Ramstein Air Base Tag Der Offenen Tür 2023 - Tehnopolis

Ramstein Air Base Tag Der Offenen Tür 2023

Kann man einfach so in die Ramstein Air Base?

Besichtigung auf dem Flugplatz Ramstein / Base Visits on Ramstein Air Base – Besichtigungen auf dem Flugplatz Ramstein Die Flugplatzbesuche werden, außer an deutschen und amerikanischen Feiertagen, von Montag bis Freitag während regulärer Dienstzeiten durchgeführt und sind kostenlos.

  • Die Informationsbesuche führen wir im Rahmen unserer ├âÔÇôffentlichkeitsarbeit für Behörden, Schulklassen, Vereine, private Gruppen oder Firmen aus einem Umkreis von 100 km um den Flugplatz Ramstein durch.
  • Touristische/ kommerzielle Unternehmen (z.B.
  • Reiseveranstalter) sind von diesem Angebot ausgenommen, es sei denn es handelt sich um deren Betriebsausflug.

Anfragen sind ausschließlich schriftlich möglich und müssen zwingend folgende Angaben enthalten: um welche Gruppe handelt es sich, woher kommt sie, wieviele Personen umfasst diese Gruppe (maximale Teilnehmerzahl beachten), ggf. Wunschtermin/Zeitraum angeben und was interessiert Sie besonders am Flugplatz Ramstein.

  • Bitte richten Sie Ihre Anfrage an: [email protected],
  • Folgende Vorgaben müssen zwingend eingehalten werden: Eine Besuchergruppe muss aus mindestens 15 Teilnehmern bestehen.
  • Die Besucheranzahl pro Gruppe und Besuch ist auf 40 Personen begrenzt.
  • Die Gruppe mietet selbst einen Bus an (kein Doppeldeckerbus), mit dem der Informationsbesuch durchgeführt wird und in den der/die Mitarbeiter/in des Verbindungsbüros am Westtor Besucherzentrum zusteigt.

Eine Kostenübernahme hierfür von Seiten des Flugplatzes Ramstein ist nicht möglich. Die Zusendung von allgemeinen Informationen (z.B. Richtlinien) zu einer Anfrage, ohne ausdrückliche Bestätigung eines Termins, ist nicht als Zusage/Reservierung anzusehen.

  • Der geplante Ablauf kann nicht garantiert werden, da bei einer militärischen Einrichtung kurzfristige/auftragsbedingte Änderungen oder auch eine Absage der Besichtigung nicht auszuschließen sind.
  • Ein Ersatz für hieraus entstehende oder bereits entstandene Kosten erfolgt nicht.
  • ES BESTEHT KEIN ANSPRUCH AUF EINE BESICHTIGUNG, DA DIE BESUCHSTERMINE NUR NACH VERFÜGBARKEIT BERGEBEN WERDEN.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – Base Visits on Ramstein Air Base With the exception of Amiercan and German holidays, base tours, which are free of charge, are conducted Monday through Friday during regular duty hours. As part of the 86th Airlift Wing’s community relations program, tours are arranged for public authorities, schoold, clubs, private groups, and companies within a preferred 100-kilometer radius around Ramstein Air Base and are part of the 86th Airlift Wing’s community relations program.

Touristic/commercial companies (such as travel agencies) are excluded from the organization of and participation in these tours. This does not apply if the base tour is intended to be the company’s outing. Base tour requests must be submitted in writing and must contain the following information: What kind of group is it? Where does the group come from? How many persons are in the group (maximum number of participants limited to 40)? List preferred date or month, and what is your special interest in Ramstein Air Base.

Please address your request to: [email protected], Compliance with the following is mandatory: the group must consist of at least fifteen persons, and are limited to a maximum of 40 persons, The group must arrange for their own bus (no double-decker bus) for the tour.

Your guide will board the bus at the West Gate Visitor Control Center. Ramstein Air Base cannot provide a bus nor pay for one for the group. Due to mission related circumstances, full compliance with the planned itinerary cannot be guaranteed. A short-notice modification/cancelation is possible. Any expenses incurred on the group’s part (bus rental, etc.) will not be reimbursed.

THERE IS NO LEGAL CLAIM FOR BASE TOURS AS THEY ARE ONLY SCHEDULED ON A SPACE-AVAILABLE BASIS.

Wer darf auf die Airbase Ramstein?

Zahl der Flugbewegungen nimmt zu: US-Luftstützpunkt in Ramstein – Ralf Hechler ist am Checkpoint angekommen, ein US-Soldat, in Helm, Schutzweste, das Schnellfeuergewehr umgehängt, kontrolliert seinen Zugangsausweis. Hechler darf fast immer auf die Airbase – außer bei der höchsten Sicherheitsstufe.

  1. Heute aber ist die zweitniedrigste von vieren ausgewiesen.
  2. Have a good one”, sagt der Soldat und winkt ihn durch.
  3. Wenn jemand hier durchbrechen wollte, würden blitzschnell Poller hochgefahren”, sagt Hechler.
  4. Er steuert sein Auto durch eine Kleinstadt aus zweistöckigen Gebäuden – Lager, Wohnhäuser, Verwaltungsgebäude, davor jeweils große Parkplätze.

Zu Fuß oder mit dem Rad ist hier niemand unterwegs. Ein weit ausgebreitetes Areal nach US-Vorbild, mit dem Unterschied, dass keine Werbung zu sehen ist, überhaupt nichts Buntes. Alle Gebäude sind beige und tragen vierstellige Nummern, kaum Verkehr. Hechler steuert seinen Wagen durch die California Avenue, alle Straßen hier sind nach US-Bundesstaaten benannt.

  • Am Ende steht umgeben von Wiesen ein unscheinbarer Bungalow – das General Cannon Hotel.
  • Hier übernachten die US-Präsidenten”, sagt er.
  • Donald Trump war hier, wie auch Barack Obama.
  • Auf der Airbase in Ramstein muss der Geheimdienst CIA nicht wie sonst üblich aufwändige Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von US-Politiker:innen schaffen, hier ist ohnehin alles unter Kontrolle des US-Militärs.

Zuletzt luden die USA hier zu einem Ukraine-Gipfel: Auf der Airbase Ramstein trafen sich Vertreter:innen von 40 Staaten, Verteidigungsministerin Christine Lambrecht erklärte hier nach Wochen des Zögerns, dass Deutschland schwere Waffen an Kiew liefern wolle.

