Thrombose-Spritze Wann Am Tag - Tehnopolis

Thrombose-Spritze Wann Am Tag

Thrombose-Spritze Wann Am Tag
Dosierung – Die Dosierung von Enoxaparin ist abhängig von der Indikation. Bei der prä- und postoperativen Thromboembolieprophylaxe werden bei Patienten mit mäßigem Risiko einmal täglich 2000 I.E. (20 mg) subkutan über 7 bis 10 Tage appliziert. Patienten mit einem hohen Risiko erhalten 4000 I.E. (40 mg) einmal täglich, dabei sollte die erste Applikation etwa 12 Stunden vor der Operation erfolgen. Bei größeren orthopädischen Eingriffen kann die Thromboseprophylaxe bis zu fünf Wochen, bei Tumoroperationen bis zu vier Wochen empfehlenswert sein. Patienten mit reduzierter Mobilität erhalten einmal täglich 4000 I.E. (40 mg) subkutan über sechs Tage bis zwei Wochen, unabhängig vom Regenerationsstatus. Die Therapie tiefer Venenthrombosen oder Lungenembolien erfolgt subkutan mit einer Dosierung von 150 I.E. (1,5 mg) pro Kilogramm Körpergewicht einmal täglich oder aufgrund bestimmter Risikofaktoren (Adipositas, Tumorerkrankung, proximale Thrombose) mit 100 I.E. pro Kilogramm Körpergewicht zweimal täglich. Die Behandlung dauert in der Regel 10 Tage an, gegebenenfalls kann zu oralen Antikoagulanzien gewechselt werden. Zur Vorbeugung von Blutgerinnseln während einer Hämodialyse werden bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko 50 I.E./kg (0,5 mg) bei doppeltem Gefäßzugang oder 75 I.E./kg (0,75 mg) Enoxaparin bei einfachem Gefäßzugang über bis zu vier Stunden gegeben. Bei instabiler Angina pectoris sowie eines NSTEMI werden alle 12 Stunden 100 I.E./kg Enoxaparin subkutan appliziert. Die Behandlung sollte für zwei bis acht Tage durchgeführt und mit einer antithrombozytären Therapie (z.B. Acetylsalicylsäure) kombiniert werden. Die Therapie des akuten Myokardinfarkts (STEMI) erfolgt zunächst durch eine intravenöse Bolusgabe von 3000 I.E. (30 mg) Enoxaparin. Anschließend werden sofort und danach im Abstand von 12 Stunden jeweils 100 I.E./kg subkutan appliziert. Die Kombination mit einer antithrombozytären Therapie ist empfehlenswert. Die Behandlung erfolgt über etwa acht Tage. Bei der Behandlung von älteren Patienten über 75 Jahren darf zur Therapie des akuten Myokardinfarkts (STEMI) kein intravenöser Bolus gegeben werden. Stattdessen wird die Behandlung mit der subkutanen Applikation von 75 I.E./kg Enoxaparin alle 12 Stunden begonnen. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance > 15 ml/min und < 30 ml/min) wird eine Dosisreduktion sowie ein Monitoring der Anti-Faktor-Xa-Aktivität empfohlen.

Wann am besten Thrombosespritze setzen?

Heparine sind in der Akut-Therapie meist ein Thrombose-Medikament der ersten Wahl. Da in einigen Akut-Situationen, z.B. nach Operationen, bei Gipsverband oder bei längerer Bettlägerigkeit, ein erhöhtes Thromboserisiko besteht, wird es in der Regel auch zur Vorbeugung einer Thrombose eingesetzt.

Wann gibt man Thrombosespritzen morgens oder abends?

Wann Thrombosespritze Abends? Zeitpunkt der Gabe – In der Regel abends ; mindestens 12 Stunden Medikamentenpause bei elektiver Lumbalpunktion.

Welche Uhrzeit Heparin Spritzen?

Niedermolekulare Heparine sind nicht plazenta- gängig und schaden daher dem Baby sicher nicht! In der Regel wird mit dem Heparinspritzen ab Feststellung der Schwangerschaft begonnen. Es wird meist einmal täglich gespritzt, die Tageszeit spielt keine Rolle, sollte aber immer gleich sein.

Wie viel Stunden zwischen Thrombose Spritze?

Zwischen zwei Injektionen sollte jedoch ein Abstand von mindestens 12 Stunden liegen. Auf keinen Fall dürfen 2 Injektionen hintereinander gegeben werden. Wenn Sie die Anwendung von Clexane abbrechen Ein ausreichender Schutz vor Thrombosen ist dann nicht gewährleistet.

Kann man bei der Thrombosespritze etwas falsch machen?

Anti-Thrombose-Spritzen: Wie eine Nadel in den Luftballon Direkt aus dem dpa-Newskanal Hamburg (dpa/tmn) – Sie werden oft verordnet, wenn ein Bein lange ruhiggestellt wird. Anti-Thrombose-Spritzen mit dem Wirkstoff Heparin sollen in dem Fall der Bildung von Blutgerinnseln in den Venen vorbeugen.

Die Spritzen können auch zum Einsatz kommen, wenn bestehende Blutgerinnsel aufgelöst werden sollen. Häufig müssen Patienten eine Anti-Thrombose-Behandlung zu Hause selbst fortführen. Das heißt: Sie müssen sich die Spritze setzen. Klingt simpel und ist es laut dem Allgemeinmediziner Martin Scherer auch: “Das geht total einfach und ist ganz unkompliziert.” Patienten kommen zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt zunächst die Praxis, um die Heparin-Spritze zu bekommen, schildert der Professor für Allgemeinmedizin und Direktor des Instituts und der Poliklinik für Allgemeinmedizin am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf.

Die Hausärzte oder geschultes Praxispersonal zeigen den Patienten, wie sie sich daheim spritzen können. Was ist zu beachten? Spritze wie ein Dartpfeil greifen Die Hauptstelle für das Spritzen von Heparin ist der seitliche Bauchbereich, etwas unterhalb des Bauchnabels.

  • Die Spritze muss ins subkutane Fettgewebe dringen”, erklärt Scherer.
  • Rechtshänder greifen sich mit der linken Hand an den Bauch und bilden eine Hautfalte.
  • Dann nehmen sie mit der anderen, in diesem Fall rechten Hand die Spritze “wie einen Dartpfeil zwischen Daumen- und Zeigefinger” und stechen mit ein wenig Schwung in die Hautfalte rein.

Anschließend drücken sie den Kolben und entleeren die Spritze. “Stellen Sie sich vor, Sie würden mit einer Nadel einen Luftballon zerplatzen lassen”, rät Scherer. Dabei würde man auch nicht zaghaft rumstochern, sondern im Wissen, nichts falsch machen zu können, mit einer flüssigen Bewegung in die “Haut” des Ballons reinstechen.

