Beins vermeiden.

Wie lange laufen nach Hüft OP?

Die Rehabilitation nach einer Hüft-OP – wie lange dauert die Heilung? Wie Lange Toilettensitzerhöhung Nach Hüft-Op Hüftprothese Die Zeit danach – Rehabilitation Zur Patientengeschichte von Hr. Kunde Die Rehabilitation startet direkt am ersten Tag nach der Operation. Dann sind die ersten Schritte mit dem neuen Gelenk, in Begleitung der Physiotherapeuten, bereits wieder möglich und die Vollbelastung des neuen Gelenkes erlaubt.

  1. In der Regel sind Sie eine Woche bei uns stationär.
  2. Anschließend beginnt die Anschlussheilbehandlung in einer Rehabilitationsklinik oder einer ambulanten Rehabilitationseinrichtung.
  3. Die Wundheilung benötigt in etwa 14 Tage.
  4. Die innerliche Heilung 3-6 Monate.
  5. Die Hüftprothese wird eingesetzt, um einerseits Schmerzen zu reduzieren, andererseits um Lebensqualität im Sinne von Beweglichkeit und Belastbarkeit zurückzugeben.

Was letztendlich mit der einliegenden Prothese, vor allem an sportlichen Belastungen, möglich ist, hängt auch vom Zustand der Muskulatur und Koordinationsfähigkeit vor der Operation ab. Ziel ist es, Ihnen die Alltags- und Sportaktivitäten wieder zu ermöglichen, die Sie gerne machen möchten.

  1. Die Reha nach dem Einsetzen einer Hüftprothese dauert in der Regel etwa 3 Wochen.
  2. Zu diesem Zeitpunkt ist zwar noch nicht das Endergebnis erreicht, jedoch sind Sie in der Regel bereits wieder sicher und schmerzarm mobil.
  3. Bei Bedarf wird die Rehabilitation stationär verlängert oder ambulant fortgesetzt.

Die Haltbarkeit, die sogenannte Standzeit, der Hüfttotalendoprothesen sind in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen. Wir gehen heute, aufgrund der schonenden OP Techniken und guten Materialien, von einer Standzeit von 15-20 Jahren aus. Wenige bedürfen früher einer Wechseloperation, viele halten aber auch noch länger.

  1. Wenngleich die Wechseloperation zum Zeitpunkt der Erstimplantation noch in weiter Ferne liegt, sollte bereits bei der Wahl der Implantate und des operativen Zuganges, immer auch die Möglichkeit einer guten Revision (dem Wechsel) bedacht werden.
  2. So kann ein notwendiger Wechsel der Implantate nach langer Zeit wiederum zu einem annähernd gleich guten (Langzeit-)Ergebnis führen.

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Soll man nach Hüft OP viel laufen?

In der Regel erholen sich Muskulatur und Gelenkkapsel innerhalb von sechs Wochen soweit, dass sie dem Gelenk genügend Halt bieten und man ohne Gehhilfe zurechtkommt. Spaziergänge, Walking oder Radfahren sind nach ärztlicher Rücksprache oft schon nach 6 bis 8 Wochen möglich.

Wie lange Physiotherapie nach Hüft OP?

Nach der Hüft-OP: Reha & Therapie bei Hüft-TEP | Körperwerk Wie Lange Toilettensitzerhöhung Nach Hüft-Op Nach einer Hüft-TEP-OP (Totalendoprothese) schließt sich grundsätzlich eine Rehabilitation an – mit dem Ziel, das bestmögliche Therapieergebnis zu realisieren. Dabei ist eine Mindestdauer von drei bis sechs Monaten notwendig, um die Muskulatur wieder aufzubauen.

  • Ein gutes Gangbild und ein optimaler, schmerzfreier Einsatz des operierten Hüftgelenks sind die entscheidenden Faktoren des Erfolgs.
  • Aber was ist bei einer optimalen Reha nach Hüft-OP zu berücksichtigen? Welche Maßnahmen sind unbedingt anzuwenden? Und welcher Sport kann mit einer künstlichen Hüfte bzw.

Hüftprothese durchgeführt werden? Die Beantwortung dieser und anderer Fragen erfolgt in diesem Artikel unseres Diagnoselexikons. Durch die stetige Weiterentwicklung der Hüftprothetik und Operationsmethoden ergeben sich mittlerweile Haltbarkeitsdauern der Hüftprothesen von mehr als fünfzehn, mitunter auch zwanzig Jahren.

  1. Neben den genannten Faktoren ist auch die postoperative Rehabilitation von entscheidender Bedeutung für den Therapieerfolg.
  2. Die meisten Patienten entscheiden sich momentan für einen stationären Aufenthalt nach einer Hüftprothesen-Operation, meist mit einer Dauer von drei bis vier Wochen,
  3. Hier stehen die Gangschule, angepasster Kraftaufbau und krankengymnastische Übungen im Vordergrund der Behandlung.