  1. Aber nicht nur das – auch die US-Waffenlieferungen für die Ukraine kommen wohl über die Pfalz nach Europa.
  2. Die genauen Wege geben die Amerikaner natürlich nicht preis, aber die meisten Güter, die die USA nach Europa bringen, kommen über Ramstein”, sagt Wolfgang Richter, Oberst a.D.
  3. Der Bundeswehr und heute Forscher für Sicherheitspolitik bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin.

Während Olaf Scholz öffentlich zurückhaltend ist bezüglich deutscher Waffenlieferungen, ist andererseits also klar, dass fast alle US-Waffen über deutschen Boden in die Ukraine gelangen. Hechler passiert einen weiteren Checkpoint, die Schranke ist geöffnet, niemand steht hier Wache.

„Bei höheren Sicherheitsstufen ist das Flugfeld noch mal extra abgeriegelt.” Heute nicht, Hechler parkt seinen Wagen direkt daneben.200 Meter entfernt liegt der Torso eines ausgebrannten Flugzeugs – das Areal, in dem Löschen und Evakuierung brennender Maschinen geübt wird. Der Wind pfeift über die weite Landebahn, sonst ist nichts zu hören.

„Mackenbacher Luft – von dort ist noch nichts Gutes gekommen.” Er lacht, der Bürgermeister der Kleinstadt, in der Weltpolitik gemacht wird, pflegt die Lokal-Rivalität mit dem Nachbarort im Nordosten, in dem 2000 Menschen leben. Kommt der Wind von dort, trägt er den Lärm vom Flugplatz nach Ramstein. Ramstein Air Base Tag Der Offenen Tür 2023 Familie Pfannenstiel. © Ditfurth Hechler lässt die Airbase hinter sich und fährt durch Ramstein, eine typisch deutsche Kleinstadt – mit einigen Besonderheiten. Er passiert eine Kunststofffigur groß wie ein Lkw, eine Frau mit Schürze am Straßenrand – das Restaurant „Big Emma” wirbt um vornehmlich US-amerikanische Kundschaft, wichtigstes Merkmal: riesige Fleischportionen.

  • Ein paar Meter weiter zwei Autohäuser, die sich auf das US-Klientel spezialisiert haben.
  • Zwischen Stars-and Stripes-Aufstellern stehen SUVs, dahinter über die gesamte Hauswand ein Banner mit der Aufschrift: „Proudly serving those who serve – wir bedienen stolz diejenigen, die dienen.” Ralf Hechler nickt lächelnd.

„Ramstein iss annertschda als annersschwo, das ka man nit erkläre”, sagt er in seinem westpfälzischen Dialekt, der sehr ähnlich dem Saarländischen ist, bekannt aus der Fernsehserie „Familie Heinz Becker”.

Ist Ramstein US Gebiet?

Die Militärbasis Ramstein liegt auf deutschem Hoheitsgebiet.

Welchen Status hat Ramstein?

Air Base Ramstein und das Völkerrecht – Alles erlaubt? Vortrag von Otto Jäckel · Versöhnungskirche Kaiserslautern · 08. September 2017 Sehr geehrte Damen und Herren, der Einsatz von Drohnen in dem von den USA geführten War on Terror, für den die auf der Air Base Ramstein errichteten Einrichtungen, insbesondere die Satellitenrelaisstation von entscheidender Bedeutung sind, ist seit der Rede von Präsident Trump, die er vor zwei Wochen am 21.

  1. August 2017 in der Militärbasis Fort Myer gehalten hat noch einmal ein ganzes Stück problematischer geworden.
  2. Ein Eingreifen, um den Drohnenkrieg zu stoppen, ist seit dem noch dringlicher.
  3. Trump erklärte vor den versammelten Soldaten, er habe Beschränkungen für den Einsatz der Streitkräfte aufgehoben, die den Verteidigungsminister und die Kommandeure im Feld daran gehindert hätte, den Kampf schnell und mit voller Kraft zu führen.

„I have already lifted restrictions the previous administration placed on our war fighters that prevented the secretary of defense and our commanders in the field from fully and swiftly waging battle against the enemy”, so Trump wörtlich. Wie die Korrespondenten der FAZ am 23.8.2017 aus Washington meldeten, bezog er sich damit auf die 2009 von General McChrystal vorge-nommenen Verschärfungen der Einsatzregeln für Angriffe aus der Luft, die dieser damals angeordnet hatte, weil die Unterstützung für die Militärpräsenz der USA in Afghanistan wegen der hohen Opfer in der Zivilbevölkerung einzubrechen drohte.

  1. Auf noch weiter wachsende Zahlen ziviler Opfer will Trump jetzt offenbar keine Rücksicht mehr nehmen.
  2. Dabei kamen nach Untersuchungen der Organisation „Reprieve” bereits in der Vergangenheit auf eine Zielperson, die von einer Hellfire Rakete von einer Drohne aus getroffen wurde, 28 unbeteiligte getötete Zivilpersonen.
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Nach Berichten der New York Times werden darüber hinaus nicht selten alle Männer im wehrfähigen Alter, die sich in einer definierten Zone mit Aktivitäten des bewaffneten Aufstands aufhalten, von CIA und US-Streitkräften umstandslos als feindliche Kämpfer eingestuft.

  • Von Drohnen aus werden dann sogenannte signature strikes ausgeführt, bei denen Zielpersonen allein wegen bestimmter Verhaltensweisen getötet werden, ohne dass man überhaupt weiß, um wen es sich dabei handelt.
  • Brandon Bryant, dem IALANA gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler wegen seiner Enthüllungen der Abläufe im Drohnenkrieg den Whistleblowerpreis verliehen hat, berichtete im NSA-Untersuchungsausschuss vor dem Deutschen Bundestag, es seien z.B.

zwei neuseeländische Staatsbürger durch Einsatz von Drohnen getötet worden, bei denen sich anschließend herausgestellt habe, dass sie lediglich als Lehrer tätig gewesen seien. Ein deutscher Staatsangehöriger ist 2010 im pakistanischen Grenzgebiet getötet worden, nachdem sein Mobiltelefon mittels Gilgamesh von einer Drohne geortet worden war.

