Gamma-Gt Werte Ab Wann Gefährlich - Tehnopolis

Gamma-Gt Werte Ab Wann Gefährlich

Gamma-Gt Werte Ab Wann Gefährlich
Hohe Gamma-GT heißt: erhöhtes Risiko für tödliche Infarkte Über den Zusammenhang zwischen Gamma-GT-Werten und der Wahrscheinlichkeit, an einer kardiovaskulären Krankheit zu sterben, berichteten Professor Hanno Ulmer von der Universität Innsbruck und seine Kollegen in der Fachzeitschrift “Circulation” (112, 2005, 2130).

Enzym rangiert als Risikomarker hinter Hypertonie und Rauchen.

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen waren erhöhte ?-GT-Werte signifikant mit der kardiovaskulären Sterberate assoziiert. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung war eindeutig und der Zusammenhang unabhängig von anderen bekannten Risikofaktoren. So haben Männer mit einer ?-GT von mehr als 55 U/l ein 1,6fach höheres Sterberisiko als mit niedrigen Werten (unter 14 U/l); und Frauen mit mehr als 35 U/l haben ein 1,5fach höheres Risiko als bei Werten unter 9 U/l.

Der Schwellenwert, ab dem der Test ausreichend sensitiv ist, liegt nach Ulmers Angaben noch im Normalbereich, nämlich bei 16 U/l bei Männern und 11 U/l bei Frauen. Der Zusammenhang bestätigte sich in allen Subgruppen, etwa bei KHK, chronischer Herzinsuffizienz sowie Schlaganfall, war aber nicht immer signifikant.

Die Studie bestätigt Resultate vorangegangener Untersuchungen. Offenbar ist die ?-GT am Pathomechanismus der Atherosklerose direkt beteiligt. Das Enzym sei in zerebralen, koronaren und Karotis-Plaques gefunden worden, so Dr. Michele Emdin aus Pisa in Italien in einem Kommentar (Circulation 112, 2005, 2078).

  1. Es triggere dort pro-oxidative Prozesse.
  2. LDL-Lipoproteine transportieren ?-GT.
  3. Auch korreliere die ?-GT-Erhöhung mit dem Ausmaß der Plaque-Instabilität.
  4. Brauchen wir noch einen weiteren Risikofaktor?”, fragt Emdin.
  5. Die Antwort lautet: Ja! Die ?-GT könnten im Einzelfall für die Differentialtherapie bedeutend werden, so Emdin.

Schließlich vermehrten die Erkenntnisse über die ?-GT auch das Verständnis für die Pathomechanismen der Atherosklerose. : Hohe Gamma-GT heißt: erhöhtes Risiko für tödliche Infarkte

Bei welchem Leberwert wird es gefährlich?

Zwei Leberwerte sind besonders wichtig – Wichtige Aussagekraft dagegen haben vor allem diese beiden Leberwerte:

GOT, Glutamat-Oxalacetat-Transaminase GPT, Glutamat-Pyruvat-Transaminase

Die Werte von GOT und GPT sollten jeweils bei Frauen unter 35, bei Männer unter 50 liegen. „Sind diese Werte stark erhöht, kann etwas sehr Ernsthaftes, Akutes dahinterstecken, etwa eine akute Hepatitis”, warnt der Professor. Dann sollte auf jeden Fall ein Experte, also ein Gastroenterologe oder Hepatologe hinzugezogen werden.

Wie hoch darf der Gamma-GT sein?

Referenzwert

Einheit Referenzbereich
Männer bis 18 Jahre Frauen über 18 Jahre
U/L (Units pro Liter) 12–55 U/L 9–38 U/L

Wie hoch ist der Gamma-GT bei Leberzirrhose?

Der Gamma-GT Wert bei Leberzirrhose – Eine der Transaminasen ist ein sehr empfindlicher Parameter für Lebererkrankungen: der Gamma-GT Wert. Die Gamma-Glutamyl-Transferase (GGT) ist ein Enzym, das bestimmt Vorgänge im Stoffwechsel der Zellen ermöglicht.

  1. Grundsätzlich kann man es in unterschiedlichen Organen finden.
  2. Im Blut kann jedoch nur der Gamma-GT Wert aus der Leber gemessen werden.
  3. Daher wird ihre Aktivität bei Verdacht auf Lebererkrankungen bestimmt.
  4. Besonders bei Alkohol-bedingen Leberschäden und Abflussstörungen der Galle sind die Gamma-GT Werte erhöht.

Der Normalwert ist abhängig von Alter und Geschlecht. Bei erwachsenen Frauen sind Werte bis 39 U/l normal, bei Männern bis 66 U/l. Von einem erhöhten Gamma-GT Wert alleine kann man allerdings noch nicht zwingend auf einen Leberschaden schließen. Erst, wenn weitere Blutwerte, wie AST (Aspartat-Aminotransferase) und ALT (Alanin-Aminotransferase) ebenfalls außerhalb der Referenzwert liegen, kann sicher von einem bereit vorliegenden Leberschaden ausgegangen werden.

Was bedeutet ein Leberwert von 100?

Welche Vorgehensweise bei erhöhten Leberwerten wird empfohlen? – Zunächst sollte eine Einschätzung von Schweregrad und Leberfunktion erfolgen. Zeichen, die auf eine akute Gefährdung des Patienten hinweisen und eine stationäre Einweisung oder eine endoskopische Intervention erforderlich machen:

Gallengangsobstruktion mit Cholangitis (Charcot-Trias II: Ikterus, Fieber, Schmerzen) Leberwerte über das 100-Fache der Norm erhöht. Ursächlich sind meist akute Ereignisse wie Virushepatitis, Vergiftung (Paracetamol, Pilzvergiftung), seltener kardiale (Rechtsherzinsuffizienz) oder vaskuläre Ursachen (z.B. Budd-Chiari-Syndrom). Neben pathologischen Leberfunktionstests (Cholinesterase, Quick/INR, Albumin) liegen auch Zeichen der Dekompensation wie Ascites, Foetor hepaticus oder Bewusstseinseintrübung vor.

Bei Patienten, deren Leberwerte erstmalig erhöht nachgewiesen werden und das Zweifache des oberen Normwertes nicht übersteigen, kann zunächst eine Kontrolle in 2–3 Monaten erfolgen. Passagere Leberwerterhöhungen treten z.B. im Rahmen von Virusinfekten aus der Herpesgruppe (EBV, CMV, HSV, VZV) auf.

Medikamenteneinnahme, pflanzliche Substanzen, Tees, Nahrungsergänzungsmittel,Anabolika Alkohol-, Drogenabusus Hepatitisrisiken (Transfusionen, intravenöser Drogenmissbrauch, Tätowierungen, häufig wechselnde Geschlechtspartner, Auslandsaufenthalte) Exposition am Arbeitsplatz Lebererkrankungen in der Familie extrahepatische Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, metabolisches Syndrom, Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen, rheumatoide Arthritis, Sprue, Lupus erythematodes Muskel- oder Gelenkschmerzen Hautausschläge Blutungsneigung Juckreiz, Ikterus, Stuhl- und Urinverfärbungen Gewichtsverlust Schwangerschaft

Typische, auf eine Lebererkrankung hinweisende körperliche Symptome wie Spider naevi, Caput medusae oder Palmarerythem lassen sich meist erst in späten Stadien der Erkrankung feststellen.