Mittlerweile gibt es aber auch zunehmend Konzepte, die Reha nach Hüft-OP ambulant durchzuführen. Vorteile, die sich daraus ergeben:

  1. Therapiemaßnahmen können individuell und bedarfsgerecht abgestimmt werden.
  2. Patienten können in Ihrem häuslichen Umfeld bleiben.

Welche Option die beste für den Patienten ist, hängt von individuellen Faktoren ab und sollte mit dem Operateur abgestimmt werden. Bestenfalls schon vor der Operation. Über die Dauer der rehabilitativen Maßnahmen entscheiden: die postoperative Verfassung des Patienten, die Operationsmethode und die jeweiligen Ziele.

  1. Die Ergebnisse der genannten Punkte führen zu einem Zeitraum der Hüft-TEP-Therapie von drei bis zwölf Monaten.
  2. Eine große Anzahl der Patienten haben nach sechs Monaten ein gutes bis sehr gutes Ergebnis erreicht.
  3. Gesetzlich versicherte Patienten bekommen mit der Diagnose „Vorhandensein einer Hüftprothese” im Rahmen des besonderen Verordnungsbedarf bis zu sechs Monate nach der Operation Rezepte mit physiotherapeutischen Maßnahmen verordnet.

Damit wird das Budget des Arztes nicht belastet. Sprechen Sie Ihren Arzt gerne darauf an. Das hilft Ihnen, bestmögliche Therapieergebnisse zu erreichen. In der Reha nach Hüft-OP sollten folgende zur Anwendung kommen:

  • Manuelle Lymphdrainage in den ersten Wochen nach der TEP-Operation: Durch gezielte Griffe wird die Schwellung im Operationsgebiet reduziert.
  • Krankengymnastik sorgt durch spezifische Übungen für eine bessere Beweglichkeit, Stabilität und Kraft der Beine und der Lenden- / Beckenregion.
  • Manuelle Therapie bewirkt durch bewährte Methoden eine Verbesserung der Beweglichkeit des Hüftgelenks und der angrenzenden Gelenke wie zum Beispiel der Lendenwirbelsäule. Weiterhin werden durch gezielte Dehnungsübungen die Flexibilität der Muskulatur verbessert und die Spannung reduziert.
  • Krankengymnastik am Gerät ist eine Trainingsmaßnahme (Dauer 60 Minuten), die 2-mal pro Woche durchgeführt werden sollte.

Die Ziele des Trainings sind:

  • Verbesserung der Beinkraft
  • Stärkung der hüftumgebenden Muskulatur
  • Optimierung der Haltung
  • Steigerung der Flexibilität der relevanten Beinmuskeln
  • Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Erweiterung der lokalen Muskelausdauer
  • Zunahme der Hüft-/ und Beinstabilität

Wer nach der Hüft-OP schnellstmöglich wieder auf die Beine kommen will, sollte schon in den Wochen davor aktiv sein. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Personen, die vor der Operation gezielt Muskelaufbau betreiben, die Rehabilitationszeit deutlich verkürzen können. Die damit verbundenen Trainingsmaßnahmen, zwei Mal pro Woche durchgeführt, sollten folgende Ziele verfolgen:

  • Kräftigung der Beinmuskulatur
  • Stärkung der hüftumgebenden Muskulatur
  • Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Bei Menschen mit Übergewicht wirkt sich eine präoperative Gewichtsreduktion ebenfalls sehr positiv auf die Rehabilitation aus.

Daneben sollte in dieser Phase schon das Gehen mit Unterarm-Gehstützen geübt werden. Die Durchführung nahezu aller Sportarten ist mit einer Hüftprothese möglich. Die Sportarten sind, nach Intensität der körperlichen Beanspruchung und Gefahren, in drei Gruppen zu unterscheiden. Gruppe 1 – Sportarten mit wiederkehrend gleichen Bewegungen

  • Nordic Walking
  • Laufen
  • Wandern
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Golf
  • Langlauf

Gruppe 2 – Sportarten mit Stop-and-Go-Bewegungen Gruppe 3 – Sportarten mit hoher Geschwindigkeit und/oder gegnerischem Einfluss

  • Ski Alpin
  • Fußball
  • Handball
  • Basketball

Welche Sportarten man mit einer Hüftprothese durchführen möchte, entscheidet über die Inhalte und Dauer der Trainingsmaßnahmen. Sprechen Sie die Wünsche und Ziele mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin sowie mit Ihrem/Ihrer Physiotherapeuten/-in ab. Training in einem Fitnessstudio mit einer Hüftprothese ist unbedingt zu empfehlen.