Allzu schlanken Patientinnen und Patienten, die überhaupt kein Fett unter der Bauchhaut hätten, würde der Mediziner das Selbst-Injizieren allerdings nicht empfehlen. Bei ihnen sollten im Zweifel weiterhin die Hausärztin oder der Hausarzt die Spritzen setzen. Ein minimaler, kaum spürbarer Piks Und wie überwindet man sich, wenn man immer noch Bedenken hat? “Ängstliche Patientinnen und Patienten kann man beruhigen, indem man ihnen erklärt, dass es sich bei der Heparin-Spritze wirklich nur um einen minimalen, kaum spürbaren Piks handelt”, sagt Scherer.

“Man kann dabei wirklich überhaupt nichts falsch oder kaputt machen.” Jede Blutabnahme und jede Impfung spüre man mehr als eine Anti-Thrombose-Spritze in den Bauch. Deswegen sei auch eine Betäubung der Haut durch ein Lokalanästhetikum nicht nötig, sagt der Arzt.

  • Ompressionsstrümpfe und Übungen Nicht nur Heparin-Spritzen beugen Blutgerinnseln vor.
  • Weitere Hilfsmittel sind Thromboseprophylaxe- oder Kompressionsstrümpfe.
  • Und Bewegung hilft.
  • Bei längeren Reisen im Zug oder Flugzeug ist es darum zum Beispiel ratsam, öfters aufzustehen, um die Beine auszutreten.
  • Zusätzlich kann die sogenannte “Muskelpumpe” aktiviert werden, indem die Wadenmuskulatur in Schwung gebracht wird: Mit den Füßen gibt man im Sitzen, als würde man Auto fahren, abwechselnd Gas und nimmt Gas weg.

Diese Bewegung wiederholt man ungefähr 15 Mal. Oder man stellt sich auf die Zehenspitzen und wippt auf und ab. “Mit diesen Übungen kann man auch nach einem Krankenhausaufenthalt wieder langsam in die Bewegung reinkommen”, sagt Karsten Hartmann, Arzt am Venenzentrum in Freiburg.

Bewegung und bestimmte Sportarten tun Patientinnen und Patienten mit Venenerkrankungen ohnehin gut. “Alle Sportarten, bei denen die Beinmuskeln beansprucht werden, sind zu empfehlen”, sagt der Venenspezialist. Das gilt vor allem für solche, die unter Wasser ausgeübt werden wie Schwimmen oder Aqua-Jogging.

© dpa-infocom, dpa:210601-99-817475/3 : Anti-Thrombose-Spritzen: Wie eine Nadel in den Luftballon

Was muss ich bei Thrombosespritzen beachten?

Spritze in den Bauch: 2 cm Abstand halten zum Nabel, zu blauen Flecken, zu Narben oder zu Wunden. Nicht oberhalb des Nabels spritzen. Spritze in den Oberschenkel: Vorder- oder Außenseite im mittleren Drittel. Durchführung Schutzkappe mit einer kleinen Drehbewegung abziehen, Nadel nicht berühren.

Kann man Heparin auch morgens Spritzen?

4. Wie wird eine LMW-Heparintherapie praktisch durchgeführt? – Wählen Sie eine geeignete Injektionsstelle entsprechend der grünen Markierungen auf der Abbildung und desinfizieren Sie die Stellen mit einem Alkoholtupfer. Heparine werden nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Sie müssen subkutan – durch Einspritzen in die Haut und das Unterhautgewebe – zugeführt werden.

Die Menge des zu verabreichenden Heparins reicht von 0,2 bis 0,5 Milliliter. Das Medikament wird in Fertigspritzen steril geliefert. Es hat eine festmontierte kleine Nadel, die mit einer Schutzkappe versehen ist. Nach Desinfektion der Bauch- oder Oberschenkelhaut mittels Alkoholtupfers erfolgt die Injektion in eine kleine hochgezogene Hautfalte.

Nach Entfernen der Spritze wird die Einstichstelle kurz nach desinfiziert und das Heparindepot durch leichtes Verreiben verteilt. (Abbildung). Weiter empfehlen wir für die folgenden Injektionen immer andere Hautstellen zu wählen. Schwangere sollten das Heparin besser in die Oberschenkelhaut injizieren. Bilden Sie mit Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte und stechen Sie die Nadel mit der anderen Hand senkrecht und vollständig in die Hautfalte ein. Injizieren Sie nun langsam das Medikament, warten einige Sekunden und ziehen die Spritze dann wieder heraus. Lassen Sie erst danach die Hautfalte los und tupfen Sie die Einstichstelle kurz ab.

Warum Heparin abends Spritzen?

Praktisches Vorgehen bei der Umstellung von oralen Antikoagulanzien auf niedermolekulares Heparin – Bei Patienten mit einem hohen Thromboembolie-Risiko, d.h. bei den zuletzt geschilderten Patienten mit oder ohne Vorhofflimmern (Tab.2), muss auch in der Umstellungsperiode dafür Sorge getragen werden, dass der Patient adäquat „therapeutisch” antikoaguliert wird.

  1. Mit UFH würde dies bedeuten, dass die aPTT auf das etwa Zweifache des Ausgangswertes verlängert werden müsste, bei Einsatz eines NMH muss unter diesen Umständen die gewichtsadaptierte therapeutisch festgelegte Dosis eingesetzt werden.
  2. Diese von den verschiedenen Herstellern empfohlene therapeutische Dosis liegt im Bereich von 200 Anti-Xa-Einheiten/kg Körpergewicht und Tag.

Bei den verschiedenen im Handel erhältlichen Präparaten sollte man sich hierbei auf die angegebenen gewichtsadaptierten Dosierungen stützen. Die meisten Erfahrungen mit therapeutischen Dosierungen basieren auf den Studien zur Sekundärprophylaxe nach tiefer Venenthrombose oder Lungenembolie mit Tinzaparin,

Für Enoxaparin liegen auch Erfahrungen in kardiologischen Risikosituationen vor, Die Situation verhält sich etwas anders bei Patienten, die mit einem INR-Wert im niedrigen Intensitätsbereich, das heißt INR von 2,0 bis 3,0 behandelt werden. Bei diesen Patienten – es handelt sich in den meisten Fällen um Patienten mit chronischem Vorhofflimmern oder einer Sekundärprophylaxe nach durchgemachter TVT oder Lungenembolie (Tab.2) – besteht durch die kurzfristige Unterbrechung der oralen Antikoagulanz kein hohes Thromboembolie-Risiko, sodass in der Übergangszeit auch eine niedrigere Antikoagulation in einer so genannten „halbtherapeutischen Dosierung”, und möglicherweise sogar im prophylaktischen Bereich, erfolgen kann.

