Wie Stirbt Man Bei Darmkrebs? - Tehnopolis

Wie Stirbt Man Bei Darmkrebs?

Wie merkt man dass das Endstadium bei Darmkrebs erreicht ist?

Symptome bei fortgeschrittenem Darmkrebs – Das deutlichste Anzeichen ist sichtbares Blut im Stuhl – dann ist der Darmkrebs in der Regel jedoch bereits fortgeschritten. Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs haben häufig weitere Symptome, die sie mitunter körperlich so schwächen, dass die zielgerichtete Therapie erschwert ist.

Wann führt Darmkrebs zum Tod?

2016 waren 14.098.670 Personen anspruchsberechtigt, an gesetzlichen Früherkennungsmaßnahmen (FOBT, Koloskopie) und an Beratungen zur Prävention von Darmkrebs teilzunehmen; wahrgenommen haben das nur 11,4% ( www.gbe-bund.de ).

2016 erkrankten 58.290 Menschen (32.300 Männer, 25.990 Frauen) in Deutschland neu an Darmkrebs (Robert-Koch-Institut 2017).2016 starben allein in Deutschland 24.802 Menschen (13.411 Männer und 11.391 Frauen) an Darmkrebs; das sind etwa 40% der Neuerkrankten (RKI ).

Unbehandelt führt Darmkrebs in den allermeisten Fällen innerhalb von 12 Monaten zum Tod.

Nach Prostata- und Lungenkrebs ist für Männer der Darmkrebs die dritthäufigste und nach Brustkrebs für Frauen zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland.

Das Lebenszeitrisiko an Darmkrebs zu erkranken liegt bei ca.6% ( www.krebsgesellschaft.de ).

Darmkrebs entsteht meist aus zunächst gutartigen Vorstufen, also Wucherungen der Darmschleimhaut (Polypen bzw. Adenome). Diese nehmen insbesondere bei Menschen über 50 Jahren zu.

Darmkrebs wächst sehr langsam, meist über einen Zeitraum von 10-15 Jahren. Der oder die Erkrankte spüren ihn lange Zeit nicht.

Wenn Beschwerden oder Schmerzen auftreten, ist der Krebs oft schon sehr weit fortgeschritten bzw. hat Metastasen gebildet. Grundsätzlich gilt daher: Je früher der Krebs entdeckt wird (Stadien I und II), desto besser sind die Heilungschancen (70-95%)!

Darmkrebs ist nach jahrelanger intensiver Öffentlichkeitsarbeit kein Tabu-Thema mehr.

Seit 2002 gibt es eine erweiterte Vorsorge- und Früherkennungsregelung für gesetzlich Krankenversicherte: den Stuhlbluttest ab 50 Jahren jährlich bis 55, ab 55 die Vorsorge-Darmspiegelung mit Wiederholung nach 10 Jahren bei unauffälligem Erstbefund. Seit Juli 2019 werden Männer schon ab 50 Jahren zur Vorsorgedarmspiegelung eingeladen.

Der bisherige guajak-basierte Stuhltest (g-FOBT) ist seit dem 1. April 2017 in der Regelversorgung durch immunologische Stuhlteste (i-FOBT, FIT) ersetzt worden. Diese besitzen eine Spezifität von über 90% und sind 2-3mal sensitiver als der bisher verwendete g-FOBT. Ca.145 i-FOBTs oder FITs sind erforderlich, um eine fortgeschrittene Neoplasie zu entdecken. Stuhlteste sind einfach durchführbar, nicht invasiv und haben eine nachgewiesene Senkung der darmkrebsbedingten Sterblichkeit. Grundvoraussetzung bleibt die jährliche bis zweijährige Durchführung dieser Teste.

2013 hat der Gesetzgeber das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) beschlossen. Es sieht u.a. ein bundesweites Einladungsverfahren zur Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung vor und ermöglicht die Flexibilisierung der Altersgrenzen. Die Neuregelung ist zum 1. Juli 2019 in Kraft getreten.

Die Darmspiegelung ist derzeit der Goldstandard mit einer Spezifität und Sensitivität von über 95%. Die Methode ist mit einer sehr geringen Komplikationsrate (Blutung, Perforation) behaftet. Die Komplikationsrate wird von der Koloskopie-Begleitforschung in Deutschland mit etwa 0,2% angegeben. Daher kann die Koloskopie als sehr sicher angesehen werden.

Die Spiegelung wird heute in der Regel in einer Kurznarkose (Propofol ®) durchgeführt; mögliche Nebenwirkungen sind Atemdepression, ggf. kurzfristige Beatmung und ganz selten Atemstillstände mit der Notwendigkeit der Reanimation. Eine große deutsche Studie gibt diese Komplikationsrate mit 0,01-0,1% an, das heißt ein Ereignis auf ca.10.000 bis 1.000. Die Kurznarkose erfordert ein sorgfältiges Überwachen des Patienten auch nach dem Eingriff (Pulsoxymetrie, RR-Messung).

Die Vorbereitung zur Koloskopie erfolgt durch eine sorgfältige Darmreinigung, für die es verschiedene Vorgehensweisen gibt. Sie sollten mit dem Untersucher beim Aufklärungsgespräch besprochen werden. Die Darmreinigung ist heute aufgrund besserer Anwendungsmöglichkeiten deutlich weniger unangenehm.

Durch Insufflation von CO2-Gas anstelle von Raumluft können ein Blähbauch und Bauchkrämpfe nach der Untersuchung deutlich reduziert werden.

Für die Darmspiegelung liegt inzwischen die sogenannte number needed to screen (NNS) vor: 14 Männer und 26 Frauen müssen gespiegelt werden, um ein fortgeschrittenes Adenom zu entdecken (Pox et al., Gastroenterology 2012). Neuere Zahlen aus Deutschland (2003 – 2013): um ein Adenom zu finden müssen 4,48 Männer bzw 6,71 Frauen gespiegelt werden. Um ein fortgeschrittenes Adenom zu finden müssen 11,1 Männer bzw.19,23 Frauen gespiegelt werden. (Brenner, Gastroenterology 2015;149:356-66) Die Inanspruchnahme der präventiven Koloskopie blieb stabil mit jährlich rund 2,6 % bei Frauen und 2,5 % bei Männern in der primären Zielgruppe der 55- bis 64-Jährigen. Die längsschnittliche Analyse ergab, dass etwa 35 % der Männer und 47 % der Frauen zwischen 55 und 64 Jahren an Untersuchungen zur Darmkrebsfrüherkennung gemäß Krebsfrüherkennungsrichtlinie (präventive Koloskopie oder ≥ 3 Stuhltests innerhalb von 10 Jahren) teilnahmen. ( Versorgungsatlas )

Die Früherkennungs-Darmspiegelung wird allerdings durch die Berechtigten derzeit nur wenig in Anspruch genommen: In zehn Jahren haben sich 20,1% der Frauen und 18,3% der Männer untersuchen lassen (Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung, 2013).

Einer Hochrechnung zufolge wurden in Deutschland in den ersten 10 Jahren seit Einführung der Früherkennungskoloskopie ca.180.000 Darmkrebsfälle verhindert und mehr als 40.000 Karzinome in einem frühen Stadium entdeckt. (Brenner et. al, 2016)

Die Therapiekosten der Erkrankung liegen derzeit ohne weitere Folgekosten bei etwa einer halben Milliarde Euro/Jahr.

Besondere Aufmerksamkeit gilt Risikogruppen, die etwa 25% der Darmkrebs-Neuerkrankungen ausmachen. Dazu gehören Personen mit familiärem Risiko, bei denen nahe Verwandte an Darmkrebs erkrankt sind (ca.20%) sowie das Personen mit einem besonderen genetischen Risiko (ca.5%) für familiären Darmkrebs. Für die Risikogruppen gelten besondere Screening-Strategien.

Erfreulich ist, dass die relative 5-Jahres-Überlebensrate aller Stadien bei Darmkrebs zusammen bei 59% für Männer und 62% für Frauen liegt (RKI 2019).

Fragen und Antworten zum Thema Dickdarmkrebs

Was passiert bei Darmkrebs im Endstadium?

Darmkrebs im Stadium IV bedeutet ein fortgeschrittenes Stadium. Der Krebs hat bereits Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen gebildet. Eine Heilung ist eher die Ausnahme als die Regel. Im fortgeschrittenen Stadium IV wird eine Operation des Darmtumors und der Metastasen dann durchgeführt, wenn eine Aussicht auf Heilung besteht oder der Eingriff die körperliche Verfassung und damit die Lebensqualität verbessern kann.

Sofort operiert werden muß ein Darmtumor dann, wenn er starke Schmerzen verursacht oder wenn ein Darmverschluß droht. Man versucht, den Tumor weitestgehend herauszuschneiden, obwohl dies oft nicht gelingt, wenn der Krebs bereits in Nachbarorgane eingewachsen ist. Neben der Operation kommt bei Patienten mit metastasiertem Darmkrebs die medikamentöse Therapie – Chemotherapie und so genannte zielgerichtete Wirkstoffe – zum Einsatz.