Raft-, Stabilitäts- und Beweglichkeitstraining sind wichtige Trainingsformen, die für einen langfristigen und beschwerdefreien Einsatz der Hüftprothese sorgen. Am anderen Hüftgelenk kann eine frühzeitige Aufnahme der Trainingsmaßnahmen eine Hüftoperation, bedingt durch Arthrose, vermeiden. Erfahren Sie dazu mehr in unserem,

Wichtige Inhalte im Training sind:

  • Kräftigung der Gesäßmuskulatur
  • Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur
  • Verbesserung der Dehnfähigkeit der Beinmuskulatur
  • Verbesserung der Hüft- / und Beinstabilität
  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Steigerung der Rumpfkraft und Rumpfstabilität

Machen Sie gerne einen Beratungstermin mit uns aus. Wir besprechen vor Ort in Ruhe und ausführlich die individuelle Lösung für Ihr Training mit einer Hüftprothese. Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder sich weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.

Wie merkt man Luxation nach Hüft OP?

Symptome einer Hüftdysplasie – Typische Symptome eine Hüftverrenkung sind sehr starke Schmerzen in der Hüfte. Das Bein lässt sich nicht mehr bewegen oder strecken und ist meist gebeugt. Zur Diagnose fertigt der Arzt ein Röntgenbild an oder nutzt andere bildgebende Verfahren.

Wie lange muss man nach einer Hüftoperation mit Krücken gehen?

Entlassung und Tipps für zu Hause Die stationäre Entlassung aus der Spitalspflege erfolgt nach einer klassischen Hüftoperation mit einem künstlichen Gelenk in der Regel am neunten bis vierzehnten Tag. Wenn Sie nach der AMIS-Methode operiert worden sind, können Sie meistens schon nach fünf bis sieben Tagen, also ca.

nach einer Woche nach Hause gehen, weil Sie Stehen, Gehen und selbständig Stiegen steigen schon gelernt haben und sicher können. Das Gehen mit 2 Unterarmstützkrücken ist für etwa 3 Wochen nach der Operation vorgesehen. Mit Hilfe einer Physiotherpeutin/en können die Krücken weggelassen werden und es kann die weitere Gangschulung und der Muskelaufbau erfolgen.

Auto fahren ist schon möglich, sobald der Krückenabbau erfolgt ist, also frühestens nach 4 Wochen. Das Risiko einer sog. Hüftgelenksluxation (das Gelenk springt heraus) ist bei der AMIS-Methode deutlich geringer, somit sind keine weiteren besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig.

  1. Nach Rücksprache mit Dr.med.univ.
  2. Alexander Zembsch, können Sie je nach Heilungsverlauf 2-3 Wochen nach der Operation wieder Ihre Berufstätigkeit aufnehmen.
  3. Die Ausübung von Sportarten kann ebenfalls nach Rücksprache mit Ihrem Operateur nach 3 bis 6 Wochen begonnen werden.
  4. Am besten ist das klärende Gespräch zwischen Patient und Arzt, um diese individuellen Fragen zu beantworten.
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: Entlassung und Tipps für zu Hause

Wann ist man nach einer Hüft OP schmerzfrei?

Schmerzen und Schwellung – Schmerzen sind nach einer Operation nichts Ungewöhnliches und meistens Ausdruck einer muskulären Überlastung oder einer Reizung des Gewebes. Sie können aber auch nach Überdehnung oder Druck durch die Operationslagerung zustande kommen.

Die Schmerzen verschwinden in der Regel nach wenigen Wochen, wobei kurz an dauernde Schmerzen auch später auftreten können. Gewisse Anlaufbeschwerden können gelegentlich mehrere Wochen bestehen, verschwinden in der Regel aber vollständig. Auch eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwellung im Operationsbereich mit Spannungsgefühl in der betroffenen Region ist nichts Ungewöhnliches und auf einen operationsbedingten Bluterguss und eventuellen Lymphstau zurückzuführen.

Auch diese Schwellung heilt in der Regel in den ersten Wochen ab.

Wann Vollbelastung nach Hüft OP?

Hüft-TEP (Hüfttotalendoprothese) – Die häufigsten Fragen unserer Patient*innen: – Eine Hüftprothese soll das natürliche Hüftgelenk möglichst langfristig ersetzen. Die Hüft-TEP besteht in der Regel aus folgenden Teilen:

Dem Hüftschaft, der meist aus einer Titanlegierung besteht und in den Oberschenkelknochen eingepresst wird und als Kraftträger für den neuen Hüftkopf dient. Einem Keramikkopf, der auf den Schaft aufgesteckt wird und den natürlichen Hüftkopf ersetzt. Einer halbkugelförmigen Pfanne aus Reintitan oder einer Titanlegierung, die in die natürliche Hüftpfanne eingesetzt wird. Einem Pfanneneinsatz aus hochvernetztem Polyethylen, auch Inlay genannt, der in die Hüftpfanne eingesetzt wird und als Gleitlager für den Gelenkkopf dient

