Was Bedeutet Ein Abstrich Beim Frauenarzt? - Tehnopolis

Was Bedeutet Ein Abstrich Beim Frauenarzt?

Was Bedeutet Ein Abstrich Beim Frauenarzt
Gynäkologische Abstriche / Abstrich-Untersuchungen Abstrich-Untersuchungen bei Frauenarzt erfolgen in der Regel auf einem gynäkologischen Untersuchungs-Stuhl – er ermöglicht sowohl dem Arzt als auch der Patientin die bestmögliche Position für die Untersuchung. Bei einem Abstrich wird körpereigenes Untersuchungsmaterial aus der Oberfläche von Verletzungen oder Schleimhäuten (z.B.

, ) entnommen, um es auf Krankheitserreger oder Zellveränderungen untersuchen zu können. In weiteren Schritten kann ein solcher Abstrich dann labor-technisch untersucht werden, wobei unterschiedliche Verfahren angewendet werden können. Um eine mikrobiologische Besiedelung abzuklären, kann das entnommene Material beispielsweise auf einen Nährboden aufgebracht werden, damit eventuell enthaltene Erreger eine Kultur bilden und nachgewiesen werden können.

Zudem kann die entnommene Probe auf einen Glasträger aufgebracht und fixiert werden. Durch eine zusätzliche Einfärbung des Abstrichs kann das körpereigene Material mikroskopisch betrachtet und ausgewertet werden. Um einen Abstrich zu entnehmen, können verschiedene Instrumente angewendet werden, die sich für die jeweilige Probenentnahme besonders eignen.

  1. Zu diesen Instrumenten zählen beispielsweise kleine Spatel (z.B.
  2. Am ) oder Bürstchen (z.B.
  3. Aus dem Gebärmutterhalskanal), aber auch Wattetupfer (z.B.
  4. Vaginaler Abstrich).
  5. Gynäkologische Abstrich-Untersuchungen erfolgen in der Regel auf einem gynäkologischen Untersuchungs-Stuhl.
  6. Dieser ermöglicht dabei sowohl dem Arzt als auch der Patientin die bestmögliche Position für die Untersuchung.

Fragen und Befürchtungen bezüglich einer gynäkologischen Untersuchung sollte die Frau mit dem Arzt vorher besprechen. Treten während der Untersuchung Schmerzen auf, sollte die Frau den Arzt darauf aufmerksam machen. In der Regel sind mit einem Abstrich keine Schmerzen und kaum Gefahren verbunden.

Welche Krankheiten sieht man beim Abstrich?

Pathologie – Schnittstelle zwischen Diagnostik und Therapie Bad Saarow 21.07.2021 Jede Frau kennt ihn: den Abstrich beim Frauenarzt. Er ist eine Routineuntersuchung und dient der Krebsvorsorge und dem Erkennen von Geschlechtskrankheiten wie einer Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV). Medizinische Laien glauben nicht selten, dass in der Pathologie nur Personen untersucht werden, die bereits tot sind. Und auch wenn sich dieser Irrglaube hartnäckig hält, sind Obduktionen nur ein ganz kleiner Teil unseres Aufgabenbereichs. Tatsächlich untersuchen wir überwiegend Gewebeproben von Lebenden.

Was wird bei einem Abstrich beim Frauenarzt feststellen?

Pap-Abstrich: So wichtig ist Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge Gebärmutterhalskrebs früh erkennen – was sagt der Pap-Test aus? Krebs Veröffentlicht am: 21.01.2022 3 Minuten Lesedauer Der Pap-Abstrich ist neben dem HPV-Test das wichtigste Mittel in der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen. Was Bedeutet Ein Abstrich Beim Frauenarzt © iStock / RossHelen Gebärmutterhalskrebs, auch Zervixkarzinom genannt, entsteht durch Zellveränderungen am Muttermund, welche in den meisten Fällen durch Humane Papillomaviren (HPV) verursacht werden. Werden die Zell- und Gewebeveränderungen früh erkannt, kann die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs effektiv verhindert beziehungsweise früh erkannt werden.

Frauen ab 20 haben den Anspruch auf eine jährliche klinische Untersuchung zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge mit gynäkologischer Tastuntersuchung, inklusive Pap-Test. Frauen ab 35 haben alle drei Jahre den Anspruch auf eine kombinierte Untersuchung aus Pap- und HPV-Test (Ko-Test). Durch die Hinzunahme des HPV-Tests ist die Untersuchung nur noch alle drei Jahre nötig.

Mit dem Pap-Test kann man Zellveränderungen am Muttermund erkennen. Der Test besteht aus einer mikroskopischen Untersuchung von Zellen, die der mittels Zellabstrich vom Gebärmutterhals (Zervix) entnimmt. Das Verfahren ist benannt nach seinem Entwickler, dem griechischen Arzt George Papanicolaou. So läuft der Pap-Test ab:

Um den Abstrich zu entnehmen, führt der Arzt zunächst ein kleines Untersuchungsinstrument (Spekulum) in die Scheide ein. Mithilfe eines speziellen Spatels oder einer kleinen Bürste werden dann behutsam einige Schleimhautzellen vom Muttermund beziehungsweise direkt aus dem Gebärmutterhals abgestrichen. Der Abstrich dauert wenige Sekunden und ist für die Frauen meistens schmerzfrei. Die Probe wird auf einen Objektträger aufgebracht und ins Labor geschickt, wo sie unter dem Mikroskop untersucht wird. Dort wird dann beurteilt, ob die Zellen gesund aussehen oder sich auffällig verändert haben. Alternativ kann auch eine sogenannte Dünnschichtzytologie durchgeführt werden, bei der die Probe vor der Untersuchung von Blut- und Schleimresten gereinigt wird.

Meistens erhält die Frauenarztpraxis das Pap-Testergebnis innerhalb einer Woche. Bei einer auffälligen Veränderung nimmt die Frauenärztin Kontakt mit der Patientin auf, um das Ergebnis und das weitere Vorgehen zu besprechen. Leichte Zellveränderungen kommen insbesondere bei jungen Frauen zwischen 20 und 30 Jahren relativ häufig vor.

  • In der Regel bilden sich die Veränderungen von allein wieder zurück.
  • Die Befunde werden dann abwartend kontrolliert.
  • Manchmal sind weitere Untersuchungen sinnvoll.
  • Dazu zählt zum Beispiel eine sogenannte Kolposkopie, bei der der Arzt mit einer Art Mikroskop – dem Kolposkop – die Scheide und den Gebärmutterhals genau untersucht.