Bei einer sehr kleinen Untergruppe von Patienten mit einer bestimmten Tumor-Eigenschaft ist die Immuntherapie mit so genannten Immun-Checkpoint-Hemmern vielversprechend: Die Erkrankung scheint sich damit länger unter Kontrolle halten zu lassen.

Wie endet Darmkrebs?

Vereinfachte Darstellung –

UICC-Stadium TNM
Tis (Carcinoma in situ)
I Bis T2, NO, MO
II Bis T4, NO, MO
III Jedes T, N1/N2, MO
IV Jedes T, jedes N, M1

T: Gibt die Größe und die Ausweitung des Ursprungstumors an; die Skala reicht von T0 (kein Ursprungstumor vorhanden) bis T4 (der Tumor hat andere Organe befallen). Zudem gibt es die Sonderform “Tis” (“Tumor in situ”). Sie bezeichnet die Frühformen von Darmkrebs, die noch nicht in umliegendes Gewebe eingedrungen sind.

N: Gibt an, ob benachbarte Lymphknoten (“nodes”) von den Tumorzellen befallen sind, Die Skala reicht von N0 (keine Lymphknoten befallen) über N1 (ein bis drei Lymphknoten befallen) bis zu N2 (mehr als 4 Lymphknoten befallen). M: Gibt an, ob der Primärtumor gestreut hat und Metastasen (Tochtergeschwulste) in anderen Organen vorhanden sind.

Unterschieden werden M0 (keine Fernmetastasen vorhanden) und M1 (Fernmetastasen vorhanden). Die Heilungschancen bei einer Darmkrebserkrankung sind vor allem abhängig vom Tumorstadium, Im Stadium I leben fünf Jahre nach Diagnose noch 86 bis 97 Patienten von 100 – in diesem Stadium können also fast alle Betroffenen langfristig geheilt werden.

Im Stadium II leben nach diesem Zeitraum 70 bis 85 Patienten von 100, im Stadium III 50 bis 80 von 100. Auch im Stadium IV ist eine Heilung möglich: 8 bis 10 von 100 Patienten überleben die Darmkrebserkrankung. Selbst bei weit fortgeschrittener Tumorerkrankung mit Metastasen (Tochtergeschwülsten) können Patienten mit Darmkrebs noch geheilt werden.

Dr. med. Jörg-Peter Ritz | Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helios Kliniken Schwerin

Wie lange lebt man mit Darmkrebs im Endstadium?

Darmkrebs: Prognose & Verlauf Je früher entdeckt wird, desto größer sind die Überlebenschancen der Patienten. Die Prognose für den weiteren Verlauf der Erkrankung hängt davon ab, in welchem Stadium sich der zum Zeitpunkt der Entdeckung befindet, d.h. wie sehr er die Darmwand befallen hat und ob bereits in oder andere Organe eingedrungen sind.

  • Grundsätzlich gilt: Je früher Darmkrebs behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen.
  • Bei einer mikroskopischen Untersuchung von Tumorgewebe kann neben der Tumorart auch die Aggressivität und Wachstumsgeschwindigkeit eines Tumors abgeschätzt werden.
  • Anhand der Stadieneinteilung der UICC können Darmtumore nach ihrem Entwicklungsstadium eingeteilt und die Ausbreitung anhand der TNM Klassifikation beurteilt werden.

Diese Einteilungen bestimmen den Krankheitsverlauf und die Heilungschancen. So haben kleine Tumore ohne Lymphknotenbefall und ohne Tochtergeschwülste eine günstigere Prognose. Beim Mastdarmkrebs ist die Prognose zusätzlich abhängig von der Lage. Je tiefer der Tumor sitzt, desto ungünstiger sind die Heilungschancen, da dort die Streuung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) über mehrere Lymphbahnen erfolgt.

Rektumkarzinom Kolonkarzinom
Stadium I 95% 95%
Stadium II 85% 90%
Stadium III 55% 65%
Stadium IV 5% 5%

Ein wichtiger Faktor für die Prognose spielt auch die Erfahrung des Chirurgen und die Häufigkeit, mit der Darmkrebs in der jeweiligen Klinik operiert wird. Bei einem erfahrenen Operateur kann die Überlebensrate bis zu 30% höher sein. In den Stadien 0 und I ist eine unterstützende Chemotherapie wegen der sehr guten Heilungsraten nicht notwendig, in Stadium II wird sie nur bei bestimmten Risikofaktoren empfohlen.

In Stadium III und IV kann die Prognose durch begleitende Chemotherapie etwas verbessert werden. Patienten mit Tumoren im Endstadium (Stadium IV) können in der Regel nicht mehr geheilt werden. Eine Chemotherapie kann die Lebenserwartung und Lebensqualität dieser Patienten erhöhen. Unbehandelt beträgt die Lebenserwartung in diesem Stadium 12 Monate, mit einer Chemotherapie zurzeit maximal etwa 24 Monate.

Darmkrebs-Patienten sind sowohl durch das Weiterwachsen des ursprünglichen Tumors als auch durch das spätere Auftreten weiterer Tumore gefährdet. Aus diesem Grund sind nach der Krebsbehandlung lebenslang regelmäßige Untersuchungen erforderlich. : Darmkrebs: Prognose & Verlauf

Wohin streut Darmkrebs am meisten?

Chemotherapie und Bestrahlung – Die klassische Chemotherapie bei Darmkrebs besteht aus den Substanzen 5-Fluorouracil und Folinsäure (5-FU / FA), Oxaliplatin und Irinotecan. Sie wird als Infusion verabreicht. Neuerdings stehen auch Wirkstoffe zur Verfügung, die als Tablette eingenommen und erst im Körper in 5-FU umgewandelt werden (Capecitabin).

  1. Durch eine Kombination von 5-FU mit Oxaliplatin oder Irinotecan kann die Wirksamkeit der Chemotherapie gesteigert werden.
  2. Welche Wirkstoffkombination im Einzelfall angewendet wird sowie die Dosierung und Länge der Behandlung richten sich nach dem Tumorstadium und dem Gesundheitszustand des Patienten.

Darmkrebs siedelt sich am häufigsten in der Leber und in der Lunge ab. Die Tochtergeschwülste ( Metastasen ) werden in der Regel durch eine palliative Chemotherapie behandelt. Nur bei ca.25 % der Betroffenen ist eine operative Entfernung in Hinblick auf Heilung sinnvoll.

Hat man bei Darmkrebs Schmerzen?

Darmkrebs: Symptome und Warnzeichen Hinweis: Informationen aus dem Internet können Ihnen einen Überblick bieten. Sie sind aber nicht dazu geeignet, die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin zu ersetzen. Die ersten Anzeichen für Darmkrebs sind meist wenig spezifisch.

  1. © Krebsinformationsdienst, DKFZ, erstellt mit BioRender.com Ein Tumor im Dick- oder Enddarm verursacht bei den meisten Betroffenen lange keine Beschwerden: Darmkrebs wächst normalerweise langsam, man spürt oft lange nichts davon.
  2. Erste spürbare Anzeichen sind meist wenig typisch.
  3. Sie können auch bei anderen Darmerkrankungen auftreten.

Mögliche Symptome bei Darmkrebs sind:

Veränderte Stuhlgewohnheiten: besonders häufiger Stuhldrang, wiederholt Verstopfungen oder ein Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall Auffälliger Stuhl: sichtbares Blut im Stuhl, Schleimbeimengungen, besonders übelriechender Stuhl oder bleistiftdünner Stuhl durch Verengungen im Darm Weitere Verdauungsbeschwerden: häufige, starke Darmgeräusche und Blähungen, Blähungen mit ungewolltem Stuhlabgang, häufige Übelkeit oder Völlegefühle trotz wenig Essen Schmerzen: Schmerzen beim Stuhlgang und krampfartige Bauchschmerzen unabhängig vom Stuhlgang

Ganz allgemein auf eine Tumorerkrankung hinweisen können auch eine ungewöhnlich verminderte Leistungsfähigkeit und häufige Müdigkeit, außerdem wiederholtes leichtes Fieber und Nachtschweiß. Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, dann können weitere Beschwerden hinzukommen: Blutet der Tumor regelmäßig, dann entwickeln manche Patienten eine Blutarmut.

Sie sind dann häufig sehr blass und müde. Auch kann es zu ungewolltem Gewichtsverlust kommen. Ist der Tumor im Darm schon relativ groß, dann kann man ihn unter Umständen als Verhärtung im Bauch ertasten. Verengt der Tumor den gesamten Darm, dann ist die Folge ein Darmverschluss. Betroffene können dann keinen Stuhl mehr ausscheiden.

Meist treten starke, kolikartige Bauchschmerzen auf, Übelkeit und Erbrechen können hinzukommen. Ein vollständiger Darmverschluss ist ein Notfall und muss in der Regel sofort operiert werden. Schwerwiegende Probleme können auftreten, wenn ein fortschreitender Tumor sich über den Darm hinaus ausbreitet oder Fernmetastasen in der Leber oder anderen Organen bildet. Anhaltende Beschwerden sollten Betroffene beim Hausarzt abklären lassen, Foto: Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, DKFZ Welche Ärzte sind zuständig bei Symptomen, die auf eine Darmkrebserkrankung hinweisen könnten? Erste Anlaufstelle für die meisten Betroffenen ist die Hausärztin oder der Hausarzt: Sie können allgemeine Untersuchungen durchführen und so andere mögliche Erkrankungen erkennen oder ausschließen.