Wie hoch sind die Leberwerte bei einer Fettleber?

Fettleber-Index (FLI): Indikator aus Blutwerten und Gewicht – Aus den Blutwerten für GGT und Triglyceride errechnet sich mit den Daten von (gemessen auf Taillenhöhe) der sogenannte Fettleber-Index (FLI). Im Internet gibt es zahlreiche Seiten mit kostenlosen FLI-Rechnern, wo man seine eigenen Werte eintragen kann.

Liegt der persönliche FLI über 60, besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fettleber. Ist die Leber dann im Ultraschall vergrößert, gilt die Diagnose Fettleber praktisch als gesichert. Nur in seltenen Fällen ist noch eine Punktion der Leber (Leberbiopsie) notwendig – das ist die Entnahme einer kleinen Gewebeprobe bei lokaler Betäubung zur mikroskopischen Untersuchung.

Ob das Lebergewebe schon durch eine Entzündung vernarbt ist und eine Tendenz zur Fibrose – der krankhaften Vermehrung von Bindegewebe – vorliegt, kann der Arzt mit einem Fibroscan untersuchen, einer Art Ultraschall. Er misst damit die Elastizität der Leber.

Wie hoch ist der GGT-Wert bei Leberkrebs?

Neuer Indikator für Krebsrisiko entdeckt – myPoint Einen neuen Risikoindikator für Krebserkrankungen hat ein Team um Dr. Alexander M. Strasak, Prof. Karl Peter Pfeiffer und Prof. Hanno Ulmer vom Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie entdeckt. Die Forscher konnten anhand von Gesundheitsdaten aus Vorarlberg zeigen, dass bei erhöhten Werten des Leberenzyms Gamma-Glutamyl-Transferase das Krebsrisiko deutlich ansteigt.

In der Labordiagnostik wird das Enzym Gamma-Glutamyl-Transferase (GGT) bisher vor allem als Indikator für Erkrankungen der Leber, der Gallenwege und für Alkoholismus herangezogen. Vor drei Jahren haben die Forscher des von Prof. Karl Peter Pfeiffer geleiteten Departments für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie in einer umfangreichen Studie erstmals zeigen können, dass das Leberenzym auch ein wertvoller Marker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein kann.

Bereits Jahre vor dem Auftreten tödlicher Herzerkrankungen oder eines Schlaganfalls sind die GGT-Werte nämlich deutlich erhöht. Nun konnte das Team um Dr. Alexander M. Strasak und Prof. Hanno Ulmer zeigen, dass dieses Enzym auch ein möglicher Indikator für ein erhöhtes Krebsrisiko sein kann.

Vor allem bei jungen Menschen auffällig Die neue Studie stützt sich auf die Auswertung von Daten aus Untersuchungen von knapp 80.000 gesunden Männern in Vorarlberg, die vom Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin im Rahmen des Vorarlberg Health Monitoring and Promotion Programme (VHM&PP) gesammelt und dokumentiert wurden.

„Unseren statistischen Analysen zufolge haben bereits Menschen mit einem leicht erhöhten GGT-Wert ein signifikant höheres Risiko für Tumorerkrankungen”, erklärt Dr. Alexander Strasak die Ergebnisse. „Bei Personen mit sehr hohen GGT-Werten steigt das Risiko stark an.” So haben Menschen mit einem GGT-Wert von 60 U/l ein um 20 Prozent erhöhtes Krebsrisiko, während ein GGT-Wert von 200 U/l mit einem um 70 Prozent gesteigerten Risiko verbunden ist.

  1. Dieser Zusammenhang ist vor allem bei jungen Menschen auffällig”, erklärt Strasak.
  2. Ab einem Alter von 65 Jahren verliert GGT laut unseren Daten seinen prädiktiven Wert.” Umwelteinflüsse verantwortlich? „Der Zusammenhang von GGT mit Tumorerkrankungen wurde bisher noch kaum untersucht”, sagt Alexander Strasak.

„Eine mögliche Erklärung für den zugrundeliegenden biologischen Mechanismus könnten aber die pro-oxidativen Funktionen des GGT sein.” In ihrer Studie haben die Innsbrucker Forscher den Zusammenhang auch für unterschiedliche Tumorarten untersucht. Dabei zeigte sich, dass GGT vor allem für Krebsarten relevant ist, die durch den Lebensstil beeinflusst werden.

  • GGT könnte deshalb ein brauchbarer Indikator für krebsfördernde Veränderungen sein”, so Dr. Strasak.
  • Wir wissen aus anderen Studien, dass die GGT-Werte auch mit krebserregenden Umwelteinflüssen korrelieren.” Bei Tumorerkrankungen mit vornehmlich endogenen Ursachen konnten die Statistiker dagegen keinen Zusammenhang erkennen.

Die Forscher des Departments für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie werden in kürze eine weitere Studie mit Gesundheitsdaten von Frauen veröffentlichen. Diese bestätigt weitgehend die nun in der renommierten Zeitschrift Cancer Research publizierten Ergebnisse aus der Männer-Studie.

Wie schnell verbessert sich der Gamma-GT wert?

Anstieg der GGT bei wenig Alkohol – Ist die Gamma GT erhöht, wird Alkohol nahezu unmittelbar angezeigt, denn es handelt sich hierbei um eine äußerst empfindliche Messgröße, Bereits ein bis zwei Gläser Wein täglich lassen die GGT in die Höhe schnellen. Allerdings normalisiert sich der Wert erst wieder nach durchschnittlich zwei bis drei Monaten. Die Gamma GT steigt bei Alkohol in geringen, aber regelmäßig konsumierten Mengen an. Diese enorme Empfindlichkeit, die beispielsweise im Gegensatz zu der Reaktionsgeschwindigkeit von CDT steht, führt allerdings auch dazu, dass nicht nur eine erhöhte Gamma GT bei Alkohol auftritt, sondern es haben auch bestimmte Medikamente Einfluss auf diese Variable.

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Männer: bis 60 U/lFrauen: bis 40 U/l

Abweichungen hiervon können zum einen auf übermäßigen Alkoholgenuss zurückgeführt werden. Zum anderen lassen auch gewisse Krankheiten oder damit in Verbindung stehende Medikamente die Werte ansteigen. Mögliche gesundheitliche Ursachen sind Leber- oder Gallenwegserkrankungen, weshalb diese Variable oft von einem Arzt im Rahmen eines Blutbildes zur Patientenbehandlung und -diagnose ermittelt wird.

Wie lange dauert es bis der Gamma-GT Wert sinkt?