Eine Gewebeprobe kann weiter im Labor untersucht werden. Was Bedeutet Ein Abstrich Beim Frauenarzt © iStock / greenleaf123 Beim Pap-Abstrich werden die Schleimhautzellen von Muttermund und Gebärmutterhals mikroskopisch auf Veränderungen untersucht. Der Pap-Test kommt bereits seit den 1970er-Jahren in Deutschland zum Einsatz und zählt somit zu den ältesten Untersuchungsmethoden in der Krebsfrüherkennung.

Sein Nutzen ist entsprechend gut belegt: Von 1.000 Frauen, die nicht sind, erkranken ohne regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen etwa 30 im Laufe ihres Lebens an Gebärmutterhalskrebs. Werden diese 1.000 Frauen regelmäßig vorsorglich untersucht, erkrankt weniger als eine. Ab dem 35. Geburtstag erfolgt alle 3 Jahre ein sogenannter Ko-Test, also eine Kombination aus Pap-Test und HPV-Test.

Für die Patientin ergibt sich im Ablauf kein Unterschied, da für beide Tests die beim Abstrich entnommenen Schleimhautproben untersucht werden. Beim Pap-Abstrich werden die Schleimhautzellen von Muttermund und Gebärmutterhals mikroskopisch auf Veränderungen untersucht.

  1. Beim HPV-Test wird zudem untersucht, ob sich in der Probe das Erbmaterial (RNA oder DNA) von Humanen Papillomviren nachweisen lässt.
  2. Für jüngere Frauen ist ein zusätzlicher regelmäßiger HPV-Test weniger sinnvoll.
  3. Sie sind nachweislich öfter mit HPV infiziert, in den meisten Fällen geht die Infektion jedoch folgenlos von allein zurück.

Bei ihnen könnte ein HPV-Test zu einer nicht notwendigen Übertherapie führen. Die AOK informiert über die richtige Vorsorge Seit dem Jahr 2020 erhalten versicherte Frauen zwischen 20 und 65 alle 5 Jahre zusätzlich einen Brief, der genau über die für das jeweilige Alter empfohlenen Untersuchungen zur Vorsorge von Gebärmutterhalskrebs aufklärt. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Was bedeutet es wenn der Abstrich beim Frauenarzt Auffällig ist?

Was kann ich bei Verdacht auf eine HPV-Infektion tun? – Leider gibt es momentan noch keine Medikamente, mit denen eine HPV-Infektion geheilt werden könnte. Das bedeutet, Ihre Immunabwehr muss alleine mit der Krankheit fertig werden. Ein auffälliger Abstrich wird überzufällig bei Frauen festgestellt, die rauchen, eine schlechte Immunabwehr haben, häufig unter anderen genitalen Infektionen leiden oder bereits über längere Zeit die Antibabypille einnehmen.

Wann ruft Frauenarzt nach Abstrich an?

Den Pap-Abstrich schickt der Frauenarzt anschließend an ein Labor. Aus diesem Grund dauert es etwa eine Woche, bis die Ergebnisse des Pap-Tests vorliegen. In der Regel meldet sich der Arzt nur, wenn der Pap-Test auffällig ist. Was nach einem auffälligen Befund zu tun ist, besprechen Arzt und Patientin gemeinsam.

Was ist wenn mein Abstrich auffällig ist?

Diagnose – Wenn Sie von Ihrem Arzt die Information erhalten, dass der Abstrich auffällig war bzw. wiederholt werden muss, besteht kein Grund zur Panik. Ursache für einen erneuten Test kann sein, dass eine Infektion besteht, die vor der Auswertung des Abstrichs behandelt werden muss.

Oder aber, dass beim Durchführen des Abstriches – alternativ im Labor – ein Fehler unterlaufen ist oder dass leichte Zellveränderungen (zervikale intraepitheliale Neoplasien) gefunden wurden. Diese leichten bis mäßigen Zellveränderungen sind gerade bei jungen Frauen unter 30 sehr häufig. Sie sind frühe Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und werden durch das humane Papillomvirus (HPV) ausgelöst.

Hierbei handelt es sich um ein Virus, das durch Geschlechtsverkehr bzw. auch intimen sexuellen Kontakt übertragen wird. Gut 80 Prozent aller Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens damit. Die Entzündung heilt erfahrungsgemäß innerhalb von sechs bis 18 Monaten spontan ab, kann aber bereits in dieser Zeit Zellveränderungen verursachen.

Was kann der Frauenarzt alles sehen?

Gynäkologische Untersuchung der Genitalregion – Der Arzt bittet die Patientin nun, den Unterleib frei zu machen und auf dem gynäkologischen Stuhl Platz zu nehmen. Dabei handelt es sich um eine Liege mit leicht nach hinten gekipptem Rückenteil. Die Patientin liegt darauf mit leicht angehobenem Becken und gespreizten Beinen, wobei sie die Füße bequem auf Stützen ablegen kann.

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Warum tut der Abstrich weh?

Wie fühlt sich ein Pap-Abstrich an? – Ein Pap-Abstrich dauert nicht lang, aber er kann sich etwas unangenehm anfühlen, vor allem wenn es Dein erstes Mal ist. Wenn Du das erste Mal für eine gynäkologische Untersuchung beim Arzt bist, könntest Du es nicht gewohnt sein, mit den Füßen in den Steigbügeln zu liegen.

  • Wenn der Arzt das Spekulum einführt, kann sich das etwas kalt anfühlen, da das Instrument normalerweise aus Metall ist.
  • Wenn Dein Jungfernhäutchen noch intakt ist, könntest Du einen leichten Schmerz verspüren, wenn der Arzt das Spekulum in die Vagina einführt.
  • Wenn Du zu irgendeinem Zeitpunkt das Gefühl hast, dass die Untersuchung zu schmerzhaft wird, kannst Du den Arzt immer bitten aufzuhören.

Er kann ein kleineres Spekulum nehmen, mit dem Du Dich wohler fühlst. Wenn der Arzt den Abstrich am Gebärmutterhals durchführt, könntest Du eine leichte Reizung spüren. Wenn der Test vorbei ist, könnte diese Reizung einige Stunden anhalten. In einigen Fällen könnte es leichte Vaginalblutungen und -ausfluss geben.

Wie viel kostet ein Abstrich Frauenarzt?

PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs – Wer/Wann: Männer ab 45 Jahren, jährlich Untersuchung: PSA steht für “Prostata-spezifisches Antigen”. Das ist ein Eiweiß, das in der Prostata gebildet und in die Samenflüssigkeit abgegeben wird. Durch die gute Durchblutung der Prostata werden Eiweiße auch ins Blut abgegeben – hier setzt der Test an. Mittels einer Blutprobe werden die PSA-Werte bestimmt. Sinnvolll? Der PSA-Test ist umstritten, da er häufig zu falsch-positiven Befunden, also unnötig zu einer Krebsdiagnose führen kann. Die PSA-Werte schwanken im Laufe des Lebens natürlicherweise sehr stark, deshalb wird die Aussagekraft des Tests immer wieder angezweifelt. Ein eindeutiger Nutzen als (alleinige) Vorsorgeuntersuchung konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Kosten: Der Test ist eine IGeL-Leistung und kostet zwischen 15 und 20 Euro. Durch das Beratungsgespräch und ergänzende Untersuchungen können die Gesamtkosten aber bis zu 60 Euro betragen.

Wie oft wird ein Abstrich beim Frauenarzt gemacht?

Neu: Alle drei Jahre Kombinationsuntersuchung aus zytologischem Abstrich vom Muttermund und einem HPV -Test (Test auf genitale Infektionen mit Humanen Papillomviren). Ein vom Gebärmutterhals entnommener Abstrich wird hierbei sowohl auf HP-Viren als auch auf Zellveränderungen untersucht.

Was ist wenn der Krebsabstrich positiv ist?

Seitdem Anfang 2020 die Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung in Deutschland um einen routinemäßigen HPV-Test für Frauen ab 35 ergänzt wurde, sehen sich mehr Personen mit einem positiven Testergebnis konfrontiert. Wichtig ist vorab, dass dies keinen Grund zu Panik darstellt.

Ein positives Testergebnis ist nicht mit einer Krebsvorstufe oder gar Krebs gleichzusetzen. Vielmehr infizieren sich die meisten sexuell aktiven Menschen mindestens einmal in ihrem Leben mit Humanen Papillomaviren (HPV). In 90 Prozent der Fälle heilen die Infektionen von allein wieder aus. Ist ein HPV-Test positiv, wird dadurch also nicht direkte eine aufwändige Behandlung notwendig.

Zuerst ändert sich nur der Kontrollrhythmus: Anstelle von drei Jahren wird bereits nach zwölf Monaten ein weiterer HPV-Abstrich durchgeführt. Es gilt zunächst, Ruhe zu bewahren. (Wie man zu schneller Gewissheit gelangt, besprechen wir am Ende des Blogbeitrags ).

Was ist die Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs?

Krebsvorstufen bei einem Zervixkarzinom – Bei einer Dysplasie, also Veränderung der Schleimschicht am Gebärmutterhals, handelt es sich um eine Krebsvorstufe. Sie muss keineswegs zu Krebs führen! Bei den Stufen CIN I und CIN II ist es sehr unwahrscheinlich, dass daraus Krebs entsteht.

  1. In rund der Hälfte der Fälle bilden sich solche Veränderungen von allein zurück.
  2. Bei leichten Dysplasien ist also eine regelmässige Kontrolle durch die Gynäkologin oder den Gynäkologen nötig, aber kein direktes Eingreifen.
  3. Bei einer schweren Dysplasie (CIN III) ist die Gefahr eines Gebärmutterhalskrebses gross.

Deshalb wird man hier meist eingreifen.

Was bedeutet leichte Zellveränderung beim Abstrich?

Krebsfrüherkennungszytologie (sogenannter „Pap-Test” ugs. Krebsvorsorge-Abstrich) im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchung: – Als Teil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms kann ein Frauenarzt bei Frauen ab dem 20. Geburtstag einmal im Jahr eine Abstrichuntersuchung ( dieser Abstrich wird umgangssprachlich auch als Krebsvorsorgeabstrich oder Krebsvorsorgezytologie bezeichnet ) vornehmen.

Hierfür werden einzelne, oberflächige Zellen vom Arzt mit Hilfe eines Spatels vorsichtig vom Muttermund (Portio-Oberfläche) und mittels einer kleinen Bürste aus dem Gebärmutterhals (Zervikalkanal) entnommen. Anschließend wird die Probe in ein zytologisches Labor überführt, gefärbt und beurteilt, um den Abstrich auf Zellveränderungen, Krebsvorstufen oder Krebszellen zu überprüfen.

Befund der Krebsfrüherkennungszytologie (Pap-Befund) : In der Tabelle sind die Befund-Gruppen der Münchner Nomenklatur III zu finden, die seit dem 1. Juli 2014 in Gebrauch ist.

Befund der zytologischen Früherkennungsuntersuchung – „Pap-Befund”: Befund-Gruppen der Münchner Nomenklatur III (seit 1. Juli 2014 in Gebrauch)
0 Unzureichendes Material Abstrichwiederholung
I Unauffällige und unverdächtige Befunde des Abstriches Nächster Abstrich im normalen Vorsorgeintervall
IIa Unauffällige Befunde des Abstriches, es gibt aber Hinweise auf eine auffällige Vorgeschichte der Patientin Ggf. erfolgt eine Kontrolle des zytologischen Abstriches aufgrund der auffälligen Vorgeschichte
II Bedingt auffällige Befunde
II-p II-g II-e Die Zellen sind meist unwesentlich oder nur geringergradig verändert. Es besteht noch keine Krebsvorstufe oder Krebs. Abstrichuntersuchung nach einigen Monaten bis zu einem Jahr, ggf. mit zusätzlichen Untersuchungen wie eine Kolposkopie (Scheidenspiegelung). Bei dem Befund II-e sollen weitere Untersuchungen durch den Frauenarzt bzw. die Frauenärztin durchgeführt werden.
III Unklare bzw. zweifelhafte Befunde
III-p III-g III-e III-x In den Zellproben wurden keine Krebszellen gefunden, jedoch wurden auffällige Veränderungen festgestellt, die nicht eindeutig zu bestimmen sind. Eine weitere Abstrichuntersuchung wird durchgeführt und in vielen Fällen zusätzliche Untersuchungen vorgenommen. Eine antibiotische oder hormonelle Behandlung, eine Kolposkopie (Scheidenspiegelung) oder manchmal auch eine kleine Gewebeentnahme können erforderlich sein.
IIID Dysplasie-Befund mit größerer Neigung zur Rückentwicklung (Regression); noch keine Krebszellen
IIID1 IIID2 Es zeigen sich leichte Zellveränderungen hin zu mögliche Krebsvorstufen, wobei noch kein Krebs vorliegt. Es besteht allerdings ein geringes Risiko Krebszellen zu entwickeln. Der Befund wird meist als leichte oder mäßige Dysplasie bezeichnet (analog zu CIN 1 und CIN 2). Gerade bei jungen Frauen kommt dieser Befund häufig vor. Da sich die Veränderungen oft wieder von selbst zurückbilden, werden die IIID-Befunde abwartend kontrolliert. Bei einem wiederkehrenden gleichen Befund sollte eine Abklärung durch ergänzende Untersuchungen wie die Kolposkopie (Scheidenspiegelung) oder weitere Zusatztests erfolgen.
IVa Unmittelbare Vorstadien des Gebärmutterhalskrebses
IVa-p IVa-g Bei diesem Befund liegen schwere Zellveränderungen vor. Mediziner sprechen hierbei auch von einer schweren Dysplasie oder von einer „Carcinoma in-situ-Vorstufe” Die Zellveränderungen bilden sich ohne Behandlung nur selten zurück. Ein operativer Eingriff ist oft nicht zu umgehen
IVb,V Unmittelbare Vorstadien oder Krebs (Malignom)
IVb-p IVb-g V-p V-g V-e V-x Bei Abstrichen der Gruppe IVb und V ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich Krebs entwickelt hat Der Befund wir durch eine zusätzliche Gewebeprobe abgeklärt – die weitere Behandlung ist vom Ergebnis der Gewebeuntersuchung abhängig
Quelle: Zervita Die Gruppen II, III, IVa, IVb und V erhalten Suffixe, um zu kennzeichnen, welche Zellkomponente verändert vorliegt: -p (plattenepithel), -g (Zervixdrüsenepithel), -e (endometrial) und -x (unklarer Ursprung)