Seit den Anfängen des routinemäßigen Hüftgelenkersatzes in der 1960er Jahren wurden unzählige unterschiedliche Implantatmodelle eingesetzt. Das Implantat wird auch als Prothese bezeichnet. Wurden zu Beginn die Hüftprothesen vorwiegend mit Knochenzement (Kunststoff) im Knochen verankert und zeigten eine durchschnittliche Haltbarkeit von 15 Jahren, so können wir heute aufgrund der großen operativen Erfahrung nahezu ausschließlich zementfreie Titanimplantate verwenden, die in aktuellen Studien auch nach 25-30 Jahren noch eine Haltbarkeit von >90% aufweisen. Entscheidend für die verlängerte Haltbarkeit moderner Hüftprothesen ist neben der zementfreien, biologischen Verankerung der Implantate im Knochen, insbesondere auch die Weiterentwicklung der verwendeten Gleitflächen im Gelenk. Hierdurch lässt sich der Verschleiß des Gelenkes heute minimieren und ein Austausch der künstlichen Hüfte wird, wenn überhaupt, erst nach mehreren Jahrzehnten notwendig. Wir verwenden in den ARCUS Kliniken ausschließlich Hüftprothesen mit nachgewiesenen hervorragenden Langzeitergebnissen, Standardmäßig zum Einsatz kommt dabei das Corail/Pinnacle Hüftsystem der Fa. Depuy, das weltweit millionenfach erfolgreich zum Hüftgelenkersatz eingesetzt wurde. Bei jungen, aktiven Patienten mit guter Knochenqualität und passender Anatomie setzen wir regelmäßig auch das,bonepreservation System‘‘ der Firma Mathys ein. Dieses zeigt im deutschen Endoprothesenregister hervorragende Ergebnisse. Ihr Operateur wird Sie persönlich und ausführlich zu den optimalen Therapieverfahren, optimalem Zugangsweg und geeigneten Hüftprothesen beraten. Vor dem Einsatz der Hüft-TEP werden kalibrierbare Röntgenaufnahmen erstellt, die durch computergestützte Planung eine individuelle Rekonstruktion der Patientenanatomie und optimale Wahl der Hüftprothese ermöglichen. Die Planung dient insbesondere dazu, eine optimale Wiederherstellung des femoroacetabulären Offset und der ursprünglichen Beinlänge zu erreichen. Vor dem Einsatz der Hüft-TEP ist eine sorgfältige Vorbereitung erforderlich durch interdisziplinäre Zusammenarbeit der Spezialisten der Fachgebiete Orthopädie, Anästhesie und Innere Medizin, Zusätzlich erfolgt in der Regel eine präoperative Dekontamination mittels Nasensalbe und Duschlotion ab 5 Tagen vor dem Eingriff, um die Keimbesiedlung der Haut möglichst zu reduzieren und so Wundinfektionen zu vermeiden. Operiert wird in nahezu allen Fällen über einen minimalinvasiven Zugang ohne Muskelablösung, Zunächst wird der Hüftkopf des Oberschenkelknochens abgetrennt und entfernt. Anschließend wird die Hüftpfanne mittels spezieller minimalinvasiver Fräser ausgefräst und somit für die Aufnahme der Hüftpfanne vorbereitet. Im Anschluss kann die zementfreie Hüftpfanne eingepresst werden. Anschließend wird der Oberschenkelknochen eröffnet und für die Aufnahme des geplanten Hüftschaftes mittels spezieller Raspeln vorbereitet. Der Schaft kann nun in den enstandenen Hohlraum im Oberschenkelknochen eingepresst werden. Nach dem Einsetzen von Hüftpfanne und Hüftschaft wird ein Hüftkopf aus Keramik in der korrekten Länge auf den Schaft aufgesteckt und mit der neuen Pfanne zusammengeführt. Abschließend überprüft der Operateur die korrekte Beinlänge und Stabilität sowie Funktion des Hüftgelenkes. Während sogenannte Kappenprothesen heute im klinischen Alltag aufgrund deutlich erhöhter Revisionsraten keine wesentliche Rolle mehr spielen, finden Kurzschaftimplantate zunehmend Verwendung bei jüngeren, aktiven Patienten mit guter Knochenqualität. Beim Einbau dieser Hüftprothesen wird für die Verankerung weniger Knochen im Bereich des Hüftschaftes genutzt. Dies ist vorteilhaft für mögliche spätere Wechsel-OPs. Beim Einbringen der Hüftprothese