Meine Damen und Herren, wie ist nun die Haltung der Bundesregierung zur Verstrickung von Ramstein in den globalen Drohnenkrieg? Meine Damen und Herren, welche Rechtsgrundlagen muss die Bundesregierung bei ihrem Vorgehen zwingend beachten? Meine Damen und Herren, über welche Handlungsoptionen verfügt die Bundesregierung? Meine Damen und Herren, Meine Damen und Herren, Meine Damen und Herren, Meine Damen und Herren,

Ende 2016 hat die Bundesregierung in einer Fragestunde des Deutschen Bundestages durch den Staatsminister im Auswärtigen Amt Michael Roth auf eine parlamentarische Anfrage eine brisante Antwort zur bedeutsamen Rolle der US-Airbase Ramstein im globalen US-Drohnenkrieg gegeben, mit der sie frühere eigene Auskünfte in einem wichtigen Punkt modifiziert hat.

  • Roth erklärte u.a., »die US-Seite« habe der Bundesregierung am 26.08.2016 mitgeteilt, dass »die globalen Kommunikationswege der USA zur Unterstützung unbemannter Luftfahrzeuge Fernmeldepräsenzpunkte auch in Deutschland einschlössen, von denen aus die Signale weitergeleitet würden.
  • Einsätze unbemannter Luftfahrzeuge würden von verschiedenen Standorten aus geflogen, unter Nutzung diverser Fernmelderelaisschaltungen, von denen einige auch in Ramstein laufen würden.« Die Bundesregierung vertraut dabei, so Staatsminister Roth, weiterhin auf »die Zusicherung der Vereinigten Staaten, dass Aktivitäten in US-Militärliegenschaften in Deutschland im Einklang mit dem geltenden Recht erfolgen.« Und StM Roth weiter: »Ich kann nicht generell von einem völkerrechtswidrigen Verhalten sprechen; wir können das nur auf den Einzelfall bezogen tun.

Insofern kann ich darüber auch nichts sagen; denn ich vermag die Verantwortlichkeiten, die sich aus Ramstein heraus ergeben, nicht zu beurteilen.« Das heißt im Klartext: Die Bundesregierung schließt nicht aus, dass es in Einzelfällen zu rechtswidrigen Drohneneinsätzen unter Beteiligung der US-Einrichtungen in Ramstein kommt, vermag das aber nicht zu beurteilen, weil sie diese Einzelfälle nicht untersuchen will.

  1. Das entspricht dem Vorgehen des dem Bundesjustizminister unterstehenden Generalbundesanwalts, der am 10.
  2. Juni 2013 einen „Beobachtungsvorgang” angelegt hat um zu prüfen, ob US-amerikanische Drohnenangriffe in Afrika durch in Ramstein stationierte US-Streitkräfte geplant, gesteuert und überwacht werden, ohne bisher jemals selbst vor Ort in Ramstein zu ermitteln.1.

Die aus Art.20 Ab.3 und Art.25 GG folgende Bindung der Bundesregierung an Gesetz und Recht und an die Regeln des Völkerrechts verbietet es ihr, an Handlungen nichtdeutscher Hoheitsträger – also z.B. solcher der USA – auf deutschem Boden mitzuwirken, wenn diese gegen das Völkerrecht verstoßen.

  • Nach der hierzu ergangenen Rechtsprechung beinhaltet dies z.B.
  • Die Versagung von Überflugrechten, wenn diese von ausländischen Streitkräften für völkerrechtswidrige Maßnahmen genutzt werden sollen.2.
  • Aus dem V.
  • Haager Landkriegsabkommen von 18.10.1907, das sowohl die USA als auch Deutschland ratifiziert haben, hat ein nicht an einem bewaffneten Konflikt beteiligter Staat einzuschreiten, wenn eine Konfliktpartei sein Territorium für die Kriegsführung benutzt.

Ansonsten verletzt er seine Neutralitätspflicht. Zur Unterbindung von Neutralitätspflichtverletzungen gehört danach auch ausdrücklich die Pflicht, zu verhindern, dass auf seinem Gebiet militärisch genutzte „funkentelegraphische Einrichtungen” des kriegführenden Staats installiert werden.

Die Bundesregierung hat somit zu verhindern, dass auf deutschem Territorium gelegene ausländische Militärbasen bei einem internationalen bewaffneten Konflikt in völkerrechtswidrige Militäreinsätze einbezogen werden.3. Ferner wird nach der UN-Aggressionsresolution 3314 vom 14.12.1974 als Angriffshandlung im Sinne des Art.39 der UN Charta angesehen, „die Handlung eines Staates, die in seiner Duldung besteht, dass sein Hoheitsgebiet, das er einem anderen Staat zur Verfügung gestellt hat, von diesem anderen Staat dazu benutzt wird, eine Angriffshandlung gegen einen dritten Staat zu begehen.« Die Liegenschaften der US-Airbase Ramstein sind kein exterritoriales Gebiet.

Sie gehören zum deutschen Staatsterritorium und sind den US-Streitkräften »lediglich« auf unbestimmte Zeit entsprechend Art.48 Abs.2 i.V.m. Art.53 Abs.1 ZA-NTS »zur ausschließlichen Nutzung zu Verteidigungszwecken überlassen« worden; Gem. Art.53 Abs.1 ZA-NTS gilt – und das dürfte manchen Angehörigen der US-Streitkräfte, die hier ihren Dienst verrichten, nur wenig bekannt sein – für die Benutzung dieser überlassenen Liegenschaften deutsches Recht, »soweit nicht in diesem Abkommen und in anderen internationalen Übereinkünften etwas anderes vorgesehen ist« und »sofern nicht die Organisation, die interne Funktionsweise und die Führung der Truppe und ihres zivilen Gefolges, ihrer Mitglieder und deren Angehöriger betroffen sind«.

  1. In anderen Übereinkünften ist aber nichts anderes vorgesehen.
  2. Weder der NATO-Vertrag vom 04.04.1949 noch das NATO Truppenstatut (NTS) vom 19.06.1951 und das Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut vom 03.08.1959 sehen eine Verpflichtung Deutschlands vor, die US-Streitkräfte bei der Nutzung von militärischen Liegenschaften zur Durchführung von Militäroperationen von der Beachtung deutschen Rechts freizustellen.

Gleiches gilt hinsichtlich der Regelungen im sog. Aufent-haltsvertrag vom 23.10.1954 (BGBl.1955 II, S.253). Nach Art. II NTS sind die stationierten Truppen in Deutschland ohnehin generell verpflichtet, das Recht des Aufenthaltsstaates, also deutsches Recht, zu achten.