Weitere mögliche Ansprechpartner sind Fachärzte für innere Medizin mit einer Spezialisierung für Erkrankungen des Verdauungstraktes, sogenannte Gastroenterologen. Welche Untersuchungen kommen auf Betroffene zu, wenn ein Darmkrebsverdacht besteht? Wie geht es weiter, wenn sich der Verdacht bestätigt? Mehr dazu lesen Interessierte im Text,

Fachbücher Allgemeine Angaben zu möglichen Symptomen einer Darmkrebserkrankung hat der Krebsinformationsdienst aktuellen Lehrbüchern zur Inneren Medizin und Gastroenterologie entnommen. Weitere Informationen zu den für die Erstellung des Textes genutzten Quellen sowie nützliche Links finden Sie in der,

  1. Erstellt: 13.07.2022 Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: des Krebsinformationsdienstes.
  2. Lesen Sie mehr über die,
  3. Aktualität: Wir prüfen alle Inhalte regelmäßig und passen sie an, wenn sich ein Aktualisierungsbedarf durch Veröffentlichung relevanter Quellen ergibt.

Lesen Sie mehr über unsere, : Darmkrebs: Symptome und Warnzeichen

Was ist das Gefährliche an Darmkrebs?

Von Claudia Borchard-Tuch / Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in den westlichen Ländern. Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 69 000 Menschen und etwa 27 000 sterben daran. Dabei ist ein rechtzeitig entdeckter Darmkrebs meist heilbar.

  1. Bei der Früherkennung spielen die Vorsorgeuntersuchungen eine wichtige Rolle.
  2. Darmkrebs ist äußerst gefährlich, weil er im Frühstadium meist nur wenige Beschwerden verursacht.
  3. Daher bemerken die Betroffenen die Erkrankung häufig erst, wenn es zu schlimmen Komplikationen wie einem Darmverschluss oder Blutungen aus dem After kommt.

Eine Heilung ist dann meist nicht mehr möglich. Berichtet ein Kunde in der Apotheke über verdächtige Symptome, sollte das Apothekenteam ihn sofort zum Arzt schicken, um eine rasche Klärung zu ermöglichen. Foto: TK ” src=”https://localhost/fileadmin/_processed_/3/2/csm_tit-gesundes_pausebro_58190_ff3debc008.jpg” width=”200″ height=”291″> Leckere Prävention: Dieses Pausebrot ist gesund, und schmeckt offensichtlich auch. Foto: TK Mindestens ebenso wichtig sind Prävention und Früherkennung dieser Krebsart. Auch wenn Darmerkrankungen für viele Menschen immer noch ein Tabu sind: Die Apotheke kann und sollte über Vorsorgemaßnahmen und deren Nutzen informieren. Manchmal helfen auch praktische Tipps, zum Beispiel zum Ablauf des Tests auf okkultes Blut oder zur Vorbereitung auf eine Darmspiegelung, damit Kunden ihre Scheu vor diesen Verfahren verlieren. Der Titelbeitrag vermittelt Hintergrundwissen für die Beratung. Achtung, Alarmzeichen! Weitaus am häufigsten (in über 95 Prozent der Fälle) entsteht der Krebs im Dickdarm; man spricht dann vom Kolonkarzinom. Teilweise sind unklare Bauchschmerzen das einzige Symptom (1, 2). Manchmal verändern sich auch die Stuhlgewohnheiten: plötzlich auftretende Durchfälle, Verstopfung oder beides im Wechsel sowie Bleistiftstühle, bei denen der Stuhl in Bleistiftdicke ausgeschieden wird. Auch Blut oder Schleim im und auf dem Stuhl können Zeichen eines Kolonkarzinoms sein. Die Blutmenge kann jedoch so gering sein, dass sie nicht sichtbar ist. Dann spricht man von okkultem Blut, das sich mit chemischen Tests nachweisen lässt. Weitere Beschwerden können Leistungsminderung, Müdigkeit oder auch Gewichtsverlust und Fieber sein. In fortgeschrittenen Stadien kann es zum Darmverschluss (Ileus) kommen. Der Darm versucht, die Engstelle durch starke Peristaltik zu überwinden, und der Patient leidet an heftigen kolikartigen Bauchschmerzen. Manchmal macht sich der Krebs erst dadurch bemerkbar, dass er in ein großes Blutgefäß einbricht und es zu einer starken Blutung kommt. Sind die letzten Abschnitte des Darms betroffen, blutet es direkt aus dem After. Das Tumorgewebe kann auch die Nachbarorgane bedrängen und beispielsweise den Harnleiter verschließen. Dann staut sich der Urin zurück in die Nieren, bis es schließlich zum Nierenversagen kommt. Bricht der Tumor in Blase oder Scheide ein, kann Stuhl über diese Organe abgehen. Drückt er auf das Nervengeflecht vor dem Kreuzbein, treten starke ischias­artige Schmerzen auf. Alle diese Spätsymptome sind Notfälle; der Patient muss sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus. Lebensgefährlich ist ein Darmdurchbruch (Perforation) in den Bauchraum mit anschließender Bauchfellentzündung (Peritonitis). Lässt sich Darmkrebs verhindern? Etliche Risikofaktoren erhöhen die Gefahr, an Darmkrebs zu erkranken. Man unterscheidet dabei nicht vermeidbare und vermeidbare Faktoren (Tabelle 1). Bei Letzteren setzt die Prävention an. Aus langjährigen Beobachtungen und Studien weiß man, dass eine gesunde Lebensweise teilweise vor Darmkrebs schützen kann. Sehr hilfreich ist es, wenn Übergewichtige mit einem BMI über 25 kg/m 2 ihr Gewicht normalisieren und Raucher ihren Nikotinkonsum einstellen. Auch Alkohol wirkt ungünstig. Schon relativ kleine Mengen von 10 bis 40 g pro Tag erhöhen die Gefahr für eine Darmkrebserkrankung. Zum Vergleich: Ein Glas Wein enthält rund 20 g, ein halber Liter Bier rund 25 g Alkohol. Körperliche Aktivität hingegen schützt vor Darmkrebs. Dabei kommt es vor allem auf die Regelmäßigkeit an. Bereits 30 bis 60 Minuten mäßige körperliche Betätigung pro Tag verringern das Karzinomrisiko (8). Experten der Weltgesundheitsorganisation gehen davon aus, dass Übergewicht und Bewegungsmangel das Risiko für verschiedene Krebsarten um 25 bis über 30 Prozent erhöhen, darunter Brust- und Gebärmutterkrebs, Speiseröhren-, Nieren- und Darmkrebs. Der genaue Mechanismus dafür ist noch ungeklärt (1). Empfehlenswert ist auch eine ballaststoffreiche Ernährung, also mit viel Gemüse und Obst (7). Ballaststoffe mindern den Kontakt der Darmschleimhaut mit krebserzeugenden Stoffen, indem sie Fremdstoffe binden, die natürliche Darmbewegung beschleunigen und damit die Passagezeit des Stuhls verringern. Rotes Fleisch hingegen sollte man nicht täglich essen. Auf welche Weise Fleisch die Krebshäufigkeit beeinflusst, weiß man noch nicht genau. Möglicherweise verstärkt das Eisen im Blutfarbstoff Hämoglobin, der in rotem Fleisch in großen Mengen vorhanden ist, im Körper die Bildung schädlicher Stickstoffverbindungen. Insgesamt sollte man bei tierischen Fetten zurückhaltend sein. So scheinen Abbauprodukte der Gallensäuren und von Cholesterol krebserregend zu wirken. Auch wer viel Calcium über Milch und Milchprodukte aufnimmt, kann offenbar der Entstehung von Darmkrebs vorbeugen. Wie Calcium genau in die Krebsentstehung eingreift, ist noch hypothetisch. Ein weiterer Mineralstoff – Selen – verringert möglicherweise in Verbindung mit antioxidativen Vitaminen die Krebsrate. Foto: Felix-Burda-Stiftung ” src=”https://localhost/fileadmin/_processed_/5/1/csm_tit-koloskopie-des-di_58189_333511c9b5.jpg” width=”300″ height=”202″> Blick durch das Endoskop in ein sauber gespültes Darmlumen Foto: Felix-Burda-Stiftung Inzwischen steht eindeutig fest, dass die niedrig dosierte Einnahme von Acetylsalicylsäure das Risiko vermindert, an Darmkrebs zu erkranken. Um diese schützende Wirkung zu erreichen, müssen mindestens 75 mg ASS pro Tag eingenommen werden. Der Effekt nimmt mit der Dauer der Einnahme zu. Auch hier wissen die Forscher noch nicht genau, wie die vorbeugende Wirkung entsteht. Möglicherweise beruht der protektive Effekt von ASS auf einer Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX-2) (9). Doch auch eine gesunde Lebensweise kann Darmkrebs nicht immer verhindern. Mittlerweile weiß man, dass einige Gene wie Zeitbomben wirken. Fast ein Drittel aller Betroffenen hat eine familiäre Vorgeschichte. Insbesondere sind Menschen gefährdet, die Verwandte ersten oder zweiten Grades mit Dickdarmkrebs haben (7). Einige Sonderformen des erblich bedingten Darmkrebses sind bekannt (1, 6). Das sogenannte hereditäre nicht polypoid-assoziierte kolorektale Karzinom (HNPCC), auch Lynch-Syndrom genannt, bildet mit drei Prozent aller kolorektalen Karzinome die größte Gruppe. Bei dieser autosomal-dominant vererbten Erkrankung kommt es auch gehäuft zu Brust-, Endometrium- und Eierstockkrebs. Der Darmkrebs tritt bereits um das 45. Lebensjahr auf. Um einer Veranlagung zu HNPCC auf die Spur zu kommen, ist eine Stammbaumanalyse ganz wichtig. Es gibt spezielle Zentren für familiären Darmkrebs, die sich auf die Diagnose und Früherkennung von HNPCC und andere erbliche Formen spezialisiert haben ( www.hnpcc.de ). Etwa ein Prozent aller Kolorektalkarzinome sind auf eine familiäre adenomatöse Polyposis coli (FAP) zurückzuführen. Die Ursache ist ein Defekt im sogenannten APC-Gen, der die Entstehung von Schleimhautwucherungen (Polypen) im Verdauungstrakt begünstigt. Praktisch alle Patienten mit der Genvariante entwickeln ein kolorektales Karzinom, oft schon als Jugendliche oder junge Erwachsene (6). Andere Erbkrankheiten, die mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs einhergehen, sind relativ selten. Goldstandard Koloskopie Tumoren des Darms können ein Jahrzehnt lang unbemerkt wachsen, bevor sie zu Symptomen führen. Bei der Früherkennung gilt die Darmspiegelung (Koloskopie) daher als Goldstandard (4). Sehr frühe Vorstadien wie Polypen können dabei festgestellt und entfernt werden. Man geht davon aus, dass eine Darmspiegelung alle zehn Jahre ausreicht, um eine mögliche Krebsentwicklung rechtzeitig zu erkennen. Denn es dauert mindestens fünf bis zehn Jahre, bis aus Polypen Krebs entsteht, und bis zum Wachstum des Dickdarmkrebses vergehen im Allgemeinen nochmals bis zu zehn Jahre (5).