Bei auffälligen Befunden wird eine Überweisung in eine Dysplasiesprechstunde empfohlen.

Wie lange dauert der Befund vom Abstrich?

Der PAP-Abstrich ist ein zuverlässiges Untersuchungsverfahren zur Diagnose von Krebs an den weiblichen Geschlechtsorganen (z.B. Gebärmutterhalskrebs). Während die Frau auf dem gynäkologischen Untersuchungsstuhl sitzt, entnimmt der Arzt mit einem Wattestäbchen Gewebe von Muttermund und Gebärmutterhals, welches anschließend in einem Labor auf Zellveränderungen untersucht wird.

Mit einem PAP-Abstrich können Krebserkrankungen an den weiblichen Geschlechtsorganen diagnostiziert werden. Er sollte als Vorsorgeuntersuchung bei jedem Frauenarztbesuch durchgeführt werden. Der Arzt entnimmt die Probe mit einem Wattestäbchen. Die Untersuchung dauert nicht lange und ist im Regelfall nicht schmerzhaft. Das Ergebnis wird auf einer Skala von PAP I (keine Auffälligkeiten) bis PAP V (Krebsdiagnose) beurteilt.

Art Abstrich
Anlass Vorsorgeuntersuchung, Verlaufskontrolle
Durchführender Arzt Gynäkologe
Mögliche Diagnose Gebärmutterhalskrebs
Nebenwirkungen keine bekannten

ul> Vorsorgeuntersuchung: Der PAP-Abstrich ist Teil der Krebsfrüherkennungsuntersuchung und wird bei jedem Besuch beim Frauenarzt durchgeführt. Diagnosestellung: Der PAP-Abstrich ist Teil der Diagnosestellung von Gebärmutterhalskrebs, Verlaufskontrolle/Behandlungsnachsorge: Bei einem auffälligen PAP-Befund (ab PAP III) ist der PAP-Abstrich als Verlaufskontrolle vorgesehen.

Der PAP-Abstrich ist Teil jeder Routine-Untersuchung beim Frauenarzt und wird auf dem gynäkologischen Untersuchungsstuhl durchgeführt. Mit Hilfe eines Spekulums dehnt der Gynäkologe die Scheide etwas auseinander. Anschließend entnimmt er mit einem Wattetupfer oberflächliches Zellgewebe vom Muttermund und vom Gebärmutterhalskanal.

Wann werden Abstriche gemacht?

Mit Hilfe eines Abstrichs lassen sich Erreger (Bakterien, Viren, Pilze) oder veränderte Körperzellen (z.B. Tumorzellen oder entzündlich veränderte Zellen) erkennen. Das Untersuchungsmaterial wird von der Haut- oder Schleimhautoberfläche verschiedener Körperregionen mit Wattetupfer oder Handinstrument (z.B.

  1. Spatel) entnommen.
  2. Diese abgenommenen Körperzellen werden in einem Labor untersucht, Körperzellen vom Pathologen, Entzündungserreger im mikrobiologischen Labor.
  3. Der Abstrich kommt zum Beispiel als PAP-Abstrich beim Frauenarzt, beim HNO-Facharzt als Nasenabstrich zur Diagnosestellung bei Grippe oder bei fehlendem Ansprechen auf eine Therapie bei Infektionen zum Einsatz.

Ein Abstrich hat keine Risiken oder Nebenwirkungen.

Vorsorgeuntersuchung: Der PAP-Abstrich, bei dem nach Krebszellen oder Vorstufen im Gebärmutterhals gesucht wird, ist Bestandteil der Krebsfrüherkennungsuntersuchung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung, Diagnosestellung: Zur Diagnosestellung verschiedener Tumore, wie Gebärmutterhalskrebs, werden Abstriche entnommen (Zytologie). Mit Hilfe eines Nasenabstrichs können die Erreger einer Grippe diagnostiziert werden (Mikrobiologie). Verlaufskontrolle, Operations- und Behandlungsnachsorge: Bei einem auffälligen PAP-Befund (PAP III) ist eine Verlaufskontrolle mittels Abstrich vorgesehen. Auch bei einer Infektion mit antibiotikaresistenten Keimen wird der Verlauf mit Abstrichen überprüft.

Es wird unterschieden zwischen mikrobiologischen (Nachweis von Keimen), zytologischen (Suche nach Krebszellen oder Vorstufen, Entzündungen) und DNA-Abstrichen (Viren). Mit einem Wattestäbchen oder einem Holzspatel werden oberflächliche Schleimhautzellen vom Körper entnommen und in ein Labor geschickt. Beispiele für einen zytologischen Abstrich

PAP Abstrich: Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt wird ein PAP-Abstrich gemacht. Der Gynäkologe entnimmt mit einem Wattetupfer Zellen vom Muttermund und vom Gebärmutterhalskanal. Bronchoskopischer Abstrich: Zum Beispiel wird bei Verdacht auf Lungenkrebs im Rahmen einer Bronchoskopie ein Abstrich durchgeführt. Dabei werden mit Hilfe einer feinen Bürste Zellen von der Schleimhaut entnommen.