  • Zu den durch die ausländischen Truppen in Deutschland zu beachtenden Rechtsvorschriften gehören im vorliegenden Zusammenhang namentlich das Verbot eines Angriffskrieges gem.
  • Art.26 GG sowie völkerrechtliche Bestimmungen zu militärischer Gewaltanwendung, wenn und soweit diese nach näherer Maßgabe von Art.25 GG oder Art.59 Abs.2 GG Bestandteil des innerstaatlichen Rechts sind.

Hierzu gehört das Unterscheidungsgebot in Art.48 ZP I sowie die Regelungen in Art 57 des Zusatzprotokolls zu den Genfer Rot Kreuz-Abkommen zum Schutz der Opfer bewaffneter Konflikte. Danach ist bei Kriegshandlungen stets darauf zu achten, dass die Zivilbevölkerung, zivile Personen und zivile Objekte verschont bleiben.

Wer einen Angriff plant oder beschließt, hat von jedem Angriff Abstand zu nehmen, bei dem zu rechnen ist, dass er auch Verluste unter der Zivilbevölkerung, die Verwundung von Zivilpersonen, die Beschädigung ziviler Objekte oder mehrere derartige Folgen zusammen verursacht, die in keinem Verhältnis zum erwarteten konkreten und unmittelbaren militärischen Vorteil stehen.

Außerdem dürfen einzelne als solche erkennbare Zivilpersonen nicht gezielt getötet werden, sofern und solange sie nicht unmittelbar an bewaffneten Kampfhandlungen teilnehmen, Art 51 Abs 2-3 ZP I. Dies haben die US-Streitkräfte, wenn sie von deutschem Boden aus operieren, zu beachten.

  • Hiergegen verstoßen die Drohnenangriffe der USA ständig.
  • Die militärische Bekämpfung von Gegnern durch bewaffnete Drohnen ist allenfalls gegen Kombattanten in einem akut stattfindenden militärischen Gefecht zulässig.
  • Dabei müssen die Zielpersonen durch ihre Bewaffnung klar als Kämpfer zu identifizieren sein.

Bewegt sich etwa ein afghanischer Bauer nach der Beteiligung an einer bewaffneten Aktion wieder als Zivilist auf seinem Feld oder im Dorf, gilt nur noch Polizeirecht. Das heißt, er kann für die Beteiligung an bewaffneten Aktionen strafrechtlich verfolgt und vor Gericht gestellt werden in gleicher Weise wie dies in Europa mit terroristischen Attentätern geschieht.

  1. Der überraschende und heimtückische Angriff durch eine bewaffnete Drohne ist in diesen Fällen nichts weiter als Lynchmord und keinesfalls durch ein UNO – Mandat wie etwa Resolute Support in Afghanistan gedeckt.
  2. Schließlich ist zu beachten, dass die US-Drohnenangriffe gegen Ziele in Pakistan, im Jemen und in Somalia gegen die territoriale Integrität dieser Zielstaaten verstoßen (Art.2 Ziff.4 UN-Charta).

Es handelt sich in jedem Einzelfall um völkerrechtswidrige Aggressionen. Nach Art.53 Abs.3 ZA-NTS sind die US-Streitkräfte verpflichtet sicherzustellen, »dass die deutschen Behörden die zur Wahrnehmung deutscher Belange erforderlichen Maßnahmen innerhalb der Lie-genschaft durchführen dürfen«.

Das gilt sowohl für die deutschen Behörden der Liegenschafts- und Vermögensverwaltung als auch etwa für das auf der US-Air Base Ramstein eingerichtete Unterstützungskommando der Bundeswehr. Die Bundeswehr unterhält seit 1996 in Ramstein beim Oberbefehlshaber der US Air Force in Europa (USAFE) ein »Verbindungskommando der Bundesluftwaffe«, das unmittelbaren Zugang zum US-Kommandeur hat und seinerseits dem Inspekteur der Luftwaffe berichtet.

Damit kann sie sich um alle für ihre Aufgabenwahrnehmung erforderlichen Informationen bemühen. Dabei arbeiten die deutschen und die US-Stellen zusammen, wobei die Einzelheiten dieser Zusammenarbeit im Unterzeichnungsprotokoll (UP) festgelegt sind. Nach Abs.4bis UP zu Art.53 ZA-NTS haben die Behörden der US-Seite den zuständigen deutschen Behörden »jede angemessene Unterstützung, die zur Wahrnehmung der deutschen Belange erforderlich ist, einschließlich des Zutritts zu den Liegenschaften nach vorheriger Anmeldung« zu gewähren, »damit sie ihre Amtspflichten erfüllen können«.

  1. Regelungen zur Kontrolle des Handelns der US-Streitkräfte in den ihnen überlassenen Liegenschaften können in entsprechenden Regierungsübereinkommen und Überlassungsvereinbarungen getroffen werden.
  2. Dabei hat die Bundesregierung darauf zu drängen, dass eine völkerrechtswidrige Nutzung der Liegenschaften ausgeschlossen wird.

Die Nutzungsrechte der Air-Base Ramstein sind nach Art.53 Abs.1 ZA-NTS lediglich auf die „befriedigende Erfüllung ihrer Verteidigungspflichten” gerichtet. Die Führung völkerrechtlicher Aggressionen und Angriffe auf Zivilpersonen sind von diesem Nutzungszweck nicht gedeckt.

Soweit es diesbezüglich zu Meinungsverschiedenheiten kommt, kann eine Bera-tende Kommission zum Zweck der Schlichtung gebildet werden oder gemäß Art 82 Buchst. c) ZA-NTS eine Änderung des Zusatzabkommens vereinbart werden. Scheitern solche Verhandlungen, kann Deutschland das Zusatzabkommen nach Art 81 Satz 2 ZA-NTS mit einer Frist von zwei Jahren kündigen.

Seite 5 Die Kündigungsmöglichkeit betrifft auch den Aufenthaltsvertrag von 1954, dessen automatisches Außerkrafttreten bei Abschluss eines Friedensvertrags vorgesehen war und der nach dem Abschluss des 2+4 Vertrags 1990 durch einen Notenwechsel unbefristet verlängert wurde.