können zudem die Weichteile etwas besser geschützt werden, da der Schaft durch die Biegung und geringere Länge schräg eingebracht werden kann. Zudem soll die Einleitung der auf den Knochen einwirkenden Kräfte vorwiegend im hüftnahen Teil des Oberschenkelknochens erfolgen, um somit hier langfristig wichtige Knochensubstanz zu erhalten und späteren Lockerungen und Brüchen vorzubeugen. Allerdings gibt es bisher für Kurzschaftprothesen nur mittelfristige Ergebnisse über einen Zeitraum von 10-15 Jahren, die für die meisten Typen eine sehr gute Haltbarkeit zeigen. Für Geradschaftimplantate liegen hingegen sehr langfristige Daten vor über 30 Jahre mit sehr guten Haltbarkeiten von ca.90%. Ob daher Kurzschaftimplantate langfristig eine vergleichbare Langzeithaltbarkeit aufweisen wie Geradschaftimplantate ist bislang unklar. Zu Beginn der modernen Hüftendoprothetik in den 1960er Jahren wurde die Hüft-TEP ausschließlich mit einem schnell aushärtenden, biologisch gut verträglichen Kunststoff, dem sogenannten Knochenzement im Knochen verankert. Vorteilhaft bei der zementierten Verankerung der Hüft-TEP ist insbesondere eine optimale Stabilität der Hüftprothese im Knochen sofort nach der OP, da der Knochenzement dann bereits vollständig ausgehärtet ist. Dies bietet insbesondere bei weicher Knochensubstanz (Osteoporose) eine hohe Sicherheit vor periprothetischen Frakturen in den ersten Wochen nach der Hüft-OP. Mit dieser Verankerungsmethode lassen sich zuverlässige Langzeitergebnisse erreichen. Im Langzeitverlauf 15-25 Jahre nach der Hüft-OP kann es jedoch aufgrund der fehlenden biologischen Verbindung zwischen Knochen und Zement zu Lockerungen kommen, da der Knochen nicht an den Zement anwachsen kann. Aufgrund der Lockerungen bei zementierten Prothesen wurden Implantate entwickelt, die zementfrei im Knochen verankert werden können und somit direkt mit dem Knochen verwachsen. Diese Hüftprothesen bestehen in der Regel aus einer Titanlegierungen mit aufgerauter oder plasmabeschichteter Oberfläche und werden in den Knochen eingepresst. Nach ca.6 Wochen verwächst der Knochen mit der Implantatoberfläche, sodass eine extrem haltbare und belastbare biologische Verbindung zwischen Knochen und Implantat entsteht. Mit dieser Verankerung lassen sich sehr gute Langzeitergebnisse mit Haltbarkeiten von ca.90% auch 30 Jahre nach der Hüft-OP erzielen. Beim Einsatz einer Hüft-TEP stehen verschiedene Optionen für die Gleitpaarung zur Verfügung. Prinzipiell sollte die Gleitpaarung einen möglichst geringen Verschleiß aufweisen, sodass möglichst wenig Partikel in das umgebende Gewebe gelangen. Hier sind sogenannte Hart-Hart Paarungen (Keramik-Keramik oder Metall-Metall) vorteilhaft, da diese einen äußerst geringen Abrieb aufweisen. Allerdings bestehen hier auch Nachteile. Bei Metallgleitpaarungen entstehende Metallionen können schwerwiegende Gewebereaktionen erzeugen und sind somit häufig mit erhöhten Revisionsraten verbunden. Aus diesem Grund werden diese heute nur noch selten eingesetzt. Keramik-Keramik Paarungen sind sehr gut bioverträglich und extrem abriebfest. Sie zeigen sehr gute Langzeitergebnisse. Allerdings können auch bei Keramik-Keramik Gleitpaarungen Probleme auftreten, insbesondere sind hier störende Geräuschphänomene und die bestehende Bruchgefahr zu nennen. Aus diesem Grund verwenden wir Keramik-Keramik Gleitpaarungen in der Regel nur bei sehr jungen Patienten, die von dem langfristig extrem geringen Verschleiß profitieren können, wenn sehr lange Prothesenstandzeiten von 40 und mehr Jahren erzielt werden sollen. Standardmäßig kommen heute insbesondere Hart-Weich Paarungen mit einem Pfanneneinsatz aus hochvernetztem Kunststoff (hochvernetztes Polyethylen, HXLPE, crosslinked-Polyethylen) und