Was ist die schlimmste Krebsart die es gibt?

Gefährlichste Krebsart: Lungenkrebs Mit rund 1,76 Millionen Toten forderte Lungenkrebs weltweit die meisten Menschenleben. Mit deutlichem Abstand folgen die Krebsarten Darm- und Magenkrebs mit rund 881.000 bzw.783.000 Toten. Zusammen mit Leber- und Brustkrebs waren diese.

In welchem Stadium macht Darmkrebs Schmerzen?

Darmkrebs zeigt erst im Spätstadium ein typisches Krankheitsbild. Dazu gehören bei Krebs des Grimmdarms Schmerzen im Bauchbereich und bei Krebs im Mastdarm im Becken bzw. der Lendenwirbelsäule. Eventuell ist der Tumor sogar zu tasten, besonders wenn er auf der rechten Seite des Grimmdarms oder im Mastdarm sitzt.

Eine chronische Blutarmut ( Anämie ), u.a. erkennbar an blasser Gesichtsfarbe und Müdigkeit, verminderte Belastbarkeit sowie späterer Gewichtsverlust sind ebenfalls Hinweise auf einen Tumor. Die Blutarmut kommt in diesem Falle durch das Bluten des Tumors zustande, das für das bloße Auge aber nicht im Stuhl erkennbar ist und das nur der behandelnde Internist/Gastroenterologe im fäkalen Okkultblut-Test oder in der Koloskopie nachweisen kann.

Hat der Darmtumor bereits eine gewisse Größe erreicht, füllt er den Darm teilweise oder vollständig aus und führt zu einem Darmverschluss (Ileus). Hierbei kommt es zu einem frühzeitigen Stuhl- und Windverhalt und ausgeprägten Blähungen. Im weiteren Verlauf tritt Erbrechen mit Kotbeimengungen auf, die von heftigen, anfallartigen Schmerzen begleitet sein können.

Ein solcher Fall ist Anlass für eine sofortige Operation, sofern der Zustand des Patienten dies zulässt. Andere Erkrankungen können darmkrebsähnliche Beschwerden verursachen. Dazu gehören die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa und Unverträglichkeitsstörungen wie die Sprue/ Zöliakie oder die Laktose-Intoleranz.

Nur der Internist /Gatroenterologe kann feststellen, welche Erkrankung tatsächlich vorliegt. Er kann mit einer Koloskopie und der Entnahme von Gewebeproben ( Biopsie ) zwischen den verschiedenen Erkrankungen unterscheiden.

Wie fühlt man sich wenn man Darmkrebs hat?

Darmkarzinome wachsen nicht von heute auf morgen, sondern ganz langsam im Laufe von Jahren. Meist spürt man nichts davon. Der Körper sendet jedoch einige Warnzeichen, auf die man achten sollte, wie:

Blut im oder am Stuhl, das ihn rot oder schwarz färbt bei Abgang von Blähungen gleichzeitige Entleerung von etwas Blut, Schleim oder Stuhl veränderte Stuhlgewohnheiten, z.B. bleistiftdünner Stuhl; Wechsel von Verstopfung und Durchfall wiederholte, krampfartige Bauchschmerzen, die länger als eine Woche anhalten häufiger Stuhldrang ; Entleeren von auffallend übelriechendem Stuhl Blässe, ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall, Gewichtsabnahme tastbare Verhärtungen im Bauchraum und/oder vergrößerte Lymphknoten

Wenn man eine oder mehrere dieser Beschwerden beobachtet, sollte man den Arzt aufsuchen. Natürlich können derartige Symptome auch bei anderen, gutartigen Darmerkrankungen auftreten. Daher müssen die Symptome durch Untersuchungen abgeklärt werden. Literatur Leitlinie „Kolorektales Karzinom” der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V.

(DGVS) Fachliche Beratung: Frau Dr. Celine Lugnier Assistenzärztin im Fachbereich Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum Sie arbeitet im Team von Frau Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick, das sich auf die Behandlung von Erwachsenen mit Krebs-, Blut- oder Knochenmarkerkrankungen spezialisiert hat.

Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Darm- und Pankreaszentrum, das an zahlreichen nationalen und internationalen Studien beteiligt ist. Letzte inhaltliche Aktualisierung am 14.08.2020

Wann ist eine Chemotherapie nicht mehr sinnvoll?

Keine aktive onkologische Behandlung mehr, wenn der Tod naht – Dr. Charles Blanke und Dr. Erik Fromme von der Oregon Health and Science University in Portland betonen in einem begleitenden Kommentar, dass Therapie und Hoffnung nicht gleichgesetzt werden dürften ( JAMA Oncology 2015, online 23.

  • Juli ). Die letzten sechs Monate eines Lebens sollten nicht mit weitgehend ineffektiven Therapien und deren Nebenwirkungen verbracht werden.
  • Werde der Tod eines Krebspatienten innerhalb des folgenden halben Jahres erwartet, sollte keine aktive onkologische Behandlung mehr durchgeführt werden, so die Onkologen.

Bestehe dennoch ein triftiger Grund hierfür, sollte das Gespräch über Prognose, Ziele, Ängste sowie tragfähige Kompromisse, das mit dem Patienten und seiner Familie geführt wurde, dokumentiert werden. Ziel, so Blanke und Fromme, sei letztlich eine gute Entscheidung, mit der insbesondere in den letzten Lebenswochen das Leiden nicht weiter verstärkt werde.

Auf welche Organe streut Darmkrebs?

Quelle: © dkg-web.de Darmkrebs geht meist von Drüsenzellen der Darmschleimhaut aus. Das ist die Zellschicht, welche die Innenwand des Darmes auskleidet. So lange der Tumor noch klein ist, beschränkt er sich auf diesen Bereich. Mit zunehmendem Wachstum dringt er aber in die darunter liegende Darmwand ein und befällt schließlich auch umliegendes Gewebe und Lymphknoten.

Dabei können sich einzelne Zellen von der Geschwulst lösen und in Blutbahnen und Lymphgefäße eindringen. Mit dem Blut- und Lymphstrom gelangen sie in andere Organe. Dort können sie sich ansiedeln und erneut vermehren; es entstehen Tochtergeschwülste ( Metastasen ). Metastasen können unter anderem in der Leber oder Lunge auftreten.

Eine Ausbreitung innerhalb des Bauchfells ist ebenfalls möglich und kann dann zu erheblichen Wasseransammlungen im Bauchraum führen ( Aszites ).

Warum verliert man bei Darmkrebs an Gewicht?

Vorsicht Gewichtsverlust Krebs ist eine zehrende Krankheit. Bei Darmkrebs wie auch bei anderen Krebserkrankungen verlieren die Patienten nicht selten an Gewicht. Grund dafür ist oft mangelnder Appetit oder Ekel vor vielen Nahrungsmitteln, insbesondere während einer Chemo- oder Strahlentherapie.

Wo sind Metastasen am schlimmsten?