Unter „halbtherapeutischer Dosierung” verstehen wir die Hälfte der nach den Gewichtstabellen angegebenen therapeutischen Dosierung. Beispielsweise kommt es bei chronischem Vorhofflimmern ohne Antikoagulation in etwa 7 Fällen/Jahr zu einem thromboembolischen Ereignis,

Wenn bei dieser Indikation die Antikoagulation von einer therapeutischen auf eine halbtherapeutische zurückgenommen wird, ist es sehr unwahrscheinlich, dass in den wenigen Tagen der Überbrückung ein solches Ereignis auftritt. Dasselbe gilt für einen Patienten, der wegen einer tiefen Venenthrombose seit mehr als vier Wochen unter oralen Antikoagulanzien steht.

Wenn der Tag der Operation oder Intervention festgelegt ist, wird dem Patienten einige Tage vorher mitgeteilt, seine abendlich einzunehmenden oralen Antikoagulanzien (z.B. Marcumar®) abzusetzen. Es muss dann nachfolgend zunächst täglich der INR-Wert bestimmt werden.

Unterschreitet er den therapeutischen Bereich von 2,0, wird mit der Gabe des NMH begonnen. Bisher gibt es keine schlüssigen Untersuchungsbefunde zur Frage, ob in dieser Situation die zweimal tägliche Gabe (z.B. von Enoxaparin) gegenüber der einmal täglichen Gabe des NMH (z.B. von Tinzaparin oder Nadroparin) bei Hochrisikopatienten zu bevorzugen ist.

Bei den Patienten mit hohem Risiko wird dann täglich die volle berechnete Dosierung injiziert, bei den Patienten mit niedrigem Risiko 50 % dieser Dosierung („halbtherapeutisch”). Bei den Patienten mit hohem Risiko sollte das NMH bei Einmalgabe am Tag vor dem Eingriff gesplittet werden, also am Morgen und Abend jeweils die Hälfte verabreicht werden, da dies zumindest aus theoretischer Sicht am Tag des Eingriffs hinsichtlich Thromboseschutz und Blutungsrisiko vorteilhafter erscheint.

  • Bei der einmaligen Gabe am Morgen des Vortags vor dem Eingriff könnte sonst der Heparin-Schutz 24 Stunden später unzureichend sein, wenn erst 36 h später, also am Abend des operativen Eingriffs die nächste Gabe des NMH erfolgt.
  • Bei den Patienten mit niedrigem Risiko sollte die „halbtherapeutische” Heparin-Dosis am besten jeweils abends verabreicht werden.
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Durch die abendliche Gabe sind am kommenden Morgen die Anti-Xa-Spiegel noch messbar, aber in einem relativ niedrigen Bereich, der es in den meisten Fällen erlauben lässt, den interventionellen Eingriff unter einem gewissen Thromboseschutz ohne erhöhtes Blutungsrisiko durchzuführen.

  • Die Therapie mit dem NMH sollte dann am Abend des Operationstages wieder aufgenommen werden.
  • Bei den Hochrisikopatienten könnte es von Vorteil sein, am frühen Nachmittag die Zeit bis zur abendlichen Dosis mit einer prophylaktischen Dosierung eines NMH zu überbrücken.
  • Sollte es sich um eine Operation mit hohem Blutungsrisiko handeln oder kommt es postoperativ noch zu erheblichem Blutabgang durch die Wunddrainage, muss eventuell die abendliche Dosis des NMH reduziert werden.

Hierfür müssen individuelle, patientenbezogene Entscheidungen getroffen werden. Bei stabilen Verhältnissen und fehlender Indikation für eine mögliche Nachoperation kann dann 2 bis 5 Tage nach dem Eingriff die orale Antikoagulation wieder begonnen werden.

Warum tut Thrombosespritze so weh?

Hintergrund Heparin ist ein Medikament, das verwendet wird, um die Blutgerinnung zu hemmen. Es gibt zwei verschiedene Formen – unfraktioniertes Heparin (UFH) und niedermolekulares Heparin (NMH). LMWH hat eine längere Halbwertszeit (die Zeit, die vergeht, bis die Konzentration eines Medikaments im Körper um 50 % reduziert ist) und weniger Nebenwirkungen als UFH.

  • Heparin wird in der Regel durch eine Injektion direkt unter die Haut in die Fettschicht unter der Haut verabreicht, so dass es langsam an den Körper abgegeben wird.
  • Diese Art der Injektion kann manchmal zu Hautblutungen und Schmerzen an der Einstichstelle führen.
  • Hautblutungen entstehen, wenn die kleinen Blutgefäße und Kapillaren unter der Haut brechen und bluten und zu einer Verfärbung der Haut führen.

Diese Blutung kann sich manchmal verschlimmern und eine Schwellung, ein so genanntes Hämatom, verursachen, das entsteht, wenn sich Blut an der Verletzungsstelle ansammelt. Mehrere Studien wurden durchgeführt, um zu sehen, inwieweit sich die Geschwindigkeit der Injektion auf die Schmerzen und Hautblutungen an der Stelle, an der die Injektion verabreicht wird, auswirkt, aber ihre Ergebnisse unterschieden sich und die Studienautoren kamen zu keinem klaren Ergebnis.

Die Forscher der Studie gehen davon aus, dass eine langsame Injektion von Heparin dem Gewebe unter der Haut Zeit gibt, das injizierte Volumen aufzunehmen, was zu einem geringeren Druck, einer geringeren Kapillarblutung und einer geringeren Schmerzintensität an der Einstichstelle führt und damit die Wahrscheinlichkeit von Blutergüssen an der Einstichstelle minimiert.

Die Ergebnisse der Studien sind jedoch unterschiedlich und die Studienautoren sind zu keiner eindeutigen Schlussfolgerung gelangt. Studienmerkmale und Hauptergebnisse Wir suchten nach Studien, die die Auswirkungen der Geschwindigkeit der Injektion auf die Stärke der Schmerzen und Hautblutungen an der Einstichstelle untersuchten (auf dem Stand von März 22).

Wir fanden vier Studien die unsere Einschlusskriterien erfüllten. Sechs RCTs erfüllten die Einschlusskriterien und wurden in den Review eingeschlossen (1073 Teilnehmer). Die einbezogenen Studien fanden in Thailand, der Türkei, Italien und China statt und umfassten insgesamt 503 Personen (312 weibliche und 191 männliche Teilnehmer).

Alle Studienteilnehmer erhielten LMWH, während in keiner Studie UFH verwendet wurde. Die Untersucher injiziert Heparin schnell oder langsam in das Abdomen (den Bauch) der Teilnehmer. Die Teilnehmer konnten die Gabe der Injektion beobachten und wussten, ob diese schnell (10 Sekunden lang) oder langsam (30 Sekunden lang) verabreicht wurde.

Wir ermittelten, dass die Schmerzen 48 Stunden nach einer langsamen Injektion möglicherweise geringfügig reduziert sind. Auch bei der langsamen Injektion kann es 48 und 60 Stunden nach der Injektion zu kleineren und weniger Hautblutungen kommen. In keiner der eingeschlossenen Studien wurde die Größe oder Inzidenz von Hämatomen erhoben.