Beispiele für einen mikrobiologischen Abstrich

Nasenabstrich bei Grippe: Mit einem Wattestäbchen gewinnt der Arzt Sekret aus der Nase, das dann mit einem sogenannten Influenza A/B Schnelltest getestet wird. So kann eine Grippe innerhalb von 15 Minuten diagnostiziert werden. Abstrich bei MRSA-Infektion: Mit einem Wattetupfer wird Untersuchungsmaterial aus beiden Nasenlöchern, dem Rachen, der Achsel und der Leiste entnommen. Harnröhrenabstrich: Es wird Untersuchungsmaterial aus der Harnröhre entnommen. Ein steriler Wattetupfer wird etwa 2 bis 3 Zentimeter weit in die Harnröhre eingeführt, vorsichtig gedreht und wieder herausgenommen. So können eine Schleimhautentzündung der Harnröhre (Urethritis) oder eine Entzündung der Vorsteherdrüse ( Prostatitis ) festgestellt werden. Rachenabstrich: Mit einem Mundspatel wird die Zunge niedergedrückt. Mit einem Wattetupfer wird Untersuchungsmaterial aus dem entzündeten Bereich im Rachen entnommen. Ein Rachenabstrich kommt zur Keimidentifizierung zum Beispiel bei Scharlach oder Diphterie zum Einsatz. Allerdings muss man wissen, dass es auch asymptomatische Träger von Bakterien (z.B. Streptokokken) gibt, die keiner Therapie bedürfen.

Je nachdem welcher Abstrich gemacht werden soll, sind verschiedene Fachärzte dafür zuständig. Bei einem Abstrich gibt es keine Risiken oder Nebenwirkungen für den Patienten.

Welche Bakterien werden beim Abstrich getestet?

– Streptokokken der Gruppe B (bei Schwangerschaft) – Materialien, Menge und Entnahmetechnik: Vaginalabstrich: Entnahme: Fluor vaginalis mit dem Wattetupfer von der Scheidenwand oder direkt vom Spekulum abstreichen. Für die Diagnose einer Bakteriellen Vaginose ist der Nachweis von Plattenepithelzellen im Grampräparat erforderlich (=Abstreichen der Scheidenwand).

„Erreger und Resistenz”:

Bei dieser Anforderung wird von dem Abstrich ein Grampräparat und eine Kultur auf grampositive Bakterien (Staphylokokken, Streptokokken, Listerien) durchgeführt. Eine Anforderung auf andere, inbes. gramnegative Erreger ist nur sehr selten indiziert und muss von Ihnen speziell gewünscht werden; weisen darauf ggf. unter „Weitere Angaben” im Feld „Klin. Angaben” hin. (Verweis Einsendekarte 16 ). Bei der Klin. Angabe „V.a. Bakterielle Vaginose” wird routinemäßig keine Kultur angelegt, das Grampräparat gilt zusammen mit den anderen klinischen Zeichen (Fluorkonsistenz, pH > 4,5, positiver Amintest) als ausreichend. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Erreger (insbes. Trichomonas vaginalis, Neisseria gonorrhoeae und Chlamydia trachomatis ) bei diesem Untersuchungsauftrag nicht sicher nachgewiesen werden!

„Pilze”: es wird routinemäßig nur auf Sprosspilze (Candida spp.) getestet. „Chlamydien” (s. Chlamydien ) „Gonorrhö” (s. Gonorrhö ) „Trichomonaden” (s. Trichomonaden )

Transport, Zwischenlagerung, Verpackung:

Bei raschem Probentransport (< 2h) ist keine weitere konservierende Maßnahme erforderlich; Transport bei Raumtemperatur. Bei Transportzeiten von > 2 bis 12 h den Abstrich bis zur Abholung bei Raumtemperatur aufbewahren! Die Gonokokken lassen sich bei verlängerter Lagerung allerdings kulturell kaum noch nachweisen Bei Transportzeiten > 12 h Lagerung bei 4° – 6°C! Die Probe ist anschließend nur noch für den kulturellen Nachweis grampositiver Erreger (Staphylokokken, Streptokokken, Listerien) geeignet!

Transportverpackung :

Einsender Celler Straße: Keine Umverpackung erforderlich! Alle übrigen Einsender: Bitte geeignete Umverpackung verwenden !

Bearbeitungsdauer:

Bei Untersuchungsauftrag „Erreger und Resistenz” und/oder „Pilze”:

Befundungszeitraum bei Keimnachweis, einschl. Identifizierung und Antibiogramm 3 Tage. Bei der Klinischen Angabe „V.a. Bakterielle Vaginose” tagesgleiche Befundung (Grampräparat).

Bei anderen Anforderungen: s. unter den angegebenen Erregern/Krankheiten

Hinweise zur Befundinterpretation: Für die Diagnose „Bakterielle Vaginose” ist der Nachweis von gramnegativen Stäbchen (ggf. in Verbindung mit niedrigen Zahlen an grampositiven Stäbchen ), insbesondere aber der Nachweis von „clue”-Zellen im Grampräparat hinweisend.

Der (kulturelle) Nachweis von Gardnerella vaginalis gilt nicht mehr als hinweisend und wird deshalb auch nicht praktiziert. Mykoplasmen/Ureaplasma gehören zur normalen Vaginalflora und werden routinemäßig nicht mehr aus Vaginalabstrichen angezüchtet. Von seltenen Ausnahmen abgesehen ist der kulturelle Nachweis von gramnegativen Stäbchen klinisch nicht hilfreich und wird deshalb auch nicht routinemäßig praktiziert.

II. Cervixabstrich Indikationen:

Verdacht auf bakteriell bedingte Zervizitis Verdacht auf Chlamydieninfektion Verdacht auf Gonorrhö Verdacht auf Mykoplasmen/Ureaplasma in der Schwangerschaft Papillomaviren (s. Pathologisches Institut )

Materialien, Menge und Entnahmetechnik: Cervixabstrich: Entnahme: Abstrich von der Cervix uteri unter Sichtkontrolle (Spekulum). Untersuchungsaufträge: ( Einsendekarte 16 )

„Erreger und Resistenz”:

Bei dieser Anforderung wird von dem Abstrich ein Grampräparat und eine Kultur auf grampositive und gramnegative aerobe Bakterien (Staphylokokken, Streptokokken, Enterokokken, Enterobacteriaceae, keine Anaerobier ) durchgeführt.