Metastasen: die tödlichen Töchter – Archiv Bitte beachten Sie :Diese Nachricht ist bereits älter als 180 Tage. Unsere News werden NICHT NACHTRÄGLICH AKTUALISIERT. Werfen Sie doch einen Blick auf unsere, Sie haben Fragen zu diesem Thema? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Sie erreichen uns,90 Prozent aller Krebstodesfälle gehen auf das Konto von Metastasen, wie Mediziner die Absiedlungen bösartiger Tumoren nennen.
  • Hat sich der Krebs erst im Körper verbreitet, ist er in der Regel nicht mehr heilbar.
  • Zum Weltkrebstag am 4.
  • Februar informieren Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, wie es zu dieser Ausbreitung kommt: Tumorzellen zweckentfremden Blutbahnen, sabotieren ihre Umgebung und tarnen sich als „Schläfer”.

Aber die Wissenschaftler haben Ideen, wie sich dieser lebensbedrohliche Prozess möglicherweise aufhalten lässt. Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Lungenmetastase: Tumorzellen (grün) formen solide Tumorknoten, die in engem Kontakt mit umgebenden Kapillaren (rot) stehen.

© Oliver Meckes, Eye of Science / Hellmut Augustin, DKFZ Etwa 90 Prozent aller Krebstodesfälle gehen auf das Konto von Tumorabsiedlungen, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Krebszellen, die sich vom Primärtumor absondern, gelangen in entfernte Körperregionen und wachsen dort zu Tochtergeschwülsten, Metastasen, heran.

“Während sich viele Primärtumoren vor allem in frühen Stadien heute gut behandeln lassen, sind Metastasen die eigentliche und letztlich tödliche Gefahr”, erklärt Susanne Weg-Remers, die Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

  • Leider kommt es immer wieder vor, dass ein Tumor nach zunächst erfolgreicher Behandlung wiederkehrt.
  • Wenn dann der Krebs bereits gestreut hat, sinken die Erfolgsaussichten einer Therapie rapide.
  • Neue Medikamente, die das Rückfallrisiko senken können, sind daher ein zentrales Anliegen der Krebsforschung.” Forscher schätzen, dass sich von einem Tumor in der Größe eines Kubikzentimeters täglich etwa eine Million Zellen ablösen können – aber nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz davon wächst tatsächlich zu einer Tochtergeschwulst heran.

“Die Metastasierung ist im Grunde genommen extrem ineffizient: Es müssen sehr viele Voraussetzungen zusammenkommen, dass es dem Tumor gelingt, sich auszubreiten. Trotz der immensen medizinischen Bedeutung der Metastasierung ist dieser Prozess leider noch sehr wenig verstanden”, sagt Hellmut Augustin vom DKFZ und von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.

Heute ist unbestritten, dass sich Krebszellen – anders als früher vermutet – auch schon von kleinsten Tumoren ablösen können. Um sich nun im Körper zu verbreiten, ist ein Transportsystem erforderlich – und das organisiert sich der Tumor selbst: Von einem Durchmesser von etwa einem Millimeter an ist jede Krebsgeschwulst auf die Versorgung durch Blut- oder Lymphgefäße angewiesen.

Die lockt sie aktiv mit Wachstumsfaktoren herbei – und zweckentfremdet sie als Fernstraßen, um Lunge, Leber oder das Gehirn zu erreichen. Mikroskopische Aufnahme einer wachsenden Metastase (rot) im Gehirn (Blutgefäße: blau). Bestimmte Immunzellen des Gehirns (grün) greifen die Tumorzellen während des Wachstums an © Anna Berghoff, DKFZ Die Reise über die Blutbahnen ist für eine Krebszelle beschwerlich: Sie muss sich zunächst durch die Zellen der Gefäßwand zwängen.

In der Blutbahn selbst ist die starke Strömung eine immense Herausforderung. Um das Gefäßinnere wieder zu verlassen, braucht die Krebszelle geeignete Proteine zum Andocken und Überwinden der Gefäßbarriere. “Das ist ein extrem aktiver Prozess, der auf zahlreichen Wechselwirkungen zwischen der Krebszelle und den Gefäßwandzellen beruht”, sagt Andreas Fischer vom DKFZ.

Der Gefäßexperte, der auch an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg forscht, erkannte vor kurzem, dass Krebszellen die Blutgefäße für ihre eigenen Zwecke umprogrammieren: Sie veranlassen die Gefäßwandzellen, ihnen leichter Durchlass zu gewähren.

Zugleich bilden die Gefäßwandzellen bestimmte Proteine aus, an denen sich die Krebszelle wie mit einem Druckknopf verankern und die Blutbahn wieder verlassen kann. Fischers Team konnte die molekularen Schalter, die an dieser Sabotage beteiligt sind, identifizieren und teilweise mit Antikörpern blockieren: Daraufhin entwickelten krebskranke Mäuse weniger Lungenmetastasen.

Wegen der immensen Bedeutung der Blutgefäße für Wachstum und Ausbreitung der Tumoren ist die Gefäßneubildung seit Jahrzehnten schon im Visier der Krebsforscher. Das erste Medikament, das diesen Vorgang blockiert, kam bereits 2005 auf den Markt – erzielte aber nur mäßige klinische Erfolge.

Hellmut Augustin versucht daher, auf andere Weise zu verhindern, dass sich der Tumor mit neuen Adern versorgt. Dazu erforscht er systematisch die Signalmoleküle der Gefäßwandzellen – und entdeckte kürzlich den Rezeptor Tie1 als mögliches neues Therapieziel: Krebskranke Mäuse, in deren Gefäßwandzellen Tie1 genetisch ausgeschaltet war, entwickelten deutlich langsamer und deutlich weniger Metastasen – im Gegensatz zu ihren genetisch normalen Artgenossen.

“Sicherlich müssen mehrere Schlüsselmoleküle zugleich blockiert werden, um die Gefäßneubildung wirklich effizient zu unterdrücken”, so der DKFZ-Forscher. “Ein Wirkstoff, der den Rezeptor Tie1 inaktiviert, ließe sich sinnvoll mit anderen antiangiogenen Medikamenten kombinieren.” Metastasen treten nicht nach dem Zufallsprinzip im Körper auf, sondern – je nach Tumorart – bevorzugt in bestimmten Organen.

  • So siedelt Prostatakrebs besonders häufig in die Wirbelsäule ab, Melanome in das Gehirn.
  • Woran das liegt, ist nur teilweise bekannt.
  • Allein an der Blutmenge, die ein Organ durchströmt, kann es nicht liegen, sonst müsste es beispielsweise viel mehr Metastasen in den Nieren geben – was aber tatsächlich sehr selten vorkommt.

Bereits 1889 veröffentlichte der britische Chirurg Stephen Paget dazu eine berühmte Theorie: „Seed and Soil”, zu Deutsch etwa Saatkorn und Boden, müssten bei der Metastasierung zusammenwirken, so der Forscher. Bestimmte Gewebe böten bestimmten Krebszellen einen „fruchtbaren Boden”, beispielsweise in Form von Wachstumsfaktoren oder Molekülen, an die Krebszellen andocken und sich festsetzten können.

Wann ist es bei Darmkrebs zu spät?

2. Ich fühle mich gesund und hatte noch nie Probleme mit dem Darm. Dann reicht es doch, wenn ich nur bei Beschwerden zum Arzt gehe. Oder? – Darmkrebs wächst sehr langsam, meist über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren. Im Anfangsstadium verursacht er kaum Beschwerden.

Wenn diese auftreten, ist der Krebs oft schon weit fortgeschritten oder hat Metastasen gebildet. „Keine andere Vorsorgemöglichkeit ist so effizient wie die Darmkrebsvorsorge”, sagt Dr. med. Dietrich Hüppe, Vorstandsmitglied der Stiftung LebensBlicke und Sprecher der Fachgruppe Darmkrebs im Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands (bng).

Denn während einer Darmspiegelung erkennt der Arzt Krebsvorstufen oder Polypen, aus denen sich ein bösartiger Tumor entwickeln kann und entfernt diese, bevor der Krebs überhaupt entsteht. Bei frühzeitiger Diagnose liegen die Heilungschancen bei 85 bis 95 Prozent; wird der Krebs spät entdeckt, sinken sie deutlich.

Wann ist Darmkrebs nicht heilbar?

Darmkrebs-Therapie: Ablauf, Dauer & Heilungschancen Wie Stirbt Man Bei Darmkrebs Bild: imago images / Robert Poorten Diagnose Darmkrebs – und dann? Die wichtigste Therapie, um den Krebs im Darm möglichst vollständig zu entfernen, ist die Operation. Wenn Darmkrebs rechtzeitig entdeckt und behandelt wird – ehe sich Metastasen im Körper gebildet haben – sind die Heilungschancen gut: bis zu 90 Prozent! • Für Menschen mit Darmkrebs gibt es verschiedene Behandlungsverfahren.

Der Erfolg der Behandlung hängt stark von der behandelnden Klinik ab. • Seit einigen Jahren hat man neue Therapien zur Hand. Die Überlebenszeit hat sich deutlich verlängert. Darmkrebs entsteht, wenn sich Zellen der Darmschleimhaut zu Krebszellen verändern. Das passiert meist im Bereich des Dickdarms (Kolonkarzinom) oder des Enddarms (Rektumkarzinom).