Vertrauenswürdigkeit der Evidenz Wir stuften die Sicherheit der Evidenz als gering oder sehr gering ein, da wir nur eine kleine Anzahl veröffentlichter Studien fanden die über unsere Fragestellung berichteten zudem waren die Studien klein und zeigten widersprüchliche Ergebnisse.

  • Die Tatsache, dass die Teilnehmer wussten, ob eine schnelle oder eine langsame Injektion verabreicht wurde, könnte die Ergebnisse ebenfalls beeinflusst haben, da dieses Wissen sie dazu veranlasst haben könnte, unterschiedliche Techniken (z.B.
  • Anwendung von Kälte, Wärme oder Massage) anzuwenden, um die Schmerzen und Hautblutungen zu lindern, je nachdem, welchen Eingriff sie erhalten hatten.

If you found this evidence helpful, please consider donating to Cochrane. We are a charity that produces accessible evidence to help people make health and care decisions. Schlussfolgerungen der Autoren: Die sichere Verabreichung von Medikamenten und die Verbesserung des Patientenwohls sind die wichtigsten Ziele klinischer Pflegefachpersonen.

  1. In diesem Review wurden fünf RCTs identifiziert, in denen die Wirkungen der Dauer einer subkutanen Heparin-Injektion auf die Schmerzintensität, die Größe und die Inzidenz von Hautblutungen untersucht wurden.
  2. Wir ermittelten, dass die Schmerzen 48 Stunden nach einer langsamen Injektion möglicherweise geringfügig reduziert sind.

Ebenso gibt es möglicherweise nach einer langsamen Injektion im Vergleich zu einer schnellen Injektion 48 und 60 Stunden nach der Injektion eine Abnahme der Größe und Inzidenz von Hautblutungen. Wir stuften die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz für alle Endpunkte aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Risikos für Bias, der unzureichenden Präzision der Ergebnisse und Inkonsistenz herab.

  • Entsprechend werden neue Studien mit einem robusteren Design, mehr Teilnehmenden und einem Fokus auf unterschiedlichen Injektionsgeschwindigkeiten hilfreich sein, um die Vertrauenswürdigkeit der verfügbaren Evidenz zu stärken.
  • Den gesamten wissenschaftlichen Abstract lesen.
  • Hintergrund: Heparin ist ein gerinnungshemmendes Medikament, das in der Regel subkutan injiziert wird.

Die subkutane Verabreichung von Heparin kann zu Komplikationen wie Hautblutungen, Hämatomen und Schmerzen an der Injektionsstelle führen. Einer der Faktoren, der Schmerzen, Hämatome und Hautblutungen möglicherweise beeinflussen kann, ist die Geschwindigkeit der Injektion.

  1. Es sind einige Studien durchgeführt worden, um zu ermitteln, ob die Geschwindigkeit der Injektion das Ausmaß von Schmerzen und Hautblutungen an der Injektionsstelle beeinflusst.
  2. Die Ergebnisse dieser Studien sind jedoch unterschiedlich, und die Studienautoren gelangten zu keiner eindeutigen Schlussfolgerung.

Dies ist die zweite Aktualisierung eines systematischen Reviews, der erstmalig 2014 veröffentlicht wurde. Zielsetzungen: Ziel des Reviews war es, die Wirkungen der Dauer (Geschwindigkeit) der subkutanen Heparin-Injektion auf Schmerzen und Hautblutungen im Bereich der Injektionsstelle bei Personen zu untersuchen, die in Krankenhäuser oder andere medizinische Einrichtungen aufgenommen wurden und bei denen eine Behandlung mit unfraktioniertem Heparin (UFH) oder niedermolekularem Heparin (LMWH) erforderlich ist.

Wir betrachteten zudem das Auftreten von Hämatomen im Bereich der Injektionsstelle. Suchstrategie: Der Cochrane Vascular Information Specialist durchsuchte bis zum 22. Juni 2020 das Cochrane Vascular Specialised Register, die Datenbanken CENTRAL, MEDLINE, Embase und CINAHL sowie die International Clinical Trials Registry Platform der Weltgesundheitsorganisation und das ClinicalTrials.gov-Studienregister.

Wir überprüften die Literaturverzeichnisse der eingeschlossenen Studien, um zusätzliche Studien zu identifizieren. Auswahlkriterien: Wir suchten nach randomisierten kontrollierten Studien (RCTs), in denen die Wirkungen unterschiedlicher Geschwindigkeiten der subkutanen Injektion von Heparin auf Schmerzen, Hautblutungen und Hämatomen im Bereich der Injektionsstelle verglichen wurden.

  1. Datensammlung und ‐analyse: Für diese Aktualisierung führten zwei Review-Autoren unabhängig voneinander die Studienselektion durch, extrahierten Daten mit der Software Covidence und bewerteten die methodische Qualität mit dem Cochrane Risk of Bias Tool.
  2. Die primären interessierenden Endpunkte waren die Schmerzintensität an der Injektionsstelle sowie die Größe und Inzidenz von Hautblutungen.

Die sekundären interessierenden Endpunkte waren die Größe und Inzidenz von Hämatomen an der Injektionsstelle. Wir berechneten die Odds Ratio (OR), die Mittelwertdifferenz (MD) oder die standardisierten Mittelwertdifferenz (SMD) mit ihren entsprechenden 95%-Konfidenzintervallen (KIs).

  1. Wir bewerteten die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz unter Anwendung der GRADE-Kriterien.
  2. Hauptergebnisse: Wir identifizierten für diese Aktualisierung eine neue Studie, so dass insgesamt fünf Studien mit 503 Teilnehmenden eingeschlossen wurden, die eine subkutane Injektion von LMWH in die Bauchdecke erhielten.

Aufgrund der Art der Intervention war es in keiner der einbezogenen Studien möglich, die Teilnehmenden und Betreuenden (das Personal) zu verblinden. Zwei Studien beschrieben die Verblindung der Untersuchenden. Insgesamt war die methodische Qualität der eingeschlossenen Studien moderat.

  1. Die Dauer der schnellen Injektion betrug 10 Sekunden und die Dauer der langsamen Injektion 30 Sekunden in allen eingeschlossenen Studien.
  2. Vier Studien berichteten über die Schmerzintensität im Bereich der Injektionsstelle nach jeder Injektion zu verschiedenen Zeitpunkten.
  3. Zwei Studien bewerteten die Schmerzintensität im Bereich der Einstichstelle unmittelbar nach jeder Injektion; die Metaanalyse ergab keine Evidenz für einen Unterschied in der Schmerzintensität im Bereich der Einstichstelle unmittelbar nach der langsamen Injektion im Vergleich zur schnellen Injektion (MD −1,52, 95% KI −3,56 bis 0,53; 140 Teilnehmende; Evidenz von niedriger Vertrauenswürdigkeit).
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Eine Metaanalyse der Ergebnisse von drei Studien erbrachte den Hinweis, dass die Schmerzintensität 48 Stunden nach einer langsamen Heparin-Injektion im Vergleich zu einer schnellen Injektion möglicherweise geringfügig reduziert ist (MD −1,60, 95% KI −2,69 bis −0,51; 103 Teilnehmende; Evidenz von niedriger Vertrauenswürdigkeit).