  • Der Drohnenkrieg von Ramstein aus muss von der Bundesregierung kontrolliert und – soweit die Aktionen über den Einsatz in einem militärischen Gefecht hinausgehen – unterbunden werden.
  • Dafür tragen Frau Merkel und Frau von der Leyen persönlich die Verantwortung.
  • Lässt sich die Regierung der USA nicht auf eine solche Kontrolle ein, ist die Nutzung der Satellitenrelaisstation in Ramstein durch eine Nachverhandlung der Überlassungsvereinbarung auszuschließen.
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Lehnt die Regierung der USA dies ab, sind die Verträge, auf denen die Nutzung der Militärbasen der USA in Deutschland beruhen, zu kündigen und mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Abzug der russischen Truppen auch der Abzug der US-Amerikanischen Truppen aus Deutschland herbeizuführen.

  1. Lassen Sie uns gemeinsam informieren, Protestaktionen organisieren und eine zivilgesellschaftliche Bewegung entwickeln, die zu einer Mehrheit in unserem Land für diese Ziele führt.
  2. Von selbst werden Frau Merkel und die für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik Verantwortung tragenden Politi-ker nicht tätig werden.

Dies liegt zum einen an ihrer generellen Zahnlosigkeit im Umgang mit der Regierung in Washington und zum anderen an ihren eigenen Ambitionen zur weiteren Aufrüstung, wozu auch Pläne zur Ausstattung der Bundeswehr und einer europäischen Armee mit eigenen bewaffneten Kampfdrohnen gehören.

Der Traum muss Wirklichkeit werden von der Konversion der Air-Base Ramstein in eine zivile Nutzung mit einem kleinen Museum über die dann vergangene Zeit des von Ramstein aus geführten Drohnenkriegs, einem Museum, das von den tausenden ehemaligen US-Soldaten, die hier Dienst getan haben, besucht wird – als jederzeit willkommene Touristen.

Für ein Deutschland, in dem wir gerne und in Frieden mit allen Völkern in der Welt leben! Für ein Ramstein, von dem nur Frieden ausgeht! 09.09.2017. : Air Base Ramstein und das Völkerrecht – Alles erlaubt?

Sind in Ramstein Atomwaffen?

Der Fliegerhorst (Air Base) Ramstein in der Pfalz wird seit 1953 von den US-Streitkräften genutzt. Das Gelände hat eine Größe von ca.42 qkm. Die Landebahn ist 2.443 m lang. Die US-Streitkräfte nutzen Ramstein vorrangig als „Drehscheibe” für transkontinentale Versorgungs- und Truppentransporte.

Bis Ende 2005 wurde der Fliegerhorst erheblich ausgebaut, da die Rhein-Main-Airbase geschlossen und das Gelände dem Frankfurter Flughafen zugeschlagen wurde. (RH) Inzwischen ist das auf der Air Base Ramstein gelegene größte Atomwaffenlager der USA in Europa wohl leer. Das belegt eine neue Dienstvorschrift der US-Luftwaffe in Europa aus dem Januar 2007, auf die Hans Kristensen von der Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler (FAS) in Washington jetzt aufmerksam machte.

Die Vorschrift beschreibt, welche Flugplätze mit Nuklearwaffenlagern in Europa in den kommenden Monaten Besuch von amerikanischen Experten für Nuklearwaffensicherheit bekommen. Diese sollen den örtlichen Mannschaften bei der Vorbereitung auf die regelmäßigen Nuklearen Sicherheitsinspektionen (NSI) helfen.

  • Alle bekannten europäischen Nuklearwaffenstandorte sind dort gelistet.
  • Auch Büchel.
  • Ramstein aber fehlt erstmals.
  • Da die regelmäßigen Inspektionen für alle Nuklearstandorte in Europa Pflicht sind, geht Hans Kristensen davon aus, dass in Ramstein keine Nuklearwaffen mehr sind.
  • Der Luftwaffenstützpunkt »Ramstein Air Base« beherbergt spezielle Lagerstätten für insgesamt 216 nukleare Bomben der Typen B-61-3 und B-61-4.

In den Boden der Flugzeugschutzbauten sind 54 so genannte Nuklearwaffengrüfte (vaults) eingelassen, die je vier Atomwaffen aufnehmen können. Etwa 130 Waffen waren dort zuletzt eingelagert. Während der umfangreichen Bauarbeiten auf der Air Base in den vergangenen Jahren – Ramstein hat die Aufgaben der Rhein-Main Air Base in Frankfurt übernommen – wurden die Atomwaffen aus Sicherheitsgründen ausgelagert.

Vermutet wurde, dass die Waffen nach Abschluss der Bauarbeiten nach Ramstein zurückgebracht würden. Dies ist wohl nicht geschehen. Da die USA nun ihr größtes Lager geräumt haben, wird es für die Bundesregierung schwieriger, den Verbleib atomarer Waffen in Deutschland zu begründen. Viele Experten bezweifeln, dass die Waffen in Deutschland einen nachvollziehbaren militärischen Zweck erfüllen.

Abzugsbefürwortern hat die Bundesregierung bislang entgegengehalten, Washington halte an der Stationierung von Atomwaffen in Deutschland auch für die eigenen Streitkräfte fest und Berlin sei in der Pflicht, Solidarität in der Nato zu zeigen. Das erste Argument ist hinfällig.

Was machen die Amerikaner in Ramstein?

Die Air Base Ramstein bei Kaiserslautern gilt als der wichtigste Militärstützpunkt der USA in Europa. Die Amerikaner sind bereits seit mehr als 70 Jahren hier stationiert. Zum Hintergrund der schwer gesicherten Basis der US Air Force. Die Bedeutung der Air Base Ramstein für das US-Militär ist enorm.

Kann man in der Air Base Ramstein einkaufen?

KMCC Mall – Als erstes hielten wir an der KMCC Mall und besichtigten das große Einkaufszentrum. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Ein “Ramsteiner Hofbräuhaus” und zahlreiche Souvenirläden. Was versteht der Amerikaner unter typisch deutschen Souvenirs? Kuckucksuhren bis zum Abwinken, große Bierkrüge und Porzellan.

  • Außerdem gibt es “German Fashion Shops”, Book Stores, und ein großer Laden, in dem es so ziemlich alles gibt.
  • Ich hab mich in ein riesiges amerikanisches Ledersofa fallen lassen, monströse Staubsauger bestaunt und man musste mich gewaltsam aus der Kosmetikabteilung ziehen.
  • Leider dürfen wir dort selbst nichts einkaufen.