Dünndarmkrebs tritt seltener auf. Prinzipiell ist Darmkrebs gefährlich, denn er kann im Körper streuen, Dann ist die Behandlung schwieriger und die Heilungschancen sind schlechter. Sobald ein Tumor – beispielsweise durch eine – entdeckt wird, sollte die Therapie rasch beginnen.

Die Hauptrollen spielen Operation, Strahlen- und Chemotherapie, zunehmend auch die Behandlung mit zielgerichteten und immunologischen Medikamenten. Die Behandlungsformen unterscheiden sich – je nachdem, welcher Teil des Darms erkrankt ist. Wird schon in einem frühen Stadium mit nur lokaler Ausbreitung erkannt, beträgt die Fünf-Jahres-Überlebensrate 90 Prozent.

imago images/Science Photo Library Darmkrebs ist, früh erkannt, heilbar. Wie Sie ihr Risiko durch Vorsorge per Darmspiegelung senken und wie Sie Darmkrebs erkennen, lesen Sie hier. Eine Darmspiegelung (Koloskopie) ist die sicherste Vorsorge für Darmkrebs.

  • Wir haben Infos zum Ablauf, zu Risiken und wie Sie sich darauf vorbereiten.
  • Für die optimale Behandlung muss der Arzt oder die Ärztin erst klären, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.
  • Wichtig ist, zu welchem Zelltyp der Krebs gehört, wie schnell er wächst, ob er begrenzt ist oder ob er sich bereits im Körper ausgebreitet hat.

So erstellt der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin eine Art Steckbrief vom Darmkrebs. Verschiedene Untersuchungen werden gemacht wie, Ultraschalluntersuchung des Enddarms und des Bauchraums, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) des Beckens sowie Röntgenaufnahmen und Blutuntersuchungen.

Dann kann der Arzt oder die Ärztin bewerten, in welchem Stadium der Erkrankung sich der Darmkrebs befindet. Es gibt dafür mehrere Einteilungen. Der Therapieplan richtet sich nach dem Stadium, aber auch nach dem Alter, dem gesundheitlichen Zustand und den persönlichen Wünschen der Patientin bzw. des Patienten.

Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) wird anders behandelt als Enddarmkrebs (Rektumkarzinom). Eine Chemotherapie kann bei beiden Erkrankungen wichtig werden, die Strahlentherapie kommt jedoch nur bei Enddarmkrebs zum Einsatz. Für beide Formen von Darmkrebs ist das wichtigste Therapieverfahren die Operation, um den Krebs möglichst vollständig zu entfernen.

  1. Der Erfolg der Behandlung hängt stark von der behandelnden Klinik ab – das haben Untersuchungen gezeigt.
  2. Deshalb sollte man sich an ein zertifiziertes Darmkrebszentrum wenden.
  3. In Deutschland gibt es 295 Darmkrebszentren.
  4. Darmkrebszentren haben viel Erfahrung bei OP-Verfahren und bieten Vorteile wie hohe Qualitätsstandards bei Chemotherapien, Zusammenarbeit mit Psychoonkologinnen und Psychoonkologen oder Stomaberatung.

Nach der Diagnose Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) schließt sich in den meisten Fällen zügig die Operation an. Sind die Tumore sehr klein und nur an der Oberfläche der Dickdarmschleimhaut, kann möglicherweise eine Entfernung mit dem Endoskop (wie bei der Darmspiegelung) – also ohne Bauchschnitt – ausreichen.

In jedem Fall wird das entnommene Gewebe pathologisch untersucht. Zeigt sich, dass der Darmtumor aggressiv ist und sich schnell ausbreiten wird, erfolgt eine größere Operation, Die Operation von Dickdarmkrebs Bei der klassischen Operation entfernt der Arzt oder die Ärztin den erkrankten Teil des Darms.

Das geschieht über den offenen Bauchschnitt und zunehmend auch endoskopisch mit kleinen Schnitten (Schlüssellochtechnik). Der verbliebene Teil des Darms wird wieder zusammengefügt. Die Länge reicht in der Regel aus, um die Funktion zu erhalten. Manchmal kann es nötig sein, vorübergehend einen künstlichen Darmausgang anzulegen.

Das geschieht, damit die OP-Nähte am Darm in Ruhe ausheilen können. Nach ein paar Wochen wird der künstliche Ausgang dann zurückverlegt. Während der Operation werden auch gleich die umliegenden Lymphbahnen und die Lymphknoten entfernt, Wie viel herausgeschnitten werden muss, richtet sich nach der Lage des Darmtumors.

Aber auch nach seiner Größe und wie stark der Tumor (Karzinom) in das umliegende Gewebe eingewachsen ist. Wichtig ist ein ausreichender Sicherheitsabstand vom gesunden Darmgewebe, um einen Rückfall zu verhindern. Deshalb muss auch gesundes Gewebe entfernt werden.

  1. Nach der OP wird das entnommene Gewebe und auch das Lymphgewebe im Labor pathologisch untersucht.
  2. Erst dann steht fest, ob nach der Operation eine weitere Therapie nötig ist.
  3. Chemotherapie bei Dickdarmkrebs Die Chemotherapie soll Krebszellen abtöten, die möglicherweise nicht durch die Operation entfernt werden konnten,

Das soll ein Wiederaufflammen des Krebses (Darmtumor) verhindern. Ein solcher Rückfall (Rezidiv) passiert vor allem dann, wenn zum Zeitpunkt der OP nicht nur der Darm, sondern auch die Lymphdrüsen befallen waren. Zum Einsatz kommen so genannte Zytostatika,

Das sind Wirkstoffe, die die Zellteilung der Krebszellen hemmen und vorhandene Krebszellen abtöten sollen. Zytostatika wirken auch gegen alle anderen gesunden Zellen im Körper. Daher kommt es zu Nebenwirkungen wie Haarausfall, Übelkeit oder Entzündungen in der Mundschleimhaut. Die Wirkstoffe werden entweder als Infusion oder als Tabletten verabreicht.

Diese so genannte adjuvante Chemotherapie dauert circa 6 Monate, Dabei wechseln sich Behandlungsphasen mit Erholungsphasen ab. Die Chemotherapie findet meist ambulant statt, d.h. man fährt nach der Infusion in einem Tumorzentrum oder einer onkologischen Arztpraxis wieder nach Hause.

Chemotherapie vor der OP Ist der Tumor (Karzinom) sehr groß, kann schon vor der Operation eine Chemotherapie stattfinden. Bei dieser so genannten neoadjuvanten Chemotherapie soll der Tumor derart geschrumpft werden, dass man ihn dann möglichst komplett und schonend entfernen kann. Vor allem bei Enddarmkrebs (Rektumkarzinom) wird das gemacht.

Bei Enddarmkrebs (Rektumkarzinom) ist der Tumor im letzten Abschnitt des Dickdarms gewachsen. Auch hier ist die Operation der wichtigste Behandlungsansatz. Bei bestimmten Formen kann der Tumor (Karzinom) mithilfe eines Endoskops rektal, also über den Anus, abgetragen werden.

  • Sitzt der Krebs tiefer und ist größer, muss der betroffene Bereich des Darms entfernt werden, außerdem das umgebende Gewebe und die darin enthaltenen Lymphknoten.
  • Die OP ist schwieriger als bei Dickdarmkrebs,
  • Der Raum im unteren Becken ist enger, die Sexualorgane und Harnorgane sind nah und Verletzungen müssen vermieden werden.

Andernfalls droht z.B. Inkontinenz. Den Schließmuskel bei der OP erhalten Ziel ist stets, den Schließmuskel zu erhalten. Ob das gelingt, hängt von der Lage des Darmtumors ab. Liegt er mehrere Zentimeter vom Schließmuskel entfernt, kann er meist erhalten bleiben.

Wenn nicht, ist – vorübergehend oder dauerhaft – ein künstlicher Darmausgang ( oder Anus praeter) nötig. Ein Teil des Darms wird über ein Loch in der Bauchdecke nach außen geführt und dort festgenäht. Durch modernste Operationsmethoden ist heute in vielen Fällen möglich, den natürlichen Darmausgang zu erhalten.

Es ist bei Enddarmkrebs besonders wichtig, sich in einem Darmkrebszentrum operieren zu lassen, das viel Erfahrung hat. Kombinierte Therapie bei Enddarmkrebs Bei Enddarmkrebs (Rektumkarzinom) im Frühstadium reicht eine Operation meist aus. Ist der Krebs fortgeschritten, erhält die Patientin bzw.

Der Patient oft schon vor der Operation eine Chemotherapie oder eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie (Radiochemotherapie), Ziel ist, den Tumor schon vor der Operation zu verkleinern, um eine Entfernung des Schließmuskels zu vermeiden. Außerdem senkt das die Rückfallrate. Aber auch nach der Operation kann eine Chemotherapie oder eine Radiochemotherapie notwendig sein.