  1. Fünf Studien bewerteten die Größe der Hautblutungen nach 48 Stunden und zwei Studien die Größe der Hautblutungen nach 60 Stunden.
  2. Eine Metaanalyse ergab, dass die Größe der Hautblutungen 48 Stunden (SMD −0,54, 95% KI −1,05 bis −0,02; 503 Teilnehmende; 5 Studien; Evidenz von sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit) und 60 Stunden (SMD −0,49, 95% KI −0,93 bis −0,06; 84 Teilnehmende; 2 Studien; Evidenz von niedriger Vertrauenswürdigkeit) nach einer langsamen Injektion im Vergleich zu einer schnellen Injektion möglicherweise geringer ist.

Es gab keine Evidenz in Bezug auf einen Unterschied in der Größe der Hautblutungen 72 Stunden nach der langsamen Injektion im Vergleich zur schnellen Injektion (SMD −0,27, 95 % KI −0,61 bis 0,06; 140 Teilnehmende; 2 Studien; Evidenz von niedriger Vertrauenswürdigkeit).

Drei Studien erhoben die Inzidenz von Hautblutungen und zeigten, dass die Inzidenz von Hautblutungen möglicherweise 48 Stunden (OR 0,39, 95% KI 0,26 bis 0,60; 444 Teilnehmende; Evidenz mit sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit) und 60 Stunden (OR 0,25, 95% KI 0,10 bis 0,65; 84 Teilnehmende; 2 Studien; Evidenz mit niedriger Vertrauenswürdigkeit) nach einer langsamen Injektion im Vergleich zu einer schnellen Injektion geringer ist.

Wir stuften die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz aufgrund des Risikos für Bias, der unzureichenden Präzision der Ergebnisse und Inkonsistenz herab. In keiner der eingeschlossenen Studien wurde die Größe oder Inzidenz von Hämatomen erhoben. Anmerkungen zur Übersetzung: S.

Welche Uhrzeit spritzen?

Die übliche Zeit der Anwendung ist abends vor dem Schlafengehen, wobei es nicht notwendig ist, dass immer exakt dieselbe Uhrzeit gewählt wird, da nicht nur die Zubettgehzeiten von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind, sondern man auch selbst an verschiedenen Tagen nicht immer zur selben Zeit schlafen geht.

Können Thrombosespritzen Nebenwirkungen haben?

Eine mögliche Nebenwirkung von Heparin-Spritzen sind Blutungen. Meist sind es nur kleine Blutungen an der Einstichstelle, die sich zum Beispiel durch blaue Flecken zeigen. Starke Blutungen, die eine Bluttransfusion erfordern, oder Blutungen in einem lebenswichtigen Organ sind sehr selten.

Wie viel kostet eine Thrombosespritze?

13,86 € / 1 St.

Wie viele Thrombosespritzen pro Tag?

Sie müssen einmal täglich subkutan gespritzt werden und werden bis zu etwa 30 Tagen nach Operationen verwendet.

Kann man von Thrombosespritzen müde werden?

Fazit: Bei der Einnahme eines Gerinnungshemmers sollte man wissen, dass als Nebenwirkung auch unbemerkte Blutverluste möglich sind. Nicht zuletzt bei einer blasseren Haut und verstärkter Müdigkeit ist daher auch an eine Blutarmut zu denken.

Warum Luft in Thrombosespritze?

Selbstinjektion: Wann Luftblasen stören und wann nicht Sind Luftblasen in Arzneimitteln zur Selbstinjektion ein Problem? In Insulinpens können sie die Dosis verfälschen, in Heparinspritzen sogar einen positiven Effekt haben. Und bei Adrenalinpens sollte man sich nicht damit aufhalten, Luftblasen zu suchen. Die meisten Diabetespatienten kennen das Luftblasenproblem bei Insulinpens. Doch wie störend sind Luftblasen in anderen Arzneimittelpens? / Foto: Adobe Stock/Orawan »In der können wir erkennen, ob unsere Patienten mit einem Arzneimittel zurechtkommen.

Ein Video kann die persönliche Schulung in der Apotheke ersetzen.« Dr. Philipp Kircher, Inhaber der St. Ulrich-Apotheke in Peißenberg, erklärte kürzlich beim Web-Kongress der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, worauf es bei der Selbstinjektion ankommt. Bekanntlich stören Luftblasen im Insulinpen, denn sie bergen das Risiko für eine Unterdosierung der applizierten Insulindosis.

Luftblasen können sich bilden sich, wenn der Pen mit aufgesetzter Nadel gelagert wird, oder durch Temperaturschwankungen bei aufgesteckter Nadel. Auch aus diesem Grund gilt: Die Nadel sollte nach jeder Injektion entfernt werden. Vor der Anwendung sollte die Spritze senkrecht nach oben gehalten und die Luftblase mit zwei bis drei Einheiten Flüssigkeit herausgedrückt werden.

  1. Auch beim zur subkutanen oder intramuskulären Selbstinjektion bei schwerer Hypoglykämie können Luftblasen ungünstige Effekte auslösen, erklärte Kircher.
  2. Denn: Luftblasen im Muskel verursachen,
  3. Fingerspitzengefühl ist bei Omalizumab gefragt, das auch zur subkutanen Selbstinjektion bei allergischem Asthma und chronisch-spontaner Urtikaria zugelassen ist.

Kircher berichtete von einem gut geschulten Diabetespatienten, der die Luftblase in der Spritze – wie vom Insulinpen gewohnt – mit einer kleinen Menge Lösung herausdrückte. »Dabei ging sehr viel Omalizumab verloren.« Bei Blutgerinnungshemmern wie Enoxaparin sei eine Luftblase eher vorteilhaft, sagte der Apotheker.

  1. Denn eine Luftblase im Stichkanal sorge dafür, dass kein blauer Fleck entsteht.
  2. In der Anleitung zur Selbstinjektion wird darauf hingewiesen, die Luftblase nicht zu entfernen, um kein Arzneimittel zu verlieren.
  3. Auch bei monoklonalen Antikörpern und Interferonen »sind Luftblasen ok«.
  4. In der Bedienungsanleitung von Teriparatid wird erklärt, das eine kleine Luftblase keinen Einfluss auf die Dosis habe.

: Selbstinjektion: Wann Luftblasen stören und wann nicht

Wann muss ich keine Thrombosespritze mehr nehmen?