Referenzbereiche der Leberenzyme in IFCC-Einheiten pro Liter gemessen bei 37 °C –

Enzym Frauen Männer
AST (GOT) unter 35 U/l unter 50 U/l
ALT (GPT) unter 35 U/l unter 50 U/l
Gamma-GT unter 40 U/l Unter 60 U/l
Alkalische Phosphatase (AP) 35 bis 105 U/l 40 bis 130 U/l

Zudem kann ein erhöhter AST-Wert auch auf einen Herzinfarkt hinweisen. In diesem Fall beginnt die Konzentration vier bis acht Stunden nach dem Ereignis anzusteigen und erreicht ihren Maximalwert nach etwa 16 bis 48 Stunden. Leicht erhöhte AST-Werte treten auch bei Schäden der Skelettmuskulatur nach Operationen und bei Muskelerkrankungen wie progressiver Muskeldystrophie auf.

  1. Ein gleichzeitiger Anstieg des AST und des ALT-Wertes weisen dagegen auf Leberschäden hin.
  2. Alanin-Aminotransferase Die Alanin-Aminotransferase (ALT) wird in Deutschland auch Glutamat-Pyruvattransaminase (GPT) genannt.
  3. Das ebenfalls am Proteinstoffwechsel beteiligte Enzym kommt in geringen Konzentrationen auch im Herz- und Skelettmuskel vor.

Für ALT gelten die gleichen Referenzwerte wie für AST. Ein erhöhter ALT-Wert weist auf akute oder chronische Hepatitis, toxische Leberschäden, Leberkrebs oder einen Verschlussikterus (Gelbsucht infolge Gallenflussbehinderung) hin. Gamma-Glutamyltransferase Die Gamma-Glutamyltransferase (GGT) ist ein membrangebundenes Enzym, das einen Glutamylrest von Glutathion auf Peptide überträgt.

  • Es ist in verschiedenen Organen wie der Leber, der Niere, dem Gehirn oder der Bauchspeicheldrüse zu finden.
  • Ein erhöhter GGT-Wert weist dennoch in der Regel auf Leberschäden hin.
  • Er ist der empfindlichste Indikator für Störungen der Leber- und Gallenfunktion und bei geringen Schäden manchmal der einzige Hinweis.

Normalerweise liegt der GGT-Wert bei Frauen unter 40 U/l und bei Männern unter 60 U/l. Stark erhöhte Konzentrationen sind charakteristisch für einen Verschlussikterus, einen Gallengangstau (Cholestase) oder toxische Leberschädigungen. Mäßig erhöhte Werte können bei chronischer Leberentzündung zum Beispiel durch Alkoholmissbrauch, bei Leberzirrhose oder Lebermetastasen auftreten.

Leicht erhöhte Werte können auf einen konstanten Alkoholkonsum, eine unkomplizierte Virushepatitis oder eine alkoholische Fettleber zurückgehen. Der GGT-Wert ist gut geeignet, um einen Alkoholismus zu erkennen. Jede dritte GGT-Werterhöhung geht auf chronisch überhöhten Alkoholkonsum zurück. Ein einmaliger Exzess langt dabei nicht aus, den Spiegel ansteigen zu lassen, außer wenn die Leber bereits vorgeschädigt ist.

Der GGT-Wert wird auch verwendet, um den Erfolg eines Alkoholentzugs zu überprüfen. Nach etwa drei Wochen sinkt der GGT-Wert um die Hälfte, nach zwei bis drei Monaten liegt er wieder im Normalbereich. Da das Enzym auch in anderen Geweben vorkommt, kann ein Anstieg des GGT-Wertes auch andere Ursachen wie eine Nierenerkrankung, einen Herzinfarkt, Diabetes mellitus oder Bluthochdruck haben.

Alkalische Phosphatase Die akalische Phosphatase (AP) ist eine Hydrolase, die Phosphat-Gruppen von verschiedenen Molekülen wie Proteinen, Nukleotiden und Alkaloiden entfernt. Sie kommt in allen Geweben vor, ist in höheren Konzentrationen aber in der Leber, in den Knochen und während der Schwangerschaft in der Plazenta vorhanden.

Der Referenzbereich liegt zwischen 35 bis 105 U/l bei Frauen und zwischen 40 und 130 U/l bei Männern. Wie die GGT auch zeigen erhöhte AP-Werte einen Gallenstau in und außerhalb der Leber (Verschlussikterus oder Cholestase) an. Auch bei viraler Hepatitis oder der Einnahme bestimmter Medikamente kann der AP-Spiegel ansteigen.

Auch im Knochen ist das Enzym in hoher Konzentration vorhanden. Sie wird dort von knochenaufbauenden Zellen, den Osteoblasten, produziert. Bei vielen Knochenerkrankungen ist die AP-Konzentration erhöht. Dazu zählen Knochenmarkentzündung (Morbus Paget), Knochenkrebs, Knochenmetastasen, Rachitis und Osteomalazie (krankhafter Knochenabbau).

Um Skeletterkrankungen aufzudecken, werden zusätzlich noch der Calcium- und Phosphatspiegel bestimmt. Im Kindes- und Jugendalter können erhöhte AP-Werte wegen des Knochenwachstums normal sein, und auch in der Schwangerschaft treten hohe Werte auf, ohne dass sie Krankheitscharakter haben.

Regeneration möglich Auch wenn die Leberwerte erhöht sind, heißt das nicht, dass das Organ nachhaltig geschädigt ist. Denn die Leber kann sich als einziges Organ des Körpers in gewissem Umfang wieder regenerieren. Vorraussetzung ist aber, dass der schädigende Stimulus, die virale Infektion, der Alkoholkonsum oder die Medikamenteneinnahme, wegfällt.

Dann kann sich neues Gewebe bilden, und die Leberwerte sinken wieder auf ein normales Maß.

Was bedeutet ein Leberwert von 1000?