Bei der Strahlentherapie sollen die Krebszellen mit Hilfe von ionisierender Strahlung zerstört werden. Die Bestrahlung (Radiotherapie) schädig das Erbgut der Tumorzellen und sie sterben ab. Bei Enddarmkrebs findet die Strahlentherapie oft vor der Operation statt, kombiniert mit einer Chemotherapie.

  • Das dient dazu, den Tumor im Enddarm zu verkleinern und den Schließmuskel zu erhalten.
  • Eine Bestrahlung nach der Operation verbessert die Heilungschancen erheblich.
  • Der Behandlungszeitraum einer Strahlentherapie beträgt meist 5 Tage und dauert mehrere Wochen.
  • Die Bestrahlung ist nur jeweils einige Minuten lang.

Damit das gesunde Gewebe nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, muss der Patient bzw. die Patientin unter dem Bestrahlungsgerät exakt gelagert werden. Die Bestrahlung selbst tut nicht weh. Im Anschluss kann es aber zu Nebenwirkungen wie z.B., Hautreizung oder kommen.

  1. Eine Darmkrebsoperation beeinflusst den ganzen Körper – vor allem auf Ernährung & Verdauung.
  2. Der Körper muss sich umstellen.
  3. Ernährungsberatung hilft.
  4. Zielgerichtete Therapie Wenn ein Tumor spezielle Merkmale aufweist, kann unter Umständen die zielgerichtete Therapie (“targeted therapies”) helfen.
  5. Dabei greifen Medikamente gezielt in Wachstums- oder Teilungsprozesse der Tumorzellen ein.

Der Tumor (Karzinom) wird dadurch etwa von der Blutversorgung abgeschnitten und ausgehungert. Zu den Medikamenten gehören Antikörper (große Eiweiße) oder so genannte kleine Moleküle. Die klassischen Behandlungsverfahren können bisher noch nicht durch die zielgerichtete Therapie ersetzt werden.

  • Sie kommt bei Darmkrebs vor allem im fortgeschrittenen metastasierenden Stadium zum Einsatz, meist zusammen mit der Chemotherapie.
  • Das Überleben konnte damit mehr als verdoppelt werden.
  • Auch zielgerichtete Therapien können Nebenwirkungen haben.
  • Welche das sind, hängt vom verwendeten Wirkstoff ab.
  • Immuntherapie bei Darmkrebs Die Immuntherapie hat den Ansatz, den Krebs mit Hilfe des körpereigenen Immunsystems zu bekämpfen.

Mit Medikamenten wird das Immunsystem unterstützt, die Tumorzellen anzugreifen – etwa indem man die Immunzellen vermehrt, oder, indem man so genannte Antikörper verabreicht. Sie sollen Krebszellen besser erkennen und ihren Stoffwechsel behindern. Eine Möglichkeit ist es, sogenannte Checkpoint-Hemmer einzusetzen.

Diese Wirkstoffe greifen in die Steuerung der Immunantwort gegen Krebszellen ein. An wichtigen Schaltzentralen, den Checkpoints, aktivieren sie Immunzellen dazu, die Tumorzellen zu bekämpfen. Bei Darmkrebs kommt die Immuntherapie meist erst dann zum Einsatz, wenn die klassischen Methoden Operation, Chemo- bzw.

Strahlentherapie nicht ausreichend gewirkt haben. Bei fortgeschrittenem Darmkrebs wird manchmal die Immuntherapie in Kombination mit einer Chemotherapie verabreicht. Nicht jeder Patient bzw. jede Patientin spricht auf die Immuntherapie an. Die Behandlung hat auch Nebenwirkungen, es kann zu Fieber, Schüttelfrost oder Muskelschmerzen kommen.

Große Hoffnung verknüpfte sich Mitte 2022 mit dem Wirkstoff Dostarlimab, Er hilft dem Immunsystem dabei, Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. In einer kleinen Studie erwies sich das Immuntherapeutikum bei einer Patientengruppe mit einer bestimmten Variante von Enddarmkrebs als sehr erfolgreich. Nach der Behandlung war der Tumor nicht mehr nachweisbar.

Ob die Wirkung anhält und Dostarlimab auch bei anderen Darmkrebs-Arten anschlägt, ist noch ungewiss. Mi 26.04.2023 | 20:15 | rbb Praxis Nach einer OP am Darm stellt sich die Frage: Was kann und sollte man essen, um den Darm zu entlasten? Und wie sollten Lebensmittel zubereitet sein? Krebszellen können sich über die Blut- und Lymphbahnen im Körper ausbreiten und sich dann neu ansiedeln.

Das nennt man dann Tochtergeschwulst oder Metastase. Bei Darmkrebs entstehen Metastasen am häufigsten in der Leber oder in der Lunge. Heilung ist auch dann möglich. Es hängt davon ab, wie viele Metastasen sich gebildet haben und wo sie sich befinden. Die Metastasen werden mit Operation und Strahlentherapie behandelt, vor allem aber mit Chemotherapie.

Um sie zu verkleinern, werden auch Hitzesonden verwendet (Thermoablation). Ist die Tumorerkrankung weit fortgeschritten und gibt es Metastasen, die nicht entfernt werden können, ist Heilung manchmal nicht mehr möglich. Eine Operation kann dennoch stattfinden, um das Leben zu verlängern und Komplikationen wie z.B.

einen zu vermeiden. Vor allem wird dann auf die Chemotherapie gesetzt. Sie kann die Krankheit bremsen, das Leben verlängern und Beschwerden lindern. Auch die Strahlenbehandlung wird eingesetzt, um die Lebensqualität zu heben. Gerade während einer Krebserkrankung braucht der Körper viel Kraft, damit die Therapie gut anschlägt.

Schlechte Ernährung kann zusätzlich schwächen und zu weiteren Erkrankungen führen. Wer ausgewogen und nährstoffreich isst, steigert die Heilungschancen und verringert das Rückfallrisiko. Wie zeigen wir Bild für Bild. Die Behandlung mit Zellgiften, so genannten Zytostatika, ist fester Bestandteil der Behandlung von Krebspatienten.

  • Bei rund 80 Prozent von ihnen kommt die Chemotherapie mindestens einmal während der Krebstherapie zum Einsatz.
  • Vorbehalte oder gar Ängste bestehen vor allem wegen der Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Haarausfall und Müdigkeit.
  • Doch inzwischen hat sich vieles getan.
  • Nebenwirkungen können besser behandelt und Zytostatika gezielter eingesetzt werden.

Etwa die Hälfte aller Männer und fast genauso viele Frauen bekommen einmal im Leben die Diagnose Krebs. Das verändert das Leben dauerhaft, auch wenn die gefährlich wuchernden Zellen vermeintlich besiegt sind. Denn nach dem Kampf gegen den Krebs heißt es: zurück ins Leben.

  • Der erste Schritt dazu ist die Rehabilitation.
  • Imago images/Panthermedia Stress, Zeitdruck, Schicksalsschläge – Belastungen im Alltag sind vielfältig und gehören zum Leben.
  • Woran manche lange knabbern, meistern andere unbeschadet.
  • Die Wissenschaft nennt das: Resilienz.
  • Die Fähigkeit und seelische Kraft, mit Krisen und stressigen Zeiten umzugehen – und das kann man lernen.

Die rbb-Praxis hat Tipps zusammengestellt, mit denen Sie gelassen durch den Alltag kommen. : Darmkrebs-Therapie: Ablauf, Dauer & Heilungschancen

Wie schnell schreitet Darmkrebs voran?

Entstehung Verlauf Symptome Darmkrebs entsteht, wenn Zellen in der Darmschleimhaut entarten, sich über ein normales Maß hinaus vermehren und unkontrolliert in umliegendes Gewebe hineinwachsen. „Für die Entstehung von Darmkrebs braucht es eine Verkettung genetischer Veränderungen.

Manche Veränderungen sind normal und passieren einfach im Laufe des Lebens. Andere sind hingegen der Auslöser für eine Darmkrebserkrankung”, erläutert PD DR. Seidl. Darmkrebs entwickelt sich langsam. „Von der ersten Zelle, die noch gutartig wuchert, bis zu einem walnussgroßen Krebs vergehen rund 5 bis 10 Jahre”, erklärt PD Dr.

Seidl. Der Weg von der gesunden Darmzelle zur Krebszelle verläuft oft über gutartige Vorstufen, die so genannten Darmpolypen (Adenome). Die Darmschleimhaut wuchert warzen- oder pilzartig in den Darm. Die große Mehrzahl dieser Polypen bleibt harmlos. Diese frühen Entwicklungsstufen können leicht und schmerzlos im Rahmen einer Darmspiegelung entfernt werden, so dass der Krebs erst gar nicht entstehen kann.

  • Manche Polypen wachsen aber über Jahre, und einige werden bösartig.
  • Etwa 90 % der Darmkrebserkrankungen entstehen dadurch, dass diese Polypen entarten, d.h.
  • Ihre Zellen sich zu Krebszellen verändern und tiefer in die Darmwand hineinwachsen.
  • Ein solcher Tumor muss durch eine Operation entfernt werden.
  • Ann der Darmkrebs sich ungehindert weiterentwickeln, kann er auch andere Organe wie die Leber oder Lunge befallen.