„Chlamydien” (s. Chlamydien ) „Gonorrhö” (s. Gonorrhö ) „Mykoplasmen/Ureaplasma” (s. Mykoplasmen / Ureaplasmen )

Transport, Zwischenlagerung, Verpackung:

Bei raschem Probentransport (< 2h) ist keine weitere konservierende Maßnahme erforderlich; Transport bei Raumtemperatur. Bei Transportzeiten von > 2 bis 12 h den Abstrich bis zur Abholung bei Raumtemperatur aufbewahren! Die Gonokokken lassen sich bei verlängerter Lagerung allerdings kulturell kaum noch nachweisen Bei Transportzeiten > 12 h Lagerung bei 4° – 6°C! Gonokokken und Mykoplasmen lassen sich kulturell nicht mehr nachweisen.

Transportverpackung :

Einsender Celler Straße: Keine Umverpackung erforderlich! Alle übrigen Einsender: Bitte geeignete Umverpackung verwenden ! bzw. Versand von medizinischem Untersuchungsmaterial ( Versand von medizinischem Untersuchungsmaterial )

Bearbeitungsdauer:

Bei Untersuchungsauftrag „Erreger und Resistenz”:

Befundungszeitraum bei Keimnachweis, einschl. Identifizierung und Antibiogramm 3 Tage. Das Grampräparat wird tagesgleich befundet.

Bei anderen Anforderungen: s. unter den angegebenen Erregern/Krankheiten

Hinweise zur Befundinterpretation: Die bakterielle Besiedlung der Cervix uteri spiegelt die Verteilung der Bakterien in der Vagina wider, wobei die Anzahl der Spezies und die Keimzahl im Vergleich zum Vaginalabstrich geringer ist. Die Interpretation bakterieller Befunde ist meist schwierig, da mit Kontaminationen durch Vaginalflora bei der Entnahme gerechnet werden muss.

Was passiert wenn man Gebärmutterhalskrebs hat?

Gebärmutterhalskrebs ist der Name für Tumoren, die am unteren Teil der Gebärmutter entstehen. Meist entwickeln sie sich aus Gewebeveränderungen am Muttermund, dem Ausgang des Gebärmutterhalses in die Scheide. Solche Vorstufen können durch Früherkennungsuntersuchungen erkannt und entfernt werden.

Was hattet ihr bei Gebärmutterhalskrebs für Beschwerden?

Zu den ersten Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs gehören Symptome wie: ungewöhnlicher, seltsam gefärbter oder übelriechender Ausfluss aus der Scheide. Zwischenblutungen außerhalb der Menstruation oder auch vor der Menstruation. Blutungen nach den Wechseljahren.

Wie oft sollte Frau zur Krebsvorsorge gehen?

Bitte beachten Sie, dass Texte, die älter als 2 Jahre sind, sich in der Überarbeitung befinden und gegebenenfalls nicht den aktuellen wissenschaftlichen Stand wiedergeben. Quelle: © AdobeStock_485603781 Zwei der häufigsten Krebsarten bei Frauen können durch die gynäkologische Untersuchung noch im Frühstadium oder sogar den Vorstufen erkannt werden, was die Heilungsaussichten erheblich verbessert: Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und Brustkrebs (Mammakarzinom),

  1. Die gynäkologische Früherkennung umfasst das Gespräch (Anamnese), eine Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust, das Abtasten der Brust durch den Arzt oder die Ärztin, die Untersuchung der inneren Geschlechtsorgane sowie die Zytologie (Untersuchung eines Zellabstrichs vom Muttermund).
  2. Frauen ab 20 sollten sich einmal jährlich bei Gynäkolog*innen zur Untersuchung vorstellen, um Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs zu erkennen.

Ab dem 30. Lebensjahr wird empfohlen, zusätzlich auch die Brust untersuchen zu lassen. Vom 50. bis zum Ende des 70. Lebensjahr gehört zum gynäkologischen Früherkennungsprogramm eine Mammografie, die alle zwei Jahre empfohlen wird.

Wird bei jedem Abstrich auf Chlamydien getestet?

Mikrobiologische Testverfahren – Zum Nachweis von Chlamydien-Infektionen im Urogenitaltrakt sind mit einem kleinen Tupfer vom Gebärmutterhals (intrazervikaler Abstrich) oder auch angezeigt. Abstrichproben vom Gebärmutterhals (Zervikalabsrich) haben eine 5 bis 7 Mal höhere Erregerkonzentration und sind bei entsprechenden Symptomen die Methoden der Wahl.

Welche Bakterien werden beim Abstrich getestet?

– Streptokokken der Gruppe B (bei Schwangerschaft) – Materialien, Menge und Entnahmetechnik: Vaginalabstrich: Entnahme: Fluor vaginalis mit dem Wattetupfer von der Scheidenwand oder direkt vom Spekulum abstreichen. Für die Diagnose einer Bakteriellen Vaginose ist der Nachweis von Plattenepithelzellen im Grampräparat erforderlich (=Abstreichen der Scheidenwand).

„Erreger und Resistenz”:

Bei dieser Anforderung wird von dem Abstrich ein Grampräparat und eine Kultur auf grampositive Bakterien (Staphylokokken, Streptokokken, Listerien) durchgeführt. Eine Anforderung auf andere, inbes. gramnegative Erreger ist nur sehr selten indiziert und muss von Ihnen speziell gewünscht werden; weisen darauf ggf. unter „Weitere Angaben” im Feld „Klin. Angaben” hin. (Verweis Einsendekarte 16 ). Bei der Klin. Angabe „V.a. Bakterielle Vaginose” wird routinemäßig keine Kultur angelegt, das Grampräparat gilt zusammen mit den anderen klinischen Zeichen (Fluorkonsistenz, pH > 4,5, positiver Amintest) als ausreichend. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Erreger (insbes. Trichomonas vaginalis, Neisseria gonorrhoeae und Chlamydia trachomatis ) bei diesem Untersuchungsauftrag nicht sicher nachgewiesen werden!

„Pilze”: es wird routinemäßig nur auf Sprosspilze (Candida spp.) getestet. „Chlamydien” (s. Chlamydien ) „Gonorrhö” (s. Gonorrhö ) „Trichomonaden” (s. Trichomonaden )

Transport, Zwischenlagerung, Verpackung:

Bei raschem Probentransport (< 2h) ist keine weitere konservierende Maßnahme erforderlich; Transport bei Raumtemperatur. Bei Transportzeiten von > 2 bis 12 h den Abstrich bis zur Abholung bei Raumtemperatur aufbewahren! Die Gonokokken lassen sich bei verlängerter Lagerung allerdings kulturell kaum noch nachweisen Bei Transportzeiten > 12 h Lagerung bei 4° – 6°C! Die Probe ist anschließend nur noch für den kulturellen Nachweis grampositiver Erreger (Staphylokokken, Streptokokken, Listerien) geeignet!