einem Keramikkopf zum Einsatz. Durch die bei modernen Kunststoffen erzeugten Quervernetzungen steigt die Abriebsfestigkeit im Vergleich zu herkömmlichem Polyethylen enorm an. Diese Paarungen stellen für die meisten Patienten einen optimalen Kompromiss aus Abriebsfestigkeit und geringer Ausfallwahrscheinlichkeit durch Brüche oder sonstige Probleme dar und werden somit im klinischen Alltag überwiegend eingesetzt. Ihr Operateur wird den in Ihrem individuellen Fall am besten geeigneten Zugangsweg für die Hüft-TEP Operation im Vorgespräch ausführlich mit Ihnen besprechen. Jeder Zugang hat bestimmte Vor- und Nachteile. In unserem Haus bestehen mit sämtlichen üblichen Hüftzugängen (minimalinvasiver anteriorer (vorderer Zugang vgl. AMIS), modifizierter minimalinvasiver anterolateraler Zugang, lateraler Zugang (Standardzugang) und minimalinvasiver posterolateraler (hinterer) Zugang) zum Hüftgelenk sehr große Erfahrungen. In den meisten Fällen kommt in unserem Haus ein anteriorer (vorderer) minimalinvasiver Zugang (vgl. AMIS Methode) oder ein hinterer Zugang zum Einsatz. Entscheidend ist hierbei weniger ein möglichst kleiner Hautschnitt als vielmehr eine schonende Gewebebehandlung beim Zugang ohne die Ablösung von Muskulatur und Sehnen am Knochen. Dadurch lässt sich der Hüft-TEP Eingriff sehr schonend und mit sehr geringem Blutverlust durchführen. Dies ist auch zur Vermeidung postoperativer Komplikationen ein ganz entscheidender Faktor. Zudem lässt sich die Phase der postoperativen Genesung durch einen minimalinvasiven Eingriff deutlich verkürzen und somit eine sehr schnelle Alltagstauglichkeit wiederherstellen. Ein Nachteil der minimalinvasiven OP-Methoden ist die höhere Komplexität des Eingriffs. Daher sind diese Methoden nur für Operateure mit sehr großer operativer Erfahrung sicher und komplikationsfrei anzuwenden. Aufgrund der extrem hohen Fallzahlen sämtlicher Operateure in unserem Haus ist eine sichere Durchführung auch komplexer, schonender Zugangswege bei Hüft-Operationen problemlos möglich. Durch die minimalinvasiven OP-Methoden und das hauseigene ist eine Entlassung aus dem Krankenhaus in den meisten Fällen bereits am 3. oder 4. Tag nach Einsatz der Hüft-TEP möglich. Die berufliche Ausfallzeit hängt sehr von der körperlichen Belastung im Job ab. Bei weitgehend sitzenden Tätigkeiten kann eine stufenweise Wiedereingliederung oder ggf. auch ein Beginn in Vollzeit ca.6 Wochen nach der Hüft-TEP OP erfolgen. Bei körperlich sehr belastenden Tätigkeiten sollte eine Ausfallzeit von ca.3 Monaten eingeplant werden. Eine Vollbelastung der Hüfte ist heute in nahezu allen Fällen direkt nach der Hüft-TEP OP wieder möglich, auch bei zementfreier Implantation. Bereits am OP Tag oder spätestens am Folgetag nach der Hüft-OP machen Sie mit unseren Physiotherapeuten die ersten Schritte zurück in den Alltag. Sogar Treppensteigen ist in der Regel ab dem 2-3. Tag nach dem Eingriff wieder möglich. In den meisten Fällen besteht nach Implantation eines künstlichen Hüftgelenks ein Anspruch auf eine 3 wöchige Reha-Behandlung. Diese kann ambulant oder stationär erfolgen. Eine ambulante Reha ist in vielen Fällen möglich, da insbesondere durch die minimalinvasiven Hüft-TEP OP-Methoden eine sehr schnelle Rückkehr in den Alltag möglich ist. Ambulante Reha bedeutet, dass der Patient zu Hause übernachtet und in der Regel durch einen Fahrdienst zu den Behandlungen in die jeweilige Reha-Einrichtung gebracht wird. Für eine ambulante Rehabilitation sollten allerdings die Bedingungen im eigenen Zuhause geeignet sein, weniger geeignet ist diese für alleinstehende Patienten, sehr alte Patienten mit eingeschränkter Mobilität oder wenn Treppensteigen über mehrere Etagen erforderlich