Dann siedeln sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor ab (Metastasen), siedeln sich in anderen Organen an und vermehren sich auch dort. „Je früher der Darmkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb ist es wichtig, dass die Angebote der Darmkrebsvorsorge angenommen werden”, betont Prof. Wie Stirbt Man Bei Darmkrebs Darmkrebs verursacht oft keine Beschwerden und kann dadurch sehr lange unbemerkt bleiben. „Symptome sind in der Regel sehr späte Anzeichen für eine fortgeschrittene Darmkrebserkrankung”, warnt PD Dr. Seidl eindringlich. „Beim Darmkrebs sollte man nicht warten, bis Symptome auftreten.

Gerade weil der Darmkrebs eine stille Erkrankung ist, ist es so wichtig, regelmäßig die Vorsorgeuntersuchung wahrzunehmen.” Wenn sich die Häufigkeit des Stuhlgangs verändert, über einen längeren Zeitraum Verstopfung oder Durchfall auftreten oder der Stuhl Blut enthält, könnten dies Anzeichen für Darmkrebs sein.

Bei fortgeschrittenem Darmkrebs können Schmerzen, Gewichtsverlust, Übelkeit und Appetitlosigkeit dazu kommen. Wer unter einer oder mehreren dieser Beschwerden leidet, sollte die Ursache unbedingt bei seinem behandelnden Arzt abklären lassen.

Auffälliger Stuhl, wie zum Beispiel sichtbares Blut Häufiger Wechsel zwischen Durchfällen und Verstopfung Krampfartige Bauch-/Unterleibsschmerzen und Blähungen Appetitverlust Plötzliche unerklärte Gewichtsabnahme

: Entstehung Verlauf Symptome

Ist Darmkrebs heilbar wenn er nicht gestreut hat?

„In jedem Fall hat die Chirurgie bei Darmkrebs einen sehr hohen Stellenwert. Wenn der Krebs noch nicht gestreut hat, bietet die Operation häufig die Möglichkeit, den Krebs vollständig zu entfernen und damit im besten Fall die dauerhafte Heilung zu erreichen ‘, betont Dr.

Wie viele Prozent überleben Darmkrebs?

Die relativen 5-Jahres-Überlebensraten mit Darmkrebs liegen für Frauen und Männer um 65 Prozent bzw.63 Prozent.

Wer ist anfällig für Darmkrebs?

Risikofaktor ungesunder Lebensstil und Ernährung – Rauchen gilt als wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs. Auch viele für den westlichen Lebensstil typische Lebens- und Ernährungsgewohnheiten fördern die Erkrankung: Wer zu viel Fett und rotes Fleisch ißt, wenig Ballaststoffe, Obst und Gemüse zu sich nimmt oder übergewichtig ist, der erhöht sein Darmkrebsrisiko.

Kann man Darmkrebs Stadium 4 überleben?

Wie viele Menschen überleben Darmkrebs? Wie hoch ist die Lebenserwartung? – Mit jährlich etwa 60.000 Neuerkrankungen gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen. Davon profitieren Betroffene, denn so wissen Forscher:innen und Ärzt:innen schon sehr viel über die Krankheit und die Behandlungsmöglichkeiten,

Gerade beim kolorektalen Karzinom haben verbesserte Prävention, Vorsorge und Therapie dazu geführt, dass die Erkrankungs- und Sterberaten seit Jahren abnehmen. Typischerweise tritt Darmkrebs im Alter auf: Frauen erkranken im Mittel mit 75, Männer mit 72 Jahren. Im Jahr 2018 starben 11.000 Frauen und etwas über 13.000 Männer an einem kolorektalen Karzinom, und zwar durchschnittlich im Alter von 80 (Frauen) beziehungsweise 76 (Männer) Jahren.

Fünf Jahre nach der Diagnose leben noch knapp zwei Drittel der Betroffenen: 65 Prozent der Frauen und 63 Prozent der Männer. Nach zehn Jahren sind es noch 62 Prozent (Frauen) beziehungsweise 57 Prozent (Männer). Solange der Tumor noch nicht gestreut hat, stehen die Chancen sogar noch sehr viel besser: Bei kolorektalen Karzinomen im Stadium I leben fünf Jahre nach der Diagnose noch 95 Prozent der Patient:innen.

Welche Schmerzen hat man bei Darmkrebs?

Darmkarzinome wachsen nicht von heute auf morgen, sondern ganz langsam im Laufe von Jahren. Meist spürt man nichts davon. Der Körper sendet jedoch einige Warnzeichen, auf die man achten sollte, wie:

Blut im oder am Stuhl, das ihn rot oder schwarz färbt bei Abgang von Blähungen gleichzeitige Entleerung von etwas Blut, Schleim oder Stuhl veränderte Stuhlgewohnheiten, z.B. bleistiftdünner Stuhl; Wechsel von Verstopfung und Durchfall wiederholte, krampfartige Bauchschmerzen, die länger als eine Woche anhalten häufiger Stuhldrang ; Entleeren von auffallend übelriechendem Stuhl Blässe, ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall, Gewichtsabnahme tastbare Verhärtungen im Bauchraum und/oder vergrößerte Lymphknoten

Wenn man eine oder mehrere dieser Beschwerden beobachtet, sollte man den Arzt aufsuchen. Natürlich können derartige Symptome auch bei anderen, gutartigen Darmerkrankungen auftreten. Daher müssen die Symptome durch Untersuchungen abgeklärt werden. Literatur Leitlinie „Kolorektales Karzinom” der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V.

  • DGVS) Fachliche Beratung: Frau Dr.
  • Celine Lugnier Assistenzärztin im Fachbereich Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum Sie arbeitet im Team von Frau Prof. Dr.
  • Anke Reinacher-Schick, das sich auf die Behandlung von Erwachsenen mit Krebs-, Blut- oder Knochenmarkerkrankungen spezialisiert hat.

Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Darm- und Pankreaszentrum, das an zahlreichen nationalen und internationalen Studien beteiligt ist. Letzte inhaltliche Aktualisierung am 14.08.2020

In welchem Stadium macht Darmkrebs Schmerzen?

Darmkrebs zeigt erst im Spätstadium ein typisches Krankheitsbild. Dazu gehören bei Krebs des Grimmdarms Schmerzen im Bauchbereich und bei Krebs im Mastdarm im Becken bzw. der Lendenwirbelsäule. Eventuell ist der Tumor sogar zu tasten, besonders wenn er auf der rechten Seite des Grimmdarms oder im Mastdarm sitzt.

  • Eine chronische Blutarmut ( Anämie ), u.a.
  • Erkennbar an blasser Gesichtsfarbe und Müdigkeit, verminderte Belastbarkeit sowie späterer Gewichtsverlust sind ebenfalls Hinweise auf einen Tumor.
  • Die Blutarmut kommt in diesem Falle durch das Bluten des Tumors zustande, das für das bloße Auge aber nicht im Stuhl erkennbar ist und das nur der behandelnde Internist/Gastroenterologe im fäkalen Okkultblut-Test oder in der Koloskopie nachweisen kann.

Hat der Darmtumor bereits eine gewisse Größe erreicht, füllt er den Darm teilweise oder vollständig aus und führt zu einem Darmverschluss (Ileus). Hierbei kommt es zu einem frühzeitigen Stuhl- und Windverhalt und ausgeprägten Blähungen. Im weiteren Verlauf tritt Erbrechen mit Kotbeimengungen auf, die von heftigen, anfallartigen Schmerzen begleitet sein können.

Ein solcher Fall ist Anlass für eine sofortige Operation, sofern der Zustand des Patienten dies zulässt. Andere Erkrankungen können darmkrebsähnliche Beschwerden verursachen. Dazu gehören die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa und Unverträglichkeitsstörungen wie die Sprue/ Zöliakie oder die Laktose-Intoleranz.

Nur der Internist /Gatroenterologe kann feststellen, welche Erkrankung tatsächlich vorliegt. Er kann mit einer Koloskopie und der Entnahme von Gewebeproben ( Biopsie ) zwischen den verschiedenen Erkrankungen unterscheiden.

Wann ist eine Chemotherapie nicht mehr sinnvoll?

Keine aktive onkologische Behandlung mehr, wenn der Tod naht – Dr. Charles Blanke und Dr. Erik Fromme von der Oregon Health and Science University in Portland betonen in einem begleitenden Kommentar, dass Therapie und Hoffnung nicht gleichgesetzt werden dürften ( JAMA Oncology 2015, online 23.

  1. Juli ). Die letzten sechs Monate eines Lebens sollten nicht mit weitgehend ineffektiven Therapien und deren Nebenwirkungen verbracht werden.
  2. Werde der Tod eines Krebspatienten innerhalb des folgenden halben Jahres erwartet, sollte keine aktive onkologische Behandlung mehr durchgeführt werden, so die Onkologen.

Bestehe dennoch ein triftiger Grund hierfür, sollte das Gespräch über Prognose, Ziele, Ängste sowie tragfähige Kompromisse, das mit dem Patienten und seiner Familie geführt wurde, dokumentiert werden. Ziel, so Blanke und Fromme, sei letztlich eine gute Entscheidung, mit der insbesondere in den letzten Lebenswochen das Leiden nicht weiter verstärkt werde.