So lange sollte die Thromboseprophylaxe dauern Befund bei venöser Thrombose im rechten Bein; das Bein ist deutlichgeschwollen und verfärbt. © Thrombose-Initiative e.V. MANNHEIM. Schon lange angekündigt, aber immer noch nicht da: Die neue S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe lässt weiter auf sich warten.

Die Komplexität der Thromboseprophylaxe in der hausärztlichen Medizin lässt sich immer besonders schön an der Anwendung von Scoring-Systemen bei geriatrischen Patienten oder Heimbewohnern festmachen.Wer übliche Scores für die Thromboseprophylaxe nutzt, der müsste bei einem Großteil der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen die Subkutanspritze ansetzen.”Das kann es ja irgendwie nicht sein”, sagte Professor Heinz-Harald Abholz, ehemals Institut für Allgemeinmedizin der Universität Düsseldorf.

Abholz ist Mitglied der Leitlinienkommission für die neue S3-Leitlinie. Er betonte beim diesjährigen Internistenkongress in Mannheim, dass sie zwar in wesentlichen Punkten stehe, aber doch noch bei einigen Punkten Diskussionsbedarf existiere. Das klang nicht so, als ob das schon lange überfällige Dokument in den nächsten Wochen vorliegen wird.

Aller Voraussicht nach werde die neue Leitlinie relativ konkrete Empfehlungen für die stationäre Thromboseprophylaxe geben, während der ambulant tätige Arzt gerade bei den komplexen internistisch-geriatrischen Empfehlungen deutlich mehr Freiräume bekommt. “Ärzte sind klug genug, um mitzudenken”, so Abholz.

Bestehe bei einem bettlägerigen geriatrischen Patienten die Hoffnung auf baldige Mobilisierung, dann sei die Thromboseprophylaxe in jedem Fall indiziert. Bei einem sehr hinfälligen, multimorbiden Patienten, der vielleicht auch eine Patientenverfügung hat, gelten für Abholz dagegen andere Überlegungen.

  • Bei jüngeren internistischen Patienten werden die Empfehlungen konkreter, und viele Thromboseexperten sehen hier in der ambulanten Medizin auch noch deutlichen Verbesserungsbedarf.
  • Ein mittleres Thromboserisiko und damit in der Regel eine Indikation zur Thromboseprophylaxe besteht Abholz zufolge bei akuter Herzinsuffizienz ab NYHA-Stadium III, bei akut dekompensierter, schwerer COPD sowie bei Infektionen oder akut entzündlichen Erkrankungen mit strikter Bettlägerigkeit.

Die Betonung liegt dabei auf strikt. Aus dem Bereich des hohen, nicht chirurgischen Risikos für venöse Thrombembolien ist im ambulanten Bereich vor allem der Schlaganfall mit Beinparese relevant. Empfohlen wird hier eine Behandlungsdauer von 6 bis 14 Tagen.

Dies liege aber allein daran, dass es für längere Zeiträume keine Daten gebe, so Abholz. Auch hier ist also die individuelle Einschätzung des behandelnden Arztes gefragt. “Entscheidend ist die Geschwindigkeit der Mobilisierung”, so Abholz. Geht es nur langsam bergauf, muss länger behandelt werden. In der Chirurgie ist unstrittig, dass nach bauchchirurgischen (inklusive laparoskopischen) und größeren urologischen oder gynäkologischen Eingriffen auch ohne dispositionelle Belastung eine Thromboseprophylaxe erforderlich ist.

Hier gibt der Chirurg die Prophylaxedauer vor. Sieben Tage sind die Regel, wobei dies Expertenkonsensus sei und nicht evidenzbasiert, wie Abholz betonte. Besteht das Thromboserisiko fort, also etwa bei Immobilisation oder bei Infektionen im Wundbereich, muss die Prophylaxe auch bei diesen Patienten entsprechend verlängert werden.

Lar prophylaxepflichtig sind becken- oder hüftchirurgische Eingriffe. Bei Immobilisation seien vier bis fünf Wochen angemessen, so Abholz. Bei konservativ oder frühfunktionell behandelten Frakturen der unteren Extremität sei die Datenlage dagegen schlecht. Der Allgemeinmediziner empfahl nur dann eine Thromboseprophylaxe, wenn ein dispositionelles Risiko vorliege, nicht aber generell.

Keine Indikation zur medikamentösen Prophylaxe besteht nach Eingriffen an der oberen Extremität. Spannend sind aus Sicht des ambulant tätigen Arztes vor allem Knie und Sprunggelenk. Nach elektivem Kniegelenksersatz oder anderem großen Kniegelenkseingriff besteht ein hohes Risiko.

  • Die Prophylaxedauer liegt nach Knie-TEP bei 11 bis 14 Tagen.
  • Immobilisierende Hartverbände und immobilisierende Orthesen im Sprunggelenksbereich sind ebenfalls eine Indikation für eine Thromboseprophylaxe, wobei auch hier die Datenlage nicht optimal ist.
  • Die Prophylaxe sollte bei diesen Patienten bis zur Entfernung der fixierenden Verbände oder bis zum Erreichen einer Teilbelastung von 20 kg und einer Beweglichkeit von 20° im oberen Sprunggelenk durchgeführt werden.

Bei arthroskopischen Eingriffen gebe es praktisch gar keine Evidenz, so Abholz. Per Expertenkonsensus dürfte die neue Leitlinie wohl mindestens 7 Tage nach längerdauernden arthroskopischen Eingriffen empfehlen, nicht aber nach kleinen oder rein diagnostischen Eingriffen.

Wie muss man Thrombosespritzen lagern?

Vorbereitung der Erelzi ® – Fertigspritze –

  1. Nehmen Sie die Blisterpackung aus dem Kühlschrank und lassen Sie sie ungeöffnet etwa 15-30 Minuten liegen, damit sie Raumtemperatur annimmt.
  2. Wenn Sie für die Anwendung der Fertigspritze bereit sind, öffnen Sie die Blisterpackung und waschen Sie sich gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  3. Reinigen Sie die Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer.
  4. Nehmen Sie die Fertigspritze aus der Blisterpackung.
  5. Kontrollieren Sie die Fertigspritze. Die Flüssigkeit sollte klar oder leicht schillernd, farblos bis leicht gelblich sein und kann kleine weiße oder fast durchsichtige Proteinpartikel enthalten. Dieses Aussehen ist für Erelzi normal. Nicht verwenden, wenn die Flüssigkeit trübe erscheint, verfärbt ist oder große Klumpen, Flocken oder farbige Partikel enthält. Nicht verwenden, wenn die Fertigspritze beschädigt oder der Nadelschutz aktiviert ist. In all diesen Fällen bringen Sie die gesamte Packung zur Apotheke zurück.
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Welche Medikamente vertragen sich nicht mit Heparin?