Von Ulrich Jaehde und Navin Sarin / Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan. Erhöhte Leberwerte können Krankheiten anzeigen, aber auch unerwünschte Wirkung einer Arzneimittel­therapie sein. Was sagen Leberwerte aus, und wie werden Arzneistoffe bei Patienten mit Leberdysfunktion richtig dosiert? Die Leber hat in mehrfacher Hinsicht eine wesentliche Bedeutung für die Arzneimitteltherapie. Foto: Fotolia/ Sebastian Kaulitzki ” src=”https://localhost/fileadmin/_processed_/7/2/csm_tit-leber_fotolia_sebastian_kaulitzki.tiff_id453261_s55_x226_w220_h292_13cb6709a0.jpg” width=”250″ height=”330″> Zentrales Stoffwechselorgan des Menschen: die Leber Foto: Fotolia/ Sebastian Kaulitzki Bei Patienten mit einer Lebererkrankung können Standarddosierungen zu gefährlich hohen Plasmakonzentrationen und unerwünschten Wirkungen führen. Einige Apotheken bieten routinemäßig die Bestimmung von Leberwerten an. Die Prävalenz erhöhter, in der Apotheke gemessener Leberwerte wurde kürzlich mit etwa 15 Prozent ermittelt (1). Die Kenntnis der Leberwerte des Patienten sowie anderer Laborwerte bildet eine wichtige Grundlage für eine rationale Arzneimitteltherapie; dies gilt besonders für das Medika­tionsmanagement. Leberwerte sollten bei Lebererkrankungen sowie bei der Einnahme von Arzneimitteln, die hepa­to­toxisch wirken, regelmäßig überwacht werden. Die wichtigsten Leberwerte, ihre Re­fe­renz­be­reiche, Interpretation und be­ein­flussende Arzneistoffe sind in Tabelle 1 zusammengefasst. Aufgrund eines Beschlusses der Bundesärztekammer sollen alle Enzym­akti­vitätsmessungen seit 2003 bei 37 °C anstelle von 25 °C ausgeführt werden. Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, sollten stets die Referenzbereiche des jeweiligen Messlabors verwendet werden. Transaminasen (Aminotransferasen) Die zwei wichtigsten Leberenzyme sind die Transaminasen Alanin-Amino­transferase (ALT, früher GPT) und Aspartat-Aminotransferase (AST, früher GOT), die in Leberzellen vorkommen und bei einer akuten Leberschädigung aus den Hepatozyten ins Blut gelangen. Beide Enzyme sind sehr sensitive, aber unspezifische Marker mit langen Halbwertszeiten. Ein schneller Anstieg der ALT- beziehungsweise AST-Aktivität zeigt sich bei einem Untergang vitaler Hepatozyten. Sehr hohe Konzentrationen (> 1000 U/L) stehen oft im Zusammenhang mit einer akuten viralen Hepatitis, einer ischämischen Hepatitis oder toxischen Arzneimittelwirkungen. Das Verhältnis von AST zu ALT (De-Ritis-Quotient) ist bei der Diagnose einer Lebererkrankung interessant. Bei Leberschäden leichteren Grades ist der Quotient meist kleiner als 1. Ein hoher De-Ritis-Quotient (> 1) tritt eher bei schwereren Leberschäden auf. Dies hat seine Ursache in der Verteilung der AST und ALT innerhalb der Zelle. Die ALT kommt hauptsächlich im Zytosol vor und kann daher schon bei leichten Schäden ins Blut übertreten. Die AST hingegen ist zum größten Teil in den Mitochondrien der Zelle zu finden. Erst wenn Leberzellen vollständig zugrunde gehen, tritt AST ins Blut über. Eine Ausnahme gilt bei alkoholabhängigen Menschen: Hier ist der De-Ritis-Quotient bereits bei leichten Leberschäden erhöht, da AST bei Alkoholkranken auch aus den Muskelzellen freigesetzt wird. Bei einer chronischen alkoholischen Lebererkrankung ist der AST-Wert meist mindestens doppelt so hoch wie der ALT-Wert.

Können erhöhte Leberwerte auch harmlos sein?

Zu Unrecht als Trinker verdächtigt – Andreas Zbinden ist 43 Jahre alt, fühlt sich wohl und war zeit seines Lebens gesund. Daher kann er kaum glauben, was ihm sein Hausarzt bei der letzten Routinekontrolle mitteilt: Die Leberwerte sind deutlich erhöht.

  • Der Hausarzt empfiehlt weitere Blutanalysen und eine Ultraschalluntersuchung.
  • Dann spricht er ihn auf seinen Alkoholkonsum an.
  • Andreas wundert sich, denn er trinkt nur gelegentlich ein Glas guten Rotwein.
  • «Was heisst ‹gelegentlich›?», fragt der Hausarzt, und Andreas versucht, eine möglichst ehrliche Antwort zu geben: «Am Wochenende etwa 1 Flasche Rotwein, meist zusammen mit meiner Frau.» Selten trinkt er unter der Woche Alkohol, da er morgens früh aufstehen muss und nach Weingenuss am Vorabend nicht in Schwung kommt.

Trotzdem, der Hausarzt rät ihm, einmal 6 Wochen komplett auf Alkohol zu verzichten und dann die Werte nochmals kontrollieren zu lassen. Andreas schafft das mühelos und lässt die Werte nach dieser Zeit erneut bestimmen. Dann die böse Überraschung – die Werte sind weiter erhöht, sogar noch ein wenig angestiegen! Der Hausarzt scheint ihm die Alkoholpause nicht wirklich zu glauben, sodass Andreas fast ein wenig ärgerlich wird.

  • Er einigt sich mit dem Hausarzt auf eine Vorstellung beim Spezialisten, um der Sache auf den Grund zu gehen.
  • So wie Andreas geht es vielen Patienten mit erhöhten Leberwerten.
  • Meist werden diese auf ihren Alkoholkonsum angesprochen.
  • Manche trinken in der Tat zu viel und zu regelmässig, und Alkohol ist einer der häufigsten Gründe für Leberwerterhöhungen.

Aber bei vielen Menschen findet man ganz andere Ursachen. Leberwerterhöhungen können vergleichsweise harmlose Ursachen, wie einen grippalen Infekt, haben oder aber Zeichen einer chronischen Störung sein, die unbehandelt schwerwiegende Folgen haben könnte.

Welche Blutwerte sind kritisch?

Tab.1 – Quantitative Werte im Blut von Erwachsenen und Kindern, die nach Bestätigung durch Wiederholungsmessung aus der gleichen Probe, sofort dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden müssen