Transportverpackung :

Einsender Celler Straße: Keine Umverpackung erforderlich! Alle übrigen Einsender: Bitte geeignete Umverpackung verwenden !

Bearbeitungsdauer:

Bei Untersuchungsauftrag „Erreger und Resistenz” und/oder „Pilze”:

Befundungszeitraum bei Keimnachweis, einschl. Identifizierung und Antibiogramm 3 Tage. Bei der Klinischen Angabe „V.a. Bakterielle Vaginose” tagesgleiche Befundung (Grampräparat).

Bei anderen Anforderungen: s. unter den angegebenen Erregern/Krankheiten

Hinweise zur Befundinterpretation: Für die Diagnose „Bakterielle Vaginose” ist der Nachweis von gramnegativen Stäbchen (ggf. in Verbindung mit niedrigen Zahlen an grampositiven Stäbchen ), insbesondere aber der Nachweis von „clue”-Zellen im Grampräparat hinweisend.

Der (kulturelle) Nachweis von Gardnerella vaginalis gilt nicht mehr als hinweisend und wird deshalb auch nicht praktiziert. Mykoplasmen/Ureaplasma gehören zur normalen Vaginalflora und werden routinemäßig nicht mehr aus Vaginalabstrichen angezüchtet. Von seltenen Ausnahmen abgesehen ist der kulturelle Nachweis von gramnegativen Stäbchen klinisch nicht hilfreich und wird deshalb auch nicht routinemäßig praktiziert.

II. Cervixabstrich Indikationen:

Verdacht auf bakteriell bedingte Zervizitis Verdacht auf Chlamydieninfektion Verdacht auf Gonorrhö Verdacht auf Mykoplasmen/Ureaplasma in der Schwangerschaft Papillomaviren (s. Pathologisches Institut )

Materialien, Menge und Entnahmetechnik: Cervixabstrich: Entnahme: Abstrich von der Cervix uteri unter Sichtkontrolle (Spekulum). Untersuchungsaufträge: ( Einsendekarte 16 )

„Erreger und Resistenz”:

Bei dieser Anforderung wird von dem Abstrich ein Grampräparat und eine Kultur auf grampositive und gramnegative aerobe Bakterien (Staphylokokken, Streptokokken, Enterokokken, Enterobacteriaceae, keine Anaerobier ) durchgeführt.

„Chlamydien” (s. Chlamydien ) „Gonorrhö” (s. Gonorrhö ) „Mykoplasmen/Ureaplasma” (s. Mykoplasmen / Ureaplasmen )

Transport, Zwischenlagerung, Verpackung:

Bei raschem Probentransport (< 2h) ist keine weitere konservierende Maßnahme erforderlich; Transport bei Raumtemperatur. Bei Transportzeiten von > 2 bis 12 h den Abstrich bis zur Abholung bei Raumtemperatur aufbewahren! Die Gonokokken lassen sich bei verlängerter Lagerung allerdings kulturell kaum noch nachweisen Bei Transportzeiten > 12 h Lagerung bei 4° – 6°C! Gonokokken und Mykoplasmen lassen sich kulturell nicht mehr nachweisen.

Transportverpackung :

Einsender Celler Straße: Keine Umverpackung erforderlich! Alle übrigen Einsender: Bitte geeignete Umverpackung verwenden ! bzw. Versand von medizinischem Untersuchungsmaterial ( Versand von medizinischem Untersuchungsmaterial )

Bearbeitungsdauer:

Bei Untersuchungsauftrag „Erreger und Resistenz”:

Befundungszeitraum bei Keimnachweis, einschl. Identifizierung und Antibiogramm 3 Tage. Das Grampräparat wird tagesgleich befundet.

Bei anderen Anforderungen: s. unter den angegebenen Erregern/Krankheiten

Hinweise zur Befundinterpretation: Die bakterielle Besiedlung der Cervix uteri spiegelt die Verteilung der Bakterien in der Vagina wider, wobei die Anzahl der Spezies und die Keimzahl im Vergleich zum Vaginalabstrich geringer ist. Die Interpretation bakterieller Befunde ist meist schwierig, da mit Kontaminationen durch Vaginalflora bei der Entnahme gerechnet werden muss.

Welche Geschlechtskrankheiten kann man beim Frauenarzt testen?

Geschlechtskrankheiten Sind die Ursache von mehr als 100.000 Fällen von Unfruchtbarkeit in Deutschland. Die Bakterien lösen Erkrankungen der Schleimhäute im Bereich der Augen, Atemwege und Genitalien aus und führen zu Eileiterschwangerschaften, Unfruchtbarkeit, Chlamydien sind Bakterien und gehören zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.

Basierend auf Zahlen aus Deutschland kann man von ca.30.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Österreich ausgehen. Frauen und Männer können diese Bakterien im Intimbereich in sich tragen und somit andere anstecken. Meistens machen Infektionen mit Chlamydien keine Beschwerden. Etwa 7 von 10 infizierten Frauen und 5 von 10 infizierten Männern haben keine Symptome und merken daher von der Infektion nichts.

Selten können bei einer Frau ungewöhnlicher Ausfluss aus der Scheide, Zwischenblutungen, Blutungen direkt nach dem Verkehr oder Schmerzen beim Wasserlassen auf eine mögliche Infektion hindeuten. Eine Infektion mit Chlamydien kann zu langfristigen Folgen wie Eileiter-, Eierstockentzündung oder Unfruchtbarkeit führen (das passiert bei ungefähr 4 von 10 infizierten Frauen).

Wird die Infektion jedoch rechtzeitig erkannt, kann sie gut mit Antibiotika behandelt werden. Die Infektion kann auch ohne Behandlung und ohne schwere Folgen ausheilen. Keiner kann jedoch vorhersagen, ob eine Infektion von alleine ausheilen oder zu schweren Folgeerkrankungen führen wird. Jeder sexuell aktive Mensch kann sich mit Chlamydien anstecken.

Junge Frauen sind besonders oft von einer Infektion betroffen (ca.4 bis 10 von 100). Der “Chlamydien-Test” wird aus einem Abstrich durchgeführt, den Ihr/e Frauenarzt/ärztin zusätzlich zum Abstrich für die “Gebärmutterhalskrebsvorsorge” aus der Scheide entnimmt.

Die Abnahme des Abstrichs dauert wenige Sekunden und ist praktisch schmerzfrei. Falls eine Chlamydieninfektion vorliegt, wird diese mit Antibiotika behandelt. Die verwendeten Medikamente sind gut verträglich, selten treten Nebenwirkungen wie Erbrechen und Durchfall auf. Die Infektion heilt dann in der Regel folgenlos aus.