Wechselwirkungen – Die Heparin-Wirkung wird durch andere Medikamente verstärkt, die ebenfalls die Bildung von Blutgerinnseln hemmen – dazu gehören etwa Acetylsalicylsäure (ASS), Clopidogrel, Cumarine wie Phenprocoumon oder Warfarin, Auch nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Paracetamol verstärken die Wirkung.

Was tun damit Thrombose Spritze nicht weh tut?

10. Druck – Ilka (also ich): Ein einfacher Trick, der aber bei während meiner Pen-Therapie immer recht gut funktioniert hat. Einfach mit dem Daumen 20 Sekunden auf die Stelle drücken, in die gespritzt werden soll. Die Stelle wird dadurch kurzzeitig weniger stark durchblutet, das Spritzen tut dadurch weniger weh.

Warum tut Thrombosespritze so weh?

Hintergrund Heparin ist ein Medikament, das verwendet wird, um die Blutgerinnung zu hemmen. Es gibt zwei verschiedene Formen – unfraktioniertes Heparin (UFH) und niedermolekulares Heparin (NMH). LMWH hat eine längere Halbwertszeit (die Zeit, die vergeht, bis die Konzentration eines Medikaments im Körper um 50 % reduziert ist) und weniger Nebenwirkungen als UFH.

Heparin wird in der Regel durch eine Injektion direkt unter die Haut in die Fettschicht unter der Haut verabreicht, so dass es langsam an den Körper abgegeben wird. Diese Art der Injektion kann manchmal zu Hautblutungen und Schmerzen an der Einstichstelle führen. Hautblutungen entstehen, wenn die kleinen Blutgefäße und Kapillaren unter der Haut brechen und bluten und zu einer Verfärbung der Haut führen.

Diese Blutung kann sich manchmal verschlimmern und eine Schwellung, ein so genanntes Hämatom, verursachen, das entsteht, wenn sich Blut an der Verletzungsstelle ansammelt. Mehrere Studien wurden durchgeführt, um zu sehen, inwieweit sich die Geschwindigkeit der Injektion auf die Schmerzen und Hautblutungen an der Stelle, an der die Injektion verabreicht wird, auswirkt, aber ihre Ergebnisse unterschieden sich und die Studienautoren kamen zu keinem klaren Ergebnis.

Die Forscher der Studie gehen davon aus, dass eine langsame Injektion von Heparin dem Gewebe unter der Haut Zeit gibt, das injizierte Volumen aufzunehmen, was zu einem geringeren Druck, einer geringeren Kapillarblutung und einer geringeren Schmerzintensität an der Einstichstelle führt und damit die Wahrscheinlichkeit von Blutergüssen an der Einstichstelle minimiert.

Die Ergebnisse der Studien sind jedoch unterschiedlich und die Studienautoren sind zu keiner eindeutigen Schlussfolgerung gelangt. Studienmerkmale und Hauptergebnisse Wir suchten nach Studien, die die Auswirkungen der Geschwindigkeit der Injektion auf die Stärke der Schmerzen und Hautblutungen an der Einstichstelle untersuchten (auf dem Stand von März 22).

  • Wir fanden vier Studien die unsere Einschlusskriterien erfüllten.
  • Sechs RCTs erfüllten die Einschlusskriterien und wurden in den Review eingeschlossen (1073 Teilnehmer).
  • Die einbezogenen Studien fanden in Thailand, der Türkei, Italien und China statt und umfassten insgesamt 503 Personen (312 weibliche und 191 männliche Teilnehmer).

Alle Studienteilnehmer erhielten LMWH, während in keiner Studie UFH verwendet wurde. Die Untersucher injiziert Heparin schnell oder langsam in das Abdomen (den Bauch) der Teilnehmer. Die Teilnehmer konnten die Gabe der Injektion beobachten und wussten, ob diese schnell (10 Sekunden lang) oder langsam (30 Sekunden lang) verabreicht wurde.

Wir ermittelten, dass die Schmerzen 48 Stunden nach einer langsamen Injektion möglicherweise geringfügig reduziert sind. Auch bei der langsamen Injektion kann es 48 und 60 Stunden nach der Injektion zu kleineren und weniger Hautblutungen kommen. In keiner der eingeschlossenen Studien wurde die Größe oder Inzidenz von Hämatomen erhoben.

Vertrauenswürdigkeit der Evidenz Wir stuften die Sicherheit der Evidenz als gering oder sehr gering ein, da wir nur eine kleine Anzahl veröffentlichter Studien fanden die über unsere Fragestellung berichteten zudem waren die Studien klein und zeigten widersprüchliche Ergebnisse.

  1. Die Tatsache, dass die Teilnehmer wussten, ob eine schnelle oder eine langsame Injektion verabreicht wurde, könnte die Ergebnisse ebenfalls beeinflusst haben, da dieses Wissen sie dazu veranlasst haben könnte, unterschiedliche Techniken (z.B.
  2. Anwendung von Kälte, Wärme oder Massage) anzuwenden, um die Schmerzen und Hautblutungen zu lindern, je nachdem, welchen Eingriff sie erhalten hatten.

If you found this evidence helpful, please consider donating to Cochrane. We are a charity that produces accessible evidence to help people make health and care decisions. Schlussfolgerungen der Autoren: Die sichere Verabreichung von Medikamenten und die Verbesserung des Patientenwohls sind die wichtigsten Ziele klinischer Pflegefachpersonen.

In diesem Review wurden fünf RCTs identifiziert, in denen die Wirkungen der Dauer einer subkutanen Heparin-Injektion auf die Schmerzintensität, die Größe und die Inzidenz von Hautblutungen untersucht wurden. Wir ermittelten, dass die Schmerzen 48 Stunden nach einer langsamen Injektion möglicherweise geringfügig reduziert sind.

Ebenso gibt es möglicherweise nach einer langsamen Injektion im Vergleich zu einer schnellen Injektion 48 und 60 Stunden nach der Injektion eine Abnahme der Größe und Inzidenz von Hautblutungen. Wir stuften die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz für alle Endpunkte aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Risikos für Bias, der unzureichenden Präzision der Ergebnisse und Inkonsistenz herab.

Entsprechend werden neue Studien mit einem robusteren Design, mehr Teilnehmenden und einem Fokus auf unterschiedlichen Injektionsgeschwindigkeiten hilfreich sein, um die Vertrauenswürdigkeit der verfügbaren Evidenz zu stärken. Den gesamten wissenschaftlichen Abstract lesen. Hintergrund: Heparin ist ein gerinnungshemmendes Medikament, das in der Regel subkutan injiziert wird.

Die subkutane Verabreichung von Heparin kann zu Komplikationen wie Hautblutungen, Hämatomen und Schmerzen an der Injektionsstelle führen. Einer der Faktoren, der Schmerzen, Hämatome und Hautblutungen möglicherweise beeinflussen kann, ist die Geschwindigkeit der Injektion.