Meßgröße Wert Hinweis
Aktivierte partielle Thromboplastinzeit (APTT) > 75 sec Mangel oder Inaktivität der Faktoren VIII, IX, XI oder XII mit Gefahr der Blutung. Unter Heparintherapie besteht bei Verlängerung der APTT > 2,5fach des oberen Referenzbereichswertes die Gefahr der Blutung.
Aminotransferasen > 1000 U/l Mitteilung abhängig vom Patientengut der jeweiligen Klinik oder Praxis.
Ammoniak > 100 mg/dl (59 mmol/l) Gefahr der hepatischen Enzephalopathie. Komatöse Zustände treten gewöhnlich erst ab Konzentrationen > 300 mg/dl (176 mmol/l) auf.
Anionenlücke > 20 mmol/l Hinweisend auf Keto- oder Lactatazidose, Urämie, Alkoholkonsum, Salizylatintoxikation, Vergiftung mit Methanol, Ethylenglykol.
Anorganisches Phosphat < 1,0 mg/dl (0,32 mmol/l) > 9,0 mg/dl (2,9 mmol/l) Muskelschwäche, Muskelschmerz, zentralvenöse Symptome wie Verwirrtsein, Konfusion, Konvulsionen, Koma, respiratorische Insuffizienz mit metabolischer Azidose. Vorkommen bei akutem Tumorlysesyndrom, terminaler Niereninsuffizienz.
Antithrombin (AT) < 50% Es besteht ein erhebliches Inhibitordefizit, das bei erhöhter Aktivität der Prokoagulatoren ein hohes Risiko für thromboembolischer Komplikationen ist.
Äthylalkohol > 3,5 g/l (76 mmol/l) » 3,5 %o Bei Blutalkoholkonzentrationen von 3-4 g/l kann auch ohne die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten der Tod eintreten.
Bilirubin > 15 mg/dl (257 mmol/l) Hepatobiliäre Erkrankung vorwiegend durch hepatotrope Viren bedingt und somit infektiöser Genese mit Gefahr der Ansteckung.
Calcium, gesamt < 6,6 mg/dl (1,65 mmol/l) Das ionisierte Calcium liegt in einem Konzentrationsbereich, der zu einer hypokalziämischen Tetanie führen kann.
Calcium, frei < 3,1 mg/dl (0,78 mmol/l) Gefahr der hyperkalziämischen Krise, die mit Symptomen wie Volumenmangel, metabolischer
> 14 mg/dl (3,5 mmol/l) Enzephalopathie und gastrointestinalen Symptomen einhergeht.
> 6,3 mg/dl (1,6 mmol/l)
Chlorid < 75 mmol/l Hinweis auf eine erhebliche metabolische Alkalose.
> 125 mmol/l Hinweis auf eine massive primäre metabolische Azidose oder eine Pseudohyperchlorämie bei Bromidvergiftung.
Creatinin > 7,4 mg/dl (654 mmol/l) Akutes Nierenversagen, z.B. im Rahmen eines multiplen Organversagens oder einer Sepsis.
Creatininkinase > 1000 U/l Mitteilung abhängig vom Patientengut der jeweiligen Klinik oder Praxis.
D-Dimere positiv Bei disseminierter intravasaler Gerinnung (DIC) ist der Nachweis von D-Dimeren hinweisend auf die Phase II (dekompensierte Aktivierung des Hämostase- systems) oder Phase III (Vollbild der DIC).
Digoxin > 2,0 mg/l (2,56 nmol/l) Nichtkardiale Symptomatik wie Müdigkeit, Muskelschwäche, Übelkeit, Erbrechen, Lethargie, Kopfschmerz sowie kardiale Beschwerden wie
Digitoxin > 40 mg/l (52 nmol/l) Sinusarrhythmie, Bradykardie, verschiedene Grade der AV-Blockierung.
Fibrinogen < 0,8 g/l Gefahr einer Blutung.
Fibrinomere positiv Hinweis auf eine Verbrauchskoagulopathie bei disseminierter intravasaler Gerinnung, Sepsis, Schockzustand, Polytrauma, akuter Pankreatitis, geburtshilflicher Komplikation.
Glucose < 45 mg/dl (2,5 mmol/l) > 500 mg/dl (27,8 mmol/l) Neuroglykopenische Symptome, die von der Abschwächung der kognitiven Funktion bis zur Bewußtlosigkeit führen können. Coma diabeticum aufgrund von Insulinmangel. Entwicklung von osmotischer Diurese mit schwerer Exsikkose und diabetischer Ketoazidose (ß-Hydroxybutyrat > 5 mmol/l, Standardbicarbonat < 10 mmol/l).
Hämatokrit < 18% (L/L) Entspricht einer Hb-Konzen-tration < 6 g/dl. Das Myokard wird mangelhaft mit Sauerstoff versorgt.
> 61% (L/L) Bewirkt eine starke Hyperviskosität des Blutes, der Widerstand im Kreislauf ist hoch, es droht ein Herzversagen.
Hämoglobin < 6,6 g/dl Mangelnde Sauerstoffversorgung des Myokards.
> 19,9 g/dl Entspricht einem Hämatokrit > 61% und bewirkt ein Hyperviskositäts-Syndrom.
Harnsäure > 13 mg/dl (773 mmol/l) Akute Harnsäurenephropathie mit Tubulusblockade und Nierenversagen. Der Harnsäure/Creatinin-Quotient im Spontanurin ist dann > 1,0 (mg/mg).
Kalium < 2,8 mmol/l Klinisch stehen neuromuskuläre Symptome im Vordergrund mit genereller Schwäche der Skelettmuskulatur. Es kann zur vollständigen Lähmung, auch der Atemmuskulatur, kommen. Im EKG Abflachung oder Inversion der T-Welle, Erhöhung der U-Welle und Senkung der ST-Strecke. Eine rasche Absenkung des Kaliums kann zum Herzstillstand führen.
> 6,2 mmol/l Klinische Auswirkungen sind Herzrhythmusstörungen. In den präkordialen Ableitungen des EKG treten spitze T-Wellen auf, eine Verlängerung des PR-Intervalls oder ein kompletter Schenkelblock und eine Vorhof-asystolie. Eine aufsteigende Schwäche der Skelettmuskulatur kann zur schlaffen Tetraplegie und Lähmung der Atemmuskulatur führen.
Lactat > 45 mg/dl (5,0 mmol/l) Indikator einer Hyperlactatämie Typ A, für die eine mangelnde O2-Versorgung der Gewebe ursächlich ist. Der Metabolismus von Pyruvat ist nicht mehr oxidativ sondern reduktiv.
Lactat dehydrogenase > 1000 U/l Mitteilung abhängig vom Patientengut der jeweiligen Klinik oder Praxis.
Leukozytenzahl < 2000/ml Hohe Infektionsgefahr, wenn die Granulozytenzahl < 500/ml ist.
> 50.000/ml Hinweisend auf leukämoide Reaktion, z.B. bei Sepsis, oder auf Leukämie.
Lipase > 700 U/l Hinweisend auf akute Pankreatitis.
Magnesium < 1,0 mg/dl Charakteristische Symptome sind Parästhesien, Muskelkrämpfe, Irritabilität, athetoide Tetanie. Kardiale
(0,41 mmol/l) Arrhythmien treten oft gemeinsam mit Hypokaliämie auf, sie werden durch Digitalis gesteigert.
> 4,9 mg/dl (5,0 mmol/l) Herabsetzung der neuromuskulären Reizübertragung, dadurch Sedierung, Hypoventilation mit respiratorischer Azidose, Muskelschwäche, herabgesetzte Sehnenreflexe.
Natrium < 120 mmol/l Starke Störung der Tonizität (Wasserverteilung zwischen Intra- und Extrazellulärraum) durch Störung des ADH-Durstmecha-nismus, der Wasseraufnahme oder der renalen Konzentrierungs- und Verdünnungskapazität. Die klinischen Symptome einer starken Hyponatriämie resultieren aus dem Volumenmangel.
> 160 mmol/l Die Hauptmanifestationen der starken Hypernatriämie sind Störungen des Zentralnervensystems wie Desorientiertheit, sowie eine gesteigerte neuromuskuläre Erregbarkeit mit Zuckungen und Krampfanfällen.
Osmolalität < 240 mosmol/kg H2O Zelluläres Oedem mit Vermehrung des Zellvolumens und Ausbildung von neurologisch-psychiatrischen Symptomen.
> 330 mosmol/kg H2O Zellulärer Wasserverlust und intrazelluläre Zunahme osmotisch aktiver Substanzen, die nicht die Zellmembran permeieren. Folge: zentrale Symptomatik und Koma.
Osmotische Lücke > 10 mosmol/kg H2O Hinweisend auf Vergiftung mit Nichtelektrolyten, die eine Erhöhung der Plasmaosmolalität verursachen wie z.B. Äthanol, Methanol, Ethylenglykol, Isopropanol, Dichlormethan.
pCO2 < 19 mmHg (2,5 kPa) Hyperventilation
> 67 mmHg (8,9 kPa) Hypoventilation
pH < 7,2 Solche pH-Werte kennzeichnen eine schwer
> 7,6 dekompensierte Azidose bzw. Alkalose. Werte 7,60 sind lebensgefährlich.
T4 frei T3 gesamt > 35 ng/l (45 pmol/l) > 30 µg/l (46 nmol/l) Hinweis auf Thyreotoxikose, ein laborchemischer und klinischer Zustand, bei dem die Gewebe einer zu hohen Schilddrüsenhormonkonzentration ausgesetzt sind und darauf reagieren. Ursachen können sein: M. Basedow, Trophoblastentumor, hyperfunktionelles Adenom, toxische Knotenstruma, selten eine TSH-Überproduktion.
Thromboplastinzeit (TPZ) > 27 sec (etwa < 50%) Verminderung der Vitamin K-abhängigen Faktoren II, VII und X oder des Faktors V. Da alle diese Faktoren in der Leber gebildet werden, spricht eine Verminderung der TPZ unter die genannten Werte für eine erhebliche Störung der Syntheseleistung. Unter Cumarintherapie besteht bei einer TPZ 4 die Gefahr der Blutung.
Thrombozytenzahl < 20.000/ml Gefahr der Blutung. EDTA-induzierte Thrombozytopenie ausschließen.
> 1 Mio/ml Gefahr der Thrombose.
Troponin > 0,1 mg/l Hinweisend auf Herzinfarkt oder instabile Angina pectoris.