Ein Kontrollabstrich sollte dann nach einigen Monaten durchgeführt werden. Ebenso muss auch Ihr Partner behandelt werden, da er auch infiziert sein kann. Sonst kann es nach Abschluss Ihrer Behandlung zu einer Neuinfektion durch Ihren Partner kommen. Die OEGGG empfiehlt in Übereinstimmung mit der Deutschen S2k Leitlinie (AWMF) eine Testung auf Chlamydien bei:

Asymptomatischen sexuell aktiven Frauen < 25. Geburtstag im Rahmen der jährlichen Früherkennungsuntersuchungasymptomatischen Frauen mit anamnestischen Risiken zwischen dem 25. und 30. Geburtstag (neuer bzw. mehrere Sexualpartner, vordiagnostizierte STD-einschließlich behandelter Chlamydieninfektion, etc.)Symptomatische Frauen mit z.B. • mittzyklischen oder postkoitalen Blutungen, • unklaren Unterbauchschmerzen, • einem auffälligen Nativpräparat mit Leukozytose, • putridem zervikalen Ausfluss, • Zeichen einer Zystitis bzw. Urethritis mit Leukozytose im Urin, aber ohne signifikanten Bakteriennachweis Schwangeren Frauen im Rahmen der Mutter-Kind-Pass Untersuchungen im 1. oder 2.Trimenon

: Geschlechtskrankheiten

Was bedeutet leichte Zellveränderung beim Abstrich?

Krebsfrüherkennungszytologie (sogenannter „Pap-Test” ugs. Krebsvorsorge-Abstrich) im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchung: – Als Teil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms kann ein Frauenarzt bei Frauen ab dem 20. Geburtstag einmal im Jahr eine Abstrichuntersuchung ( dieser Abstrich wird umgangssprachlich auch als Krebsvorsorgeabstrich oder Krebsvorsorgezytologie bezeichnet ) vornehmen.

  • Hierfür werden einzelne, oberflächige Zellen vom Arzt mit Hilfe eines Spatels vorsichtig vom Muttermund (Portio-Oberfläche) und mittels einer kleinen Bürste aus dem Gebärmutterhals (Zervikalkanal) entnommen.
  • Anschließend wird die Probe in ein zytologisches Labor überführt, gefärbt und beurteilt, um den Abstrich auf Zellveränderungen, Krebsvorstufen oder Krebszellen zu überprüfen.

Befund der Krebsfrüherkennungszytologie (Pap-Befund) : In der Tabelle sind die Befund-Gruppen der Münchner Nomenklatur III zu finden, die seit dem 1. Juli 2014 in Gebrauch ist.

Befund der zytologischen Früherkennungsuntersuchung – „Pap-Befund”: Befund-Gruppen der Münchner Nomenklatur III (seit 1. Juli 2014 in Gebrauch)
0 Unzureichendes Material Abstrichwiederholung
I Unauffällige und unverdächtige Befunde des Abstriches Nächster Abstrich im normalen Vorsorgeintervall
IIa Unauffällige Befunde des Abstriches, es gibt aber Hinweise auf eine auffällige Vorgeschichte der Patientin Ggf. erfolgt eine Kontrolle des zytologischen Abstriches aufgrund der auffälligen Vorgeschichte
II Bedingt auffällige Befunde
II-p II-g II-e Die Zellen sind meist unwesentlich oder nur geringergradig verändert. Es besteht noch keine Krebsvorstufe oder Krebs. Abstrichuntersuchung nach einigen Monaten bis zu einem Jahr, ggf. mit zusätzlichen Untersuchungen wie eine Kolposkopie (Scheidenspiegelung). Bei dem Befund II-e sollen weitere Untersuchungen durch den Frauenarzt bzw. die Frauenärztin durchgeführt werden.
III Unklare bzw. zweifelhafte Befunde
III-p III-g III-e III-x In den Zellproben wurden keine Krebszellen gefunden, jedoch wurden auffällige Veränderungen festgestellt, die nicht eindeutig zu bestimmen sind. Eine weitere Abstrichuntersuchung wird durchgeführt und in vielen Fällen zusätzliche Untersuchungen vorgenommen. Eine antibiotische oder hormonelle Behandlung, eine Kolposkopie (Scheidenspiegelung) oder manchmal auch eine kleine Gewebeentnahme können erforderlich sein.
IIID Dysplasie-Befund mit größerer Neigung zur Rückentwicklung (Regression); noch keine Krebszellen
IIID1 IIID2 Es zeigen sich leichte Zellveränderungen hin zu mögliche Krebsvorstufen, wobei noch kein Krebs vorliegt. Es besteht allerdings ein geringes Risiko Krebszellen zu entwickeln. Der Befund wird meist als leichte oder mäßige Dysplasie bezeichnet (analog zu CIN 1 und CIN 2). Gerade bei jungen Frauen kommt dieser Befund häufig vor. Da sich die Veränderungen oft wieder von selbst zurückbilden, werden die IIID-Befunde abwartend kontrolliert. Bei einem wiederkehrenden gleichen Befund sollte eine Abklärung durch ergänzende Untersuchungen wie die Kolposkopie (Scheidenspiegelung) oder weitere Zusatztests erfolgen.
IVa Unmittelbare Vorstadien des Gebärmutterhalskrebses
IVa-p IVa-g Bei diesem Befund liegen schwere Zellveränderungen vor. Mediziner sprechen hierbei auch von einer schweren Dysplasie oder von einer „Carcinoma in-situ-Vorstufe” Die Zellveränderungen bilden sich ohne Behandlung nur selten zurück. Ein operativer Eingriff ist oft nicht zu umgehen
IVb,V Unmittelbare Vorstadien oder Krebs (Malignom)
IVb-p IVb-g V-p V-g V-e V-x Bei Abstrichen der Gruppe IVb und V ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich Krebs entwickelt hat Der Befund wir durch eine zusätzliche Gewebeprobe abgeklärt – die weitere Behandlung ist vom Ergebnis der Gewebeuntersuchung abhängig
Quelle: Zervita Die Gruppen II, III, IVa, IVb und V erhalten Suffixe, um zu kennzeichnen, welche Zellkomponente verändert vorliegt: -p (plattenepithel), -g (Zervixdrüsenepithel), -e (endometrial) und -x (unklarer Ursprung)

Bei auffälligen Befunden wird eine Überweisung in eine Dysplasiesprechstunde empfohlen.