  1. Es sind einige Studien durchgeführt worden, um zu ermitteln, ob die Geschwindigkeit der Injektion das Ausmaß von Schmerzen und Hautblutungen an der Injektionsstelle beeinflusst.
  2. Die Ergebnisse dieser Studien sind jedoch unterschiedlich, und die Studienautoren gelangten zu keiner eindeutigen Schlussfolgerung.

Dies ist die zweite Aktualisierung eines systematischen Reviews, der erstmalig 2014 veröffentlicht wurde. Zielsetzungen: Ziel des Reviews war es, die Wirkungen der Dauer (Geschwindigkeit) der subkutanen Heparin-Injektion auf Schmerzen und Hautblutungen im Bereich der Injektionsstelle bei Personen zu untersuchen, die in Krankenhäuser oder andere medizinische Einrichtungen aufgenommen wurden und bei denen eine Behandlung mit unfraktioniertem Heparin (UFH) oder niedermolekularem Heparin (LMWH) erforderlich ist.

  • Wir betrachteten zudem das Auftreten von Hämatomen im Bereich der Injektionsstelle.
  • Suchstrategie: Der Cochrane Vascular Information Specialist durchsuchte bis zum 22.
  • Juni 2020 das Cochrane Vascular Specialised Register, die Datenbanken CENTRAL, MEDLINE, Embase und CINAHL sowie die International Clinical Trials Registry Platform der Weltgesundheitsorganisation und das ClinicalTrials.gov-Studienregister.

Wir überprüften die Literaturverzeichnisse der eingeschlossenen Studien, um zusätzliche Studien zu identifizieren. Auswahlkriterien: Wir suchten nach randomisierten kontrollierten Studien (RCTs), in denen die Wirkungen unterschiedlicher Geschwindigkeiten der subkutanen Injektion von Heparin auf Schmerzen, Hautblutungen und Hämatomen im Bereich der Injektionsstelle verglichen wurden.

Datensammlung und ‐analyse: Für diese Aktualisierung führten zwei Review-Autoren unabhängig voneinander die Studienselektion durch, extrahierten Daten mit der Software Covidence und bewerteten die methodische Qualität mit dem Cochrane Risk of Bias Tool. Die primären interessierenden Endpunkte waren die Schmerzintensität an der Injektionsstelle sowie die Größe und Inzidenz von Hautblutungen.

Die sekundären interessierenden Endpunkte waren die Größe und Inzidenz von Hämatomen an der Injektionsstelle. Wir berechneten die Odds Ratio (OR), die Mittelwertdifferenz (MD) oder die standardisierten Mittelwertdifferenz (SMD) mit ihren entsprechenden 95%-Konfidenzintervallen (KIs).

  1. Wir bewerteten die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz unter Anwendung der GRADE-Kriterien.
  2. Hauptergebnisse: Wir identifizierten für diese Aktualisierung eine neue Studie, so dass insgesamt fünf Studien mit 503 Teilnehmenden eingeschlossen wurden, die eine subkutane Injektion von LMWH in die Bauchdecke erhielten.

Aufgrund der Art der Intervention war es in keiner der einbezogenen Studien möglich, die Teilnehmenden und Betreuenden (das Personal) zu verblinden. Zwei Studien beschrieben die Verblindung der Untersuchenden. Insgesamt war die methodische Qualität der eingeschlossenen Studien moderat.

Die Dauer der schnellen Injektion betrug 10 Sekunden und die Dauer der langsamen Injektion 30 Sekunden in allen eingeschlossenen Studien. Vier Studien berichteten über die Schmerzintensität im Bereich der Injektionsstelle nach jeder Injektion zu verschiedenen Zeitpunkten. Zwei Studien bewerteten die Schmerzintensität im Bereich der Einstichstelle unmittelbar nach jeder Injektion; die Metaanalyse ergab keine Evidenz für einen Unterschied in der Schmerzintensität im Bereich der Einstichstelle unmittelbar nach der langsamen Injektion im Vergleich zur schnellen Injektion (MD −1,52, 95% KI −3,56 bis 0,53; 140 Teilnehmende; Evidenz von niedriger Vertrauenswürdigkeit).

Eine Metaanalyse der Ergebnisse von drei Studien erbrachte den Hinweis, dass die Schmerzintensität 48 Stunden nach einer langsamen Heparin-Injektion im Vergleich zu einer schnellen Injektion möglicherweise geringfügig reduziert ist (MD −1,60, 95% KI −2,69 bis −0,51; 103 Teilnehmende; Evidenz von niedriger Vertrauenswürdigkeit).

  1. Fünf Studien bewerteten die Größe der Hautblutungen nach 48 Stunden und zwei Studien die Größe der Hautblutungen nach 60 Stunden.
  2. Eine Metaanalyse ergab, dass die Größe der Hautblutungen 48 Stunden (SMD −0,54, 95% KI −1,05 bis −0,02; 503 Teilnehmende; 5 Studien; Evidenz von sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit) und 60 Stunden (SMD −0,49, 95% KI −0,93 bis −0,06; 84 Teilnehmende; 2 Studien; Evidenz von niedriger Vertrauenswürdigkeit) nach einer langsamen Injektion im Vergleich zu einer schnellen Injektion möglicherweise geringer ist.

Es gab keine Evidenz in Bezug auf einen Unterschied in der Größe der Hautblutungen 72 Stunden nach der langsamen Injektion im Vergleich zur schnellen Injektion (SMD −0,27, 95 % KI −0,61 bis 0,06; 140 Teilnehmende; 2 Studien; Evidenz von niedriger Vertrauenswürdigkeit).

Drei Studien erhoben die Inzidenz von Hautblutungen und zeigten, dass die Inzidenz von Hautblutungen möglicherweise 48 Stunden (OR 0,39, 95% KI 0,26 bis 0,60; 444 Teilnehmende; Evidenz mit sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit) und 60 Stunden (OR 0,25, 95% KI 0,10 bis 0,65; 84 Teilnehmende; 2 Studien; Evidenz mit niedriger Vertrauenswürdigkeit) nach einer langsamen Injektion im Vergleich zu einer schnellen Injektion geringer ist.

Wir stuften die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz aufgrund des Risikos für Bias, der unzureichenden Präzision der Ergebnisse und Inkonsistenz herab. In keiner der eingeschlossenen Studien wurde die Größe oder Inzidenz von Hämatomen erhoben. Anmerkungen zur Übersetzung: S.

Kann man von Thrombosespritzen müde werden?

Fazit: Bei der Einnahme eines Gerinnungshemmers sollte man wissen, dass als Nebenwirkung auch unbemerkte Blutverluste möglich sind. Nicht zuletzt bei einer blasseren Haut und verstärkter Müdigkeit ist daher auch an eine Blutarmut zu denken.