Was trinken um die Leber zu entgiften?

Leber entgiften durch Bitterstoffe in Gemüse – Die Natur hat hierfür eine ganze Reihe von Mitteln aufgelegt, die der Leber bei ihrer Arbeit helfen. Dazu gehören vor allem verschiedene Sorten von Gemüse, Obst oder auch Kräutern. So kurbeln die enthaltenen Bitterstoffe zum Beispiel den Gallenfluss sowie den Fettstoffwechsel an und helfen der Leber, sich zu entgiften. Zitrone aktiviert Enzyme, die die Leber entgiften sollen © Alexander Borisenko – Adobe Stock Zu empfehlenswerten Lebensmitteln gehören unter anderem:

Knoblauch – regt die Leberaktivität an, Schadstoffe werden schneller ausgeschieden Artischocken – enthalten viele Bitterstoffe, unterstützen die Leberentgiftung Brokkoli, Rettich, Radieschen – stärken die Leberfunktion Bittere Salate und Löwenzahn – regen die Fettverbrennung an Ingwer – wärmt von innen, stärkt das Immunsystem, entlastet die LeberZitrone – neutralisiert Säuren im Körper, aktiviert Enzyme und Verdauung Aprikose – enthält viele Antioxidantien, schützt vor Zellschäden Walnüsse – enthalten Gluthation, Omega-3-Fettsäuren und L-Arginin. Ammoniak wird besser ausgeschieden Paranüsse – enthalten viel Zink, unterstützt die LeberregenerationLeinöl – die Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend Grüner Tee – gilt als entgiftend und entfettend Kurkuma – enthält Curcumin, soll die Leber vor Giftstoffen schützen und Leberzellen regenerierenMariendistel – enthält Silymarin, das die Leberzellen kräftigt und regenerieren soll – gut als Tee anwendbar

Neben dieser Ergänzung des täglichen Speiseplans ist die Leber vor allem auch dafür dankbar, wenn Zucker, Fett und vor allem Kohlenhydrate reduziert werden. Die Fettleber entsteht mämlich nicht aus Fett, sondern wegen zu vieler Kohlenhydrate im Essen,

Kann Stress den Gamma-GT Wert erhöhen?

Erhöhte Leberwerte durch Stress? – Die Arbeit der Leber hat nicht nur Auswirkungen auf den Körper, sondern auch psychische – ein Fakt, der sich in geflügelten Worten wie „Welche Laus ist Dir denn über die Leber gelaufen?” zum Ausdruck kommen. Aber leidet das Organ wirklich unter Stress, unverarbeiteten Gefühlen, Wut oder emotionaler Anspannung? Und kann dies auch nachvollziehbare Auswirkungen auf die Leberwerte haben? Ja! Stress wirkt vermittelt durch das Stresshormon Cortisol auf die Leber und fördert dort die Einlagerung von Fett.

  • Auf längere Sicht können erhöhte Cortisol-Blutspiegel so die Entwicklung einer Fettleber fördern, da Stoffwechselprozesse gestört werden und der Fettabbau gedrosselt wird.
  • Sind die Werte hoch sollte man also keineswegs nur an übermäßigen Alkoholkonsum oder ungesunde Ernährung denken, sondern auch an die Psyche des Patienten.

Entspannung und Ausgeglichenheit statt Stress im Alltag können also auch dazu beitragen, die Werte zu senken. Die Psyche sollte also ebenfalls in eine Therapie mit einbezogen werden.

Welches Obst reinigt die Leber?

#1 Grapefruit – Die Grapefruit ist reich an Antioxidantien, Diese natürlichen Inhaltsstoffe schützen den Körper vor den schädlichen Auswirkungen freier Radikale, die als Zwischenprodukte im Stoffwechselprozess entstehen. Besonders das Vitamin C in der Frucht unterstützt die Reinigung der Leber und verbessert deren Funktion.

Wie fühlt man sich bei schlechten Leberwerten?

Erhöhte Leberwerte – Was tun? Sprach über die Ursachen von Lebererkrankungen: Chefarzt Prof. Dr. Albrecht Pfeiffer vom Klinikum Memmingen. Foto: Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen Die Leber ist das größte unserer inneren Organe. Sie übernimmt in unserem Körper vielfältige Aufgaben und ist lebenswichtig.

  1. Deswegen ist es von immenser Bedeutung, dass das Organ gut funktioniert.
  2. Wann das nicht der Fall ist und woran man dies erkennt, erklärte Chefarzt Prof. Dr.
  3. Albrecht Pfeiffer vom Klinikum Memmingen bei einer gut besuchten Patienteninformationsveranstaltung.
  4. Aum ein Gebiet der Medizin hat in den letzten Jahren solch erhebliche Fortschritte gemacht wie die Leberheilkunde, auch genannt Hepatologie”, informierte Prof.

Dr. Albrecht Pfeiffer, der Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Klinikum Memmingen. „Die Leber ist maßgeblich am Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen beteiligt.” Sie produziert Galle für die Verdauung und ist für die Entgiftung des Körpers verantwortlich – entzieht dem Blut also gefährliche Stoffe.

  • Und nicht nur das: „Sie bildet und speichert Vitamine sowie Zucker, den wir tagtäglich beispielsweise für unsere Gehirnleistung benötigen.” Ist die Leber erkrankt, seien die Symptome völlig unspezifisch.
  • Denn direkte Schmerzsignale sendet das Organ nicht aus.
  • Hinweise auf eine Lebererkrankung könnten Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gewichtsverlust, ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, lehmfarbener Stuhl oder bierbrauner Urin sein.