ist. Generell können leichte sportliche Aktivitäten ca.6 Wochen nach der Hüft-TEP OP allmählich wieder aufgenommen werden. Sportarten mit höheren Belastungen sollten allerdings erst nach 3-6 Monaten wieder begonnen werden. Empfehlenswert sind primär gelenkschonende Sportarten („low-impact”) mit geringem Sturzrisiko wie Fahrrad fahren, Schwimmen, Nordic Walking, Golf, Rudern, Tanzen oder Wandern. Körperliche Aktivität und Bewegung ist nicht nur möglich, sondern ausdrücklich empfohlen. Auch intensivere Belastungen sind möglich, über die Langzeitauswirkungen von „high-impact” Leistungs-, Spiel- und Kampfsportarten mit hoher Stoßwirkung und starker Dreh- und Scherbelastung auf die Implantathaltbarkeit liegen jedoch nur wenig Daten vor. Wer vor der Hüft-OP eine Sportart gut beherrscht hat, kann diese in der Regel postoperativ wieder ausüben, auch wenn der Lieblingssport einen höheren Impact Wert hat. Bei extremen Bewegungen wie z.B. bestimmten Yoga-Positionen oder bestimmten Kampfsportarten ist das Risiko für ein Auskugeln des Hüftgelenkes erhöht. Diese sollten daher nicht durchgeführt werden. Letztlich bleibt es eine sehr individuelle Entscheidung, welcher Patient nach einer Hüft-TEP OP welchen Sport ausübt. Bei einer Hüft-TEP Operation bestehen die allgemeinen OP-Risiken, welche wir Ihnen vorab in einem ausführlichen Gespräch erklären. Durch minimalinvasive OP-Methoden, optimale präoperative Vorbereitung, schonende Anästhesieverfahren und den Einsatz von Medikamenten zur Verminderung des Blutverlustes (Tranexamsäure) konnten wir die Notwendigkeit einer Bluttransfusion in unserem Haus in den letzten Jahren auf sehr wenige Fälle begrenzen. So liegt die Transfusionsrate beim primären Hüftgelenkersatz in unserem Haus bei ca.0,5%, d.h. lediglich bei einem von 200 Patienten wird eine Bluttransfusion erforderlich. Aus diesem Grund ist auch eine Eigenblutspende vor der OP heute nicht mehr erforderlich. Beim Einbau einer Hüft-TEP kann es sehr selten zu Rissen oder Brüchen im Oberschenkelknochen kommen, die eine Stabilisierung mit Drahtschlingen oder Metallplatten erforderlich machen. Eine Verletzung von Nerven, Gefäßen oder Muskeln kommt ebenfalls sehr selten vor. Insbesondere in den ersten Monaten nach der Hüft-OP ist das Risiko für Luxationen (Herausspringen des Hüftkopfes aus der Pfanne) erhöht, diese kommen jedoch bei korrekter Platzierung der Pfanne und Rekonstruktion der patientenindividuellen Hüftanatomie selten vor. Nach der Operation können sich Verknöcherungen in der Hüftmuskulatur bilden, die die Beweglichkeit des neuen Hüftgelenkes einschränken und Schmerzen verursachen können. Vorbeugend sollen hier entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) für 2 Wochen nach dem Eingriff eingenommen werden, die bestimmte Gewebshormone (sogenannte Prostaglandine) hemmen, die zu Verknöcherungen beitragen können. Daneben bestehen die allgemeinen OP-Risiken, unter anderem aufgrund der Narkose, durch Wundinfektionen, Venenthrombose oder Lungenembolie Durch minimalinvasive OP-Methoden, optimale präoperative Vorbereitung sowie die große Expertise unserer Operateure, liegen wir mit der Komplikationsrate bei einer Hüft-TEP deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt, Durch die hohe Spezialisierung unserer Operateure im Bereich des Gelenkersatzes, eine sorgfältige Operationsvorbereitung und einer überdurchschnittlichen Anzahl an endoprothetischen Eingriffen im Jahr, minimieren wir Operationsrisiken und Komplikationen. Durch die große Routine unserer Operateure beim Einsatz einer Hüft-TEP zählen die ARCUS Kliniken zu den absoluten Spitzenreitern in Deutschland unter den nach Endocert-Richtlinien zertifizierten Zentren. Top-Klinik für moderne Hüftchirurgie