Aber wozu hat man gute Freunde? Sie hat mir ein paar Beauty Must-haves geschenkt – dazu später noch mehr. Zahlreiche Fastfood-Ketten sind im Food Court angesiedelt: Taco Bell, Subway, und wie sie alle heißen.Im E. Street Café ein paar Straßen weiter gibt es Starbucks Coffee – im gleichen Gebäude befindet sich auch der Ramstein Enlisted Club.

Wie viele Flugzeuge landen täglich in Ramstein?

Seit Ukraine-Krieg täglich 20 Flugzeuge in der Luft – Seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar gehen jeden Tag etwa 20 Flugzeuge – koordiniert vom Hauptquartier der NATO in Ramstein – in die Luft, erklärt Brigadegeneral Christoph Pliet. Neben Kampfjets seien das vor allem auch Aufklärungsflugzeuge der Nationen, Tankflugzeuge und Drohnen der NATO.

  1. Wer wann und wo in der Luft ist, welches Flugzeug an welcher Koordinate in der Luft betankt werden muss und wann die Flugzeuge wieder wo landen, all das werde in der Operationszentrale in Ramstein geplant und mit allen beteiligten Nationen koordiniert.
  2. Ob deutsche Eurofighter, die beispielsweise ab August zum Einsatz in Estland kommen sollen, amerikanische und vorübergehend für Überwachungsflüge an der Ostflanke zuständig sind oder Aufklärungsflugzeuge.

Im Hauptquartier der NATO in Ramstein laufen alle Fäden zusammen.

Wer bezahlt die Ramstein Air Base?

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Wo ist der größte Militärstützpunkt der Welt?

Fort Hood – die größte Militärbasis der Welt Aus aller Welt Hamburg – Der Armeestützpunkt Fort Hood im Süden des Bundesstaates Texas ist nach US-Angaben die größte Militärbasis der Welt. Die US-Army hat dort rund 45 000 Soldaten stationiert. Die Basis ist Heimat mehrerer Armee-Einheiten, darunter der 1.

Kavalleriedivision, der 4. Infanteriedivision und des 13. Logistikkommandos. Nach Informationen der „Washington Post” ist Fort Hood. wn Freitag, 06.11.2009, 12:00 Uhr Hamburg – Der Armeestützpunkt Fort Hood im Süden des Bundesstaates Texas ist nach US-Angaben die größte Militärbasis der Welt. Die US-Army hat dort rund 45 000 Soldaten stationiert.

Die Basis ist Heimat mehrerer Armee-Einheiten, darunter der 1. Kavalleriedivision, der 4. Infanteriedivision und des 13. Logistikkommandos. Nach Informationen der „Washington Post” ist Fort Hood auch der US-Militärstützpunkt mit der größten Zahl von Selbstmorden seit Beginn des US-geführten Einmarschs im Irak im Jahr 2003.

  • Namensgeber für den Militärstützpunkt ist der frühere General der Südstaaten-Armee aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, John Bell Hood (1831-1879).
  • Das Camp hatten die Amerikaner im Jahr 1941 eingerichtet und ständig erweitert.
  • Neben Kasernenbauten und Übungsgelände umfasst das Areal unter anderem auch Wohnhäuser für Soldatenfamilien und Zivilpersonen, eine Schule, ein Postamt und Freizeiteinrichtungen.

: Fort Hood – die größte Militärbasis der Welt

Ist Ramstein noch aktiv?

Nutzung nach dem russischen Überfall auf die Ukraine – Durch den russischen Überfall auf die Ukraine wurde Ramstein zu einer zentralen Schaltstelle der NATO. Seit Ende Februar 2022 plant das NATO-Hauptquartier auf der Air Base die Einsätze von Kampfflugzeugen entlang der Ostflanke des Bündnisses und führt sie durch.

  • Diese dienen in Folge des Krieges in der Ukraine der Abschreckung und Frühwarnung, sowie dem Schutz der östlichen Mitglieder.
  • Neben Aufklärungsmaschinen steigen auch Kampfjets mehrerer Alliierter von ihren Heimatplätzen auf und werden mit Unterstützung durch Luftbetankung an die Einsatzräume im Osten herangeführt.

Dort führen sie Schutzflüge durch und kehren danach wieder zurück zu ihrer jeweiligen Basis. Auch der in die Slowakei verlegte Deutsch-Niederländische PATRIOT-Einsatzverband der Luftwaffe wird im Rahmen des Schutzes der NATO-Ostflanke aus dem Hauptquartier angeleitet.

Wie viel Geld hat Rammstein verdient?

Mindestens fünf Firmen – So gibt es im Handelsregister Hinweise auf mindestens fünf Firmen, die mit Frontmann Lindemann direkt oder indirekt in Verbindung stehen. Die wichtigste Gesellschaft ist die Rammstein GbR mit Sitz in Berlin. Dort sind alle sechs Bandmitglieder auch Gesellschafter.

Das Gleiche gilt für die Rammstein Merchandising OHG und die Rundumschlag Management & Merchandising OHG, die an derselben Adresse in Berlin-Wilhelmsruh gemeldet sind. Beide haben sich auf den Handel mit Merchandise spezialisiert. Daneben gibt es noch die Konzertagentur Rammstein Konzert GmbH und den Musikzubehörhändler RZK Audio UG – ebenfalls gemeldet in Wilhelmsruh.

Im gleichen Haus sitzt noch die Agentur Ease, die neben Rammstein weitere Künstler wie Helene Fischer oder Robin Schulz vermarktet. Offiziell verbunden sind Ease und Rammstein allerdings nicht. Der letzte offizielle Geschäftsbericht eines dieser Unternehmen, der Rammstein Konzert GmbH, stammt aus dem Jahr 2007 – und weist nahezu ein Nullsummenspiel aus.

Einnahmen und Ausgaben glichen sich ungefähr aus – offenbar auch, weil Rammstein das Jahr hauptsächlich im Studio verbrachte. Was danach passierte, basiert im Wesentlichen auf Schätzungen. Laut verschiedener Medienberichte dürften die Gesamteinnahmen zwischen 400 Millionen und 1 Mrd. Euro gelegen haben.

In der Branche gilt Rammstein damit als unangefochtener Topverdiener im deutschen Showbusiness, und das bis heute. Selbst global sollen aktuell nur fünf weitere Bands einen höheren Umsatz erwirtschaften, darunter Superstars wie Elton John oder Coldplay.