„Sowie die typische Gelbfärbung der Haut.” Eine häufige Ursache für Leberentzündungen seien Viren, die eine Virushepatitis verursachen. „Eine Hepatitis heilt in der Regel folgenlos aus, kann aber auch chronisch verlaufen”, so Chefarzt Pfeiffer. Vor allem bei Hepatitis C bestehe die Gefahr einer Chronifizierung.

  • Hepatitis A heile dagegen meistens rasch ab und auch die Hepatitis B chronifiziere eher selten.
  • Auch übermäßiger Alkohol schädige bekanntlich die Leber und könne bei zu hohem Konsum zu einer Fettleber führen.
  • Dabei lagert sich, wie der Name schon sagt, Fett in der Leber ab.” Neben Alkohol könnten auch Übergewicht, eine Diabeteserkrankung oder eine Virushepatitis eine Fettleber verursachen.

„Heutzutage leidet circa ein Drittel aller Erwachsenen unter einer Fettleber”, so Pfeiffer. Gefährlich werde es, wenn sich das Organ entzündet. „Dann kann es zu einer Leberfibrose, also einer beginnenden Vernarbung, und später zu einer Zirrhose kommen.” Dabei sterben Leberzellen ab, die Leber verhärtet und vernarbt vollständig und kann ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen.

  1. Eine Zirrhose birgt auch das Risiko für Leberkrebs, eines der weltweit am stärksten steigenden Karzinome.” Pfeiffer führt dies auf die Wohlstandgesellschaft mit „zu guter Ernährung bei zu wenig körperlicher Bewegung” zurück.
  2. Auch eine Überdosierung von Medikamenten kann der Leber schaden.
  3. Denn viele Medikamente werden laut Pfeiffer über die Leber abgebaut: „Eine zu hohe Dosis, beispielsweise an Schmerzmitteln wie Paracetamol, kann ein akutes Leberversagen verursachen.” Ein Indiz für die Funktion der Leber ist laut Pfeiffer beispielsweise der Gehalt des Proteins Albumin und des gelben Gallenfarbstoffes Bilirubin im Blut: „Ist die Leber krank, sinkt oft der Albumingehalt und steigt die Bilirubinkonzentration.

Deswegen färben sich auch die Haut und die Augen der Betroffenen gelb.” Zur näheren Untersuchung der Leber dienen laut Pfeiffer neben einer Vielfalt von Laboruntersuchungen auch bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomografie oder Kernspintomografie.

  • Bei einer Leberbiopsie wird eine Gewebeprobe entnommen und unter dem Mikroskop untersucht.
  • Wollen wir der Leber etwas Gutes tun, sollten wir laut Pfeiffer Übergewicht vermeiden, Bewegung in den Alltag einbauen und mit Alkohol bescheiden umgehen.
  • Affee dagegen scheint eine gewisse Schutzfunktion bei Lebererkrankungen zu haben.

: Erhöhte Leberwerte – Was tun?

Können sich schlechte Leberwerte wieder verbessern?

Mit diesen Maßnahmen senken Sie Ihre Leberwerte – Im Folgenden erfahren Sie, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um vor der MPU Ihre Leberwerte zu senken:

Viel Wasser oder Kräutertee trinken – mindestens 2 Liter am Tag Nicht mehr als 60 g Fett am Tag essen, ggf. eine kurze Fastenzeit einlegen Sportliche Betätigung Keinen Alkohol trinken Keine Drogen konsumieren Nicht rauchen Medikamente nur einnehmen, wenn dies auch notwendig ist

Der wichtigste Aspekt, um Leberwerte zu senken, ist der Alkohol- und Drogenverzicht, Da die Leber Schadstoffe abbaut – dazu gehören Alkohol, Drogen, Nikotin und Medikamente – verlangt ihr der Konsum dieser Gifte viel Arbeit ab und schadet somit der Regeneration des Organs.

Möchten Sie Ihre Leberwerte senken, spielt die Ernährung ebenfalls eine wichtige Rolle: Die Leber speichert beispielsweise Fettsäuren ab, wenn sie mit zu viel Zucker und Fett konfrontiert wird. In Folge verfettet die Leber. Insbesondere häufiger und regelmäßiger Alkoholkonsum führt zu einer sogenannten Fettleber,

Damit diese sich regenerieren kann ist nicht nur der Verzicht auf Alkohol, sondern ebenfalls eine ausgewogene Ernährung notwendig. Konsumieren Sie, um Ihre Leberwerte zu senken, nicht mehr als 60 g tierische Fette pro Tag, Viel Sport hilft ebenfalls dabei, überschüssiges Fett zu verbrennen und so eine Ablagerung in der Leber zu verhindern,

Wie kann man schnell die Leberwerte senken?

Was Sie selbst tun können –

Eine gesunde Lebensweise kann Leberschäden vorbeugen und bei Lebererkrankungen helfen. Achten Sie auf eine ausgewogene, nicht zu fettreiche Ernährung.

Bewegen Sie sich regelmäßig. Experten empfehlen, etwa 3 Stunden pro Woche körperlich aktiv zu sein.

Verringern Sie langsam Ihr Gewicht, wenn Sie übergewichtig sind. Vermeiden Sie aber Hungerkuren oder Nulldiäten, diese belasten die Leber stark.

Für alle dauerhaften Erkrankungen der Leber gilt: Alkohol verschlechtert den Verlauf erheblich. Verzichten Sie daher auf Alkohol. Falls Ihnen dies schwerfällt, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Gegen Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Viren gibt es wirksame Impfungen. Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob Sie sich impfen lassen sollten.

Juni 2019, herausgegeben von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

Welche Medikamente erhöhen den Gamma-GT wert?

Gamma-GT mäßig erhöht – Hat chronischer Alkoholismus zu Leberschäden wie Leberzirrhose oder alkoholtoxischer Hepatitis geführt, findet sich ein erhöhter Gamma-GT-Wert bis etwa 300 U/l. Ähnliche Blutwerte finden sich im Rahmen folgender Erkrankungen:

Chronisch aktive Hepatitis Primär biliäre Zirrhose, auch Primär biliäre Cholangitis genannt (Entzündung der innerhalb der Leber gelegenen Gallenwege; seltene Ursache für Leberzirrhose) Hepatozelluläres Karzinom (häufigste Form von Leberkrebs ) Lebermetastasen akute oder chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

Neben Krankheiten kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente über einen längeren Zeitraum bewirken, dass sich die Gamma-GT erhöht. Dazu gehören zum Beispiel Antikonvulsiva, die in der Therapie von Epilepsie eingesetzt werden (Phenobarbital, Phenytoin, Primidon und andere).

Wie kann man die Leber entfetten?

Bei Fettleber Essenspausen und Entlastungstage einhalten – Zwischen den Mahlzeiten braucht die Leber Pausen. Die alte Regel, lieber viele kleine Mahlzeiten zu essen, kann die Leberzellen überfordern. So kommt die Leber zur Ruhe:

Nur 3 Mahlzeiten pro Tag essen. Keine Zwischenmahlzeiten/Snacks, Zur Leberentlastung evtl. Intervallfasten versuchen: nur 2 Mahlzeiten am Tag (z.B. um 10 und um 18 Uhr), dann 16 Stunden Pause. Oder: Kalorienfasten mit nur 800 Kalorien täglich an 2 Entlastungstagen pro Woche. Hilfe bei Heißhungerattacken: ein großes Glas Wasser trinken und/oder Bittertropfen nehmen.Auch 1 Hafertag pro Woche trägt zur Heilung der Fettleber bei. Es dürfen dabei morgens, mittags und abends nur Haferflocken mit minimaler geschmacklicher Beigabe gegessen werden ( Anleitung Hafertage ).