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Hohe Expertise im Bereich Endoprothetik Wesentlich bessere Ergebnise durch hohe Fallzahlen mit über 3.500 endoprothetischen Eingriffen an Hüfte (Hüft-TEP) oder Knie (Knie-TEP) pro Jahr Extrem niedrige Komplikationsraten bei Hüft-TEP Operationen in den ARCUS-Kliniken (Endocert-Kennzahlen im Jahr 2019 für unser Haus bei 0% – 0 Infekte bei 1351 implantierten Hüftendoprothesen; Quelle: Endocert)

Als stehen wir Ihnen bei der Notwendigkeit eines künstlichen Gelenkersatzes professionell zur Seite und sind seit April 2014 als Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung zertifiziert. : Hüft-TEP: Einsatz einer Hüftprothese bei fortgeschrittener Hüftarthrose (Coxarthrose)

Was für Schuhe nach Hüft OP?

Wie ziehe ich mir nach einer Hüft OP die Schuhe an? – Nach einer Hüft OP dürfen Patienten sich mindestens drei Monate nicht über 90 Grad nach unten beugen. Dennoch sollte der Schuh den Füßen aber einen festen Halt bieten, so dass Pantoffeln oder Sandaletten hier nicht das passende Schuhwerk darstellen.

Bendys sind hier die ideal Lösung. Reinschlüpfen – Klicken – Loslaufen – so leicht ging Schuhe anziehen noch nie. Es ist nicht nötig sich zu bücken oder hinzuknien. Die Schuhe können ganz leicht im Stehen oder Sitzen an- und ausgezogen werden – kein schmerzhaftes Binden der Schnürsenkel mehr. Das bendys-System bietet dabei im geschlossenen Zustand optimalen Halt wobei sich das Laufgefühl nicht von dem bisher bekannter Schuhe unterscheidet.

Weitere Vorteile der bendys sind die stoßdämpfenden Gummilaufsohlen und das weiches Obermaterials. bendys sind selbstverständlich einlagenfähig. : ein wertvolles Hilfsmittel nach der Hüft OP

Wie lange muss man Lymphdrainage machen nach Hüft OP?

Sichere Schritte mit unserem Mitarbeiter der Physiotherapie – Im Laufe der nächsten zwei Wochen werden Sie lernen, wie Sie mit der operierten Hüfte alleine aus dem Bett aufstehen und mit Unterarmgehstützen richtig umgehen. Außerdem bekommt Sie ein gezieltes Kräftigungsprogramm, welches für die jeweilige Operation angepasst ist.

  1. Bei Hüft-Patienten stehen besonders die aktive Hüftbeugung sowie die Stabilisation des Oberschenkels und das Aufstehen im Vordergrund.
  2. Auch das Treppensteigen wird zu gegebener Zeit trainiert.
  3. Dies passiert in den meisten Fällen in der zweiten Woche des Krankenhausaufenthaltes.
  4. Aufgrund der Schwellung, die nach Operationen an den Extremitäten vermehrt auftritt, wird ab dem zweiten oder dritten Tag mit der manuellen Lymphdrainage begonnen, welche bis zum Entlassungstermin weiterhin regelmäßig durchgeführt wird.

Dadurch wird das Bein mit dem Abtransport der Lymphflüssigkeit unterstützt und auch entstandene Blutergüsse werden schneller abgebaut. Auch das gehört zu der Aufgabe unserer Physiotherapie. Falls Sie feststellen, dass Sie im Alltag gewisse Hilfsmittel benötigen (z.B.

eine Greifzange, Sockenanziehhilfen, Unterarmgehstützen, etc.) kann unser Mitarbeiter der Physiotherapie Ihnen diese bereits im Krankenhaus aushändigen. Etwa zweimal pro Woche kommt ein Mitarbeiter eines Sanitätshauses zu uns ins Haus, der Ihnen, sofern möglich, alles Nötige zur Verfügung stellt. Dadurch werden Sie optimal auf die Reha vorbereitet und können möglichst eigenständig zurechtkommen.

Das Ziel bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus ist das Erreichen der selbstständigen Mobilität an Unterarmgehstützen (oder auch am Rollator, je nachdem wie Sie zuvor mobil waren), eine Beweglichkeit von 90° Hüftbeugung und die Fähigkeit des Treppensteigens.

Wie hoch muss die Toilette sein nach einer Hüftoperation?

Verwenden Sie möglichst sechs Monate lang eine Toilettensitzerhöhung. Das Abwischen sollte über die gesunde Seite oder zwischen den Beinen hindurch erfolgen.

Soll man nach Hüft OP viel gehen?

Ungeeignet sind generell: –

  • alpiner Skisport (frühestens nach einem Jahr)
  • Skilanglauf wegen Sturzgefahr
  • sämtliche Kampfsportarten mit direktem Gegnerkontakt

Bei normalem Verlauf der Operation der Hüft-TEP und erfolgreicher Reha dürfen Sie nach einigen Monaten wieder Sport machen. Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Golf spielen oder Wandern sind geeignet, um das künstliche Hüftgelenk zu schonen. Einigen Patienten ist es sogar möglich, Sportarten wie Tennis und Skilauf wieder auszuüben. Generell können wir dies jedoch nicht empfehlen. Die minimalinvasiv en Zugangswege (ALMIS und AMIS ) ermöglichen eine Operation ohne wesentliche Muskelschädigung. Auch die ursprüngliche Gelenkkapsel kann der Operateur erhalten. Dies alles sind Faktoren, die einen hohen Aktivitätsgrad nach der Operation ermöglichen. Entsprechend den Richtlinien des deutschen Sportärztebundes sollten operierte Patienten erst 6 Monate nach dem Eingriff mit hüftfreundlichen Sportarten beginnen. Ungeeignet sind alpiner Skisport und Skilanglauf aufgrund der hohen Sturzgefahr. Zudem sollten Patienten sämtliche Sportarten mit direktem Gegnerkontakt vermeiden. Gelenkschonende Sportarten wie Radfahren mobilisieren das Hüftgelenk und stärken die Muskulatur. © Wayhome Studio, Fotolia