  • Die höchsten Gewinne fährt Rammstein dabei laut Branchenexperten mit Konzerten ein.
  • Doch im Gegensatz zu vielen jüngeren Künstlern spielen bei Rammstein auch Alben noch eine relevante Rolle.
  • Das liegt am tendenziell älteren Zielpublikum, das sich die Platten noch tatsächlich kauft und nicht nur digital streamt.
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Dazu kommen noch zahlreiche Solo-Aktivitäten der einzelnen Musiker. Ramstein Air Base Tag Der Offenen Tür 2023 Mit starken Quartalszahlen hat der Veranstalter und Ticketvermarkter bei Investoren und Analysten viel Applaus eingeheimst. Nachdem die CTS-Aktie nach oben ausgebrochen ist, spricht einiges für weiter steigende Kurse Bekannt ist, dass mehrere Band-Mitglieder Immobilien in Berlin besitzen.

Wo gibt es noch amerikanische Kasernen in Deutschland?

Genutzte Übungsplätze – Aktuell sind den US-Streitkräften in Deutschland die Truppenübungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr sowie den britischen Streitkräften der Truppenübungsplatz Senne überlassen. Insbesondere die letzteren beiden Übungsplätze werden auch von der Bundeswehr und anderen alliierten Streitkräften genutzt. Hinzu kommen kleinere Standortübungsplätze.

Was wird in Ramstein gebaut?

Ramstein – Wenn die Amerikaner bauen, dann in Superlativen! Teslas Giga-Fabrik in Brandenburg. Jetzt die Giga-Klinik in Ramstein. Das entsteht derzeit neben der US-Airbase – das größte US-Auslandskrankenhaus weltweit: 1, 1 Milliarden teuer, 4000 Zimmer, 120 Behandlungsräume, 9 OP-Säle.

Von so einem riesigen neuen Krankenhaus können sowohl der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (60, SPD) als auch der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius (63, SPD) nur träumen. Zwar entsteht die Giga-Klinik mitten in Deutschland, aber auf amerikanischem Einfluss-Gebiet. Das Militärkrankenhaus ist geplant für die Vollversorgung von tausenden US-Amerikanern in Rheinland-Pfalz und verwundeter US-Soldaten aus Kriegsgebieten.

Deutschland beteiligt sich am Bau mit 151 Mio. Euro.

Wo würde eine Atombombe in Deutschland einschlagen?

US-Atombomben auf die DDR In Ostberlin sollten vier Atombomben einschlagen, in Leipzig und Jena drei, in Borna eine. Von der DDR wäre nichts mehr übriggeblieben.

Welche Kampfjets sind in Ramstein stationiert?

Ursprünglich als Behelfsflugplatz der deutschen Luftwaffe errichtet, beginnt die Geschichte der Ramstein Air Base im Jahr 1951, als amerikanische und französische Besatzungstruppen den Flugplatz zur „Landstuhl Air Base” und „Ramstein Air Force Installation” umbauten und erweiterten.

  • Ende 1957 fusionierten die beiden unabhängigen Einrichtungen zur Ramstein-Landstuhl Air Base, woraus schließlich (der Vereinfachung halber) Ramstein AB entstand.
  • Im Laufe der Zeit waren Kampfflugzeuge der Typen F-84, F-4 und F-16 in Ramstein stationiert.
  • Die letzten Jets wurden 1994 aus Ramstein abgezogen.

An Bedeutung gewann die Basis ab dem Jahre 1973, als das Hauptquartier der USAFE (United States Air Forces Europe) nach Ramstein verlegt wurde. Ein Jahr später folgt das heutige HQ Allied Air Command. Ihren hohen Bekanntheitsgrad „verdankt” die Air Base mehreren Faktoren:

Unglück beim Ramstein Flugtag 1988 Lagerung von taktischen Atomwaffen (bis mutmaßlich Anfang der 2000er Jahre) Zentrale Rolle beim Einsatz von Kampfdrohnen in Afrika und dem mittleren Osten

Im Zuge des Rhein-Main-Transition Program wurde Ramstein nach der Schließung der Rhein Main Air Base in Frankfurt zum zentralen Drehkreuz der US-Militärlogistik in Europa und stellt heute mit über 8000 Soldaten die größte Einrichtung der US Air Force außerhalb der USA dar.

  • Zu den wichtigen Einrichtungen zählt auch das Landstuhl Regional Medical Center.
  • Verwundete US-Soldaten werden in den meisten Fällen nach Ramstein ausgeflogen und im LRMC behandelt, bevor sie zurück in die USA gebracht werden.
  • Seit 2014 entsteht unter der Bezeichnung „Rhine Ordnance Barracks Medical Center” ein Neubau auf dem Gelände der Weilerbach Storage Area im Nordosten der Air Base.

Diese Einrichtung wird nach Fertigstellung das LRMC ersetzen. Seit dem Abzug der Kampfjets im Jahre 1994 stellt Ramstein eine rein logistische Komponente dar. Dazu verfügt die Air Base über einige Maschinen des Typs C-130J Super Hercules, welche dem hier stationierten 86 Airlift Wing angehören.

Hat Deutschland Atomwaffen Abwehr?

Deutschland hat keine eigenen Atombomben – Die Frage, ob Deutschland Atombomben hat, ist nicht erst seit dem Ukrainekrieg wichtig. Schon vorher war das Thema heiß umstritten. Zwar hat Deutschland keine eigenen Atombomben, aber es ist Mitglied des nuklearen Teilhabe-Programms der NATO.

Daher lagern rund 20 Atombomben der USA im Atomwaffenstützpunkt “Fliegerhorst Büchel” in Rheinland-Pfalz. Ursprünglich gab es auch in Memmingen, Nörvenich und Ramstein US-Atombomben, doch die sind mittlerweile abgezogen worden. In Europa lagern insgesamt rund 180 US-Atombomben, Außerhalb Deutschlands sind sie auf die Niederlande, Belgien, Italien und die Türkei verteilt. Außerdem haben Großbritannien und Frankreich eigene Atombomben. Sie gehören zu den weltweit neun Atommächten, zusammen mit den USA, Russland, China, Indien, Pakistan, Isreal und Nordkorea.

Deutschland hat keine eigenen Atombomben, aber die in der Eifel stationierten US-Atombomben sind ein strittiges Thema. imago images / Thomas Frey

Wird in Ramstein eine Klinik gebaut?

Bei ihrem Militärstützpunkt Ramstein errichten die USA derzeit die größte amerikanische Klinik im Ausland. In dem Krankenhaus der Superlative sollen künftig Menschen operiert, Wunden genäht und Kinder geboren werden.

Wie viel Menschen kamen in Ramstein ums Leben?

Am Mittwochabend geht es im Ersten um die Flugtagkatastrophe von Ramstein. Um 20.15 Uhr läuft der Spielfilm ” Ramstein – Das durchstoßene Herz”, im Anschluss eine Dokumentation. Der große Flugtag auf der Air Base in Ramstein am 28. August 1988 wurde zu einer der größten zivilen Katastrophen in der Bundesrepublik.

Beim Versuch die Figur des durchstoßenen Herzens zu fliegen, verunglückten drei Flugzeuge der italienischen Kunstflugstaffel.70 Menschen starben, viele Hunderte wurden verletzt. Für Überlebende, Angehörige und Opfer änderte sich das Leben von einer Sekunde auf die andere – für immer. Bis heute kämpfen viele mit den Folgen und dem Posttraumatischen Belastungssyndrom,

Der SWR-Fernsehfilm “Ramstein – Das durchstroßene Herz” will den Betroffenen 34 Jahre nach dem Unglück ein Denkmal setzen. Die Filmemacher betonen, dass er im engen Dialog mit den Betroffenen entstanden ist. Drehbuchautor Holger Karsten Schmidt hat sich für seine Recherchen Zeit genommen.

Warum wird in Ramstein ein Krankenhaus gebaut?

Vollversorgung für Tausende Amerikaner – Das Krankenhaus neben dem US-Stützpunkt Ramstein ist keine Reaktion auf den Ukraine-Krieg, sondern ein lange geplanter Ersatz für eine Klinik bei Landstuhl von 1953. Es ist nicht nur für verwundete US-Soldaten aus Kriegsgebieten gedacht, sondern auch zur Vollversorgung der Tausenden US-Amerikaner in Rheinland-Pfalz,

  • Zehn Kräne stehen in Betonfundamenten auf dem Areal, in der Spitze werden es 15 sein.
  • Baustellenlogistik ist entscheidend”, sagt Bachem vom LBB.
  • Wir haben hier aktuell 150 Arbeiter, später werden es 1.200 bis 1.400 sein – plus 160 Mann Büropersonal und Objektüberwachung.” Das gelte es abzustimmen.
  • Nicht jeder kann mit seinem Auto kommen, dafür wäre kein Platz.

Plus Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten. Das ist eine Herausforderung.” Sie sei extrem glücklich, wie es laufe. „Gelegentliche Dispute sind normal.”

Kann man in der Air Base Ramstein einkaufen?

KMCC Mall – Als erstes hielten wir an der KMCC Mall und besichtigten das große Einkaufszentrum. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Ein “Ramsteiner Hofbräuhaus” und zahlreiche Souvenirläden. Was versteht der Amerikaner unter typisch deutschen Souvenirs? Kuckucksuhren bis zum Abwinken, große Bierkrüge und Porzellan.

  • Außerdem gibt es “German Fashion Shops”, Book Stores, und ein großer Laden, in dem es so ziemlich alles gibt.
  • Ich hab mich in ein riesiges amerikanisches Ledersofa fallen lassen, monströse Staubsauger bestaunt und man musste mich gewaltsam aus der Kosmetikabteilung ziehen.
  • Leider dürfen wir dort selbst nichts einkaufen.

Aber wozu hat man gute Freunde? Sie hat mir ein paar Beauty Must-haves geschenkt – dazu später noch mehr. Zahlreiche Fastfood-Ketten sind im Food Court angesiedelt: Taco Bell, Subway, und wie sie alle heißen.Im E. Street Café ein paar Straßen weiter gibt es Starbucks Coffee – im gleichen Gebäude befindet sich auch der Ramstein Enlisted Club.

Ist Ramstein noch aktiv?

Nutzung nach dem russischen Überfall auf die Ukraine – Durch den russischen Überfall auf die Ukraine wurde Ramstein zu einer zentralen Schaltstelle der NATO. Seit Ende Februar 2022 plant das NATO-Hauptquartier auf der Air Base die Einsätze von Kampfflugzeugen entlang der Ostflanke des Bündnisses und führt sie durch.

  1. Diese dienen in Folge des Krieges in der Ukraine der Abschreckung und Frühwarnung, sowie dem Schutz der östlichen Mitglieder.
  2. Neben Aufklärungsmaschinen steigen auch Kampfjets mehrerer Alliierter von ihren Heimatplätzen auf und werden mit Unterstützung durch Luftbetankung an die Einsatzräume im Osten herangeführt.

Dort führen sie Schutzflüge durch und kehren danach wieder zurück zu ihrer jeweiligen Basis. Auch der in die Slowakei verlegte Deutsch-Niederländische PATRIOT-Einsatzverband der Luftwaffe wird im Rahmen des Schutzes der NATO-Ostflanke aus dem Hauptquartier angeleitet.

Wer nimmt in Ramstein teil?

Deutschland ist führendes Unterstützerland – Die Bundesregierung wurde zum Start des Ramstein-Formats von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht vertreten. Seit dem 20. Januar 2023 nimmt ihr Amtsnachfolger Boris Pistorius nun an den Treffen teil. Seit Beginn dieser internationalen Zusammenkunft gehört Deutschland zu den führenden Unterstützerländern der Ukraine.

Wie viele Flugzeuge landen täglich in Ramstein?

Seit Ukraine-Krieg täglich 20 Flugzeuge in der Luft – Seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar gehen jeden Tag etwa 20 Flugzeuge – koordiniert vom Hauptquartier der NATO in Ramstein – in die Luft, erklärt Brigadegeneral Christoph Pliet. Neben Kampfjets seien das vor allem auch Aufklärungsflugzeuge der Nationen, Tankflugzeuge und Drohnen der NATO.

  1. Wer wann und wo in der Luft ist, welches Flugzeug an welcher Koordinate in der Luft betankt werden muss und wann die Flugzeuge wieder wo landen, all das werde in der Operationszentrale in Ramstein geplant und mit allen beteiligten Nationen koordiniert.
  2. Ob deutsche Eurofighter, die beispielsweise ab August zum Einsatz in Estland kommen sollen, amerikanische und vorübergehend für Überwachungsflüge an der Ostflanke zuständig sind oder Aufklärungsflugzeuge.

Im Hauptquartier der NATO in Ramstein laufen alle Fäden zusammen.