Was bedeutet ein Leberwert von 1000?

Von Ulrich Jaehde und Navin Sarin / Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan. Erhöhte Leberwerte können Krankheiten anzeigen, aber auch unerwünschte Wirkung einer Arzneimittel­therapie sein. Was sagen Leberwerte aus, und wie werden Arzneistoffe bei Patienten mit Leberdysfunktion richtig dosiert? Die Leber hat in mehrfacher Hinsicht eine wesentliche Bedeutung für die Arzneimitteltherapie. Foto: Fotolia/ Sebastian Kaulitzki ” src=”https://localhost/fileadmin/_processed_/7/2/csm_tit-leber_fotolia_sebastian_kaulitzki.tiff_id453261_s55_x226_w220_h292_13cb6709a0.jpg” width=”250″ height=”330″> Zentrales Stoffwechselorgan des Menschen: die Leber Foto: Fotolia/ Sebastian Kaulitzki Bei Patienten mit einer Lebererkrankung können Standarddosierungen zu gefährlich hohen Plasmakonzentrationen und unerwünschten Wirkungen führen. Einige Apotheken bieten routinemäßig die Bestimmung von Leberwerten an. Die Prävalenz erhöhter, in der Apotheke gemessener Leberwerte wurde kürzlich mit etwa 15 Prozent ermittelt (1). Die Kenntnis der Leberwerte des Patienten sowie anderer Laborwerte bildet eine wichtige Grundlage für eine rationale Arzneimitteltherapie; dies gilt besonders für das Medika­tionsmanagement. Leberwerte sollten bei Lebererkrankungen sowie bei der Einnahme von Arzneimitteln, die hepa­to­toxisch wirken, regelmäßig überwacht werden. Die wichtigsten Leberwerte, ihre Re­fe­renz­be­reiche, Interpretation und be­ein­flussende Arzneistoffe sind in Tabelle 1 zusammengefasst. Aufgrund eines Beschlusses der Bundesärztekammer sollen alle Enzym­akti­vitätsmessungen seit 2003 bei 37 °C anstelle von 25 °C ausgeführt werden. Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, sollten stets die Referenzbereiche des jeweiligen Messlabors verwendet werden. Transaminasen (Aminotransferasen) Die zwei wichtigsten Leberenzyme sind die Transaminasen Alanin-Amino­transferase (ALT, früher GPT) und Aspartat-Aminotransferase (AST, früher GOT), die in Leberzellen vorkommen und bei einer akuten Leberschädigung aus den Hepatozyten ins Blut gelangen. Beide Enzyme sind sehr sensitive, aber unspezifische Marker mit langen Halbwertszeiten. Ein schneller Anstieg der ALT- beziehungsweise AST-Aktivität zeigt sich bei einem Untergang vitaler Hepatozyten. Sehr hohe Konzentrationen (> 1000 U/L) stehen oft im Zusammenhang mit einer akuten viralen Hepatitis, einer ischämischen Hepatitis oder toxischen Arzneimittelwirkungen. Das Verhältnis von AST zu ALT (De-Ritis-Quotient) ist bei der Diagnose einer Lebererkrankung interessant. Bei Leberschäden leichteren Grades ist der Quotient meist kleiner als 1. Ein hoher De-Ritis-Quotient (> 1) tritt eher bei schwereren Leberschäden auf. Dies hat seine Ursache in der Verteilung der AST und ALT innerhalb der Zelle. Die ALT kommt hauptsächlich im Zytosol vor und kann daher schon bei leichten Schäden ins Blut übertreten. Die AST hingegen ist zum größten Teil in den Mitochondrien der Zelle zu finden. Erst wenn Leberzellen vollständig zugrunde gehen, tritt AST ins Blut über. Eine Ausnahme gilt bei alkoholabhängigen Menschen: Hier ist der De-Ritis-Quotient bereits bei leichten Leberschäden erhöht, da AST bei Alkoholkranken auch aus den Muskelzellen freigesetzt wird. Bei einer chronischen alkoholischen Lebererkrankung ist der AST-Wert meist mindestens doppelt so hoch wie der ALT-Wert.

Wie hoch ist der GPT Wert bei Leberzirrhose?

Was bedeutet der Wert? Was ist das? – GPT ist die Abkürzung für Glutamat-Pyruvat-Transaminase und wird auch aus Alanin-Aminotransferase bezeichnet (ALT, ALAT). Es handelt sich dabei um einen wichtigen Laborwert, der Aufschluss über die Leberfunktion gibt.

GTP kommt zu 85% im Zytoplasma und zu 15% in den Mitochondrien der Leberzellen vorGOT kommt zu 80% in der Mitochondrien und zu 20% im Zytoplasma der Leberzellen vorGGT kommt in den Zellen der kleinen Gallenwege vor

Da die Verteilung der beiden Enzyme so gegensätzlich ist, kann anhand der Blutwerte auf den Schweregrad der Lebererkrankung rückgeschlossen werden. Dazu wird der sog. De-Ritis-Quotient berechnet indem man GOT durch GPT teilt. Das Ergebnis wird wie folgt beurteilt:

< 1.0 spricht für einen Leberschaden leichteren Grades> 1.0 spricht für einen Leberschaden schwereren Grades

Liegt der GOT-Wert also über dem GPT-Wert, geht man von einem schweren Leberschaden aus.

Wie hoch ist der höchste Leberwert?

Was sind Normwerte?

Alter Gamma-GT-Normalwert (in u/l)
4 bis 6 Jahre Bis 26
7 bis 12 Jahre Bis 19
13 bis 17 Jahre Frauen: bis 38 Männer: bis 52
Erwachsenenalter Frauen: bis 39 Männer: bis 66

Wie kann man schnell die Leberwerte senken?

Was Sie selbst tun können –

Eine gesunde Lebensweise kann Leberschäden vorbeugen und bei Lebererkrankungen helfen. Achten Sie auf eine ausgewogene, nicht zu fettreiche Ernährung.

Bewegen Sie sich regelmäßig. Experten empfehlen, etwa 3 Stunden pro Woche körperlich aktiv zu sein.

Verringern Sie langsam Ihr Gewicht, wenn Sie übergewichtig sind. Vermeiden Sie aber Hungerkuren oder Nulldiäten, diese belasten die Leber stark.

Für alle dauerhaften Erkrankungen der Leber gilt: Alkohol verschlechtert den Verlauf erheblich. Verzichten Sie daher auf Alkohol. Falls Ihnen dies schwerfällt, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Gegen Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Viren gibt es wirksame Impfungen. Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob Sie sich impfen lassen sollten.

Juni 2019, herausgegeben von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung